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Wir kennen uns nicht

Roman

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Mutter und Tochter – eine oft konfliktreiche Beziehung, die seit der Antike nicht nur in der Literatur für Sprengstoff sorgt. Die Beziehung zwischen Lena und Ariane ist geprägt von der Unfähigkeit, sich in die Welt der jeweils anderen einzufühlen. Vieles bleibt unausgesprochen, beide lügen sich an und fühlen sich missverstanden im Labyrinth der gegenseitigen Täuschungen.
Die Mutter Lena, eine ehemalige feministische Bestsellerautorin, lebt vereinsamt in ihrer großen Villa. Die Tochter Ariane fühlte sich als Kind von ihrer Mutter vernachlässigt und als leicht erkennbare Figur ihrer Romane bloßgestellt. Ariane arbeitet als Verhaltensforscherin über »Lügen und Tricksen unter Raben«.
Mutter und Tochter erzählen von einer gemeinsamen Vergangenheit, die völlig unterschiedlich erlebt wurde und immer mehr auch ein Porträt des aktuellen Konfliktes zwischen der Generation 68 und ihren pragmatischeren Erben wird. Dabei vermengen sich gelebtes Leben und literarische Fiktion, während in der Gegenwart das Gespinst aus vermeintlichen Gewissheiten nach und nach zerlöchert wird.
Portrait
Birgit Rabisch, geb. am 09.01.1953 in Hamburg, aufgewachsen in Wilster, 1972 Abitur in Uetersen, Studium Soziologie und Germanistik an der Universität Hamburg, 20 Jahre Dozentin für Deutsch als Fremdsprache an der VHS Hamburg; lebt heute als freie Schriftstellerin in Hamburg; verheiratet, zwei Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 206
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946086-22-2
Verlag Verlag duotincta
Maße (L/B/H) 216/134/12 mm
Gewicht 253
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Eine Kluft so groß wie der Grand Canyon
von Rabentochter am 19.12.2016

Lena und Ariane sind zwar Mutter und Tochter, dennoch leben sie mehr nebeneinander her und kennen sich nicht wirklich. Die Thematik ist sehr gut und authentisch dargestellt. Beide Frauen wollen nicht von ihren Denkmustern abweichen, sind jeweils in ihren Absichten und Meinungen zu festgefahren um sich in die anderen hineinversetzen... Lena und Ariane sind zwar Mutter und Tochter, dennoch leben sie mehr nebeneinander her und kennen sich nicht wirklich. Die Thematik ist sehr gut und authentisch dargestellt. Beide Frauen wollen nicht von ihren Denkmustern abweichen, sind jeweils in ihren Absichten und Meinungen zu festgefahren um sich in die anderen hineinversetzen zu können. Die Verhaltensweisen der beiden werden sehr verständlich dargelegt und mit der Geschichte der Figur begründet. Auch wenn man sich selbst nicht immer in die Figuren hineinversetzen kann, weil man einer anderen Generation angehört, so findet man die Handlungen doch in gewisser Weise nachvollziehbar und verständlich. DIe (nicht vorhandene) Beziehung der beiden wirkt absolut glaubwürdig! Das Ende fügt sich darin perfekt ein und hat mich auch vollständig überzeugt, mehr möchte ich dazu nicht sagen, da ich nicht zu viel verraten will. Der Schreibstil ist toll. Er schafft es, die Gedanken der Protagonistinnen klar und deutlich aufzuzeigen und dabei aber dennoch nicht zu subjektiv zu werden. Die Erzählerfigur nimmt nicht vollständig die Rolle einer der Protagonistinnen ein. Fazit: Ein tolles Buch, mit starken weiblichen Figuren, die unabhängig voneinander ihr Leben bestreiten und versuchen ihr persönliches Glück zu finden. Sehr interessant, spannend und absolut lesenswert!

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Mutter und Tochter, verbunden in einer Hass-Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Hahnenbach am 09.12.2016

Bereits auf den ersten Seiten hält man als Leser mal kurz die Luft an, weil einem diese geballten Ladung Wut von Ariane entgegen schlägt, als diese an ihre Mutter Lena denkt und versucht sie zu beschreiben. Die Autorin Birgit Rabisch lässt wechselweise Mutter und Tochter zur Sprache kommen und... Bereits auf den ersten Seiten hält man als Leser mal kurz die Luft an, weil einem diese geballten Ladung Wut von Ariane entgegen schlägt, als diese an ihre Mutter Lena denkt und versucht sie zu beschreiben. Die Autorin Birgit Rabisch lässt wechselweise Mutter und Tochter zur Sprache kommen und dieses seltsame "Familienleben" aus der jeweiligen Sicht darlegen. Die persönlichen Wahrnehmungen dieses Zusammenlebens könnten nicht unterschiedlicher ausfallen. Mutter und Tochter sind in einer Art Hass-Liebe verbunden. Lena, auf einer einengenden Nordseehallig aufgewachsen, wird in jungen Jahren zur Feministin und kostet diesen Lebensstil voll aus. Sie will frei sein, von niemandem abhängig und Männer sind für sie nur kurzweiliger Zeitvertreib ohne weitere Verpflichtungen. Als erfolgreiche Schriftstellerin glaubt sie ein Recht darauf zu haben, denn Rücksichtnahme ist nicht ihre starke Seite. Doch es meldet sich auch das Weibliche in ihr und sie wünscht sich unbedingt ein Kind - aber keinen Vater dazu. Damit beginnt das Verhängnis - was im Mittelpunkt dieses Romans steht. Kaum ist dieses Kind - Ariane - auf der Welt, da weiß Lena auch schon, dass sie dieser Anforderung nicht gewachsen ist, es auch nicht sein will. Plötzlich spürt sie die Verantwortung und noch schlimmer, ihre Unabhängigkeit ist in Gefahr. Dem entzieht sie sich, indem sie ihre Tochter einer Kinderfrau anvertraut und ihr altes Leben wieder weiterführt. Sie ist viel auf Reisen und somit für ihre Tochter nicht erreichbar. Zum Glück für Ariane gibt es Ingrid, die beste Freundin ihrer Mutter, mit deren Ehemann Helmut, einem Gynäkologen, die keine eigenen Kinder haben. Was Lena ihrer Tochter Ariane nicht geben kann, bekommt diese von Ingrid und Helmut. Doch das kann nicht ersetzen, wonach sich Ariane sich am meisten sehnt, die Anerkennung und bedingungslose Liebe ihrer Mutter. Lena führt ein extrovertiertes Leben zwischen Buchdeckel. In ihren Bestsellerromanen lässt sie eine ganze Fangemeinde an dem teilhaben, was man ansonsten privat nennt. Ariane fühlt sich bloßgestellt, wird von ihren Mitschülern gehänselt. Was aber am meisten an ihr nagt, so wie Lena ihre Tochter in den Romanen beschreibt, hat nichts mit ihr zu tun. Es ist lediglich die Imagination Lenas, wie sie sich "ihre" Tochter vorstellt. Dass ein solches Zusammenleben nicht funktioniert, versteht sich von selbst. Die Wege von Mutter und Tochter trennen sich sehr früh und der Kontakt beschränkt sich auf gelegentliche, banale Anrufe. Ariane wird eine anerkannte Wissenschaftlerin und erforscht das Verhalten von Raben. (Sehr faszinierendes Kapitel.) Von allen Seiten bekommt sie Anerkennung, nur ihre Mutter verhält sich reserviert, kann mit ihrer Forschung nichts anfangen. Als Lena ihrer Tochter am Telefon zum Geburtstag gratuliert, eröffnet sie ihr, dass diese nicht einer unbekannten Samenspende entstammt, sondern dass es einen Vater gab. Schlimmer ging nicht mehr für Ariane. Doch dann ändert sich das Blatt. Ariane ist schwanger und ihr Freund Nommen hält zu ihr, freut sich, will Verantwortung übernehmen. Als Mitglied seiner einfachen und unkomplizierten Familie beginnt Ariane heil zu werden. Lena, auf die Hallig ihrer Kindheit geflüchtet, zieht Bilanz ihres Lebens. Plötzlich wird der Leser mit einer anderen Lena konfrontiert, der jungen, zu kurz gekommenen Frau. Als Leser fängt man an zu verstehen, warum sie so ist, wie sie ist. Die Erkenntnisse aus dieser Bilanz sind für Lena ernüchternd: Das Leben hat sie schon vor einigen Jahren zurückgelassen und außer dem Gärtner den sie bezahlt, gibt es niemanden der sie fragt, wie es ihr geht. Sie ist allein. Dies schmerzt besonders. Schon denkt sie an Selbstmord, doch sie wäre nicht Lena, bliebe sie auch da ihrem alten ICH nicht treu. Seite 159 "... Wieso denkt sie nicht darüber nach, ob und warum sie aus dem Leben scheiden will, sondern über die angemessene Art, es zu beschreiben? .... Sie kann sich vorstellen, nicht mehr zu sein. Aber sie kann sich nicht vorstellen, über ihr Nichtsein nicht schreiben zu können. Sie hat bisher ihr ganzes Leben in Schrift verwandelt. Wenn sie ihren Tod nicht in Schrift verwandeln kann, wozu soll er gut sein?..." Allerdings, in Lenas Gedanken hat sich während des Aufenthaltes auf der Hallig doch einiges verändert und das will sie zu Papier bringen. Wir lernen eine dritte Lena kennen und ich war davon angetan, welch ein Elan sie plötzlich entwickelt, dieser dritten Lena Genüge zu tun. Der Roman endet (Lena) mit dem selben Satz, mit dem er beginnt (Ariane): "Sie kennen mich nicht". In diesem Satz treffen sich Mutter und Tochter.

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Berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Goch am 08.12.2016

Wir kennen uns nicht Das ist für mich der aussagekräftigste Satz im Beziehungsroman von Brigit Rabisch. In abgewandelter Form las man diese Aussage fast auf jeder Seite. Es geht um die Beziehung von Mutter und Tochter. Im Fall von Lena und Ariane hat sich die Mutter-Tochter-Beziehung von Anfang an nicht aufbauen... Wir kennen uns nicht Das ist für mich der aussagekräftigste Satz im Beziehungsroman von Brigit Rabisch. In abgewandelter Form las man diese Aussage fast auf jeder Seite. Es geht um die Beziehung von Mutter und Tochter. Im Fall von Lena und Ariane hat sich die Mutter-Tochter-Beziehung von Anfang an nicht aufbauen lassen. Lena, die selbst eine unglückliche und demütigende Kindheit erlebt hat, kann ihre Tochter nicht annehmen und ihr mütterliche Gefühle entgegen bringen. Ariane wird von Kindermädchen versorgt und fühlt sich beiseite geschoben. Außerdem veröffentlicht ihre Mutter in ihren Bestsellern ihre Vorstellung vom Familienleben als alleinerziehende Mutter mit einer Supertochter. Lena schreibt schon seit ihren frühen emanzipatorischen Anfängen Bücher über eine fiktive Lara, die ihr Leben so meistert, wie Lena es gerne meistern würde. „Sie hat bisher ihr ganzes Leben in Schrift verwandelt. Wenn sie ihren Tod nicht in Schrift verwandeln kann, wozu soll er gut sein“ In ihren Büchern hat sie ein wundervolles Verhältnis zu ihrer Tochter. Im wahren Leben empfindet sie keine Liebe für Ihre Tochter, kann ihre keine Zärtlichkeit und Geborgenheit schenken. Sie bemerkt zwar, dass das Verhältnis zu ihrer Tochter nicht gut ist, aber sie ist sich sicher, ihrer Tochter ein Leben ermöglicht zu haben, von dem sie immer geträumt hat. Ariane entwickelt eine immer größer werdende Wut ob der Enttäuschungen, Vernachlässigungen und Instrumentalisierung für Lenas Bücher. Sie gibt ihre Mutter auf und versucht eine eigene Familie aufzubauen. Birgit Rabisch lässt, nach einer paukenschlagähnlichen aufrüttelnden Anklage von Ariane an die Leser, Mutter Lena und Tochter Ariane im Wechsel zu Wort kommen. Beide reflektieren über ihre Kindheit und über ihr Verhältnis zueinander. Aber miteinander zu reden gelingt ihnen nicht und somit sind Verständnis und Vergebung in weiter Ferne. Das offene Ende stimmt mich etwas versöhnlich und hoffnungsvoll. Das war ein sehr aufwühlendes Buch, da es von tiefen Gefühlen und Verletzungen eines Kindes erzählte und einer Mutter, die nicht in der Lage war ihre Demütigungen und Verletzung aus ihrer Kindheit zu verarbeiten

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