Wir waren keine Helden

(10)
"… Der eine, lange, unwiederholbare Moment. Einer von denen, die du dein ganzes Leben lang immer wieder mal vermisst. Der als verblichene Schwarz-Weiß-Fotografie irgendwo in deiner rechten Herzkammer steckt. Nicht im Portemonnaie wie all der andere, vermeintlich wichtige Kram. Das kleine, riesengroße Sepiaglück, mit den richtigen Menschen im richtigen Moment. Das man nicht halten kann, nur bewahren…
„Wir waren keine Helden“ ist ein Coming of Age Roman, startend in den 80ern am „Arsch der Welt“, wo für Sugar mit dem Punker Pete, später auch mit Luke und Silver, Beziehungen für ein ganzes Leben beginnen.
Eine rasante Reise durch das Reifen, Erwachsenwerden und Erwachsensein in vielen Etappen, oft im Grenzgang, immer auf der Suche nach stimmigen Antworten ...
Candy Bukowski legt mit ihrem Romandebüt das Leben und Lieben auf den Seziertisch. Wild, mutig und schonungslos setzt sie das Messer an und bringt dabei mit leichter Hand und geschliffener Sprache eine Menge Tiefe zum Vorschein.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 236, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783960290063
Verlag edel & electric
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Kundenbewertungen


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Wer is tim eigenen Leben schon ein Held?
von simi159 am 15.08.2016

?Wie war keine Helden? von Candy Bukowski wird als Coming of Age Roman, zu deutsch Entwicklungs-Roman geschrieben, dabei ist er viel mehr.? Denn die wortgewaltige Geschichte der Autorin schickt seine Leser direkt in die Achtzigerjahre an den Rand der Welt, wo Sugar und ihre Freunde groß werden?. Was bleibt... ?Wie war keine Helden? von Candy Bukowski wird als Coming of Age Roman, zu deutsch Entwicklungs-Roman geschrieben, dabei ist er viel mehr.? Denn die wortgewaltige Geschichte der Autorin schickt seine Leser direkt in die Achtzigerjahre an den Rand der Welt, wo Sugar und ihre Freunde groß werden?. Was bleibt von einem Leben,? Welche Geschichten würdest Du von Dir selbst und Deiner bisher vergangenen Zeit, mit Mitte 40, erzählen? Mein Haus, mein Mann, mein Kind, mein Leben. Oder wäre es ein bunter Flickenteppich an Anekdoten, mit immer wieder sich kreuzenden Freunden/Bekannten und einigen wichtigen Eckpunkten? Sugars Leben ist ein bunter Flickenteppich, gestartet in der Provinz, oder besser am Popo der Welt, wo der wichtigste Treffpunkt eine heruntergekommene Kneipe war, Dort traf man sich, oder besser sie sich mit ihren Freunden, lernte heimlich Autofahren im Wald und verlies, kaum volljährig geworden, dieses ländliche Idyll, in das sie nie so recht zu passen schien... Sugar zählt in Ich-Form, wie das ist in der ländlichen Provinz, man sich in den ersten besten ?richtigen? Mann verliebt, mit ihm geht, um das Leben und Lieben zu lernen. Und dann sehr schnell feststellen, das es doch der falsche Kerl ist?. Immer wieder erfindet sich Sugar neu, korrigiert den Kurs ihres Lebensschiffs um in kleineren und größeren Häfen anzuhalten. Chronologisch, doch mit Zeitsprüngen, nimmt sie einen mit, von 1982-2015, immer einen passenden Song, der nie zufällig ausgewählt, sondern immer ihre Stimmung und Laune widergibt. Ihr Lebensweg war nie ein gerader Kurs, nie verfolgt sie ein festes Ziel, visiert eines an. Eher läßt sie sich vom Leben treiben und meist fällt ihr das Glück vor die Füße. Und wenn nicht, war/ist da ja immer Pete, der Punker aus Jugendtagen und platonischen Freund, der sie mehr als einmal rettet. Wir sind alle Chamäleons, erfinden uns immer wieder neu, passen uns dem wechselnden Umgebungen, und den sich verändernden Bedingungen an. Sprachlich auf den Punkt und sehr direkt im Ausdruck, braucht die Autorin keine historische Fixpunkte, Ereignisse um Stimmung der Zeit einzufangen. Auch wörtliche Rede gibt es so gut wie nicht, und dennoch fehlt einem beim Lesen nichts. Alles ist sehr authentisch und so direkt, dass einen schon nach ein paar Seiten fesselt, direkt unter die Haut geht und Sugar sich ins Herz des Lesers schleicht. Hallo hier bin ich, folge mir, begleite mich, durch all die Höhen und Tiefen, die so ein gelebtes Leben haben kann. Nie kitschig ausgedacht oder konstruiert, sondern rein, echt und pur mit viel Gefühl. Nie gibt es ein ?früher war alles besser?, eher steht Sugar mit beiden Füßen im hier und jetzt. Nie scheint Sie auf der Suche nach dem Glück, oder dem Sinn ihres Lebens. viel eher geht ihren Weg, egal welche Kurve oder Abzweigung kommt. Man lacht, heult und hofft mit Sugar, als wäre sie eine Freundin oder Bekannte, die das alles erzählt, selten gibt es Bücher und Geschichten, die einen so direkt ins Herz treffen, unter die Haut kriechen und nachhallen. Die Charaktere sind authentisch, wenn auch an verschiedenen Stellen etwas schwammig beschrieben. Ob zum Schutz der wahren Personen oder, dass der Leser sich sein eigenes Bild macht, Beides ist möglich, mir hat nichts gefehlt. ?Wir waren keine Helden? klingt nach, wegen der Gefühle, der Welt und vor allem wegen Sugar, die sich vielleicht nicht als Heldin fühlt und doch eine ist. Ein Buch, das, wenn man es einmal gefunden hat, gelesen, geliebt und wieder gelesen werden möchte. Von mir gibt 5 Sterne.

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It's the eye of the tiger, it's the thrill of the fight.
von Siderea am 28.06.2016

Anfang der 80er, am Ende der Welt: Die junge Candy, ein unsicheres Pubertier (diese Wortneuschöpfung direkt aus dem Buch musste ich einfach leihen), lebt in der süddeutschen Provinz. Als Zugezogene hat sie sich zwar in die Dorfjungend integriert, aber trotzdem ist das Dorfleben nur die Warteschleife. Warten auf etwas... Anfang der 80er, am Ende der Welt: Die junge Candy, ein unsicheres Pubertier (diese Wortneuschöpfung direkt aus dem Buch musste ich einfach leihen), lebt in der süddeutschen Provinz. Als Zugezogene hat sie sich zwar in die Dorfjungend integriert, aber trotzdem ist das Dorfleben nur die Warteschleife. Warten auf etwas größeres. Die große, weite Welt vielleicht, alles ist möglich. Den ersten Vorgeschmack auf das Leben später bekommt sie, als ihr eines Tages an der Bushaltestelle Pete vor die Füße fällt. Älter, weiser, unendlich cool, ein Rebell. Er nennt sie Sugar, und es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die bis in die Gegenwart bestehen soll. Candy Bukowski hat ein großartiges Buch geschrieben. Über das Leben, das Lieben, das Festhalten, das Loslassen. Über das kleine Glück und die richtigen Kerle zur falschen Zeit. Oder die falschen Kerle, für die logischerweise auch immer die falsche Zeit ist, man merkt es nur einfach nicht gleich. Wortgewaltig, in Bilderstürmen, gerne auch poetisch, aber auf jeden Fall immer auf den Punkt, widmet sie sich den Themen des Lebens, die am Ende des Tages zählen: Freundschaften, Liebschaften, Jungsein, Erwachsenwerden, Verantwortung übernehmen und trotzdem Träume leben und sich dabei auch noch selbst treu bleiben. Nicht in der Tretmühle steckenbleiben und sich irgendwann fragen müssen, wo denn das ganze verdammte Leben geblieben ist. Das Buch besteht aus vielen einzelnen Episoden in Sugars Leben, von 1982 bis 2015 darf der Leser Einblick nehmen in die wichtigen Schlüsselszenen, die sie wie Schlaglichter aufblitzen lässt. Jeder, der um die vierzig ist, wird sich wiedererkennen, und seine eigenen sepiafarbenen Erinnerungen mal wieder hervorkramen und liebevoll betrachten. Mir zumindest erging es so. Ich erinnerte mich daran, wie geil es ist, siebzehn zu sein: das ganze Leben liegt vor dir, und du kannst alles machen, alles schaffen. Noch nicht gleich, du hast ja noch alle Zeit der Welt, aber später dann auf jeden Fall. Und irgendwann der Tag, wo dir klar wird: Irgendwann in den letzten Jahren hast du den Punkt überschritten, von dem unendlichen Leben hast du schon ganz schön viel verbraucht, jetzt wird es eng. Noch nicht so eng, dass gar nichts mehr geht, aber der ein oder andere Zug hat den Bahnhof definitiv schon in Richtung "Auf Nimmerwiedersehen" verlassen. Trotzdem glaube ich nicht, dass dieses Buch nur die mittelalten Knacker, in den 80ern gerne auch Grufties genannt, anspricht, denn manches im Leben ist einfach universell. Das haben schon unsere Urgroßeltern erlebt, und in 250 Jahren werden die Menschen immer noch ihre Jugend verschwenden, die falschen Menschen lieben oder die richtigen Menschen verlieren. Ich hab es sehr genossen, nochmal zurückzureisen. Ich habe gelacht, geheult (ohne Witz!), mitgelitten und mitgelebt. Ich habe die höchste Hochachtung davor, wenn ein Autor den Mut aufbringt, so viel von sich selbst preiszugeben, dem Leser hoffnungsvoll hinzuwerfen in dem Wissen, dass man gewaltig auf die Schnauze bekommen kann. Man weiß beim Lesen aus irgendeinem Grund, dass Candy Bukowski die Karten auf den Tisch legt, nichts schönt oder besser darstellt - dass die Geschichte authentisch ist. Sonst würde sie nicht funktionieren. Und ich muss zugeben, ich bin auch ein wenig neidisch. Wenn ein Autor so gut mit Worten umgehen kann, das Leben in wenigen Sätzen sezieren und wieder zusammensetzen kann, da muss man als Normalo einfach mal ein bisschen neidisch sein. Man könnte an dieser Stelle tonnenweise Stellen aus dem Buch finden und als kleinen Vorgeschmack zitieren, ich hab mich mal für diese Stelle entschieden: "Das Leben lehrt Akzeptanz. Den wilden, den wahren, den bösen und den ganz banalen Dingen gegenüber. Dass du das Spiel nicht gewinnen, sondern nur einfach so lange wie möglich nach deinen eigenen Regeln beeinflussen kannst, diese Einsicht gehört witzigerweise zum Banalen. Und trifft dennoch wie ein Donnerschlag." "Wir waren keine Helden" ist für mich wirklich ein Überraschungsvolltreffer auf meiner Leseliste gewesen, ein Buch, das man immer wieder lesen kann. Und noch dazu eines, das beim nächsten Mal wahrscheinlich sogar noch besser wird. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich von Candy Bukowski noch einigen Lesestoff in die Finger bekomme. Die Wartezeit bis dahin werde ich mal mit ihrem Blog (den mir die Internetrecherche freundlicherweise ausgespuckt hat) überbrücken: Der Name "Bitte ein Herrengedeck! oder: "Wie? Du bläst beim ersten Mal?"" hat mir schon das erste Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Zusammen mit zwei anderen Bloggerinnen schreibt sie auch dort sehr ansprechende Episoden, Anekdoten und treffsichere Situationsanalysen, die nicht nur ein netter Zeitvertreib sind, sondern durchaus tiefer gehen.

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Ungewöhnliche, tolle Sprache
von Forti am 15.08.2016

In Candy Bukowskis "Wir waren keine Helden" begleiten wir die Ich-Erzählerin Sugar. Von der Jugend auf dem Dorf bishin zur Frau in den Mitt-40ern ist es ein weiter Weg mit vielen Hochs und mindestens genauso vielen Tiefs. Coming of Age - hierbei denkt man vielleicht nur an die späten... In Candy Bukowskis "Wir waren keine Helden" begleiten wir die Ich-Erzählerin Sugar. Von der Jugend auf dem Dorf bishin zur Frau in den Mitt-40ern ist es ein weiter Weg mit vielen Hochs und mindestens genauso vielen Tiefs. Coming of Age - hierbei denkt man vielleicht nur an die späten Teenager- und die ersten Twenjahre, aber wer ist dann heute schon reif und erwachsen? Anhand der Namen Candy und Sugar ist es nicht schwer zu erraten, dass der Roman autobiografisch geprägt ist. Das mag den einen oder die andere abschrecken - sowas hat man ja schon oft genug gelesen! - sollte es aber nicht! Trotz der vielen Krisen, die Sugar durchläuft, wird der Roman niemals wehleidig oder depressiv, verliert sich nicht in privaten uninteressanten Details. Die ganz besondere Sprache und Erzählweise der Autorin läßt dies garnicht erst zu und macht den Roman gleichzeitig äußerst lesenswert. Genau diese präzise, klangvolle, ungewöhnliche Sprache macht für mich den Reiz des Buches aus. FAZIT: ein Buch für Liebhaber ungewöhnlicher Sprache, die sich noch an das eigene Erwachsenwerden und die Suche nach dem eigenen Lebensweg erinnern (oder mitten drin stecken).

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