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Wolkengänger

Die wahre Geschichte eines russischen Waisenkindes

(11)
Wanja kommt als Sohn einer Alkoholikerin verfrüht und mit nur einem Kilo Gewicht zur Welt. Als die Ärzte prognostizieren, dass er nie würde laufen können, gibt die ohnehin überforderte Mutter ihn in ein Waisenhaus. Da das russische Fürsorgesystem keinen Unterschied zwischen körperlichen und geistigen Behinderungen macht, überläßt man Wanja in einer Gruppe "hoffnungsloser Fälle" sich selbst. Es herrscht Mangel an allem: menschlicher Wärme, Kleidung, Nahrung, Spielzeug. In Gitterbetten angebunden, werden die Kinder mit Medikamenten ruhiggestellt. Doch Wanja gelingt es, sich selbst das Sprechen beizubringen und eine Gruppe ausländischer Hilfskräfte auf sich aufmerksam zu machen. Sie erkennen bald, dass viele der Kinder mit der richtigen Betreuung ein normales Leben führen könnten, und beschließen zu helfen. Doch die Rechtslage ist komplex und die russischen Behörden gleichgültig. Erst nach langwierigen Bemühungen gelingt es, Wanjas Adoption zu ermöglichen. Heute führt er als John Lahutsky ein völlig normales Leben - und er hat laufen gelernt. Nur einen Wunsch hat der einstige Waisenjunge noch: das Ende der russischen Heime, in denen noch heute tausende Kinder unter zum Teil unmenschlichen Bedingungen leben müssen.
Portrait
Alan Philps studierte in Oxford und arbeitete als Russland-Korrespondent für Reuters und den Daily Telegraph. 1985 wurde er aus der Sowjetunion ausgewiesen, durfte aber nach dem Fall des Eisernen Vorhang zurückkehren. Heute schreibt er u. a. für The Guardian, The Evening Standard und den Telegraph. Er lebt in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 348 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.04.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783841200044
Verlag Aufbau digital
Übersetzer Carina Tessari
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eine erschütternde wahre Geschichte.“

Yvonne Müller-Sprauer, Thalia-Buchhandlung Kehl

Wanja kommt mit nur einem Kilogramm Körpergewicht viel zu früh auf die Welt. Die Mutter, die Alkoholikerin ist, bekommt von den Ärzten die schlimme Prognose, dass Ihr Sohn körperlich behindert ist, und nie würde laufen können. Wanjas Mutter beschließt, ihren Sohn in ein Waisenhaus zu geben. Für Wanja beginnt ein jahrelanger schlimmer Wanja kommt mit nur einem Kilogramm Körpergewicht viel zu früh auf die Welt. Die Mutter, die Alkoholikerin ist, bekommt von den Ärzten die schlimme Prognose, dass Ihr Sohn körperlich behindert ist, und nie würde laufen können. Wanjas Mutter beschließt, ihren Sohn in ein Waisenhaus zu geben. Für Wanja beginnt ein jahrelanger schlimmer Überlebenskampf. In dem russischen Waisenhaus werden Kinder mit Medikamenten ruhig gehalten und werden an ihren Bettchen angebunden. Sie bekomme keine menschliche Wärme und Liebe, es fehlt an Nahrung und Kleidung. Doch mit seinem unerbittlichen Überlebenswille gelingt es Wanja, sich das Sprechen selbst beizubringen. Es gelingt ihm, eine ausländische Hilfsorganisation auf sich aufmerksam zu machen. Durch deren langwierige Bemühungen gelingt es dem Team, Wanja in eine Adoptivfamilie zu geben. Eine erschütternde tief ergreifende wahre Geschichte über Kinder, die in entsetzlichen Verhältnissen in russischen Waisenhäusern leben müssen.

„Russlands vergessene Kinder“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Im Mittelpunkt dieser wahren Geschichte steht Wanja, ein russisches Waisenkind, das unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem Moskauer Babyhaus lebte. Nur seinem unbändigen Wunsch zu leben und der Hilfe vieler engagierter Menschen ist es zu verdanken, daß er doch noch eine richtige Familie fand. Dieses Buch ist ein Appell einem Im Mittelpunkt dieser wahren Geschichte steht Wanja, ein russisches Waisenkind, das unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem Moskauer Babyhaus lebte. Nur seinem unbändigen Wunsch zu leben und der Hilfe vieler engagierter Menschen ist es zu verdanken, daß er doch noch eine richtige Familie fand. Dieses Buch ist ein Appell einem unmenschlichen System ein Ende zu setzen. Jedes Kind verdient die Chance glücklich in einer Familie aufzuwachsen.

„Schreckliche Tatsachen“

Katrin Windmeier, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Wanja wird in Russland mit einem Geburtsgewicht von nur 1000g von einer alkoholkranken Mutter geboren.Das behinderte Kind kann von seiner Mutter nicht versorgt werden und kommt in ein Heim. Dort gibt es keine Liebe und Zuneigung, und auch die Grundversorgung ist sehr eingeschränkt. Wanja bringt sich das Sprechen selbst bei, und bittet Wanja wird in Russland mit einem Geburtsgewicht von nur 1000g von einer alkoholkranken Mutter geboren.Das behinderte Kind kann von seiner Mutter nicht versorgt werden und kommt in ein Heim. Dort gibt es keine Liebe und Zuneigung, und auch die Grundversorgung ist sehr eingeschränkt. Wanja bringt sich das Sprechen selbst bei, und bittet ausländische Hilfskräfte Ihm zu helfen.
Durch diese Menschen kommt er zu Adoptiveltern.
Nun kann er ein normales Leben führen. Er bekommt einen neuen Namen und erfährt was Liebe und Zuneigung bewirken können.Er ist eines der wenigen Kinder aus den schrecklichen russischen Heimen, dass sein Leben zum positiven verändern kann.
Es ist bedrückend dieses Buch zu lesen, und zu wissen, dass es auf Tatsachen beruht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Willensstärke
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2014

Durch Zufall bin ich zum Lesen der ersten Seiten gekommen und konnte nicht mehr aufhören.Die Geschichte des Waisenkindes Wanja dem es nur dank seiner unglaublichen Willensstärke, Kraft und Intelligenz nicht nur gelang zu überleben sondern auch nach der Adoption als John Lahutsky ein normales Leben zu führen fesselte mich... Durch Zufall bin ich zum Lesen der ersten Seiten gekommen und konnte nicht mehr aufhören.Die Geschichte des Waisenkindes Wanja dem es nur dank seiner unglaublichen Willensstärke, Kraft und Intelligenz nicht nur gelang zu überleben sondern auch nach der Adoption als John Lahutsky ein normales Leben zu führen fesselte mich ab den ersten Zeilen. Als der Reporter Alan Philips, dessen Frau eine der treibenden Kräfte hinter Wanjas Rettung war, merkt das John kaum etwas über seine Kindheit, bzw. nichts über seine Familie weiß beschliessen sie die Geschichte und Hintergründe aufzuschreiben und zu hinterfragen. Die Distanz mit der die Zustände in den russischen Waisenhäusern beschrieben wird macht alles noch unerträglicher, ebenso die Zeitspanne mehrmals blätterte ich zurück um die Jahreszahlen zu vergleichen da es mir unmöglich schien das ein Kind solange unter solchen Umständen überlebt und nicht daran zerbricht. Erschütternd finde ich besonders den Umstand daß das alles erst ein paar Jahre her ist und sich noch nicht wirklich etwas geändert hat.

Der steinige Weg in ein menschenwürdiges Leben
von LEXI am 05.10.2013

Alan Philips schildert mit Hilfe des Protagonisten „Wanja“, der nach seiner Adoption als John Lahutsky in Amerika lebt, in oftmals nüchternen Worten und mit schockierenden Details das Leben der russischen Waisenkinder, nachdem sie in staatliche Obhut übergeben wurden. Die Diagnose einer Behinderung, egal, ob sie nun körperlicher oder geistiger... Alan Philips schildert mit Hilfe des Protagonisten „Wanja“, der nach seiner Adoption als John Lahutsky in Amerika lebt, in oftmals nüchternen Worten und mit schockierenden Details das Leben der russischen Waisenkinder, nachdem sie in staatliche Obhut übergeben wurden. Die Diagnose einer Behinderung, egal, ob sie nun körperlicher oder geistiger Art ist, war für viele Kinder des Babyhauses ein Todesurteil. Lebenslänglich eingesperrt, zum Teil bewegungsunfähig gemacht durch Fixieren an Stühlen, Einsperren in Gitterbetten, Isolation und Sedieren durch diverse Medikamente fristeten diese Kinder ein erbärmliches und menschenunwürdiges Dasein. Obgleich meine Rezension in der Vergangenheitsform geschrieben ist, bin ich mir anhand des Glossars sicher, dass diese Zustände bei weitem nicht behoben sind, sich vermutlich nicht einmal viel geändert haben. Die Biografie dieses tapferen Jungen mit dem unbändigen Lebenswillen macht nicht nur Mut für andere Betroffene, ich verstand es viel mehr als Mittel zum „Aufrütteln“, zum Aufzeigen grausamster Missstände und als Aufruf zu Helfen. Der Autor bemüht sich um Sachlichkeit, durch die Nebenfiguren kommen jedoch auch Emotionen zur Sprache, die das Buch umso realisitischer machen. Die Gleichgültigkeit und oftmals Grausamkeit vieler Pfleger in den Einrichtungen steht im krassen Gegensatz zur liebevollen Betreuung und zum Kampf gegen die starren Strukturen in Gestalt freiwilliger Helfer. Im Anhang wird erwähnt, dass einige Nebenfiguren und deren Lebensumstände aus Gründen des Datenschutzes absichtlich nur oberflächlich gezeichnet waren. Trotzdem hatte ich stets das Gefühl, mehr über diese Personen wissen zu wollen, um vielleicht auch ein Verstehen für die Beweggründe Wanjas Mutter, der restlichen Familie, den anderen Pflegekindern und auch dem innerlich verhärteten Pflegepersonal aufbringen zu können. Aufmachung des Buches Es handelt sich hierbei um eine gebundene Ausgabe mit eindrucksvollem Cover – ein magerer Junge, der scheinbar im „Nichts“ balanciert … schlicht, ohne großartige Effektheischerei – aber dafür umso eindrucksvoller. Die Angabe der Jahreszahlen bei den einzelnen Kapiteln ist sehr hilfreich für das Verständnis, lediglich von der dürftigen Anzahl der Bilder war ich enttäuscht. Im Anhang wird von einer großen Menge an Bildmaterial gesprochen – dies teilweise auch im Buch zu verwenden hätte den Eindruck des geschriebenen Wortes noch verstärken können. Wirklich schade! Fazit Eine großartige Biografie (Autobiografie), die wohl bei allen Menschen dazu beiträgt, die Scheuklappen, mit denen wir oftmals durch den Alltag hetzen, während wir uns um unwichtige Nebensächlichkeiten kümmern, ein wenig zur Seite zu schieben. Ein Buch mit wahrhaft schockierendem Inhalt, oftmals zu Tränen rührend – aber so realistisch, dass es den Leser atemlos zurücklässt. Mein allergrößter Respekt gebührt diesem mutigen Waisenjungen Wanja, der in seiner hoffnungslosen Lage niemals aufgibt und es schafft, den Weg in ein menschenwürdiges, lebenswertes Leben zu gehen.

Babyhaus Nr. 10. Ein Schicksal, dass zu Tränen rührt.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 14.10.2012
Bewertet: Taschenbuch

Die wahre Geschichte eines kleinen russischen Jungen hat mein Herz sehr berührt. Er selbst, John Lahutsky und Alan Philips haben die leidvolle Geschichte mit dem Titel „Babyhaus Nr. 10“ beschrieben, die letztendlich doch noch zu einem glücklichen Ende führte. Das Buch regt den Leser an, seine Haltung... Die wahre Geschichte eines kleinen russischen Jungen hat mein Herz sehr berührt. Er selbst, John Lahutsky und Alan Philips haben die leidvolle Geschichte mit dem Titel „Babyhaus Nr. 10“ beschrieben, die letztendlich doch noch zu einem glücklichen Ende führte. Das Buch regt den Leser an, seine Haltung gegenüber behinderten Menschen zu überdenken und dazu beitragen, dass sie Teil unserer Gesellschaft werden. Niemals dürfen wir gleichgültig gegenüber von Ungerechtigkeiten bleiben, die sie erleiden. John Lahutsky kommt als Sohn einer Alkoholikerin als Frühchen zur Welt. Er wird als schwachsinnig eingestuft und die Ärzte diagnostizieren dass er niemals sprechen und laufen wird. Sein Schicksal scheint besiegelt und er wird in ein Waisenhaus für geistig behinderte Kinder eingewiesen. Doch er erlernt dennoch das Sprechen und macht eine Gruppe ausländischer Helfer auf sich aufmerksam. Unmenschliche Zustände herrschen in russischen Waisenhäusern. Die Kinder vegetieren vor sich hin, ohne Zuwendung von Liebe und Achtung. Oft werden sie nicht mal mit dem Nötigsten an Nahrung und Pflege versorgt. Der Weg der Befreiung des kleinen Wanja ist lang und schwierig. Heute lebt er bei seiner Adoptivmutter Paula Lahutsky, einer Schulpsychologin in Pennsylvania USA und besucht die Highschool. Er sagt; „Wenn meine Geschichte nur ein Kind vor der Hölle bewahrt, durch die ich gegangen bin , was es die Mühe wert.“


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