Wonderland

Bd. 12: Asylum - Blut und Wahnsinn

Wonderland 12

(4)
Violet wird irre!
Jeder weiß, wie Alice in den Kaninchenbau stürzte ... aber wirklich schrecklich ist das, was danach passierte. Das Wunderland hat es seit Jahren auf die Familie Liddle abgesehen. Aus Alices Sohn Johnny machte es den bösartigen, irren Hutmacher. Seine Schwester Calie und ihre Tochter Violet sind zu einem Leben auf der Flucht verdammt. Doch nun hat sich das Wunderland Violet geschnappt ... und das jüngste Mitglied der Familie Liddle ist im Reich der Träume ganz auf sich selbst gestellt - im Kampf gegen die Albträume und den Wahnsinn. Gibt sie sich dem Wahnsinn des Wunderlands hin, um ihre Familie zu retten ... oder wird sie kämpfend untergehen?

Wondland Asylum spielt nach "Wonderland - Der neue Wahnsinn Nummer 4"
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Altersempfehlung 16 - 17
Erscheinungsdatum 24.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7416-0278-8
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 25,9/16,9/2,2 cm
Gewicht 450 g
Auflage 1
Übersetzer Sanni Kentopf
Buch (Taschenbuch)
16,99
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„Alice im Wunderland mal anders“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Alice im Wunderland wurde im Laufe der Jahre schon auf viele Arten interpretiert. In dieser Comicform, die ich auf eine Empfehlung hin gelesen habe, ist es vermutlich auch eine der blutigsten und brutalsten.

Die Geschichte spielt zeitlich nach der eigentlichen bekannten Alice-Story. Alice verließ das Wunderland und ist mittlerweile ein psychisches Wrack. Ihre Tochter wird durch eine Pforte ins Wunderland gelockt und muss nun versuchen, dort irgendwie zu überleben.

Nachdem ich mich an die Art der Bilder gewöhnt hatte, hat mir die Geschichte an sich gut gefallen. Die Ideen führen die Geschichte um Alice weiter, wenn auch um einiges brutaler und zweideutiger, als man sich zuvor vorstellen kann.

Nach diesem Band gibt es noch weitere Bände in dieser Reihe.
Alice im Wunderland wurde im Laufe der Jahre schon auf viele Arten interpretiert. In dieser Comicform, die ich auf eine Empfehlung hin gelesen habe, ist es vermutlich auch eine der blutigsten und brutalsten.

Die Geschichte spielt zeitlich nach der eigentlichen bekannten Alice-Story. Alice verließ das Wunderland und ist mittlerweile ein psychisches Wrack. Ihre Tochter wird durch eine Pforte ins Wunderland gelockt und muss nun versuchen, dort irgendwie zu überleben.

Nachdem ich mich an die Art der Bilder gewöhnt hatte, hat mir die Geschichte an sich gut gefallen. Die Ideen führen die Geschichte um Alice weiter, wenn auch um einiges brutaler und zweideutiger, als man sich zuvor vorstellen kann.

Nach diesem Band gibt es noch weitere Bände in dieser Reihe.

Kundenbewertungen

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4 Bewertungen
Übersicht
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Oh du böse Grinsekatze!
von René Herrmann-Zielonka aus Regensburg (Donau EKZ) am 27.04.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dies ist eine etwas andere Graphic Novel und meines Erachtens nach, wäre eine FSK wirklich angebracht. Aber das soll nicht negativ sein, im Gegenteil? gerade diese doch blutig und erotische Erzählweise einer Märchenfortsetzung hat mich interessiert und absolut begeistert. Es geht um Alice, die vor vielen Jahren dem Wunderland entfliehen... Dies ist eine etwas andere Graphic Novel und meines Erachtens nach, wäre eine FSK wirklich angebracht. Aber das soll nicht negativ sein, im Gegenteil? gerade diese doch blutig und erotische Erzählweise einer Märchenfortsetzung hat mich interessiert und absolut begeistert. Es geht um Alice, die vor vielen Jahren dem Wunderland entfliehen konnte und dabei dem Wahnsinn verfiel. Doch sie kann ihre Tochter nicht schützen und so gerät nun die nächste Generation ins Wunderland und muß die Qualen und Fallen ertragen und überleben? Die Qualität der Bilder schwankt leider etwas extrem, wobei es im Ganzen eine tolle und lohnenswerte Anschaffung ist. Auch die Idee, warum ausgerechnet Mutter und Tochter ins Wunderland müssen, ist genial. Reinschauen ein Muß!

Die Erwachsenenversion des Wunderlands
von breedstorm am 27.11.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Neuinterpretationen zum Thema 'Alice im Wunderland' gibt es viele, z.B. der Film mit Johnny Depp, die frankobelgische Version von David Chauvelle und Xavier Collette, oder auch 'Lost Girls' von Alan Moore. Die mit Abstand blutigste Version hat sich Autor Raven Gregory ausgedacht. Die amerikanische Originalausgabe stammt vom Verlag Zenescope... Neuinterpretationen zum Thema 'Alice im Wunderland' gibt es viele, z.B. der Film mit Johnny Depp, die frankobelgische Version von David Chauvelle und Xavier Collette, oder auch 'Lost Girls' von Alan Moore. Die mit Abstand blutigste Version hat sich Autor Raven Gregory ausgedacht. Die amerikanische Originalausgabe stammt vom Verlag Zenescope Entertainment, die sich in der Grimm Fairy Tales-Reihe erfolgreich mit der Umsetzung von Märchen für Erwachsene beschäftigen. Sandra Kentopf hat bei der Übersetzung einen sehr guten Job gemacht. Im 1. Teil der Geschichte (Wonderland 1: Rückkehr ins Wunderland) haben wir erfahren, daß die einst junge Alice nun verheiratet ist, und einen Sohn und eine Tochter hat. Alles könnte perfekt sein, würde sie nicht immer noch komplett wahnsinnig und traumatisiert sein, was sie zum Suizidversuch treibt. Ihre Tochter Calie (ein Anagramm für Alice) rettet sie, und nun wird auch sie vom Wahnsinn gepackt. Ebenso wie einst ihre Mutter verschwindet sie in einem Kaninchenloch im Boden, und findet sich plötzlich im Wunderland wieder, doch dieses hat es in sich. Die freundliche Grinsekatze hat sich in eine mordende Bestie verwandelt, und auch der verrückte Hutmacher, der Zimmermann oder die Herzkönigin versprühen nicht mehr den Charme der kindlichen Figuren, sondern sind finstere Gegner. Aber auch Calie ist, anders als die etwas naive Alice aus dem Kinderbuch von Lewis Caroll, durchaus wehrhaft. Das ist auch dringend nötig, denn Calies Bruder verwandelt sich in einen gefährlichen Psychopath. Als er erfährt, daß sein Vater seine Mutter Alice betrügt, bringt er ihn kurzerhand um, und wird seinerseits von Alice ins Wunderland verbannt. Im 2. Teil besucht nun nicht etwas Calie das Wunderland, sondern das Wunderland besucht Calie. Diese lebt mittlerweile unter falschem Namen in New York, und arbeitet als Kellnerin in einem Diner. Eigentlich sollte sie glücklich sein, denn sie lebt mit ihrem Freund zusammen, und ist schwanger. Wenn da nicht diese Albträume wären, die sie plagen. Und plötzlich werden ihre neuen Freunde bestialisch ermordet. Wer steckt dahinter? Aufgrund der Gewaltdarstellung eignet sich die Serie keinesfalls für Kinder und Feingeister! Fazit: Eine gelungene Fortsetzung des 1. Teils. Erfreulicherweise macht Raven Gregory nicht den Fehler, Calie sofort wieder ins Wunderland zu holen, um sie gegen bösere Versionen der klassischen Figuren kämpfen zu lassen. Er verlagert den Konflikt in die Gegenwart, in die Stadt, die niemals schläft. Natürlich sind Gewalt und eine kleine Prise Erotik wieder Bestandteil der Handlung, jedoch verknüpft mit einer fundierten Handlung, einschließlich familiengeschichtlicher Hintergründe. Die morbide Interpretation wurde optisch erneut von Daniel Leister umgesetzt. Herausgekommen ist dabei ein leckerer Augenschmaus, was nicht nur an den kurvenreichen Frauendarstellungen liegt, sondern auch an der detaillierten Umgebung und den schockierenden Splashpages. Und auch die Cover sind einen Blick wert, wenngleich sie nicht immer Bezug zur Story haben. Man darf gespannt sein, wohin sich die Serie entwickelt Der Kampf ums Wunderland ist noch lange nicht zu Ende!