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Worte in meiner Hand

Roman. René Descartes und Helena Jans van der Strom. Eine wahre Geschichte, ein literarischer Liebesroman

(39)

René Descartes und Helena Jans van der Strom - eine wahre Geschichte Helena Jans van der Strom arbeitet als Magd bei einem Buchhändler in Amsterdam. Ein großes Glück für sie, denn sie liest und schreibt und kann ihrer Leidenschaft heimlich nachgehen. Der neue Hausgast ihres Herrn fasziniert sie: Er arbeitet ununterbrochen, und er zieht viele Besucher an. Sie erfährt seinen Namen: René Descartes. Sie ist zu neugierig, um Distanz zu wahren. Und auch Descartes ist schon bald von ihrem Charme und Wissensdurst eingenommen. Sie verlieben sich, was nicht sein darf. Die Geschichte einer Frau, die mehr vom Leben verlangt, als ihre Zeit ihr bereit ist zu geben.

1630: Hollands Goldenes Zeitalter, Amsterdam und seine wohlhabenden Bürger ziehen Künstler und Intellektuelle an. Auch das Haus, in dem die junge Helena als Magd beschäftigt ist, hat einen neuen Gast. Helena ist angewiesen, ihn nur »Monsieur« zu nennen. Es ist ein noch unbekannter Philosoph aus Frankreich, sein Name ist René Descartes. Von nun an ist das Haus erfüllt von der inspirierenden Präsenz des schreibenden Fremden. Er weckt in Helena einen Wissensdurst, der anderen bislang verborgen war, und er ist begeistert von ihrer Auffassungsgabe und ihrem Talent zu schreiben. Sie wiederum ist betört von seiner sanften Art und seiner oft überraschenden Sicht auf die Dinge. Sie verliebe sich, was unmöglich ist.

"In ihre Version der Helena hätten wir uns auch verliebt." Brigitte

"Worte in meiner Hand" ist auf der Shortlist für den renommierten Costa Award.

Rezension
"Absolut lesenswert.", Ruhr Nachrichten, Beate Rottgardt, 10.08.2015 20151112
Portrait
Guinevere Glasfurd ist im bergigen Norden Englands aufgewachsen, doch jetzt lebt sie in einer der flachsten Gegenden der Welt, am Rand der Fens nahe Cambridge, gemeinsam mit Ehemann, Tochter und zwei Katzen. Die Arbeit an "Worte in meiner Hand" ist vom Arts Council England gefördert worden. Guinevere Glasfurds Texte sind immer wieder ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem TLC's Pen Factor Award. Mehr auf der Website guinevereglasfurd.com.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 07.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-471-35123-9
Verlag List Medien AG
Maße (L/B/H) 205/118/41 mm
Gewicht 555
Originaltitel The Words in my Hand
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Wo die Liebe hinfällt!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

René Descartes verliebte sich in der Magd Helena Jans van der Strom. Die junge Frau war für ihre Zeit sehr außergewöhnlich, konnte sie doch lesen, schreiben und hervorragend zeichnen. Außerdem hatte sie einen starken Charakter: obwohl die Liaison nicht sein durfte fand sie einen Weg die gemeinsame Tochter mit Descartes groß zu ziehen. René Descartes verliebte sich in der Magd Helena Jans van der Strom. Die junge Frau war für ihre Zeit sehr außergewöhnlich, konnte sie doch lesen, schreiben und hervorragend zeichnen. Außerdem hatte sie einen starken Charakter: obwohl die Liaison nicht sein durfte fand sie einen Weg die gemeinsame Tochter mit Descartes groß zu ziehen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Helena erzählt und der Leser erhält einen guten Einblick in den Gepflogenheiten der Zeit wo Frauen nicht viel galten.

Spannend, eindringlich und sehr gut geschriebener historischer Roman über eine spannende Zeit!

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Eine schön geschriebene Geschichte! Das Leben der Helena Jans berührt auf eine besondere Art und Weise! Eine schön geschriebene Geschichte! Das Leben der Helena Jans berührt auf eine besondere Art und Weise!

Dr. Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Ein meisterhafter historischer Roman - eindringlich und sehr lebendig. Und eine Hymne an die Kraft des Lesens! Ein meisterhafter historischer Roman - eindringlich und sehr lebendig. Und eine Hymne an die Kraft des Lesens!

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„Descartes unstandesgemässe Liebe“

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Dies ist eine fast lyrisch erzählte Liebesgeschichte, die vor allem die Grenzen sozialer Stände aufzeigt & das Unvermögen, trotz Liebe & Intelligenz, diese Hürden dauerhaft zu überspringen.
Poetisch und auf leisen Sohlen, sehen wir mit und durch Helenas Augen den großen Denker Descartes - und fühlen mit ihr die Gefangenschaft ihres
Dies ist eine fast lyrisch erzählte Liebesgeschichte, die vor allem die Grenzen sozialer Stände aufzeigt & das Unvermögen, trotz Liebe & Intelligenz, diese Hürden dauerhaft zu überspringen.
Poetisch und auf leisen Sohlen, sehen wir mit und durch Helenas Augen den großen Denker Descartes - und fühlen mit ihr die Gefangenschaft ihres freien Geistes in dem Wissen, nie mehr werden zu können als eine Magd.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
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Aus Liebe zu Worten
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 03.10.2015

Um es vorweg zu nehmen: Ich LIEBE historische Romane. Das war einer der Gründe, warum ich angefangen hatte, dieses Buch zu lesen. Der andere Grund war der Titel, „Worte in meiner Hand“. Ich fand diesen Titel irgendwie faszinierend, auch wenn ich noch nicht wusste, worum es in diesem Roman... Um es vorweg zu nehmen: Ich LIEBE historische Romane. Das war einer der Gründe, warum ich angefangen hatte, dieses Buch zu lesen. Der andere Grund war der Titel, „Worte in meiner Hand“. Ich fand diesen Titel irgendwie faszinierend, auch wenn ich noch nicht wusste, worum es in diesem Roman geht. Ich fing an zu lesen, ohne vorher auf den Klappentext oder die Buchrückseite zu achten, was ich sonst immer tat. Und schon die ersten Sätze, die ersten Absätze und Seiten zogen mich in ihren Bann. Ich LIEBE Bücher, die sich so leicht lesen lassen, dass man die Seiten beinahe verschlingt. "Worte in meiner Hand" ist so ein Buch. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal so schnell las – ich tauchte in die Geschichte ein und sie hielt mich fest, sie ließ mich nicht los. Als der Name Descartes auftauchte, machte ich eine Pause und schaute auf den Buchumschlag. Erst in dem Moment wurde mir klar, dass der Monsieur, um den es ging, Rene Descartes war. Zugegeben: Ich kannte vorhin nur seinen Namen und dass er ein Philosoph war, nichts mehr. Und ich wusste nichts von Helena van der Strom. Nun konnte ich durch dieses Buch etwas Neues lernen, auch wenn die Geschichte, die hier beschrieben wird, teilweise erfunden war, was man auf den letzten Seiten erfährt. Aber das war für mich eher unwichtig. Ich fand sie durchaus glaubwürdig. Und ich hatte das, was ich an einem Buch so mag: Ich war die ganze Zeit gespannt, wie es weiter geht. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Und das ist vor allem dem Schreibstil der Autorin zu verdanken. Ich weiß nicht, wie der Text in der Originalsprache rüberkommt, aber die Übersetzung fand ich einfach genial. Der Schreibstil ist sehr ansprechend, die Sprache in den meisten Sätzen berührend schön. Ein wahrer Genuss, von dem ich nicht genug haben konnte. Das Einzige, was mich anfangs ein wenig irritierte, waren chronologische Sprünge in der Anordnung der Kapitel, aber auch mitten im Text. Manchmal musste ich aufpassen, welches Jahr am Anfang des jeweiligen Kapitels geschrieben stand. Aber als literarisches Mittel, um Spannung zu schaffen, sind diese Sprünge keine Seltenheit. Wenn „Worte in meiner Hand“ als Debüt von Guinevere Glasfurd bezeichnet wird, dann ist das ein brillantes Debüt! Und die Förderung, die die Autorin für dieses Buch bekam, ist mehr als gerecht!

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Monsieur
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2016

Ein angenehm ruhiger Roman. Fliessend wie das Meer. Das Gerüst des Buches beruht auf einer wahren Geschichte. Der Liebesgeschichte der Magd Helena und dem Philosophen Rene Descartes. Das ganz spielt in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Es ist wirklich toll über so einen großen Namen wie Descartes einmal abseits... Ein angenehm ruhiger Roman. Fliessend wie das Meer. Das Gerüst des Buches beruht auf einer wahren Geschichte. Der Liebesgeschichte der Magd Helena und dem Philosophen Rene Descartes. Das ganz spielt in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Es ist wirklich toll über so einen großen Namen wie Descartes einmal abseits der Geschichtsbücher zu lesen. Es füllt ihn mit so viel Menschlichkeit. Ein herrliches Werk! Man fällt in das Buch und lässt sich einfach treiben.

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0 0
Eine gelungene Zeitreise ins Goldene Zeitalter Hollands
von Oztrail am 27.12.2015

Worte in meiner Hand Wo soll man hier beginnen? Ich nehme zuerst den Einband. Dieser ist sehr toll gemacht mit einer bedruckten Buchschleife aus edlem Papier. Das Bild auf dem Schutzumschlag könnte Helena Jans van der Strom darstellen, die Hauptdarstellerin dieses Romans. Ein unschuldiges Mädchen mit... Worte in meiner Hand Wo soll man hier beginnen? Ich nehme zuerst den Einband. Dieser ist sehr toll gemacht mit einer bedruckten Buchschleife aus edlem Papier. Das Bild auf dem Schutzumschlag könnte Helena Jans van der Strom darstellen, die Hauptdarstellerin dieses Romans. Ein unschuldiges Mädchen mit roten Backen, so stellt man sich das 17te Jahrhundert vor. Der Inhalt: Der Roman beginnt mit einer Reise, die ein wenig Gänsehaut verursacht. Helena wird freiwillig oder sagen wir so - nicht ganz, in eine Kutsche verfrachtet und fährt mit dem Diener Limousin nach Deventer. Der Leser ist hier schon gefordert und fragt sich was hier passiert ist. Hat aber nach kurzer Zeit schon raus, das Helena, die Magd, in anderen Umständen ist. Kurz gesagt, sie ist schwanger. Die Geschichte geht dann ein Jahr zurück und beginnt mit dem Kennenlernen von René Descartes und Helena Jans van der Storm. Eine Liebe die zu dieser Zeit nicht sein darf, aber trotzdem passiert. Man versinkt beim Lesen in den Roman und ist in einem Jahrhundert gestrandet, wo ein Mädchen, dass aus ärmlichen Verhältnissen kommt noch weniger als nichts zählt. Aber Helena, die in Armut aufgewachsen ist, kann eines zu dieser Zeit, lesen und schreiben. Sie hat das Glück eine Anstellung als Magd bei einem Buchhändler zu bekommen, Mr. Sergeant. Dort konnte sie neben ihrer Arbeit als Magd, weiter ihrer Beschäftigung nachgehen, lesen und schreiben. Eines Tages erwähnt Mr. Sergeant, dass er demnächst einen Gast erwartet, der einen längeren Aufenthalt in Amsterdam in Erwägung zieht. Mr. Sergeant ist sehr stolz, das Europas aufstrebender Philosoph René Descartes in seinem Haus für längere Zeit Gast sein wird. Helena wurde angewiesen in Monsieur zu nennen, was für Helena auch kein Problem ist. Das einzige Problem das sie hat ist Limousin, den Diener von Renè. Ihn findet Helena furchtbar. Der Leser ist geneigt, Limousin auch nicht sympatisch zu finden, aber da muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Resümee: Ein Roman für eine Frau, die nicht in dieses Holland der 1630er Jahre passt. Helena ist für diese Zeit sehr emanzipiert, wenn man von Emanzipation sprechen darf. Sie kann lesen und schreiben, lernt noch einige Dinge mehr, lebt und meistert ihr Schicksal so gut es geht. Setzt sich in der von Männern dominierten Welt durch . Ich persönlich finde diesen Roman sehr gut und kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen. Es hat sehr viel Spaß gemacht sich auf die Zeitreise in das 17.Jahrhundert zu begeben und dabei froh zu sein, in der Jetztzeit zu leben. Vielen Dank an die Autorin für einen gelungen Roman.

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