Wunder

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014.

(92)

August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist - wie August.

Portrait

Raquel J. Palacio lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in New York. Zwanzig Jahre lang gestaltete sie als Art Directorin die Cover für die Bücher anderer Leute und wartete auf den richtigen Moment, ihr eigenes Buch zu schreiben. Dann traf sie eines Tages vor einem Eisladen ein ganz besonderes Kind, und der Moment war gekommen. Wunder (2013) war ihr erster Roman bei Hanser. 2014 wurde er von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2015 folgte ihr Geschenkbuch Jeder Tag ein Wunder, das 365 Maximen enthält, wie sie Mr. Browne in Wunder mit seinen Schülern bespricht. Ihr neuestes Buch Wunder - Julian, Christopher und Charlotte erzählen wird im Frühjahr 2017 erscheinen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 381
Altersempfehlung 10 - 12
Erscheinungsdatum 28.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24175-6
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 218/152/38 mm
Gewicht 634
Originaltitel Wonder
Auflage 17
Verkaufsrang 5.548
Buch (gebundene Ausgabe)
16,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Einfach wundervoll“

Stefanie Sturm-Nolte, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Dies ist ein besonderes Buch über einen besonderen Jungen. Der Leser begleitet August durch sein erstes Jahr an der Schule. Da er zuvor von seiner Mutter unterrichtet wurde, steigt er mit der 5. Klasse ein. Seine Entwicklung beim Lesen zu verfolgen, ist einfach großartig. Vom eingeschüchterten, kontaktscheuen Jungen entwickelt er nach Dies ist ein besonderes Buch über einen besonderen Jungen. Der Leser begleitet August durch sein erstes Jahr an der Schule. Da er zuvor von seiner Mutter unterrichtet wurde, steigt er mit der 5. Klasse ein. Seine Entwicklung beim Lesen zu verfolgen, ist einfach großartig. Vom eingeschüchterten, kontaktscheuen Jungen entwickelt er nach und nach mehr Selbstbewusstsein und Mut. Zudem wechseln die Perspektiven - auch aus der Sicht seiner Schwester und seiner Mitschüler wird erzählt. Die Entwicklungen seiner Familienmitglieder und seiner Mitschüler ist ebenso beeindruckend. Warmherzig, klug und liebevoll erzählt die Autorin in kurzen Kapiteln seine Geschichte. Die Dialoge, der Umgang miteinander und die Schulsituationen - all dies ist schon sehr amerikanisch, was man mögen muss... aber das ist auch nebensächlich. Ein Plädoyer für Respekt, Toleranz, Mut und Freundlichkeit. Ein tolles Jugendbuch ab 10 Jahren. Für alle John-Green-Leser und Fans von Marie-Aude Murail. Und einen zweiten Teil gibt es inzwischen auch...

„Eines der besten Jugendbücher überhaupt“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Haaaaaaaaach, was habe ich dieses Buch geliebt. Mit seinem Held mitgefiebert, gelacht und auch vor Rührung geweint! Selten hat mich eine Geschichte emotional so mitgenommen und gefesselt. Deshalb muss ich dieses Buch einfach JEDEM ans Herz legen. Egal ob Kind, Teenager oder Erwachsener: Protagonist Auggie ist für jeden, der ihn kennenlernen Haaaaaaaaach, was habe ich dieses Buch geliebt. Mit seinem Held mitgefiebert, gelacht und auch vor Rührung geweint! Selten hat mich eine Geschichte emotional so mitgenommen und gefesselt. Deshalb muss ich dieses Buch einfach JEDEM ans Herz legen. Egal ob Kind, Teenager oder Erwachsener: Protagonist Auggie ist für jeden, der ihn kennenlernen darf, eine absolute Bereicherung.

August ist ein ganz besonderer Junge. Das Schicksal hat ihn mit einem Gesicht gezeichnet, dass niemand, der ihn trifft, jemals vergessen wird. Kleine Kinder fangen an zu weinen, wenn sie ihn sehen, andere starren einfach nur oder belegen den liebenswerten Jungen mit bösartigen Kommentaren. Um ihn vor den Reaktionen anderer Kinder zu schützen, haben Auggies Eltern dafür gesorgt, dass er behütet und liebevoll aufwächst und auch zu Hause unterrichtet wird. Doch zu Beginn dieses Buches beschließen sie, dass es Zeit ist, dass August sich dem Unvermeidlichen stellt und schicken ihn auf eine öffentliche Schule. Hier muss sich der Junge seinen größten Ängsten stellen, hat aber auch die Chance endlich am Leben Gleichaltriger teilzuhaben und Freunde zu gewinnen, die ihn um seinetwillen schätzen.

Eine Geschichte, die es wirklich in sich hat. Auggie ist ein kluger, liebenswerter Charakter, der bei mir wirklich Eindruck hinterlassen hat. Nicht nur, weil er sich mutig einem Schicksal stellt, welches für die meisten Menschen unerträglich wäre. Nein, auch weil er ein lebensbejahender, kluger Mensch ist, der dem Leser zeigt, was wahre Freundschaft, Courage und Mut ist. Dazu kommen tolle Nebencharaktere, eine wunderschöne Sprache, viel Humor und Schlagfertigkeit. Wirklich ein Buch wie kein anderes!!!!!!

„Prädikat: "Besonders wertvoll!"“

Victoria Blos, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ich habe mich riesig gefreut, dass dieses Buch den Preis der Jugendjury im Rahmen des Deutschen Jugendliteraturpreises 2014 bekommen hat! Anlass genug, endlich eine Rezension zu hinterlassen.
Wunder erzählt von einem ganz besonderen Jungen und seiner Familie und seinen alten und neuen Freunden. Wir erleben aus Auggies Sicht sein erstes
Ich habe mich riesig gefreut, dass dieses Buch den Preis der Jugendjury im Rahmen des Deutschen Jugendliteraturpreises 2014 bekommen hat! Anlass genug, endlich eine Rezension zu hinterlassen.
Wunder erzählt von einem ganz besonderen Jungen und seiner Familie und seinen alten und neuen Freunden. Wir erleben aus Auggies Sicht sein erstes Jahr an einer öffentlichen Schule, die Höhen und Tiefen und all die neuen Erfahrungen, die das Leben da draussen für ihn bereithält. Wir schlüpfen aber auch in den Kopf seiner Schwester und der Klassenkameraden und erleben so eine unheimlich warmherzige, lustige und berührende Geschichte, die R.J. Palacio da so meisterhaft erzählt und die mich einfach nicht mehr loslassen wollte!

„Ach Kinders, so ein schönes Buch... “

S. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Manchmal hat man solche Bücher, die liest man mit enormer Begeisterung, Tränen in den Augen und allem drum und dran und dann fragt man sich: "Hmpf... ab welchem Alter empfehle ich das...???" Auggie ist 10 Jahre alt. Also ab 10. Er hat durch diverse Operationen, die ihm das Leben gerettet haben, ein entstelltes Gesicht. Also eher weniger Manchmal hat man solche Bücher, die liest man mit enormer Begeisterung, Tränen in den Augen und allem drum und dran und dann fragt man sich: "Hmpf... ab welchem Alter empfehle ich das...???" Auggie ist 10 Jahre alt. Also ab 10. Er hat durch diverse Operationen, die ihm das Leben gerettet haben, ein entstelltes Gesicht. Also eher weniger leichte Kost. Dementsprechend tendenziell eher ab 14. Auggie stellt sich den Widrigkeiten des Lebens, erfährt Höhen und Tiefen, wird abgelehnt und angenommen, wird enttäuscht und belohnt... Joa, sage ich mir dann. So ist das Leben, in allen Abschnitten, egal wo man ist, egal, WIE man ist. Und deshalb kann ich dieses Buch ehrlich jedem empfehlen! Wenn ich richtig 100pro konsequent wäre, dann müsste ich "Wunder" eigentlich auch ins Wirtschaftsregal unter "Management" stellen. Dieses Buch ist wichtig und witzig und eindringlich geschrieben und es rührt jeden Leser zu Tränen. Es gibt viele sehr gute Bücher, die lesen wir, die unterhalten uns gut und danach denken wir: "Ach joa, das war nett, aber mein Leben hat's nicht verändert." Dieses Buch ist anders. Courage!!

„Ein kleines Wunder“

Liesa König, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Als August erfährt, dass er im Herbst die fünfte Klasse der örtlichen Schule besuchen soll ist er sich sicher: Es wird grauenhaft!!!
Bis jetzt wurde er zuhause von seiner Mutter unterrichtet, denn August sieht nicht so aus wie andere Kinder…
Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen! Man erlebt die Geschichte in jedem Kapitel aus der
Als August erfährt, dass er im Herbst die fünfte Klasse der örtlichen Schule besuchen soll ist er sich sicher: Es wird grauenhaft!!!
Bis jetzt wurde er zuhause von seiner Mutter unterrichtet, denn August sieht nicht so aus wie andere Kinder…
Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen! Man erlebt die Geschichte in jedem Kapitel aus der Perspektive einer anderen Person und fühlt gleichermaßen mit allen Charakteren. So wird es abwechselnd tragisch, traurig oder komisch und manchmal sogar ein wenig philosophisch.
Ein kleines Wunder…

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
92 Bewertungen
Übersicht
88
3
0
0
1

Ich heisse übrigens August. Ich werde nicht beschreiben, wie ich aussehe. Was immer ihr euch vorstellt – es ist schlimmer.
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2013

Raquel J. Palacio ist eine Amerikanische Schriftstellerin und “Wunder” ist ihr erster Roman. Im Englischen erschien das Buch unter dem Titel “Wonder”. Das Buch “Wunder” ist die Geschichte von August, auch Auggie genannt. Mit zehn Jahren besucht er zum ersten Mal die Schule, denn Auggie ist nicht wie andere Kinder. Ich... Raquel J. Palacio ist eine Amerikanische Schriftstellerin und “Wunder” ist ihr erster Roman. Im Englischen erschien das Buch unter dem Titel “Wonder”. Das Buch “Wunder” ist die Geschichte von August, auch Auggie genannt. Mit zehn Jahren besucht er zum ersten Mal die Schule, denn Auggie ist nicht wie andere Kinder. Ich weiss, dass ich kein normales zehnjähriges Kind bin. Ich meine, klar, ich mache normale Sachen … Und ich fühle mich normal. Innerlich. Aber ich weiss, dass normale Kinder nicht andere normale Kinder dazu bringen, schreiend vom Spielplatz wegzulaufen. Ich weiss, normale Kinder werden nicht angestarrt, egal, wo sie hingehen. Auggie leidet unter einem Gendefekt, welcher zu schweren Missbildungen seines Gesichtes führten. Im Buch wird es als “eine zuvor unbekannte Art des Treacher-Collins-Syndroms” beschrieben. Folglich war der Schritt in eine Schule für Auggie kein einfacher. Es hiess für ihn seine gewohnte Umgebung zu verlassen und sich ausserhalb seines gewohnten Aktionsradiuses zu behaupten. Und wie er sich behauptet hat! Auggie ist eine wunderbar witzige und warmherzige Figur, ich habe ihn von Anfang an ins Herz geschlossen. Die Erzählung wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt; seiner, seiner Schwester und seiner Schulfreunde. Was entsteht, ist eine Geschichte voll Freundschaft, Humor, Respekt und manchmal auch Unvermögen. Für mich ist dieses Buch eine Bereicherung. Auggies Geschichte hat mich von der ersten Seite an berührt, ich habe laut herausgelacht und geweint. Solch ein Buch ist ein seltener Schatz und ich empfehle es wirklich jeden zu lesen!

Ein besonderer Junge...
von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2013

August ist im Gesicht entstellt und hat schon mehr Operationen hinter sich als so mancher Erwachsener. Und doch versuchen er und seine Familie, ihm so viel „normales“ mitzugeben wie möglich. So soll er nun auch endlich in die 5. Klasse eingeschult werden. Der Direktor der neuen Schule bittet einige Mitschüler,... August ist im Gesicht entstellt und hat schon mehr Operationen hinter sich als so mancher Erwachsener. Und doch versuchen er und seine Familie, ihm so viel „normales“ mitzugeben wie möglich. So soll er nun auch endlich in die 5. Klasse eingeschult werden. Der Direktor der neuen Schule bittet einige Mitschüler, sich anfänglich um August zu kümmern. Doch nicht jeder meint es gut mit ihm… Augusts Geschichte ist total zauberhaft erzählt. Sehr sensibel, witzig und auch manchmal traurig, alles findet man in diesem Roman. Man erfährt auch, wie seine Schwester und sein bester Freund mit der „Sache“ umgehen, wird also auch mit dem sozialen Umfeld konfrontiert. Ein schönes Buch!

Er ist bloß ein Junge
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 30.12.2014

August ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern und seiner großen Schwester Via in New York. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. August... August ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern und seiner großen Schwester Via in New York. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. August ist es gewöhnt, angestarrt zu werden, und er weiß, dass die meisten Schüler nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Sie sind bloß verunsichert. Natürlich ist es sein sehnlichster Wunsch, nicht weiter aufzufallen, ein ganz normaler Junge zu sein, Freunde zu finde. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist wie August. (Klappentext) Er ist bloß ein Junge! Mit dieser Einstellung steht Summer in ihrer neuen Schule ziemlich alleine da. Der Junge, mit dem sie sich angefreundet hat, wird von den meisten anderen gemieden. Dabei kennt ihn noch keiner richtig… Würden sie versuchen, ihn kennenzulernen, würden sie feststellen, dass er ein sehr netter und lustiger Junge ist. Aber die Hürde, sich mit ihm abzugeben, ist für die meisten einfach zu hoch und zu schwer zu nehmen. Dabei sind durchaus nicht alle böswillig und darauf aus, ihn zu hänseln oder zu meiden. Aber wie schaut man so jemanden an? Oder wie schaut man so jemanden nicht an? Darf man ihn auf sein Gesicht ansprechen? Oder muss man so tun, als ob gar nichts wäre? Die Unsicherheit ist groß. Und dazu kommt noch die Angst, dass man selber ausgeschlossen wird, wenn man sich an die Seite eines Außenseiters stellt. Und das, wo doch sehr viele um ihren Platz kämpfen müssen… Das Buch begann für mich so, wie ich es nach dem Klappentext erwartet hatte. August ist eins dieser „besonderen“ Kinder – geistig und körperlich ansonsten völlig normal, mit Ausnahme seines Gesichts. Er selbst beschreibt sich so: „Ich werde nicht beschreiben, wie ich aussehe. Was immer ihr euch vorstellt – es ist schlimmer.“ Und dann erzählt er uns einiges über sein bisheriges Leben und wie es ihm in der ersten Zeit in seiner Schule ergeht. Auf welche Probleme er stösst, auf welche Ablehnung. Welche Ängste und Sorgen er hat. Er tat mir so leid! Der arme Junge, was musste er alles durchmachen! Und ich ärgerte mich über jeden blöden Kommentar, den er einstecken musste! Aber dann änderte sich die Erzählperspektive. Plötzlich wurde August Geschichte noch mal neu erzählt – aber diesmal aus der Sicht seiner großen Schwester. „August ist die Sonne. Mom und Dad und ich sind die Planeten, die die Sonne umkreisen. … Mein schlimmster Tag, mein schlimmster Sturz, die schlimmsten Kopfschmerzen, die schlimmsten blauen Flecke, der schlimmste Krampf, das Schlimmste, was mir jemand an den Kopfgeworfen hat, ist immer nichts gewesen im Vergleich zu dem, was August durchgemacht hat.“ Und ich dachte: Tatsächlich, die arme Schwester! Noch weitere Male ändert sich die Erzählperspektive. Wir schlüpfen in die Rolle von Mitschülern und Freunden. Und man merkt, dass man es sich mit einer Vorverurteilung nicht so leicht machen darf. Und noch viel mehr wird deutlich. Wenn August mal nicht wegen seines Gesichts zu leiden hat, ist er ein ganz normaler Junge mit ganz normalen Wünschen und Interessen. Ein Junge, der gerne Späße macht und den man einfach gern hat – wenn man sich erst mal an ihn „herangetraut“ hat. Das Buch hat mich schwer beeindruckt. Es ist ein wichtiges Thema, denn es gibt immer so besondere Kinder oder generell besondere Menschen, die unter uns leben. Und damit das gut funktionieren kann, ist Verständnis auf allen Seiten notwendig. Ich glaube, dieses Buch kann dabei helfen. Ein Buch, von dem ich mir wünsche, dass möglichst viele Menschen es lesen würden. „Er ist bloß ein Junge. Der seltsamstaussehende Junge, der mir je begegnet ist, ja. Aber bloß ein Junge.“


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