Zähne und Klauen

Erzählungen

(7)

Die 14 neuesten Erzählungen aus dem skurrilen Universum des T. C. Boyle: Mensch gegen Tier - Triebe gegen Verstand
Ein junger Mann nimmt eine afrikanische Raubkatze zu sich nach Hause, um ein Mädchen zu beeindrucken, und schon bald tobt sich in seinem Schlafzimmer die Natur aus. Eine Frau - des faden Vorstadtlebens mit Mann und Gärtchen überdrüssig - tut sich nachts mit streunenden Hunden zusammen. Sie bleibt nicht lange allein ...

Portrait

T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1987 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.02.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21194-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/2,2 cm
Gewicht 276 g
Originaltitel Tooth and Claw
Übersetzer Anette Grube, Dirk van Gunsteren
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„Tierisch spannend“

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Wieder ein toller Kurzgeschichtenband von T.C. Boyle!
Boyles Geschichten leben vor allem von der erzählerischen Qualität. In der Handlung gibt es kaum effekthascherische Wendungen, was den Eindruck erweckt, der Autor hätte das Niedergeschriebene selbst so erlebt. Dadurch wirken die Geschichten nie erfunden. Der Grundton wirkt distanziert und reportartig. Die Handlungen spielen sich in den unterschiedlichsten sozialen Milieus ab. Dabei kann Boyle die Welt eines reichen Pensionärs genauso unterhaltsam und authentisch schildern wie die eines 20-jährigen Barkeepers, einer verrückten Verhaltensforscherin oder eines Obdachlosen.

Für Liebhaber von Kurzgeschichten (und denen, die es noch werden wollen) sehr zu empfehlen.
Wieder ein toller Kurzgeschichtenband von T.C. Boyle!
Boyles Geschichten leben vor allem von der erzählerischen Qualität. In der Handlung gibt es kaum effekthascherische Wendungen, was den Eindruck erweckt, der Autor hätte das Niedergeschriebene selbst so erlebt. Dadurch wirken die Geschichten nie erfunden. Der Grundton wirkt distanziert und reportartig. Die Handlungen spielen sich in den unterschiedlichsten sozialen Milieus ab. Dabei kann Boyle die Welt eines reichen Pensionärs genauso unterhaltsam und authentisch schildern wie die eines 20-jährigen Barkeepers, einer verrückten Verhaltensforscherin oder eines Obdachlosen.

Für Liebhaber von Kurzgeschichten (und denen, die es noch werden wollen) sehr zu empfehlen.

„Zähne und Klauen“

S. Lamberty, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Nach den wunderbaren Kurzgeschichten Sammlungen "Wenn der Fluß voll Whisky wär", "Schluß mit cool", "Fleischeslust", "Greasy Lake" und "Tod durch Ertrinken" hat Boyle erneut die Lust auf die kleine Form gepackt.
In "Zähne und Klauen" präsentiert uns Boyle einmal mal mehr vierzehn Geschichten, die von grotesken Situationen, kauzigen Gestalten und menschlichen Abgründen handeln. Versehen mit dem ihm eigenen, hintergründigen Humor und seiner Fabulierlust, sind die "kurzen Storys" so verdichtet und packend, dass man glaubt eher "kleine" Romane zu lesen. Interessant und abwechslungsreich!
Nach den wunderbaren Kurzgeschichten Sammlungen "Wenn der Fluß voll Whisky wär", "Schluß mit cool", "Fleischeslust", "Greasy Lake" und "Tod durch Ertrinken" hat Boyle erneut die Lust auf die kleine Form gepackt.
In "Zähne und Klauen" präsentiert uns Boyle einmal mal mehr vierzehn Geschichten, die von grotesken Situationen, kauzigen Gestalten und menschlichen Abgründen handeln. Versehen mit dem ihm eigenen, hintergründigen Humor und seiner Fabulierlust, sind die "kurzen Storys" so verdichtet und packend, dass man glaubt eher "kleine" Romane zu lesen. Interessant und abwechslungsreich!

„Boyle ist einfach Kult“

Gundi Schön, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe


Auch in diesem Kurzgeschichtenband bietet T.C. Boyle einmal mehr große Unterhaltung.
Stilsicher und mit hohem Wiedererkennungswert vereint er in vierzehn Erzählungen tragische Helden, die gegen die Natur antreten und dabei kläglich untergehen.
Mit großer Leichtigkeit und gewohnt bitterböse schafft er dabei das Absurde glaubhaft zu machen.
Ein wunderbares, geistreiches Buch für "Häppchenleser".
Ich habe mich mal wieder köstlich amüsiert.

Auch in diesem Kurzgeschichtenband bietet T.C. Boyle einmal mehr große Unterhaltung.
Stilsicher und mit hohem Wiedererkennungswert vereint er in vierzehn Erzählungen tragische Helden, die gegen die Natur antreten und dabei kläglich untergehen.
Mit großer Leichtigkeit und gewohnt bitterböse schafft er dabei das Absurde glaubhaft zu machen.
Ein wunderbares, geistreiches Buch für "Häppchenleser".
Ich habe mich mal wieder köstlich amüsiert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Es fehlt ein bischen
von Merla aus Köln am 07.06.2010

Nun, als ausgesprochener Boyle-Fan war ich ein wenig enttäuscht von mehreren seiner Kurzgeschichten. Es gibt jedoch ein bis zwei für meinen Geschmack ganz gute. Insgesamt fand ich das Buch Zähne und Klauen jedoch weniger als das, was es verspricht. An vielen Stellen war es mir etwas zu langatmig und... Nun, als ausgesprochener Boyle-Fan war ich ein wenig enttäuscht von mehreren seiner Kurzgeschichten. Es gibt jedoch ein bis zwei für meinen Geschmack ganz gute. Insgesamt fand ich das Buch Zähne und Klauen jedoch weniger als das, was es verspricht. An vielen Stellen war es mir etwas zu langatmig und sehr gewöhnungsbedürftig. Ein bischen fehlte mir der Spannungsaufbau.

T.C. Boyle kann es einfach!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 26.04.2010

Ich weiß, Kurzgeschichten werden von vielen Lesern abgelehnt. Diese Ablehnung würde Sie aber hier um den Genuß großartiger, bizarrer, überraschender, trauriger und komischer Geschichten bringen. Boyle ist einfach ein grandioser Erzähler. Also geben Sie diesen Geschichten eine Chance, es wird Ihr Schaden nicht sein ;-)

Neues vom Meister der Kurzgeschichte
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 26.04.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

"Warum hat dieses Buch eigentlich solange unangetastet in meinem Regal gestanden?" Diese mir selbst gestellte Frage fasst gut zusammen, was mir nach Beendigung der Lektüre von "Zähne und Klauen" als erstes durch den Kopf gegangen ist, denn T.C. Boyles mittlerweile sechste Kurzgeschichtensammlung, die im Februar 2010 nun auch als Taschenbuch... "Warum hat dieses Buch eigentlich solange unangetastet in meinem Regal gestanden?" Diese mir selbst gestellte Frage fasst gut zusammen, was mir nach Beendigung der Lektüre von "Zähne und Klauen" als erstes durch den Kopf gegangen ist, denn T.C. Boyles mittlerweile sechste Kurzgeschichtensammlung, die im Februar 2010 nun auch als Taschenbuch erscheint, beweist einmal mehr, welch begnadeter und vor allem humoriger Schreiberling der Amerikaner ist. Wie kein anderer Autor vermag er es, den nur auf den ersten Blick banalen Alltag in all seinen Facetten zu schildern, wobei die oftmals liebenswürdigen Helden am Ende nicht selten an sich selbst und ihrer Umgebung scheitern. Das ist auch in "Zähne und Klauen" nicht anders, wobei diesmal der Mensch in erster Linie gegen die Natur antreten muss, die sich ihm in 14 Kurzgeschichten mit all ihren Tücken in Weg stellt. So unschuldig die einzelnen Titel der Stories auch wirken, spätestens ab der vierten Geschichte, "Der freundliche Mörder", wird dem Leser bewusst, dass noch einiges auf ihn zukommt. Boyle konfrontiert uns mit einer ganzen Reihe abgewrackter Individuen, die, zumeist männlich, sehenden Auges in ihren eigenen Untergang rennen, während man selbst vor Verzweiflung die Hände ringt. Eben jener "freundliche Mörder" ist ein gutes Beispiel dafür. Ein Radiomoderator, der seit langem nicht mehr richtig geschlafen hat, nun aber ironischerweise für den Chef seines Senders tagelang nonstop in einem Glaskasten einen Weltrekord brechen muss. Hier blieb bei mir vor Lachen kein Auge trocken, bis mich Boyle mit einem sprichwörtlichen Knalleffekt gegen Ende wieder auf den Boden der Tatsachen geholt hat. Die unfassbaren wie realen Widrigkeiten unseres Seins kriegen Leser wie Protagonisten gleichermaßen mit stilistisch harter, aber zielführender Keule um die Ohren gehauen. Dabei legt jede einzelne Geschichte Zeugnis von Boyles großer Bandbreite des Könnens und Wissens ab, während er mit sprachlicher Leichtigkeit mit Themen und Gedanken spielt. Der Sammelband könnte deshalb abwechslungsreicher nicht sein und verliert dabei doch nie den Wiedererkennungswert, bleibt stets typisch Boyle. Von einem Aussteiger, der in dem als Ideal entworfenen Ruheort Jubilation in Florida mit Alligatoren und Moskitos konfrontiert wird, bis hin zu einem Jungen, der in der titelgebenden Geschichte "Zähne und Klauen" in der Bar eine Großkatze vermacht bekommt. Die Natur scheint unbarmherzig, macht ihnen allen gleichermaßen das Leben zur Hölle. Und neben all diesen Naturkatastrophen und aggressiven Kreaturen, scheint die Frau die gefährlichste zu sein. An ihr scheitern sie fast alle, was mal witzig und mal rührend zu lesen ist. Dabei ist "Zähne und Klauen" nicht unbedingt etwas für die ganz Zartbesaiteten, denn Alkohol, Drogen und anderen Obsessionen werden von Boyle mit einer Sprachgewalt vorgetragen, die manchmal auch direkt in die Magengrube zielt. Wer den Autor kennt, ist darauf aber schon von Beginn an vorbereitet und bekommt in 14 atemberaubend rasanten Geschichten allerhand geboten. Insgesamt ist "Zähne und Klauen" ein hervorragender, äußerst unterhaltsamer und kompromissloser Sammelband, der Phantasie und Gewissen gleichermaßen anregt. Ein böses Vergnügen und ganz große Literatur. Viel besser kann man eigentlich nicht schreiben.