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Zärtlich

Roman

(35)


Als Catherine und James sich kennenlernen, ist es Seelenverwandtschaft von Anfang an. Beide sind sie aus der irischen Provinz in die aufregende und liberale Stadt Dublin gekommen, Catherine als Studentin der Literaturwissenschaft, James, um Fotograf zu werden, und beide stürzen sich mit derselben Neugier und Leidenschaft ins Leben. Doch während Catherine in ihrer neuen Umgebung aufblüht, ist es für James selbst im vermeintlich offenen Klima der Großstadt unmöglich, zu seiner Homosexualität zu stehen. Sein Geheimnis schweißt die beiden noch enger zusammen, aber dann verliebt sich Catherine in James, auch wenn sie ahnt, dass ihre Liebe aussichtslos. Beide verstricken sich immer haltloser in eine von widersprüchlichen Gefühlen geprägte obsessive Beziehung und steuern sehenden Auges auf eine emotionale Katastrophe zu.
Ein kluger, herzzerreißender Roman über die Untiefen im schwer kartographierbaren Gebiet zwischen Freundschaft und Liebe.
Portrait

Belinda McKeon, Jahrgang 1979, wuchs im ländlichen Irland auf, studierte Englische Literatur und Philosophie am Trinity College und am University College in Dublin und lebt heute in New York. Ihre Essays und Reportagen erschienen u.a. in der Paris Review, der New York Times und dem Guardian, sie schreibt außerdem fürs Theater und hat Stücke in Dublin und New York produziert. Sie unterrichtet derzeit kreatives Schreiben an der Rutgers University, New Jersey.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843714341
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 845 KB
Übersetzer Eva Bonne
eBook
18,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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5
0

Sehr berührender Roman
von glücksklee am 07.01.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Zärtlich" von Belinda McKeon erzählt die Geschichte von Catherine und James, die Handlung spielt hauptsächlich im Irland der 90er Jahre. Und nein, die Geschichte zwischen Catherine und James ist im eigentlichen Sinne keine romantische Liebesgeschichte. In einer wunderschönen Sprache wird aus der Perspektive von Catherine eine tragische Handlung erzählt.... "Zärtlich" von Belinda McKeon erzählt die Geschichte von Catherine und James, die Handlung spielt hauptsächlich im Irland der 90er Jahre. Und nein, die Geschichte zwischen Catherine und James ist im eigentlichen Sinne keine romantische Liebesgeschichte. In einer wunderschönen Sprache wird aus der Perspektive von Catherine eine tragische Handlung erzählt. Dabei schlägt die Autorin gefühlt hauptsächlich leise Töne an, die die Dramatik und den Spannungsbogen der Handlung perfekt tragen. Selten habe ich mich so hin- und hergerissen gefühlt wie in meiner Einstellung zu Catherine als Protagonistin des Romans. Vor dem Hintergrund der Unruhen in Nordirland folgt der Leser auch der Gruppe von Freunden rund um Catherine und James, erhält einen Einblick auf gesellschaftliche Veränderungen und vor allem einen tiefen, ehrlichen Blick auf die Gefühle, die Catherine vorantreiben. Für mich war "Zärtlich" eines der besten Bücher, die ich in 2016 gelesen habe. Daher vergebe ich auch die vollen 5 Sterne für diesen Roman von Belinda McKeon.

ganz nett, leider nicht mehr
von simi159 am 02.01.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dublin, Ende der 1990er Jahre. Catherine, die gerade die Schule beendet hat und aus einem sehr behütetem wie auch konservativem Elternhaus kommt, startet voller Vorfreude auf neue Freiheiten ins Studentenleben. Sie zieht in eine WG. Als der heimelige Mitbewohner, James, zu besuch kommt, verliebt sich Catherine Hals über Kopf in... Dublin, Ende der 1990er Jahre. Catherine, die gerade die Schule beendet hat und aus einem sehr behütetem wie auch konservativem Elternhaus kommt, startet voller Vorfreude auf neue Freiheiten ins Studentenleben. Sie zieht in eine WG. Als der heimelige Mitbewohner, James, zu besuch kommt, verliebt sich Catherine Hals über Kopf in ihn. Er war ein Jahr in Berlin, hat einen bekannten Fotographen assistiert und ist sowohl smart wie auch redegewandt. Doch Catherines Liebe wird nie erwidert werden, denn James ist homosexuell. Sein geheimes Leben, in Irrland war zu dieser Zeit Gleichgeschlechtliche Liebe noch verboten, vereinfacht die Beziehung zu ihr nicht gerade, obwohl Beide viel Zeit miteinander verbringen. Was sie immer mehr an eine gemeinsame Zukunft als Paar träumen läßt ohne dabei die Realität im Blick zu haben…. Fazit: Naja, was so nett im Klappentext verkauft wird….als „ faszinierender, romantischer Roman über zwei Menschen, die schmerzhaft erfahren, wie leicht man gerade die verletzt, die einen am Meisten bedeuten“…. war für mich einfach nur langweilig und zäh. So recht habe keinen Zugang zu den Charakteren gefunden. Diese, Catherine - James, sind gut beschrieben, und man kann sie in ihrer Zeit und sie mit ihrem kontrollwütigem Elternhaus verstehen, doch dennoch bleiben Beide an der Oberfläche. Immer geht es drumherum, so gut wie nie geht es in die Tiefe. Richtig packen und fesseln konnten mich die Figuren und damit auch das buch nicht, auch wenn sich die ersten 150 Seiten gut lesen lassen. Denn die Autorin, Belinda McKeon, kann mit Worten und Sprache umgehen, nur hätte das buch an vielen Stellen für mich straffen und kürzen müßen, damit es packender wird und etwas drive bekommt. Von mir gibt es 2,5 aufgerundet 3 STERNE.

zärtliche Liebe oder zärtliche Freundschaft?
von Frenzy aus Aachen am 22.12.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Vor fast 20 Jahren lernen sich Catherine und James durch Zufall kennen und entwickeln schnell eine sehr tiefe und innige Freundschaft. In Dublin entsteht ihr Lebensmittelpunkt, sie ist Literaturwissenschafts-Studentin und er Fotograf. Sie verbringen sehr viel Zeit miteinander und... Vor fast 20 Jahren lernen sich Catherine und James durch Zufall kennen und entwickeln schnell eine sehr tiefe und innige Freundschaft. In Dublin entsteht ihr Lebensmittelpunkt, sie ist Literaturwissenschafts-Studentin und er Fotograf. Sie verbringen sehr viel Zeit miteinander und vertrauen sich sehr, auch sein Geheimnis teilt James mit ihr: Er ist homosexuell. Dies ist für ihn nicht einfach, auch in einer großen Stadt wie Dublin nicht. Was anfangs als Freundschaft beginnt, wird für Catherine irgendwann Liebe, aber keine freundschaftliche Liebe, so wie sie James empfindet, sondern echte Liebe. Und damit beginnen die Probleme und ihre Beziehung wird schwierig. Das Buch "Zärtlich" beschäftigt sich mit einem wichtigen Thema, nämlich der Homosexualität und die alltäglichen Schwierigkeiten. Für James ist es im Jahr 1997 noch nicht so leicht, zu seiner Homosexualität zu stehen und er wird immer wieder auch mit Schwierigkeiten konfrontiert. Doch was eigentlich ein interessantes Thema ist, wird immer weiter in den Hintergrund gedrängt, denn eigentlich geht es vorrangig und Catherine und James, die eine sehr eigenartige Beziehung haben. Doch mein Problem war, dass mir Catherine und James als Protagonisten überhaupt nicht gefallen haben und ich mich wenig mit ihnen anfreunden konnte. Catherine ist vor der Begegnung mit James eher die graue Maus, deren Eltern sehr konservativ sind. Es war ein großer Schritt für sie nach Dublin zu gehen und als sie James kennenlernt blüht sie förmlich auf. Sie merkt was sie bisher verpasst hat, macht sich mehr Gedanken über sich und die Welt. Die Freundschaft entwickelt sich gut, doch Catherine klebt irgendwann wie eine Klette an James, ist eifersüchtig auf alle und jeden, ist naiv und versteht ihren "Besten Freund" eigentlich gar nicht wirklich. Als sie sich dann noch in ihn verliebt, wird ihr Verhalten nur umso schlimmer und unverständlicher, sie provoziert, will jede freie Minute mit ihm verbringen und in ihrer Eifersucht macht sie James umso mehr Schwierigkeiten. Doch auch James ist mir nicht besonders sympathisch, anfangs ist er zwar die Klette, man könnte Mitleid mit ihm haben, wegen seiner besonderen Situation und den scheinbar nicht so guten Erfahrungen, die er gemacht hat. Beide sind sich nah und doch will James vielleicht nicht wahr haben, dass Catherine ihn liebt und er spielt mit ihr und ihren Gefühlen und lässt sich auf etwas ein, dass er gar nicht will. Sein Selbstbewusstsein ist ziemlich mies. Anfangs kam er mir als echt guter und intelligenter junger Mann vor, doch mit der Zeit merkte man auch wie naiv er ist, wie unbewusst er die Situation ausnutzt und sich in Schwierigkeiten bringt. Die beiden Charaktere haben mein Lesevergnügen sehr getrübt. Irgendwie sind beide eigenartige Persönlichkeiten, die sich voneinander abhängig machen, zu weit gehen und sich dadurch gegenseitig Probleme bereiten. Ansonsten fand ich den Schreibstil ok. Ich muss sagen, dass der Anfang der Geschichte für mich sehr anstrengend zu lesen war. Der Schreibstil der Autorin ist ganz angenehm, aber sie schreibt oft sehr poetisch, sehr detailliert und für mich war es dadurch eher langatmig. Ich fand eher die späteren Passagen gut, in denen zum Teil nur kurze Absätze aus einem Gedicht oder den Gedanken dargestellt wurden. Irgendwie hatte ich da dann auch ein etwas anderes Bild von Catherine. Ich fand es gut, dass das Buch aus Catherines Sicht geschrieben wurde, aber das Problem ist, dass sie mir nicht sympathisch ist und sie James meist nicht versteht. Das macht die ganze Sache umso komplizierter und langatmiger. Doch irgendwie war das ganze Buch zu viel, zu langatmig, zu kurios und zwischendurch hatte man das Gefühl, dass die Autorin noch nicht ganz weiß, wie sie eigentlich Schreiben will, da der Schreibstil doch sehr unterschiedlich war. Alles in allem war das Buch ok, leider hat es mich nicht überzeugt. Catherine und James waren mir einfach beide sehr unsympathisch, das Buch zu langatmig und irgendwie hat mich die ganze Geschichte nicht so überzeugt, wahrscheinlich habe ich einfach auch etwas anderes erwartet. Liebe kann man nicht verhindern, auch nicht dass sich Catherine in den homosexuellen James verliebt, doch was sich daraus entwickelt war mir zu viel, zu naiv, zu kurios.