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Zeitfieber

Warum die Stunde nicht überall gleich schlägt, die innere Uhr täuschen kann und Beethoven aus dem Takt gerät

(3)
Wir sind besessen von der Zeit, davon, sie zu messen, zu kontrollieren, zu verkaufen, sie unvergänglich und sinnerfüllt zu machen. Wie sind wir derart unter das Dikat der Zeit geraten und was lässt sich dagegenhalten? Die Geschichten dieses Buches führen auf die Spuren unserer Zeitbesessenheit. Ein Engländer kehrt aus Kalkutta heim, weigert sich aber, seine Uhr auf die heimische Zeitzone umzustellen. Beethovens symphonische Wünsche werden übergangen. Ein Augenblick im Krieg wird auf alle Zeit festgehalten. Der Fahrplan kommt mit der Dampflok. Eine Frau entwirft eine Uhr mit Zehnstundenzifferblatt und erfindet den Kalender neu. Ein britischer Uhrmacher wetteifert mit der uhrengewaltigen Schweiz. Und Prinz Charles unternimmt den Versuch, die Zeit in einem Ort stillstehen zu lassen.
Simon Garfield nimmt uns in seinem neuen Buch mit auf eine höchst unterhaltsame Zeitreise.
Portrait
Simon Garfield ist Journalist (u. a. BBC, The Independent, The Observer) und Autor zahlreicher erfolgreicher internationaler Sachbücher. Ihm wurde der Somerset Maugham Award verliehen und sein Buch „Karten! Ein Buch über Entdecker, geniale Kartografen und Berge, die es nie gab“ wurde von „Bild der Wissenschaft“ zum „Wissensbuch des Jahres 2014“ gewählt. Er lebt in London und St. Ives, Cornwall.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 380 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783806235166
Verlag Konrad Theiss Verlag GmbH
Übersetzer Jörg Fündling
eBook
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Die Sache mit der Zeit…
von Tarika Vanhi am 06.05.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wir sind besessen von der Zeit, davon, sie zu messen, zu kontrollieren, zu verkaufen, sie unvergänglich und sinnerfüllt zu machen. Wie sind wir derart unter das Diktat der Zeit geraten und was lässt sich dagegenhalten? Die Geschichten dieses Buches führen auf die Spuren unserer Zeitbesessenheit. Ein Engländer kehrt aus... Wir sind besessen von der Zeit, davon, sie zu messen, zu kontrollieren, zu verkaufen, sie unvergänglich und sinnerfüllt zu machen. Wie sind wir derart unter das Diktat der Zeit geraten und was lässt sich dagegenhalten? Die Geschichten dieses Buches führen auf die Spuren unserer Zeitbesessenheit. Ein Engländer kehrt aus Kalkutta heim, weigert sich aber, seine Uhr auf die heimische Zeitzone umzustellen. Beethovens symphonische Wünsche werden übergangen. Ein Augenblick im Krieg wird auf alle Zeit festgehalten. Der Fahrplan kommt mit der Dampflok. Eine Frau entwirft eine Uhr mit Zehnstundenzifferblatt und erfindet den Kalender neu. Ein britischer Uhrmacher wetteifert mit der uhrengewaltigen Schweiz. Und Prinz Charles unternimmt den Versuch, die Zeit in einem Ort stillstehen zu lassen. Simon Garfield nimmt uns in seinem neuen Buch mit auf eine höchst unterhaltsame Zeitreise. (Klappentext) ~*~ Zeit ist relativ, „Zeitfieber“ von Simon Garfield ist relativ – relativ interessant, relativ langweilig, relativ voll an Informationen. Nun mag man sich wundern, warum sollte man denn seine Zeit in ein 380 Seiten starkes Buch investieren? Eine gute Antwort auf diese Frage habe ich nicht. Denn als „höchst unterhaltsam“ habe ich diese Zeitreise nicht empfunden und während zumindest zweidrittel des Buches noch eine halbwegs erkennbarer roter Faden erkennbar ist, verliert sich der Autor am Ende in Geschichten, deren thematische Zusammengehörigkeit eher mit der Lupe suchen musste. ~ Auf keinen Fall aber will ich leugnen, dass es so einige faszinierende Fakten zu erfahren gab, wie z. B. dass es anfangs in den USA eine Vielzahl an verschiedenen Zeitzonen gab, bis man schließlich die Zeit vereinheitlicht hat, wobei die Erfindung des Fahrplans eine wesentliche Rolle spielte, oder warum ein Popsong drei Minuten dauern sollte und eine ganze Menge mehr an Informationen. Aber es gab auch immer wieder Stellen, die mehrere Seiten lang waren, die ich einfach nur gähnend langweilig fand. ~ Vielleicht lag es auch daran, dass ich etwas gänzlich anderes erwartet habe, etwas amüsanteres, und vielleicht auch mehr Wissen darüber, wie sich die Zeitmessung entwickelt hat. Stattdessen bekam ich eher ein Buch, mit verschiedenen Geschichten der Vergangenheit, die irgendwie mit Zeit zu tun haben, oder damit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. ~*~ Zu diesem Buch möchte ich diesmal weder eine Empfehlung aussprechen, noch davon abraten. Die vielen Informationen in diesem Buch sind nämlich durchaus gut recherchiert und im Grunde ist „Zeitfieber“ voll von faszinierendem Wissen. Vielleicht braucht man für ein Buch über Zeit auch einfach genügend Zeit, um es in kleinen Portionen zu genießen.

Vom Umgang mit Zeit
von solveig am 09.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Zeit ist das, was man an der Uhr abliest“ hat Albert Einstein einst gesagt. So einfach hat es sich Simon Garfield, der Autor dieses Buches, nicht gemacht. Eigentlich drückt der englische Originaltitel besser als der deutsche aus, was Garfield beabsichtigt: „Timekeepers. How the World became obsessed with Time“. Er... „Zeit ist das, was man an der Uhr abliest“ hat Albert Einstein einst gesagt. So einfach hat es sich Simon Garfield, der Autor dieses Buches, nicht gemacht. Eigentlich drückt der englische Originaltitel besser als der deutsche aus, was Garfield beabsichtigt: „Timekeepers. How the World became obsessed with Time“. Er will nicht über den Zeitbegriff philosophieren oder ihn erklären, sondern aufzeigen, wie und wann die Uhrzeit uns fest in den Griff bekam und heute unseren Tagesablauf diktiert. Und er stellt sich die Frage: Können wir uns dieser Zeitfalle entziehen? In seinem offenen journalistischen Stil, mit viel hintergründigem Humor, setzt Garfield an den Anfang seines Buches ein Kapitel über das Zeitalter, in dem Maschinen begannen, das Leben der Menschen zu beschleunigen. Er schildert die Anfänge der Eisenbahn und der Industrialisation, die eine einheitliche Uhrzeit unumgänglich machten, und führt den Leser anschließend in Bereiche wie Politik, Sport, Musik oder Film. Anhand amüsanter Schlüsselszenen, aber auch ernster Beispiele demonstriert er auf geistreiche Weise die Bedeutung von Zeit in diesen Bereichen. Natürlich berichtet er auch über das eigentliche Zeit-Messinstrument, die Uhr, ihre Geschichte, Herstellung, Vermarktung. Doch dabei bleibt er nicht stehen, sondern weitet sein Thema aus, indem er der Frage nachgeht, wie der moderne Mensch mit der Zeit, die ihm zur Verfügung steht, umgeht. Warum haben viele Leute das Gefühl, dem Tempo unserer Zeit nicht mehr gewachsen zu sein? Fehlt ihnen ein Ratgeber zur exakten Zeitplanung oder steckt mehr dahinter? Garfield öffnet den Blick für das Dilemma, in einer Zeit-Maschinerie gefangen zu sein und sucht nach Alternativen. Ist „Entschleunigung“ eine Lösung? „Zeitfieber“ kann ich empfehlen als ein journalistisch aufbereitetes Sachbuch, das auf unterhaltsame Art einen Überblick zum Thema „Zeit“ gibt, aber auch Zweifel und Fragen aufwirft und zum Weiterdenken anregt.

Zuwenig Zeit, um die Zeit zu nutzen
von Buchgespenst am 04.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was ist Zeit? Wie nutzen wir sie richtig und warum haben wir immer zu wenig davon? Schon immer hat sich der Mensch mit diesen Fragen herumgeschlagen, hat immer wieder andere Antworten darauf gefunden und sich bedingungslos dem selbst aufgezwungenen Diktat unterworfen. In interessanten und aufschlussreichen Episoden berichtet Simon Garfield... Was ist Zeit? Wie nutzen wir sie richtig und warum haben wir immer zu wenig davon? Schon immer hat sich der Mensch mit diesen Fragen herumgeschlagen, hat immer wieder andere Antworten darauf gefunden und sich bedingungslos dem selbst aufgezwungenen Diktat unterworfen. In interessanten und aufschlussreichen Episoden berichtet Simon Garfield von wichtigen und unwichtigen Ereignissen rund um die Zeit. Dabei kommt er von der Revolutionsuhr aus Frankreich zu der Geschichte der Eisenbahn, die weltweite Auswirkungen auf unser Zeitverständnis hat bis zur Erfindung der CD. Musik und Kunst, Alltag und Geschichte, Sport und Raumfahrt – die Zeit ist allgegenwärtig und hat unser Leben und unsere Kultur nachhaltig geprägt. Dieses Buch ist keine Geschichte der Zeit! Schlaglichterartig werden Episoden geschildert, oft bewusst subjektiv vom Autor beleuchtet. Manchmal wirkt gerade diese Subjektivität langatmig, trocken oder auch verwirrend. Ob er schildert wie er ein Auto zusammensetzt, im Zusammenhang mit der Industrialisierung, oder ob er von der Schwierigkeit berichtet eine Uhr zu bauen, im Rahmen der Geschichte der Uhrmacherei – immer wieder vermischt er persönliche Erlebnisse mit interessanten Fakten. Leider wird er oft weitschweifig und ermüdet den Leser, wenn er sich in diesen Eindrücken verliert. Fazit: ein durchaus lesenswertes Buch, doch hätte ich mir tatsächlich ein zusammenhängenderen und dynamischeren Ansatz gewünscht. Etwas mehr Humor hätte die Lektüre ebenfalls aufgelockert. Viel zu oft verlieren sich die durchaus interessanten Episoden seitenlang in Belanglosigkeiten oder auch im Eindruck der Schleichwerbung. Sehr schade, denn von anderen Büchern her weiß ich, dass der Autor es besser kann.


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