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Zu Fuß durch ein nervöses Land

Auf der Suche nach dem, was uns zusammenhält

Immer mehr Menschen spüren ein zunehmendes Unbehagen daran, dass an unserem derzeitigen Lebensstil etwas grundsätzlich faul ist. An unserer Art zu wirtschaften, an unserer Art zu arbeiten, an unserem Umgang mit Zeit, Mobilität und menschlichen Beziehungen. Wie dieser Lebensstil zu ändern wäre, ist aber immer noch äußerst unklar. Ein gefährlicher, lähmender Pessimismus droht sich breitzumachen.
Gegen diese Lähmung im Denken und Handeln ist das Wandern seit jeher eine großartige Therapie. Daher ist der Philosoph Jürgen Wiebicke im Sommer letzten Jahres einfach losgelaufen, um etwas über den Zustand unserer Gesellschaft zu erfahren, über den Krisenmodus, in dem wir stecken – und um mit Menschen ins Gespräch u kommen, die sich um den gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen und die neue Formen des politischen Engagements erproben.
Er hat Künstler, Millionäre, Sportler, Landwirte und Unternehmer getroffen, mit Leitern von Jugendhilfezentren und Flüchtlingsheimen gesprochen, ein Schützenfest, Yoga-Sitzungen im Klostergarten sowie einen Schlachthof besucht – und sich von Mitgliedern der »Transition«-Bewegung erklären lassen, wie man mit lokalem Handeln im Kleinen Antworten auf die globale Krise im Großen geben kann.
Wiebicke stellt fest: Überall im Land wächst die Bereitschaft, sich um mehr als um den eigenen Vorgarten zu kümmern und sich für ein gelingendes Gemeinwesen einzusetzen.
Rezension
"Das fühlt sich manchmal wie eine Meditation an, ist voller schöner Anregungen [...]." Express
Portrait
Jürgen Wiebicke, geboren 1962, studierte in Köln Philosophie und Germanistik. Im Anschluss daran volontierte er beim Sender Freies Berlin und war dort Redaktionsleiter. Seit 1997 arbeitet er als freier Journalist, vor allem für den Hörfunk. Bei WDR 5 moderiert er jeden Freitagabend »Das philosophische Radio«, die einzige interaktive Philosophie-Sendung im deutschsprachigen Hörfunk. 2012 gewann er den Medienethik-Preis META der Hochschule für Medien Stuttgart. Er gehört zu den Programm-Machern des internationalen Philosophie-Festivals »phil.Cologne«. 2013 erschien bei Kiepenheuer & Witsch sein Buch »Dürfen wir so bleiben, wie wir sind? Gegen die Perfektionierung des Menschen – eine philosophische Intervention«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 13.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04950-3
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 208/125/32 mm
Gewicht 461
Verkaufsrang 27.260
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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