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Zur Genealogie der Moral

Eine Streitschrift

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Friedrich Nietzsches brillante Streitschrift "Zur Genealogie der Moral" (1887) zählt zu den einflussreichsten seiner Werke: Von Sigmund Freud bis Michel Foucault reicht die Riege der großen Denker, die sich von ihr faszinieren und anregen ließen. Ebenso wortgewaltig wie gedanklich präzise macht Nietzsche sich hier auf die Suche nach der Herkunft unserer moralischen Vorurteile, nach dem Ursprung jenes "Gut und Böse", das bis heute unser privates, soziales, politisches Handeln entscheidend bestimmt. Seine Grundhaltung dabei ist stets emanzipatorisch - denn wer seine Herkunft verkennt, kann keine Zukunft gestalten.
Portrait
Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 31.07.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-564-9
Reihe Große Klassiker zum kleinen Preis
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 194/129/23 mm
Gewicht 227
Verkaufsrang 83.732
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3,95
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Nietzsche der Realist
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Wieder ein Buch in dem Friedrich Nietzsche aufzeigt mit welch klarer Denkweise er an die Dinge herangeht. Der Mensch ist Meister der Selbsttäuschung. Nietzsche geht als einer der wenigen nicht diesen Irrweg.

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