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Beautiful Disaster / Maddox-Brüder Bd.1

Roman

Maddox-Brüder Band 1

Als sie Travis begegnet, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühlt sich unwiderstehlich von ihm angezogen, obwohl er alles ist, was sie nicht will: ein stadtbekannter Womanizer, arrogant, unverschämt - aber leider auch unverschämt sexy. Abby lässt sich auf eine Wette mit ihm ein und gerät in einen Strudel aus Zuneigung und Zurückweisung, Hingabe und Leidenschaft, der beide bis an ihre Grenzen treibt ...
Rezension
"'Beautiful Disaster' erzählt eine impulsive und hochexplosive Liebesgeschichte, die die ganze Welt mit sich in den Abgrund reißt. Das Liebespaar ist phänomenal, das Liebeschaos perfekt. Die erotischen Elemente geben dem Ganzen das gewisse Etwas, sind weder aufdringlich oder gar grenzüberschreitend. Beide Daumen hoch für diese perfekte Unterhaltungslektüre!", Buch-Magazin 20151120
Portrait

Jamie McGuire ist in Tulsa, Oklahoma, aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in der Nähe ihrer Heimatstadt. Ihr erster Roman, »Beautiful Disaster«, war ein internationaler Erfolg, an den sich weitere New-York-Times-Bestseller anschlossen.

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  • 1. KAPITEL
    Rotes Tuch
    Alles in dem Raum schrie mir entgegen, dass ich dort nicht hingehörte. Die Stufen bröckelten ab, die Leute standen Schulter an Schulter, es stank nach einer Mischung aus Schweiß, Blut und Schimmel. Die Stimmen verschwammen, während mit wedelnden Armen pausenlos Zahlen und Namen durcheinandergerufen wurden. Geld wechselte den Besitzer, und man versuchte, sich mit Gesten zu verständigen. Ich schob mich durch die Menge, meiner besten Freundin dicht auf den Fersen.
    "Lass dein Geld im Portemonnaie, Abby!", rief America mir zu. Ihr breites Lächeln strahlte selbst in dem schummrigen Licht.
    "Zusammenbleiben! Das wird noch schlimmer, wenn es erst losgeht!", schrie Shepley über den Lärm hinweg. America griff nach seiner Hand und dann nach meiner, und so ließen wir uns von ihm durch die Menschenmasse lotsen.
    Das schrille Geräusch eines Megafons gellte durch die verrauchte Luft. Ich erschrak, zuckte zusammen und hielt nach der Lärmquelle Ausschau. Ein Mann war auf einen Holzstuhl gestiegen, in einer Hand ein Bündel Geldscheine, in der anderen das Megafon. Er hielt das Plastik dicht an seine Lippen.
    "Willkommen zum Blutbad! Falls du auf der Suche nach der Einführungsvorlesung Betriebswirtschaft bist dann bist du hier verdammt falsch, mein Freund! Wenn du aber den Circle suchst, dann ist das hier dein Mekka! Mein Name ist Adam. Ich mache die Regeln und rufe den Beginn des Kampfes aus. Das Wetten hat ein Ende, sobald die Kontrahenten am Boden sind. Kein Berühren der Kämpfer, keine Hilfen, kein Ändern der Wetten mehr und kein Eingreifen in den Ring. Sollte einer diese Regeln brechen, prügeln wir ihn windelweich und werfen ihn hochkant und ohne sein Geld raus! Das gilt auch für euch, Ladys! Also verlasst euch nicht auf eure Schlampen, um das System auszutricksen, Jungs!"
    Shepley schüttelte den Kopf. "Mein Gott, Adam!", brüllte er über den Lärm hinweg dem Moderator zu. Er war mit der Wortwahl seines Freundes sichtlich unzufrieden.
    Mir hämmerte das Herz in der Brust. Mit meiner pinkfarbenen Kaschmirstrickjacke und den Perlenohrringen fühlte ich mich in etwa so deplatziert wie eine Grundschullehrerin bei der Landung der US-Truppen in der Normandie. Ich hatte America zwar versprochen, mit allem zurechtzukommen, was uns widerfahren mochte, aber auch an Ground Zero hatte ich ihren Arm, der so dünn war wie ein Zahnstocher, mit beiden Händen umklammert. Sie würde mich sicher nicht absichtlich in Gefahr bringen, aber in diesem Keller mit etwa fünfzig betrunkenen Collegestudenten, die auf Blut und Wettgewinne aus waren, fehlte mir ein bisschen die Zuversicht, dass wir unbeschadet davonkommen würden.
    Nachdem America Shepley bei einer Einführungsveranstaltung für Studienanfänger kennengelernt hatte, begleitete sie ihn oft zu den Kämpfen, die in unterschiedlichen Kellern der Eastern University ausgetragen wurden. Jedes Event fand an einem anderen Ort statt und wurde bis eine Stunde vor Beginn geheim gehalten.
    Weil ich mich ansonsten in deutlich harmloseren Kreisen bewegte, staunte ich nicht schlecht, als ich von dieser Unterwelt an der Eastern erfuhr. Shepley hatte davon schon vor seiner Immatrikulation gewusst. Sein Zimmergenosse und Cousin Travis hatte seinen ersten Kampf vor sieben Monaten absolviert. Obwohl er noch Studienanfänger war, hieß es über ihn, er sei der tödlichste Gegner, den Adam in den drei Jahren seit Gründung des Circle je erlebt habe. Mit Beginn seines zweiten Studienjahrs galt Travis als unschlagbar. Aus den Gewinnen bestritten er und Shepley locker ihre Miete und die Nebenkosten.
    Adam hob das Megafon wieder an seine Lippen, und das Geschrei und Gerangel wurden noch heftiger.
    "Heute Abend begrüßen wir einen neuen Herausforderer! Den Star der Ringermannschaft der Eastern, Marek Young!"
    Jubel brandete auf, dann teilte sich die Menge wie das Rote Meer, als Marek eintrat. Eine kreisförmige Fläche wurde frei gemacht, dann pfiffen und johlten alle und riefen dem Her
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 16.04.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30334-7
Reihe Beautiful-Serie 1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,2/12/3,5 cm
Gewicht 335 g
Übersetzer Henriette Zeltner
Verkaufsrang 34924
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Travis&Abby. - Eines meiner Lieblingsbücher!

J. Öfele, Thalia-Buchhandlung Heidenheim

Travis ist ein beliebter Bad Boy. Abby ist neu am College und weiß, dass sie sich von Travis fernhalten wird. Doch als sie sich bei einem seiner illegalen Kämpfe kennenlernen, funkt es sofort zwischen den beiden. Während Travis alles daran setzt, Abby für sich zu gewinnen, lässt sie ihn abblitzen. Eine eingegangene Wette wird alles verändern... "Beautiful Disaster" ist der Auftakt einer unvergleichlichen Liebesgeschichte. Ich liebe diese Reihe und die Maddox-Brüder einfach.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
29
2
1
2
2

Eher Disaster, als Beautiful...
von Gizem Medeni am 03.08.2016

Abby ist ein gewöhnliches Mädchen, welches die Universität besucht. Als sie Auf Travis trifft herrscht eine starke Anziehung zwischen den beiden, welche sie nicht kontrollieren können. Alles kommt auf einmal und Abby lässt sich währenddessen auf eine leichtsinnige Wette mit Travis ein, die Folgen mit sich bringt. „Dass ich ... Abby ist ein gewöhnliches Mädchen, welches die Universität besucht. Als sie Auf Travis trifft herrscht eine starke Anziehung zwischen den beiden, welche sie nicht kontrollieren können. Alles kommt auf einmal und Abby lässt sich währenddessen auf eine leichtsinnige Wette mit Travis ein, die Folgen mit sich bringt. „Dass ich mich in seinen Armen so geborgen fühlte, hatte mir früher einmal Angst gemacht, doch in jenem Moment war ich dankbar dafür, solche Sicherheit empfinden zu dürfen. Es gab nur einen Grund dafür, bei irgendjemandem so zu empfinden. Ich gehörte zu ihm.“ Die Grundidee ist toll, aber dennoch nicht individuell. Ich hatte mir von dem Buch viel versprochen und erwartet. Normalerweise bin ich ein riesen Zitate-Fan. Mit jedem Buch, welches ich lese, trage ich Schnipsel zum markieren mit, aber diesmal konnte ich genau nur eins finden. Die Geschichte verlief mir zu schnell und der typische Macho mutierte zum Weichei. Travis hat mit der Zeit nur noch genervt. Und Abby…nun ja… sie ließ sich auf alles ein und unterstütze teils das Vorhaben von Travis. Der Hauch an Aktion in der Geschichte verschlimmerte die Situation nur und war maßlich übertrieben dargestellt. Zum Cover lässt sich sagen, dass genau der Punkt überhaupt so viel verspricht. Es ist dezent und dunkel gehalten, fast geheimnisvoll. Ich wage es nun Beautiful Disaster als eine kürzere Version von After Passion zu bezeichnen. Zwei gegensätzliche Charaktere, er der Macho und sie die unschuldige, eine Wette die beide mehr oder weniger zusammenschweißt. Die Idee hat potenzial, jedoch hab ich bis heute kein Buch lesen dürfen welches mich überzeugte. Die 2,5 Punkte bekommt das Buch teils wegen seiner Aufarbeitung, wegen seines Cover und vor allem wegen Der Grundidee. Fazit: Nun merke ich, dass ich bei Büchern die mir gefallen haben bessere Rezensionen schreiben, als bei welchen, die mich nicht überzeugen konnten (Schade drum). Wiederholtermaßen verspricht das Buch eine Menge und kann die Erwartungen nicht erfüllen. Dennoch brachte mich meine Neugier zu dem Punkt, an dem ich das Buch endlich in den Händen halten und lesen musste. Teil zwei werde ich nicht oder sehr spät lesen. Überzeugt euch bitte selbst und falls ihr das Buch schon gelesen habt, wie steht ihr dazu? 2 Sterne

Beautiful Disaster
von All you need is a lovely book - Michelle am 28.03.2016

Beautiful Diasater ist der Auftakt der Reihe rund um Abby und Travis aus der Feder der Erfolgsautorin Jamie McGuire. Das Buch lässt sich zu dem New adult Genre einordnen. Es geht zwischen Travis und Abby hoch her, dass kann ich schon mal versprechen! Klappentext Als sie Travis begegnet, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühl... Beautiful Diasater ist der Auftakt der Reihe rund um Abby und Travis aus der Feder der Erfolgsautorin Jamie McGuire. Das Buch lässt sich zu dem New adult Genre einordnen. Es geht zwischen Travis und Abby hoch her, dass kann ich schon mal versprechen! Klappentext Als sie Travis begegnet, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühlt sich unwiderstehlich von ihm angezogen, obwohl er alles ist, was sie nicht will: ein stadtbekannter Womanizer, arrogant, unverschämt – aber leider auch unverschämt sexy. Abby lässt sich auf eine Wette mit ihm ein und gerät in einen Strudel aus Zuneigung und Zurückweisung, Hingabe und Leidenschaft, der beide bis an ihre Grenzen treibt … Meinung Von dem Buch habe ich viel erwartet, da es doch ganz schön sehr gehypt wurde. Schon lange bin ich im Laden um das Buch herum geschlichen, konnte mich aber nicht richtig entscheiden, ob ich es wirklich lesen soll. Jetzt habe ich das Buch vom Piper Verlag bekommen und es sofort angefangen zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Die Gefühle werden gut dargestellt und eigentlich könnte man nur so durch die Seiten fliegen. Das Geschehen wird sehr gut geschildert und der Leser hat die Szene praktisch vor Augen, wie als wäre man selber dabei. Die heißen Szenen werden auch gut dargestellt, auch wenn sie nicht sehr ausführlich beschrieben werden. Den Schreibstil würde ich also als soliden Durchschnitt bezeichnen. Das Cover gefällt mir wirklich gut. Der Schmetterling im Glas in den tollen Blautönen ist bezaubernd. Der Titel Beautiful Disaster ist mehr als passend gewählt, wenn man bedenkt, wie chaotisch es zwischen Travis und Abby hergeht. Eigentlich mag ich ja New Adult-Bücher sehr gerne. Die After-Reihe fand ich wirklich super. Die Beautiful Disaster-Reihe würde mir auch sehr gut gefallen, dachte ich jedenfalls. Ich möchte nichts gegen die Autorin oder Liebhaber dieser Geschichte sagen, aber ich hab mir wirklich gewünscht, ich könnte dieses Buch aus dem Fenster werfen. Gott, war es manchmal schrecklich. An sich mag ich ja ein gewisses Hin und Her in Geschichten, aber hier war es einfach nur affig. Travis ist ein cholerischer, jähzorniger, rumhurender und saufender Schläger, auf den scheinbar alle Mädels stehen. Er benutzt sie jedoch nur und macht ihnen keine Versprechen. Soweit so gut und auch nichts neues. Ach ja, seine super heißen Tattoos müssen auch noch angebracht werden. Abby scheint eine artige und brave Studentin zu sein. Das denkt man jedenfalls auf der ersten Seite noch. Dieser Anschein verfliegt sehr schnell. Ganz ohne Witz, Abby ist eine unglaublich nervige Persönlichkeit! Sie ging mir so sehr auf die Nerven, wie selten ein Buchcharakter. Ihr ständiges rumgeheule ist so anstrengend. Und dann ihre superkrasse Vergangenheit. Also ganz ehrlich Leute? Das war ja wohl ein voller Griff ins Klo. Die Beziehung zwischen Travis und Abby ist ein wenig krankhaft. Abby kann nicht ohne Travis leben, will aber auch nicht mit ihm leben. Ein ständiges Hin und Her. Abby haut ab, Travis rastet aus und schlägt alles klein. Abby ist bei ihm und er legt ein zwanghaft kontrollierendes Verhalten an den Tag. Was will eine Frau mehr, als ständig von ihrem Freund kontrolliert zu werden und das Blut wegzuwischen, wenn er mal wieder einen neuen potentiellen Verehrer vermöbelt hat? Wirklich klasse. Und als wäre die Beziehung nicht schon komisch genug, und die Vergangenheit nicht so peinlich komisch, bringt die Autorin auch noch die Mafia, oder was auch immer für eine kriminelle Organisation mit ins Spiel. Wunderbar! Nach der superkrassen Pokervergangenheit hab ich mir schon an den Kopf gegriffen, aber damit hat die Autorin den Vogel abgeschossen. Die ganzen Kämpfe von Travis „The Mad Dog“ Maddox dürfen natürlich nicht vergessen werden. Dabei verliert er natürlich nie, weil er ja der King ist. Alles einfach nur verwirrend. Seine Wut lässt er natürlich nicht nur im Ring aus, sondern auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Am liebsten bei Personen, die mit Abby flirten oder die mal einen dummen Spruch drücken. Dann bekommt Abby sogar mal ein bisschen Angst oder sie unterstützt ihn dabei. Total logisch! Am besten hat mir die Szenen mit Travis Familie gefallen. Dort war es wirklich toll, auch wenn das Haus scheinbar ordentlich runtergekommen ist, aber dort hat man die Liebe förmlich gespürt. Das war schön in dem ganzen Chaos. Seine Brüder waren mir auf Anhieb sympathisch. Thomas, Taylor & Tyler sowie Trenton sind noch die besten Charaktere, auch wenn man nicht so viel von ihnen erfährt. Ich weiß nicht, wieso das Buch so gehypt wurde. Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an die Geschichte und dann kam das dabei raus. Einfach nur enttäuschend. Abby ist so eine hohle Nuss, ich weiß schon gar nicht wie ich es richtig beschreiben soll. Die Story ist so platt und oberflächlich, wie schon lange keine mehr. Ein komischer Schlägertyp, der mit allem schläft, was bei drei nicht auf dem Baum ist (außer hässlichen Frauen, die sind vor ihm sicher) und eine sehr naive und wenig charakterstarke Studentin mit einer superkrassen Pokervergangenheit, führen eine chaotische Beziehung die von Alkohol, Schlägereien, Trennungen und Blut geprägt ist. Der Buchtitel trifft es auf den Punkt: Beautiful Disaster, zu Deutsch: wunderschönes Desaster. Ein Desaster war es, aber ob man es als schön oder eher als grausam beschreiben soll, ist fraglich. Wie es bei jeden Buch so ist, hat jeder einen anderen Geschmack. Manche mögen es vielleicht, ich jedoch nicht wirklich. Meine Erwartungen wurden nicht bestätigt, aber ich kann sagen, dass ich oft lachen musste, weil es einfach nur idiotisch war. Wenigstens etwas! Fazit Der schlechteste New Adult-Roman, den ich bis jetzt gelesen habe. Ich möchte niemanden auf den Schlips treten, aber das ist meine Meinung dazu. Es hat wenig Spaß gemacht zu lesen und ich kann es auch nicht weiterempfehlen. Ich vergebe aufgrund der Familie Maddox und einer manchmal sogar interessanten Handlung zwei Sterne. Es gibt wenig positives an dem Buch. Das war mal ein absoluter Griff ins Klo!

Was zum... ?
von Cowardly Lion am 03.09.2015

Achtung, Achtung! Diese Rezension steckt voller Ironie. Was, ihr haltet das aus? Na dann bitte sofort weiterlesen. :) Okay, was ist hier eigentlich los? Diese Art "Bücher" boomt ja grade so richtig (wie man am anhaltenden Erfolg des furchtbaren "Shades of Grey Grauens" und der schrecklichen After-Reihe sehen kann). Auch Beaut... Achtung, Achtung! Diese Rezension steckt voller Ironie. Was, ihr haltet das aus? Na dann bitte sofort weiterlesen. :) Okay, was ist hier eigentlich los? Diese Art "Bücher" boomt ja grade so richtig (wie man am anhaltenden Erfolg des furchtbaren "Shades of Grey Grauens" und der schrecklichen After-Reihe sehen kann). Auch Beautiful Disaster scheint (auf unerklärliche Weise) vielen Lesern gefallen zu haben. Mir nicht. Wenn ich alle Gründe dafür aufzählen müsste, würde ich nächste Woche noch hier sitzen und tippen. Darum versuche ich, mich kurz zu fassen. (Nachtrag: hat nicht geklappt) 1. Der Typ, Travis. Was wird der wohl für einer sein? a) Ein netter Junge, der Frauen wertschätzt, sich und sein Verhalten ab und zu mal hinterfragt und auch ansonsten ein echt liebenswerter Kerl ist? Nö, daneben. b) Ein grusliger, gewaltbereiter, cholerischer und frauenverachtender Stalker, der auch ansonsten nicht alle Latten am Zaun hat? Jep, Volltreffer. Wie oft liest man Dinge, wie "Travis ist so toll, ich will ihn auch"... Nein, willst du nicht. Denn hättest du ihn, wäre das romantische Traummärchen bald zu ende und du würdest dich in Das Opfer von John Katzenbach wiederfinden. 2. Die "Dame des Hauses", Abby, gelegentlich (höhö, "gelegentlich") auch Pidge genannt <- ich hab die englische Version gelesen. Trotz aller Bedenken und schrillenden Alarmglocken, lässt sie sich immer wieder auf unseren "unverschämt gutaussehenden" Bad-Boy ein (der nebenbei bemerkt auch noch Superheld ist: er muss nämlich keinen Sport für sein Six-Pack treiben und für die guten Noten nie die Nase in ein Buch stecken). Was die süße Abby besonders gut kann: Slut-Shaming. Alle Frauen, die sich auf Travis einlassen, sind Schlampen und selber Schuld, dass er sie danach wie Dreck behandelt. Denn hallo? Die ziehen sich total freizügig an! Und überhaupt, die haben Sex. Einfach nur so, zum Spaß! Pfui. Schämen sollten die sich. Keine ist so rein, unschuldig und pur wie Abby. Ihr merkt schon, hier wird ein ganz tolles Frauenbild vermittelt. Manchmal kann (oder will) ich gar nicht glauben, dass diese Bücher fast ausschließlich von Frauen (!) geschrieben werden. In Wirklichkeit ist Abby natürlich entweder eine hohle Nuss oder hat genau so einen an der Waffel wie Psycho-Travis. (Wenn ich es recht bedenke, passen die eigentlich sogar gut zusammen.) 3. Die Beziehung. Es entsteht ganz schnell eine krankhafte Bindung zwischen den beiden. Sie können ohne einander nicht mehr leben. Das nennt man Co-Abhängigkeit und bedarf eigentlich psychologischer Behandlung, aber hey, was weiß ich schon. Hab ja nur ein Herz aus Eis ;) Was ich auch sehr realistisch fand: Travis wirft einen Blick auf Abby und BOOM! Seine ganze Weltanschauung ändert sich. Plötzlich ist Abby die einzige auf der Welt. Nur sie weckt Gefühle in ihm. Nur mit ihr hat Sex Bedeutung. Nur mit ihr macht das Leben Sinn. Nur sie hat die Schönheit und Unschuld, die Travis' geschundene Seele heilen. Nur sie glitzert in der Sonne (halt... falsche Story). Geil ist auch das (Spitz-)Namens-Tattoo, das er sich stechen lässt, der harte Gangster. Wirkt nicht komisch oder so. Sondern romantisch. Und der Hund, den er ganz bestimmt nicht kauft, um sie emotional noch weiter an sich zu binden. Romantisch, das ist ROMANTISCH! 4. Die Nebencharaktere. Gab es welche? Öhm... ach ja, da war dieses Pärchen, Shepley und America (ja, sie heißt wirklich so!). Die sind so tolle Freunde, dass sie Abby immer wieder dazu drängen, Travis noch eine Chance zu geben, wenn der sich mal wieder wie ein Irrer aufgeführt hat (also immer). Hach, ich wünschte ich hätte auch solche Freunde! (Nicht.) An den Namen des Typen, mit dem Abby zwischenzeitlich mal zusammen ist, kann ich mich nicht mal mehr erinnern. Ich weiß nur, dass er ein durchaus netter Kerl zu sein schien. Allerdings hatte er wohl nicht den richtigen Creepiness-Faktor für die holde Abby. So'n Langweiler. 5. Bestimmte Szenen, die einen mit besonderem Unwohlsein zurücklassen. Mein persönlicher Favorit: Travis bringt nachts zwei Frauen mit nach hause, um lautstark einen flotten Dreier auf dem Sofa zu schieben, während die arme, unschuldige Abby nebenan liegt und alles mit anhören muss. Auch schön: Travis brüllt und randaliert, nachdem Abby sich klammheimlich aus dem Staub gemacht hat. Traummann, oder? Den möchte man doch seinen Eltern vorstellen. 6. Plot und Schreibstil. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es überhaupt einen richtigen Plot gab. Klar, da kam irgendwann die Spielenummer in Las Vegas, die mit Abbys "ultrakrasser" Vergangenheit zu tun hatte (spätestens da wäre ich fast vor lachen aus dem Bett gefallen, so albern und lächerlich ist das Ganze), aber ansonsten passiert ja groß nichts. Der Schreibstil ist unterer Durchschnitt. 7. Das Verhalten der Autorin im Jahr 2012. Dort begannen nämlich, schlechte Rezensionen die Oberhand zu gewinnen und Kritik wurde lauter. Jamie McGuire reagierte wie jeder normale, kritikfähige und professionelle Erwachsene: Sie jammerte, beleidigte, beschimpfte und forderte ihre Fans und Freunde dazu auf, schlechte Bewertungen runterzudrücken. Meinungsfreiheit? Pah! Ihren Schund von einem Buch haben gefälligst alle zu mögen. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich Geschichten über psychisch Kranke und deren Beziehungen sehr gerne lese. Es muss nicht immer alles Regenbogen und Sonnenschein sein (bin ich auch gar nicht der Typ für). Diese "Beziehung" hier wird jedoch nicht nur als normal, nein sogar als erstrebenswert dargestellt. Ganz abgesehen von den Werten, die hier vermittelt werden. Viele Leser/innen (grade im U20-Bereich), nehmen das vielleicht Ernst und lassen sich davon beeinflussen. Ich hoffe nicht