Nordland. Hamburg 2059 - Freiheit

Roman (Dystopie)

(9)
„Er lenkte die Limousine um die nur scheinbar harmlosen Pfützen herum. Im Schanzenviertel durfte man nichts und niemandem trauen.“

Hamburg im Jahr 2059. Die Bundesrepublik ist Geschichte. Die nördlichen Bundesländer haben sich zu „Nordland“ zusammengeschlossen, einem Staat, in dem allein das Geld regiert. Politiker, Richter, Frauen – in Nordlands Hauptstadt Hamburg ist alles käuflich. Als ein Mann aus dem heruntergekommenen Schanzenviertel für ein Verbrechen hingerichtet wird, das er nicht begangen hat, regt sich ein lang vergessener Widerstand. Lillith, die zu den reichen Birds gehört, sympathisiert mit den Rebellen. Sie ahnt, dass mehr hinter dem Aufstand steckt. Aber Nordland ist ein gefährlicher Ort für Frauen, die das bestehende System hinterfragen. Die Männer an der Spitze räumen jeden aus dem Weg, der das fragile Gleichgewicht des Landes bedroht. Und Lilliths Vater ist nicht dafür bekannt, Ausnahmen zu machen …
Portrait
Gabriele Albers ist Journalistin und Volkswirtin und veröffentlichte unter anderem bei Capital und der Financial Times Deutschland. In ihren Geschichten thematisiert sie gefährliche Entwicklungen unserer Zeit, indem sie deren Folgen in einer fiktiven Zukunft beschreibt. Ihre persönliche Zeitreisemaschine würde sie rund 500 Jahre in die Zukunft katapultieren, obwohl sie sich nicht sicher ist, dass es dann noch Menschen gibt. „Nordland“ ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 27.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86282-549-3
Verlag Acabus Verlag
Maße (L/B/H) 21,5/13,6/5 cm
Gewicht 676 g
Verkaufsrang 17.978
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen

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Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Golling an der Erlauf am 22.09.2018

Ich habe ein wenig Zeit gebraucht, um mich zu orientieren. Dann hat mich die Handlung extrem schnell hineingezogen und nicht mehr losgelassen. Da ich gerade Urlaub hatte, war ich in 3 Tagen durch, weil ich nicht mehr aufhören konnte. Besonders die Idee der Hauptfigur Lillith die empathische Begabung zu geben... Ich habe ein wenig Zeit gebraucht, um mich zu orientieren. Dann hat mich die Handlung extrem schnell hineingezogen und nicht mehr losgelassen. Da ich gerade Urlaub hatte, war ich in 3 Tagen durch, weil ich nicht mehr aufhören konnte. Besonders die Idee der Hauptfigur Lillith die empathische Begabung zu geben fand ich außerordentlich faszinierend. Vor allem Ihre Entwicklung mit der Fähigkeit umzugehen war für mich etwas ganz Neues und richtig gut. Obwohl der Schluss zufriedenenstellend ist, bin ich schon sehr gespannt, ob es einen zweiten Teil gibt. Eine klare Leseempfehlung von einer Vielleserin!

Nordland. Hamburg 2059 ? Freiheit
von dorli aus Berlin am 25.07.2018

In ihrem dystopischen Roman ?Nordland. Hamburg 2059 ? Freiheit? nimmt Gabriele Albers den Leser mit in eine Stadt, die ganz anders ist, als das Hamburg, das wir heute kennen. Die Autorin hat die heutige politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation einer drastischen Entwicklung unterworfen und katapultiert den Leser in eine... In ihrem dystopischen Roman ?Nordland. Hamburg 2059 ? Freiheit? nimmt Gabriele Albers den Leser mit in eine Stadt, die ganz anders ist, als das Hamburg, das wir heute kennen. Die Autorin hat die heutige politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation einer drastischen Entwicklung unterworfen und katapultiert den Leser in eine Welt, in der eine skrupellose, gierige Minderheit das Zepter schwingt. In Sachen Technik wurden große Fortschritte gemacht, aber auf sozialer Ebene hat man den Rückwärtsgang eingelegt. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in Nordland nicht nur meilenweit auseinander, sie scheint in zwei Teile zerbrochen ? die Birds haben alles, alle anderen haben nichts. Frauenrechte? Gibt?s nicht mehr. Über Jahrzehnte hart erkämpft, sind diese zumindest in den Reihen der reichen Birds wie weggewischt. Die hochsensible Lillith gehört zu den Birds. Die Tochter des Senators und Nordland-Mitbegründers Davide Civetta träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, doch ihr kaltherziger Vater sieht sie nur als Wertgegenstand und will sie in Kürze verheiraten. Lillith sucht einen Ausweg aus ihrer Misere und findet sich plötzlich inmitten einer Widerstandsgruppe wieder: den Omegas. Hier erfährt sie, wie es außerhalb des Kreises der Reichen und Mächtigen in Nordland wirklich aussieht: Armut, Unterdrückung und Elend soweit das Auge reicht. Lillith will Freiheit, für sich selbst und für die geschundene Bevölkerung Nordlands ? in beiden Fällen ein Kampf gegen die sprichwörtlichen Windmühlen. Auch in Nordlands Oberschicht läuft nicht alles in ruhigen Bahnen. In dem ursprünglich gleichberechtigten Team aus Senatoren gibt es einige, die heimlich ihr eigenes Süppchen kochen und damit das bestehende System ins Wanken bringen ? eine Chance für den Widerstand? Oder der Untergang aller? Gabriele Albers hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Schon nach wenigen Seiten war ich gefesselt von den Ereignissen und habe gespannt das Geschehen verfolgt. Die Autorin hat eine interessante Welt kreiert, alles ist sehr gut durchdacht und ausgeklügelt. Die Beschreibungen sind detailreich, die Schilderungen lebhaft und mitreißend. Die Handlung wirkt sehr authentisch und beschert einem eine Gänsehaut, wenn man auf Szenarien trifft, die denen ähneln, die in unserer Historie noch nicht allzu weit zurückliegen. Trotz der Fülle an Figuren fällt es nicht schwer, den Überblick zu behalten, da alle Akteure mit Eigenarten und Besonderheiten ausgestattet sind und einen hohen Wiedererkennungswert haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass Gabriele Albers eine Hauptprotagonistin ins Rennen schickt, die zwar couragiert handelt, aber nicht zur Superfrau mutiert. Lillith muss Fehlschläge hinnehmen und zudem akzeptieren, dass sie nicht jeden lieb gewonnenen Wegbegleiter retten kann. Zahlreiche Überraschungen und Wendungen sorgen dafür, dass die Geschichte immer wieder neuen Schwung bekommt und die Sogwirkung bis zur letzten Seite nicht abreißt. Das Buch endet mit einem Paukenschlag ? ich habe absolut nicht mit diesem Twist gerechnet und bin jetzt mehr als neugierig, was im zweiten Band dieser fesselnden Dystopie alles auf Lillith & Co. zukommen wird. ?Nordland. Hamburg 2059 ? Freiheit? hat mich durchweg begeistert ? absolute Leseempfehlung für alle, die gut und spannend unterhalten werden wollen und gleichzeitig einen Blick auf ein düsteres, aber äußerst realitätsnahes Zukunftsszenario unserer Gesellschaft werfen möchten.

Nordland - Gabriele Albers
von SophiesLittleBookCorner am 23.07.2018

Eigene Meinung: Deutschlands Autoren haben schon einige gute Dystopien hervorgebracht und ich war ganz gespannt auf Nordland, das nicht nur in der wunderschönen Stadt Hamburg spielt, sondern auch das von mir geliebte gesellschaftskritische Thema rund um die Frauenrechte enthält. Nordland vereint technologischen Fortschritt mit sozialem Rückschritt und mittendrin ist... Eigene Meinung: Deutschlands Autoren haben schon einige gute Dystopien hervorgebracht und ich war ganz gespannt auf Nordland, das nicht nur in der wunderschönen Stadt Hamburg spielt, sondern auch das von mir geliebte gesellschaftskritische Thema rund um die Frauenrechte enthält. Nordland vereint technologischen Fortschritt mit sozialem Rückschritt und mittendrin ist die junge Lillith, die anfängt die gegenwärtige Situation zu hinterfragen indem sie zufällig mit dem Widerstand und der schlechten Situation der normalen und armen Bürger konfrontiert wird. Lillith ist eine badass Lady, die alles hinterfragt sobald sie feststellt, dass ihr Leben auf jeder Menger Lügen aufgebaut ist. Der Widerstand rund um Bo ist supersympathisch und der Leser fiebert sehr mit ihnen mit und hofft auf einen friedlichen Umbruch. Mein grötßes Problem mit dem Buch war seine Langatmigkeit. Die Handlung ist sehr spannend, viele Beschreibungen waren mir jedoch zu ausufernd und haben meinen Lesefluss gehemmt. Auch der Umfang an Personen war am Anfang erst einmal erschlagend, das hat sich mit der Zeit jedoch etwas gelegt. Ohne zu viel verraten, möchte ich auch noch eine überraschende Wendung am Ende des Buches erwähnen, die mir kurz den Atem raubte. Fazit: Nordland hat eine superspannende Grundidee mit interessanten Figuren, der Handlungsfortschritt war mir jedoch zwischenzeitig zu langsam und langatmig und die Buchmagie konnte mich dennoch nicht vollständig erreichen.