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All die verborgenen Dinge

(4)

Glück ist (k)ein Wunder
Unten am Fluss liegt das Glück. Genauer gesagt im Wohnwagen am Flussufer. Er ist einer dieser wenigen Orte auf der Welt, wo man sagen kann, was man denkt und sich nicht verstellen muss. Dort wohnt Ned. Er ist neu an Mintys Schule und so ganz anders als alle anderen. Die Mitschüler finden ihn seltsam, wollen nichts mit ihm zu tun haben. Aber Minty ist fasziniert. Ned traut sich, ganz er selbst zu sein, egal, was andere denken. Im Gegensatz zu Mintys Eltern, die sich gerade getrennt haben und so gar nicht sie selbst sind. Durch ihre Freundschaft zu Ned sieht Minty, was so vielen verborgen bleibt: Wir entscheiden selbst, wie wir die Welt sehen. Glück ist kein Wunder, wir haben es selbst in der Hand.
Authentisch, einfühlsam und mit ganz viel Herz.

Rezension
Lesenswert und sehr gefühlvoll! Samys Lesestübchen 20170323
Portrait

Sarah Moore Fitzgerald, geboren 1965 in New York, USA, ist Professorin für Psychologie. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Limerick, Irland, und glaubt ganz fest an die magische Wirkung von Apfelkuchen. Und daran, dass man die Hoffnung niemals aufgeben darf.

Literaturpreise:

›Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens‹
Nominiert für den Waterstones Children´s Book Prize (Shortlist) 2015
Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award 2014

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 23.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-5197-3
Verlag Fischer Kjb
Maße (L/B/H) 211/131/25 mm
Gewicht 354
Originaltitel A Very Good Chance
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Warmherzig, bewegend und sehr lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 23.03.2017

Inhalt: Minty ist total fasziniert von ihrem neuen Mitschüler Ned, auch wenn sie etwas länger gebraucht hat um dies festzustellen, denn der wortkarge und mysteriöse Junge, macht es seinen Mitschülern nicht gerade leicht ihn auf Anhieb zu mögen. Als der Haussegen erneut schief hängt, flieht Minty an den einzigen Flecken Glück... Inhalt: Minty ist total fasziniert von ihrem neuen Mitschüler Ned, auch wenn sie etwas länger gebraucht hat um dies festzustellen, denn der wortkarge und mysteriöse Junge, macht es seinen Mitschülern nicht gerade leicht ihn auf Anhieb zu mögen. Als der Haussegen erneut schief hängt, flieht Minty an den einzigen Flecken Glück in ihrer Umgebung und kommt so Ned deutlich näher. Sie erkennt seinen Mut, lernt sein großes Herz und seine Träume kennen. Er ist anders als die anderen, aber genau dies macht ihn perfekt! Durch ihn lernt sie über sich hinaus zu wachsen und erkennt, dass der Weg zum Glück durch einen selbst geebnet wird… Meine Meinung: Durch das Buch „Das Apfelkuchenwunder oder die Logik des Verschwindens“ wurde ich damals auf die Autorin aufmerksam und sie packte es ihn nu mich von ihren Schreibkünsten zu begeistern und verschaffte mir mit ihrer herzlichen Geschichte ein absolutes Lesehighlight. So freute ich mich natürlich total auf ihr neues Werk und konnte es kaum abwarten mich in der Handlung zu verlieren. Dieses Mal reichte es nicht ganz um mich total zu begeistern. Vielleicht ging ich mit falschen Erwartungen an das Buch heran oder auch erwartete ich etwas Anderes, ich kann es ehrlich gesagt nicht genau benennen. Die Handlung wird komplett aus der Perspektive von Minty erzählt. Man lernt sie sehr gut kennen und wird mit ihrem Leben & Gefühlschaos konfrontiert. Da ich selbst ein Scheidungskind bin, konnte ich mich super in sie hineinversetzen und sie war durch ihre Reaktionen bzw. ihre Neugier nach dem neuen Unbekannten, sehr sympathisch. Ned blieb für mich ein Geheimnis. Wie sehr hätte ich mir gewünscht, dass auch er ein paar Passagen bekommt in dem er mir von sich, seinem Leben und seinen Beweggründen berichtet. Dies übernimmt jedoch Minty und so kam es zu keinem Beziehungsaufbau zu ihm, was sehr schade ist. Sonst hat mich der Handlungsaufbau und Verlauf sehr mitgerissen und berührte. Auch, wenn der Kapitelaufbau eher abgehakt herüberkam und sich etwas stockend lesen ließ. Das Cover ist traumhaft. Durch die warme Farbwahl fällt es direkt ins Auge und die Abbildung der Sonne hat Sinngebendes – Hat sie auch die Bedeutung von Standhaftigkeit und Ausdauer, die man zum Bewältigen eines steinigen Weges benötigt – So wie Minty und Ned eben. Auch die kleinen Details, die darin verarbeitet sind, geben einen kleinen Hinweis auf den Inhalt der Geschichte. Fazit: Auch wenn die Geschichte mich total bewegt und auch mitgerissen hat, so konnte es mich nicht zu 100% überzeugen. Mir fehlte die Bindung zu Ned, der einen wichtigen Bestandteil der Handlung darstellt, dafür war Minty umso präsenter und bewies nicht nur ein großes Herz, sondern auch ganz viel Mut! Lesenswert und sehr gefühlvoll!

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Eine schöne Geschichte über "das Anderssein"
von einer Kundin/einem Kunden am 23.03.2017

Inhalt: Als Ned Buckley auf die Nettleborg Secondary School kommt, fällt er auf. Sein Auftreten ist selbstbewusst, er sieht gut aus und dennoch bleibt er ein Außenseiter. Ned sucht keinen Kontakt zu Mitschülern. Minty hingegen hat einige Freunde in ihrer Klasse. Sie ist eine Mitläuferin. Als sie eines Tages mit... Inhalt: Als Ned Buckley auf die Nettleborg Secondary School kommt, fällt er auf. Sein Auftreten ist selbstbewusst, er sieht gut aus und dennoch bleibt er ein Außenseiter. Ned sucht keinen Kontakt zu Mitschülern. Minty hingegen hat einige Freunde in ihrer Klasse. Sie ist eine Mitläuferin. Als sie eines Tages mit ihren Freunden die Landschaft am Fluss zwischen den Bäumen erkundet, die so verlassen wirkt, stößt sie auf einen Wohnwagen. Und auf Ned. Bald schon kommen erst die Freunde und später auch immer mehr Minty alleine an diesen ruhigen Ort und beobachten den Jungen, wie er sich eine Schaukel aus alten Autoreifen baut und seine zwei Pferde pflegt. Ned hat all das, was Minty in ihrem Leben vermisst: Er denkt nicht daran sich anzupassen. Er genießt die wilde, freie Natur in vollen Zügen. Und er hat keine Eltern, die sich jeden Tag streiten und die kurz vor der Scheidung stehen. Minty bewundert Ned und sucht Trost in der Nähe des schweigsamen Jungen. Schreibstil: All die verborgenen Dinge wird aus Mintys Perspektive erzählt, so als würde sie dem Leser von einer Geschichte berichten, die sie vor geraumer Zeit erlebt hat. Durch die Wahl dieses auch lange Zeit ohne wörtliche Rede auskommenden Erzählstils fiel es mir Anfangs schwer in die Geschichte abzutauchen. Im Laufe der Seiten legt sich die distanzierte Sichtweise. Die Charaktere, die gerade zum Anfang nicht so greifbar waren, gewannen an Kontur, die Geschichte rund um Ned und Minty wurde durch das Vorstellen ihrer jeweiligen Lebensverhältnisse fesselnd. Die Autorin beginnt ihr Buch, indem sie die beiden neuen Mitschüler Ned Buckley und Martin Cassidy in die Klasse kommen lässt. Beide sind in ihrem Aussehen sehr unterschiedlich. Doch beide scheint etwas zu verbinden. Erster Satz (Buchzitat): Ned Buckley und Martin Cassidy kamen mitten im Winterhalbjahr in unsere Klasse, und am Anfang hingen die beiden immer zusammen. Dieser Anfang indizierte mir, dass ich eine Geschichte über zwei Jungen lesen würde, die vermutlich in einen Konflikt geraten oder zumindest irgendwie in Verbindung mit Minty gebracht werden würden. Dem war nicht so. Martin wurde anfangs erwähnt, doch bald geriet er aus dem Fokus der Autorin. Er tauchte später auch noch einmal auf, doch nie bekam er eine tragende Rolle in der Geschichte. Das verwirrte mich. Auch im weiteren Verlauf wurden Konflikte aufgeworfen, die viel zu schnell zu einer Lösung kamen. Beispiel: Ned verrät Minty ein Geheimnis und bittet sie um Stillschweigen. Dieses Anliegen erscheint ihm dringend. Minty missbraucht sein Vertrauen vor Neds Augen. Dieser ist sauer, doch nur für den Hauch eines Moments. Danach verbringen beide wieder Zeit miteinander, als wäre nie etwas geschehen. Der Charakterentwurf ist in diesem Buch sehr gut gelungen. Minty und Ned sind zwei sehr gegensätzliche Personen. Mintys Leben scheint zusehens zu zerbrechen. Der Vater distanziert sich von der Familie, die Mutter flüchtet sich in Lügen und sieht alles durch eine rosarote Brille. Minty hingegen ist die, die realistisch bleibt und die mit den Geschehnissen zu kämpfen hat. Doch keiner nimmt sie wahr, weil keiner das sehen möchte, was das Mädchen sieht. Als Leser fühlt man mit Minty und bittet im Stillen um Gehör ihres Umfelds. Für Minty gibt es eine sehr naheliegende Lösung. Sie sucht die Nähe des ruhigen und scheinbar ohne Probleme lebenden Jungen, der im Wald lebt und sein Glück in der Natur mit seinen zwei Pferden findet. Es dauert, bis Minty seine Aufmerksamkeit für sich gewinnen kann. Doch gerade dieser „kleine Kampf“ und diese Distanziertheit von Ned, machen die Erzählung so glaubhaft und sorgen dafür, dass der Leser direkt in die Gefühlswelt der Protagonistin eintauchen kann. Auch Ned hat seine Probleme, doch er geht ganz anders damit um als Minty. Minty bewundert und beneidet den Jungen und versucht sich bei ihm abzuschauen, wie man Lebensfreude gewinnt, die ehrlich und echt ist. Fazit: All die verborgenen Dinge ist eine schöne Geschichte über das Anderssein mit einer Simplify your life Moral. Die Botschaft, die hier mitschwingt ist, dass Identitäten nicht zwingend fremdbestimmt und dem Zwang der „permanenten Selbstdarstellung“ unterworfen sein müssen. Mit Ned und Minty begleitet man zwei völlig unterschiedliche Charaktere, die beide ein sehr ähnliches Ziel verfolgen. Beide wollen frei sein von den Zwängen ihres Umfelds. Auf 240 Seiten verfolgt der Leser hier eine Geschichte, der zwar an Stellen eine Konfliktvertiefung gutgetan hätte, die sich aber durch eine abenteuerliche und ganz besondere Freundschaft ins Herz des Lesers schreibt. Meine Empfehlung für Pferde- und Naturfreunde und Leser, die eine schöne Botschaft in einer Geschichte lieben. Buchzitate: Das Mondlicht schien in mein Fenster, als ich meine Leggins und meine Kapuzenjacke anzog und aus dem Haus ging. Auf Zehenspitzen schlich ich an meiner schlafenden Mom vorbei, zur Tür hinaus - und dann in Richtung Nettlebog. Ned hat mir sehr viel beigebracht. Zum Beispiel, dass man selbst entscheidet, wie man die Welt sieht. Du allein entscheidest, welche Version der Welt du haben möchtest.

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Ich hatte ein wenig mehr erwartet
von Kathrineverdeen am 19.04.2017

Manche Orte auf dieser Welt scheinen eine besondere Anziehungskraft für uns Menschen zu haben. Und wahrscheinlich kann sich jeder noch an genau die Orte aus seiner Kindheit oder Jugend erinnern, die man trotz eines elterlichen Verbotes immer gerne besucht hat. Womöglich hat dieses Verbot das Fleckchen Erde für seine... Manche Orte auf dieser Welt scheinen eine besondere Anziehungskraft für uns Menschen zu haben. Und wahrscheinlich kann sich jeder noch an genau die Orte aus seiner Kindheit oder Jugend erinnern, die man trotz eines elterlichen Verbotes immer gerne besucht hat. Womöglich hat dieses Verbot das Fleckchen Erde für seine Besucher noch viel reizvoller gemacht. Für Minty, der literarischen Hauptfigur aus „All die verborgenen Dinge“, gibt es auch so einen verlockenden Ort: Nettlebog, ein Stück Land mit einem tosenden Fluss. Das Verlockende an Nettlebog ist aber nicht nur, dass es scheinbar der einzige Platz auf der Welt ist, an dem sich Minty nicht verstellen muss und sagen kann, was sie denkt. Sondern auch Ned - der undurchschaubare Neue aus ihrer Klasse, den alle Mitschüler seltsam finden, weil ihm scheinbar alles egal ist - , der in einem Wohnwagen direkt am Flussufer lebt, ist ein weiterer Grund. „Er ging mir ständig durch den Kopf. Der Junge, der im Wohnwagen lebte. Der Junge, der um Mitternacht ein großes Feuer machte und auf einem Autoreifen über den Fluss schwang, vor und zurück, und dabei laute, unverständliche Schreie ausstieß. Dieser Junge, von dem alle sagten, er tauge nichts.“ Seite 32 Für Minty ist Neds natürliche Wildheit sehr beeindruckend und die zwischen ihnen zart aufkeimende Freundschaft, lässt Minty die Welt mit anderen Augen sehen und sie erkennt, was anderen verborgen bleibt. Sarah Moore Fitzgerald, die Autorin von „All die verborgenen Dinge“, ist für mich keine Unbekannte, denn vor über einem Jahr kredenzte mir diese Autorin mit „Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens“ einen literarischen Leckerbissen, der mich tief berührt hat. Dem entsprechend waren meine Erwartungen etwas höher, als bei anderen Büchern. Gespannt folgte ich Mintys Einführung in die Geschichte, ohne zu wissen, wer mir diese Geschichte erzählt. Ohne sich vorzustellen plaudert eine unbekannte Erzählerstimme - erst ertwas später erfährt der Leser, um wen es sich dabei handelt -, munter drauf los und berichtet von einem aufregenden Schultag, der zusammen mit einem neuen Schüler dafür verantwortlich ist, dass sich Mintys Leben für immer verändern wird. Jedoch gibt es für diese gravierende Veränderung auch noch andere familiäre Ursachen, über die uns Minty im Laufe der Geschichte berichtet. Wir Leser haben Teil an Mintys Schicksal und erleben, wie sie sich entwickelt und über sich hinauswächst. Den ausdrucksstarken und bildhaften Schreibstil von Sarah Moore Fitzgerald erkennt man mit der ersten gelesenen Zeile und hätte ich mir jedes schöne und manchmal sehr poetische Zitat farblich im Buch gekennzeichnet, wäre mein Exemplar jetzt kunterbunt. „Gerüchte sind nur Wörter. Sie schweben durch die Luft, von einer Stimme zu anderen, und sie sind unsichtbar. Komisch, wenn man sich überlegt, wie viel Macht sie trotzdem haben können. Manche schneiden wie spitze Messer, andere sind eiskalte Hämmer – sie können so viel Schaden anrichten, als wären sie reale Gegenstände, die herumfliegen und dich ins Gesicht treffen, wenn du es am allerwenigsten erwartest.“ Seite 67 Die vielen kurzgehaltenen Kapitel und die sehr flüssige Schreibweise machen es dem Leser sehr leicht durch die Zeilen zu fliegen. Und doch konnte mich die Autorin nicht komplett mit ihrer Geschichte überzeugen. Das lag vor allem an der sprunghaften Erzählweise. Sarah Moore Fitzgerald beschäftigt sich in ihrem neuen Buch mit vielen gewichtigen Themen, wie dem Erwachsenwerden, der Freundschaft, Vorurteilen, die Liebe zu Pferden und damit, wie Eheprobleme die Kindheit belasten können. Es gelingt ihr jedoch nicht, all diese an sich wunderbaren Elemente miteinander verschmelzen zu lassen. Es wirkt manchmal wie ein Puzzle, dessen Teile nicht zusammenpassen. Durch die kurze und sprunghafte Abhandlung der vielen Themen fehlt es der Geschichte an Tiefe. Auch die literarischen Figuren sind leider nicht so bestechend und einige hätte die Autorin auch gut einsparen können, weil sie für die Geschichte unwichtig und noch dazu sehr blass wirkten. Schon sehr lange fieberte ich dem Erscheinen von „All die verborgenen Dinge“ von Sarah Moore Fitzgerald entgegen und konnte es kaum erwarten, einen neuen literarischen Leckerbissen zu genießen. Jedoch wollte der Funke der Begeisterung dieses Mal nicht auf mich überspringen.

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