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Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

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Gab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.

Rezension
"Handlung, Charaktere, die Aufmachung und der Schreibstil passen einfach herrlich zusammen ...", bookbliedling.blogspot.de, Ann Horstkötter, 12.04.2017
Portrait

Mackenzi Lee liest, schreibt, verkauft Bücher und kann sehr schnell reden. Sie hat Geschichte und kreatives Schreiben studiert. Cavaliersreise ist ihr erstes Buch auf Deutsch und bei den Königskindern.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Altersempfehlung 16 - 17
Erscheinungsdatum 24.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-56038-4
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 195/107/43 mm
Gewicht 522
Verkaufsrang 15.863
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Eine ungewöhnliche Studienreise“

Christiane Koch, Thalia-Buchhandlung Münster

Monty ist nicht gerade das, was sich seine Eltern unter einem guten Erben vorstellen. Bevor er nun die Arbeit auf dem Anwesen mit übernehmen soll, geben sie ihm eine letzte Chance und schicken ihn auf Studienreise durch Europa, gemeinsam mit seiner Schwester Felicity und seinem Freund Percy. Doch auf der Reise gilt es nicht nur Benehmen Monty ist nicht gerade das, was sich seine Eltern unter einem guten Erben vorstellen. Bevor er nun die Arbeit auf dem Anwesen mit übernehmen soll, geben sie ihm eine letzte Chance und schicken ihn auf Studienreise durch Europa, gemeinsam mit seiner Schwester Felicity und seinem Freund Percy. Doch auf der Reise gilt es nicht nur Benehmen und Verantwortung zu lernen, auch muss sich Monty seiner Gefühe für Percy klar werden.
Ein schwuler, junger adliger, seine emanzipierte, wissbegierige Schwester und sein schwarzer Freund reisen im 18. Jh. durch Europa und müssen an sich selbst wachsen. Ein toller historischer Jugendroman, der den Horizont des Lesers erweitert.

„Mein Buch für eine einsame Insel!“

Ramona Helmrich, Thalia-Buchhandlung Worms

Dieses Buch ist für mich eines der besten, die ich je gelesen habe. Warum? Zum einen, weil man es sehr flüssig lesen kann und es gut geschrieben ist und zum Anderen, weil es sehr facettenreich ist. Es ist hoffnungslos romantisch, voller spannender Action, mit vielen witzigen Begebenheiten und Sprüchen und doch mit ersten Themen bestückt.
Es
Dieses Buch ist für mich eines der besten, die ich je gelesen habe. Warum? Zum einen, weil man es sehr flüssig lesen kann und es gut geschrieben ist und zum Anderen, weil es sehr facettenreich ist. Es ist hoffnungslos romantisch, voller spannender Action, mit vielen witzigen Begebenheiten und Sprüchen und doch mit ersten Themen bestückt.
Es ist ein Buch übers Erwachsenwerden, über Liebe, über schwere Entscheidungen und Momenten, in denen man dem eigenen Herzen folgt.
Hauptfigur Monty möchte ich wirklich nicht zum Freund haben (es würde nur dazu führen, dass ich in den peinlichsten Situationen lande), aber man will ihn doch kennenlernen und mit ihm diese Cavaliersreise bestreiten.

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Eine sprachgewaltige Reise ins 18.Jahrhundert. "Cavaliersreise" ist ein unglaublich schöner historischer Roman für Leser ab 16 Jahren. Eine sprachgewaltige Reise ins 18.Jahrhundert. "Cavaliersreise" ist ein unglaublich schöner historischer Roman für Leser ab 16 Jahren.

Stephanie Potthoff, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein grandioser Roman über Freundschaft, Erwachsen werden und den Weg zu sich selbst finden.
Schon lange hat mich kein Buch mehr so tief berührt, wie es bei diesem der Fall war!
Ein grandioser Roman über Freundschaft, Erwachsen werden und den Weg zu sich selbst finden.
Schon lange hat mich kein Buch mehr so tief berührt, wie es bei diesem der Fall war!

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein sehr gut gelungener Roman über die Bildungsreisen im 18. Jahrhundert, die aber in diesem Fall hier mehr als schief geht! Super spannend und abenteuerlich!!! Unbedingt lesen! Ein sehr gut gelungener Roman über die Bildungsreisen im 18. Jahrhundert, die aber in diesem Fall hier mehr als schief geht! Super spannend und abenteuerlich!!! Unbedingt lesen!

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Spannend,humorvoll und grandios geschrieben.Absolut lesenswert. Spannend,humorvoll und grandios geschrieben.Absolut lesenswert.

Spannend, mit Witz und Humor, aber dennoch nicht flach, nimmt das Buch seine Leser mit auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa. Spannend, mit Witz und Humor, aber dennoch nicht flach, nimmt das Buch seine Leser mit auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa.

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Kundenbewertungen


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von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 15.05.2017

Cavaliersreise war mein erstes Königskind und aufmerksam darauf wurde ich durch Empfehlungen lieber Bloggerkolleginen. Angesprochen hat mich der historische Hintergrund sowie die angedeutete gleichgeschlechtliche Beziehung. Das Cover finde ich schlicht, aber schön. Zum Roman passt es sehr gut. Ich assoziiere damit gleich, dass es in einer anderen Zeit spielt Zum Inhalt:... Cavaliersreise war mein erstes Königskind und aufmerksam darauf wurde ich durch Empfehlungen lieber Bloggerkolleginen. Angesprochen hat mich der historische Hintergrund sowie die angedeutete gleichgeschlechtliche Beziehung. Das Cover finde ich schlicht, aber schön. Zum Roman passt es sehr gut. Ich assoziiere damit gleich, dass es in einer anderen Zeit spielt Zum Inhalt: Sir Henry Montague hat so einige Talente, so kann er einiges an Alkohol trinken und vorzüglich Männer wie Frauen verführen. Leider keine Talente, die bei seinem Vater auf wohl gefallen stoßen. So dient die anstehende Cavaliersreise nicht nur der Bildung, sondern auch als letzte Chance, seinen Pflichten nachzukommen. Doch es läuft anderes als geplant, Henry, sowie sein Freund Percy und seine Schwester Felicity werden von Wegelagerern überfallen und eh sie sich versehen, hat ihre Reise eine ganz andere Richtung angenommen.... Der Schreibstil von Mackenzi Lee ist besonders. Zuerst hatte ich etwas Probleme in diese altertümliche Sprache hinein zu finden. Doch sie macht die Geschichte sehr authentisch. Trotzdem bin ich immer mal wieder aus der Geschichte geflogen, weil ich an einzelnen Wörtern hängen geblieben bin. Sie erzählt den Roman aus der Ich-Perspektive von Henry. Dies tut sie so meist spannend, doch gab es hin und wieder ein paar Längen für mich. An manchen Stellen verlor ich die Lust weiter zu lesen, dafür fand ich aber andere wiederum sehr spannend. Die Charaktere. Sir Henry Montague, kurz Monty ist ziemlich speziell. Er wächst mit den Vorteilen eines Adeligen auf, aber auch mit den Pflichten. Er trinkt und raucht, frönt dem Glücksspiel und vergnügt sich auch gerne mal mit dem gleichen Geschlecht. Sehr zum Missfallen seines Vaters. Er hat eine selbstbezogene und sarkastische Seite, aber auch eine weiche und verletzliche, außerdem ist er sehr gerissen und risikofreudig. Percy ist sein bester Freund, er wurde von wohlhabenden Verwandten aufgezogen, genoss aber nicht die gleichen Privilegien wie Monty, da er dunkelhäutig ist. Felicity entpuppt sich als sehr starke junge Frau. Die ihrer Zeit um so einiges voraus ist. Zur Geschichte. Drei Jugendliche auf der Schwelle zum Erwachsenenalter machen sich auf eine Reise. Drei Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen, nicht das Leben führen könne, das sie so gerne wollen. Durch Rang, Hautfarbe und Geschlecht werden sie in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt. Schaffen sie es aus den Zwängen auszubrechen? Noch dazu gibt es so einige Abenteuer zu bestreiten. Sei es eine sinkende Insel, Piraten oder Wegelagerer. Ihre Reise führ die Drei durch einige Länder und wir erleben einiges mit ihnen. Mir hat es sehr gefallen, in eine andere Zeit abzutauchen. Auch wenn ich es, wie jedes Mal wieder, erschreckend fand. Etwas schade fand ich, dass nicht so sehr auf die (Liebes-) Beziehung von Monty und Percy eingegangen wurde. Da hätte es für mich gerne etwas mehr sein dürfen. Fazit: Ein vorzüglicher Abenteuerroman, über drei Jugendliche im achtzehnten Jahrhundert, die sich auf Cavaliersreise begeben. Humorvoll aber auch nachdenklich. Die meiste Zeit spannend, doch für mich mit ein paar Längen. Liefert Stoff für Diskussionen.

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Wahrlich ein Königskind unter den Buchperlen.
von Kate am 26.04.2017

Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass „Cavaliersreise - Bekenntnisse eines Gentlemans“ mein erstes Buch aus dem vielgelobten Königskinder Verlag ist, das ich auch gelesen habe. Zwar habe ich einige Königskinder im Regal stehen, aber noch keines davon gelesen. Und jetzt nach dem Lesen von „Cavaliersreise“ weiß ich,... Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass „Cavaliersreise - Bekenntnisse eines Gentlemans“ mein erstes Buch aus dem vielgelobten Königskinder Verlag ist, das ich auch gelesen habe. Zwar habe ich einige Königskinder im Regal stehen, aber noch keines davon gelesen. Und jetzt nach dem Lesen von „Cavaliersreise“ weiß ich, dass sie nicht mehr lange ungelesen sein werden werden. Ich würde „Cavaliersreise“ eher als einen Abenteuerroman quer durch Europa im 18. Jahrhundert bezeichnen. Dabei ist dieser Abenteuerroman nicht nur eine Reise durch verschiedene Ländern, sondern auch ein Abenteuer auf der Suche nach sich selber. Mackenzi Lee vereinigt in ihrem Werk nicht nur viele abenteuerliche Begegnungen, wie zB. mit Piraten, die in Wahrheit gar keine Piraten sind oder einem Baron und einem geheimnisvollen Schmuckkästchen. Zwischen den Seiten von „Cavaliersreise“ steckt so viel mehr. Liebe, Homosexualität im 18. Jahrhundert, der Stellenwert der Frauen und der Versuch daraus hervorzubrechen. Und ganz besonders, der Weg zu sich selber. Dabei hat die Autorin einen sehr humorvollen und leichten Schreibstil. Teilweise vielleicht ein Stück zu leicht bzw. salopp für das 18. Jahrhundert, aber es hat mein Lesevergnügen in keinster Weise geschmälert. Zudem ist die Geschichte um Henry und Percy sehr gefühlsbetont, um nicht zu sagen, sehr intensiv. Was möglicherweise an Henry selber liegen kann, da er als Figur nicht nur impulsiv ist und für jede Menge Wirbel sorgt, sondern mit seiner ganzen Art einfach voller Leben und Emotionen ist, die sich auf mich als Leser übertragen haben. Die Geschichte war stellenweise schon fast tragisch, um im nächsten Moment zu romantisch und herzergreifend zu schwenken, um dann eine humorvolle Drehung zu machen, die mich zum Schmunzeln gebracht hat. „Cavaliersreise - Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ konnte mich wirklich begeistern. Es war so viel mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und ich bin mir sicher, dass meine ungelesenen Königskinder recht bald verschlungen sein werden. Fazit Mit „Cavaliersreise - Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ präsentiert Mackenzi Lee einen Abenteuerroman, der so viel mehr zu bieten hat, als es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Die Geschichte um Henry, Percy und Felicity ist nicht nur humorvoll, sondern auch intensiv und lebhaft und wirklich ein Königskind unter den Buchperlen. Absolute und klare Leseempfehlung meinerseits.

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Ich liebe dieses Buch!
von Kathrineverdeen am 13.04.2017

Die Bekenntnisse eines Königskindes. Nachdem ich die ersten Kapitel von „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ von Mackenzi Lee gelesen hatte, war ich mir sicher, dass ich das erste Buch aus dem Königskinder Verlag in meinen Händen hielt, zu dem ich keinen Draht finden würde. Das hatte folgenden Grund: Die literarische... Die Bekenntnisse eines Königskindes. Nachdem ich die ersten Kapitel von „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ von Mackenzi Lee gelesen hatte, war ich mir sicher, dass ich das erste Buch aus dem Königskinder Verlag in meinen Händen hielt, zu dem ich keinen Draht finden würde. Das hatte folgenden Grund: Die literarische Hauptfigur Sir Henry Montague war mir dermaßen unsympathisch und vor allem sein sich stets steigernder Alkoholkonsum widerte mich an. Viele Passagen waren von seiner Selbstsucht und Gleichgültigkeit zerfressen. Wie sollte ich also einen Zugang zu einer Geschichte bekommen, dessen Hauptfigur mich buchstäblich abstieß? Ich war tieftraurig, denn bisher hat mich noch jedes Buch aus dem Königskinder Verlag überzeugen können. Doch dann tat Henry Montague etwas, das mich ihm viel näher brachte: Er ließ mich hinter seine Fassade blicken und dort fand ich einen wunderbaren Menschen und eine faszinierende Lebens- und Liebesgeschichte, die ich jedem von euch ans Herz legen möchte. Die Geschichte handelt, wie der Name schon verrät, von einer Cavaliersreise, die üblicherweise in den vergangenen Jahrhunderten adligen Söhnen vorbehalten war. In dem von Mackenzi Lee verfassten Buch begleiten wir Leser jedoch eine etwas ungewöhnliche Reisegesellschaft: Den Grafensohn Henry Montague - kurz Monty -, der gerne dem Alkohol frönt und keiner sich bietenden Tändelei abgeneigt ist - somit als Außenseiter oder besser als abschreckendes Beispiel in den feineren Kreisen gilt. Begleitet wird dieser von seinem treuen Freund Percy und seiner Schwester, die von Monty eher geduldet wird, da ihr gesittetes Verhalten einer Mahnung an ihn gleicht. Ihre Reise führt sie durch viele wunderschöne Metropolen Europas. Jedoch bleibt ihnen meist keine Zeit, um ihren Aufenthalt in den wunderschönen Städten wie Paris, Marseille und Venedig zu genießen und sie werden stattdessen gezwungen, gegen Wegelagerer und Piraten zu kämpfen. Und manchmal kämpfen die drei Reisenden auch gegeneinander, obgleich nur mit Worten. Mit jedem überwundenen Hindernis öffnen sich die Reisenden ein wenig mehr und finden zueinander … Und zu sich selbst. In einem bestechenden und oft sehr bildhaften Stil, sprachlich herausragend implementiert Lee Themen aus dem 18. Jahrhundert in ihre Geschichte, die in der heutigen Zeit nur wenig an Aktualität und Brisanz verloren haben: Rassismus, Emanzipation und Homosexualität sind nur wenige nennenswerte und gewichtige Themen, die die Autorin in ihrem Buch vereint. Und doch geht es in „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ um weitaus mehr. Ihre einzigartigen und unvergesslichen literarischen Figuren plagen sich auch mit ganz alltäglichen Problemen, wie die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, der Suche nach dem eigenen Ich und dem Erleben der ersten wahren Liebe herum. "Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans" von Mackenzi Lee, Roman Diese abenteuerliche Geschichte ist etwas ganz Besonderes, denn sie umgibt eine beachtliche Atmosphäre und ein Flair einer längst vergangenen Epoche, denen man sich als Leser nur schwer entziehen kann. Die Autorin besticht mit einer klugen, ereignisreichen und manchmal mystischen Handlung, die sich mit jeder gelesenen Seite etwas mehr auffächert - wie die Röcke einiger verzückter Damen. Manchmal in leisen und oft in lauten Tönen. Ihre authentischen und interessanten Charaktere gewinnen jeden Leser für sich. Besonders Monty brilliert durch seine ganz eigene Sichtweise auf das Geschehen und seine allgegenwärtigen Ironie, die in den feinen Kreisen oft deplatziert ist, obgleich sie den Leser bestens unterhält. Mein Bekenntnis als Königskind ist: Ich liebe diese Geschichte und seine unverwechselbaren Protagonisten. Besonders Henry Montague, der in den ersten Passagen vergeblich versuchte, mich von ihm und dieser Geschichte fernzuhalten.

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