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Sie begegnen einem Bären - Was tun? - Bärenbegegnung und Bärenangriff.

Was Sie wissen sollten, wenn Sie einem Bären begegnen Ratschläge für Bewohner und Besucher der Alpen und anderer Regionen mit künstlicher Ansiedlung von Bären und Wölfen in dicht besiedelten Kulturlandschaften

Wolfsnot und andere Landplagen

Ein warenkundlicher Hinweis für Endkunden: Falls Ihr Buchhändler aufgrund seiner Recherche in den Dateien seines Distributors diesen lieferbaren Titel angeblich nicht besorgen kann, können Sie ihn darauf aufmerksam machen, daß er doch im VLB nachschauen soll und daß dieser Titel durchaus lieferbar ist und sowohl vom Buchhandel als auch von Ihnen als Privatkäufer direkt bei unserer Verlagsauslieferung HEROLD in Oberhaching bestellt werden kann: HEROLD Auslieferung und Service GmbH, Raiffeisenallee 10, D-82041 Oberhaching, Telefon: +49-(0)89/613871-0 • Fax: +49-(0)89/613871-20, ----------------------------------------------------------------------------------------Verkaufsargument - ein Bären-Dossier von Dr. phil. Walter Rathgeber und Dr. phil. Pauline Bengelmann: Anläßlich des Bärenangriffes auf einen Landwirt im Lungau im Land Salzburg am Dienstag, dem 23. September 2014 kann festgestellt werden: JEDER IN DEN ALPEN LEBENDE MENSCH UND JEDER SICH DORT ALS TOURIST ODER SPORTLER AUFHALTENDE MUSS SICH AUF DIE BEGEGNUNG MIT EINEM BÄREN GEFASST MACHEN UND WISSEN; WAS IN EINEM SOLCHEN FALLE ZU TUN IST. Die offizielle Verlautbarung zu diesem Thema, was man tun soll, wenn der Bär oder die BärInn angreift, lautet:" Nicht weglaufen, auf den Bauch legen, bewegungslos daliegen, Hände in den Nacken falten, sich tot stellen". Dieser Ratschlag ist sehr eindimensional, weil er die verschiedenen Situationen, in denen dies passieren kann, nicht berücksichtigt, z.B. ob es ein heißer Tag mit sommerlichen Temperaturen ist oder ein kühler Tag im Herbst, Winter oder Frühjahr, ob es bergab oder bergauf geht usw. Und die Nerven aus Stahlseilen zum Sich-Tot-Stellen kann man sich vorher beim WWF, beim Bärenanwalt und bei den zuständigen Ministerien kostenlos bestellen!!!...Die Hände im Nacken sollen wohl davor schützen, daß der Bär oder die BärInn in den Nacken beißt oder mit den Pranken die Halswirbelsäule anknackst oder gar zerfetzt - die Dümmlichkeit eines solchen Ratschlages erinnert die Älteren unter uns vielleicht an die berühmte Aktentasche aus der Zeit des Kalten Krieges, als den Zivilisten offiziell empfohlen worden ist, bei einem Atomschlag, wenn man den Blitz der Atombombe sähe, man sich auf den Boden legen solle und mit einer Aktentasche über dem Kopf sich vor dem radioaktiven Fall-Out und der Strahlung schützen sollte....Die Hände im Nacken sollen vor den Pranken des Bären und der Frau BärInn schützen - ein blanker Hohn, wenn man bedenkt, daß ein Hauptbär oder eine HauptbärInn mit seinen / ihren Pranken - nicht mit den Zähnen - einen Ochsen oder ein Pferd erschlagen und auch wegtragen können. In dem vorliegenden Buch wird auf jede denkbare Situation bei Bärenbegegnungen, Unfällen mit Bärwild und bei Bärenangriffen eingegangen - konkret z.B.: Bei sommerlicher Hitze und besonders wenn der Fluchtweg bei einem Bärenangriff bergab geht, möglichst steil bergab, und wenn die Stahlseile für das Nervenkostüm vom WWF, vom Ministerium und vom Bärenanwalt noch nicht geliefert worden sind, empfehlen der Fürstlich-Radziwillische Oberförster Krementz und der Berufsjäger und Zoologe Edward von Czynk mit 50 Jahren Erfahrungen in der Bärenjagd die Flucht, also das Weglaufen. Warum? Ganz einfach deshalb, weil der Bär bzw. die BärInn um so schlechter im Laufen ist, je heißer die Umgebungstemperatur ist, und je mehr es bergab geht! Und im Sommer und Herbst ist der Bär bzw. die Frau BärInn nicht ganz so aggressiv und grantig, weil es im allgemeinen nicht an Fleisch bzw. leicht zu schlagendem Vieh auf der Weide mangelt, und auch kein Mangel an den Früchten der masttragenden Bäume (Vogelbeeren, Bucheckern, Eicheln, Haselnüsse usw) besteht. Im Winter und Frühjahr hat man bei einer Bärenbegegnung viel schlechtere Chancen. Ja - im Winter auch, denn es ist auch im Winter möglich, einem Bären oder einer BärInn zu begegnen. Bären halten nämlich keinen Winterschlaf, wie es offiziell immer wieder heißt!!! Die Bären halten nur eine Winterruhe in ihrem Winterlager ein. Die männliche Frau Bär sowie auch die Frau BärInn verlassen das Winterlager nach den Erfahrungen von Oberförster Krementz, Berufsjäger Edward von Cyznk (Siebenbürgen) und der beiden Herausgeber (Diplomagraringenieur Dr. rer. nat. Paul Lutz und Dr. phil. Walter Rathgeber) nämlich aus folgenden Gründen: Erstens wenn die Ernährung im dem Winter vorangehenden Sommer und Herbst schlecht war, weil es an Fleisch und Obst fehlte, und somit der Bärenkörper zu wenig Fett (Feist) angesetzt hatte.....Zweitens bei Störungen der Winterruhe im Winterlager durch Winterwanderer, Tourengeher und begleitende Hunde.....Und für die werdende Mutter BärInn und die Wöchnerin im Winterlager gibt es noch einen anderen Grund, das Winterlager kurz zu verlassen: die BärInnen bekommen nämlich nur im Winterlager ihre Bärenkinder, die nur etwa so groß wie eine Ratte sind, und wenn die Frau Mutter BärInn sich durch Winterwanderer gestört fühlt, verläßt sie gerne für einen Augenblick die Bärensäuglinge im Winterlager, um blutige Rache für die erlittene Unbill und Ruhestörung zu nehmen ........Kurzum: Bären im Winter und Frühjahr sind besonders grantig und angriffslustig, im Frühjahr auch wegen zu diesem Zeitpunkt obligatorisch ablaufenden Sohlenhäutung, welche den Bären große Schmerzen bereitet.....Trotzdem ist es auch im Winter empfehlenswert, vor dem Herrn Bären und besonders vor der Mutter BärInn davonzulaufen, selbst wenn es bergauf ginge, weil eben zu dieser Jahreszeit nach Ruhestörung, Nahrungsmangel und Geburt der süßen Kleinen die Bären sehr, sehr grantig sind und es sehr, sehr unwahrscheinlich ist, daß der sich tot stellende Mensch dies überleben würde.....Dies sollten alle wissen, die mit ihren Steuern die Bärenansiedlung bezahlen.....Zum Schluß dieses kleinen Bären-Dossiers das Statement eines österreichisch-kanadischen Bärenexperten, das die Redaktion des Bengelmann Verlages im Internet gefunden hat. Laut einem im Internet verbreitetem Interview mit dem österreichisch - kanadischen Bärenexperten Fritz Mayr-Melnhof (zitiert nach: MP3-Download, Salzburg News), der seit Jahrzehnten mit seinem Team ein riesiges Wildnisgebiet im Yukon-Territorium Kanadas mit mehr als tausend erwachsenen Braunbären in Freiheit betreut, wobei ein Teil davon von der kanadischen Regierung jährlich und streng kontrolliert für die Jagd freigegeben wird, läßt sich der Ratschlag dieses wohl kompetenten Jägers wie folgt zusammenfassen: Der österreichisch-kanadische Experte Fritz Mayr-Melnhof rät, diese großen und prächtigen Tiere sollten im dicht besiedelten Alpenraum nicht mehr ausgesetzt und nicht angesiedelt werden - zur Sicherheit der Menschen und der Bären. Er fügte hinzu: „...und was immer auch geschieht, zahlt der Steuerzahler dafür, und niemand anderer….“. Und dem ist nichts, aber auch gar nichts mehr hinzuzufügen! ------------------------------------------------------------------
---------------------------------Eine Besprechung mit Kommentar von Dr.phil. Pauline Bengelmann. (C) Bengelmann Verlag München u. Malta 2012. Zitieren im Rahmen der buchhändlerischen Usancen ausdrücklichn gestattet! -----------------------
Der (absichtlich ausgewilderte bzw. ausgesetzte) Bär in der Kulturlandschaft dürfte erst jetzt (Juni 2012) nach zwei Unfällen mit Bären auf den Straßen Südtirols zwischen Klausen, Bozen und Meran und einem Unfall mit einem Eisenbahnzug einige Leute zu Nachdenken gezwungen haben: Wenn David Quammen in seinem berühmten Buch ('Das Lächeln des Tiger') geschrieben hat: "In Rumänien gibt es zwar keine Krokodile, dafür aber Bären, ....viele Bären', dann könnte man den Südtirolern jetzt nur noch anraten, in die Eisack Alligatoren auszuwildern, die gewiß in grauer Vorzeit schon mal diese Gegend bevölkert haben und jetzt ihr rechtmäßiges Territorium wieder in Beschlag nehmen wollen .....In der Presse wurde nach dem ersten Bärenunfall, bei welchem der Fahrer einen Mercedes fuhr, sogar gemunkelt, dass wohl der Fahrer womöglich den Unfall hätte verhindern sollen oder können ... Oberförster Anton Krementz schlägt den für die Auswilderung verantwortlichen Personen und Institutionen vor, die Bären vor ihrer Freilassung im Trentino für den Straßenverkehr tauglich zu machen, indem man den jungen Bären zusammen mit den Schulkindern doch Verkehrsunterricht erteilt ......Nur Querulanten mögen behaupten, dass die Aussetzung von Grossraubtieren ohne vorherigen Verkehrsunterricht womöglich als strafbarer Eingriff in den Straßenverkehr und Eisenbahnverkehr zu werten sei. Und dass Fahrer und Beifahrer bei Unfällen mit Großtieren zu Schaden kommen könnten, ist wohl auch nur ein Zeichen von Tierfeindlichkeit. Oberförster Krementz meint deshalb: Nicht nur Kälber, Kühe und Jungbullen, sondern auch ausgewilderte Büffel, Yaks und Rhinocerose wären ein Bereicherung Südtirols und eine touristische Attraktion. Und die Autofahrer sollten doch mehr Obacht geben......-----------------------------------------------------------------------------EINE PRAKTISCHE ANLEITUNG ZUR VORBEUGUNG DES STETS LETAL ENDENDEN TIMOTHY-TREADWELL-SYNDROMS! Zu Risiken und Nebenwirkungen der Aussetzung und Ansiedlung von Bärwild in dicht besiedelten Kulturlandschaften Europas fragen Sie die blauäugigen und / oder wölfischen VerfasserInnen zahlloser Zeitungsartikel, in denen die Bärenansiedlung verharmlost wird!
IN DIESEM BUCH WIRD AUF DER BASIS DER BEIDEN BEDEUTENDSTEN BÄRENMONOGRAPHIEN DER WELT - NÄMLICH DEM BUCH "Der Bär" von Oberförster Krementz aus dem Jahre 1888 über Bären und Bärenangriffe auf Menschen in Rußland und dem Buch "Der Bär in Siebenbürgen" von Edward von Czynk aus dem Jahre 1892 - (beide Bücher im Bengelmann Verlag erschienen) - sowie den eigenen Erfahrungen des Herausgebers als Begleitender Expeditionsarzt in den Bärenrevieren Siebenbürgens und Jugoslawiens - ERKLÄRT, WARUM DER "BÄR 141" IN WIRKLICHKEIT UND IN WERNER HERZOG'S FILM "Der Bärenflüsterer" DAS GEMACHT HAT: ZWEI MENSCHEN GETÖTET UND AUFGEFRESSEN. Auch David Quammen hat in seinem Buch "Das Lächeln des Tigers" über menschenfressende Raubtiere (Anthropophagen) begründet, weshalb Bären keine Kuscheltiere sind. DIE BEIDEN BEDEUTENDSTEN BÄRENMONOGRAPHIEN VON KREMENTZ UND CZYNK SIND DESHALB DIE BEDEUTENDSTEN, WEIL SIE VON FÖRSTERN UND ZOOLOGEN MIT JAHRZEHNTELANGER JAGDERFAHRUNG UND ERFAHRUNG IM UMGANG MIT ECHTEN WILDNIS-BÄREN VERFASST WORDEN SIND - WOHINGEGEN DIE ANDEREN BÄRENBÜCHER VON ZOOLOGEN VERFASST WORDEN SIND, DIE NOCH NIE EINEN BÄREN IN FREIER WILDBAHN - IN DER WILDNIS! - gesehen haben, allenfalls kennen diese Salonbiologen den Bären als den an die Kulturlandschaft schlecht und recht angepaßten Kulturfolgerbären oder Parkbären, als am Autofenster um Futter bettelnden "Hotelbären" im Yellowstonepark oder aus städtischen Bärengräben.
Der Herausgeber behandelt in seinen einleitenden Essays die Fragen: "Notwehr und Notstand bei Tierangriffen - juristische Aspekte des Bärenangriffes", "Der Urwald, die Kulturlandschaft,der Bär, der Wolf und der Mensch", "Wenn Sie dem Bären oder dem Wolf nicht begegnen - woran können Sie denn dann die Nähe dieser Großraubtiere erkennen?", "Allgemeine Verhaltensprobleme bei der Begegnung mit Bärwild". Im speziellen Teil wird auf der Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse des Fürstlich-Radziwillischen Oberförsters Anton Krementz und des Berufsjägers und Jagdwissenschaftlers Edward von Czynk, also der beiden Verfasser der bedeutendsten Bärenmonographien der Welt, basierend auf jahrzehntelanger Jagderfahrung beider Autoren, auf nahezu jede Situation eingegangen, welche bei der Begegnung mit dem Bärwild vorstellbar ist: Im Alpenvorland; im Hochgebirge; in größerer Entfernung oder ganz nahe, plötzlich und unverhofft; wenn sich der Bär nähert oder angreift, wenn er sich aufrichtet, wenn eine Bärin mit Jungen auftaucht; wenn man nur ein Bärenkind sieht, jedoch keine Bärenmutter; wenn man Bären bei der Paarung beobachtet; Bären in der Stadt beim Müllplatz; Bären als Straßenverkehrsteilnehmer - Zusammenstöße von Motorradfahrern und Autofahrern mit dem Bärwild; der Bär im Maisfeld, Haferfeld, Obstgarten und beim Bienenstock. Am Brisantesten: Begegnung mit einem verwundeten Bären; Der Bär als Einbrecher - nämlich in Ferienhäuser, Alm- und Berghütten, Zelte, Wohnmobile und Wohnwägen, in die Pferdekoppel, den Schafstall, den Viehstall. Für Tourengeher im Herbst, Winter und Frühling: der Bär bei der Winterruhe in seinem Winterlager, der in seiner Winterruhe gestörte Bär und der vorzeitig aus der Winterruhe (z.B. wegen Störung oder Hunger bei Unterernährung) sich erhebende Bär. Der Vorfall am 23.11.2011 in Nordschweden, bei welchem Kinder auf einer Skitour versehentlich einen Bären in seiner Winterruhe gestört hatten und der Bär ein Kind gebissen hatte, zeigt, wie gefährlich es in den Alpen für Tourengeher sein könnte, wenn die Alpen von Bären und Wölfen besiedelt werden sollten.
In den Grenzregionen zwischen Wildnisregionen und der besiedelten Kulturlandschaft wird es nach den jahrzehntelangen Erfahrungen des Fürstlich-Radziwill'schenOberförsters Anton Krementz stets Bärenangriffe auf Haustiere und Menschen geben, weil der Bär 'den Hahn krähen hören will', wie der Oberförster sich ausdrückt. Und den Hahn will er krähen hören, weil er wie andere Raubtiere auch stets den bequemsten Weg zur Nahrungsbeschaffung sucht, und weil er bald merken wird, wie reichlich der Tisch in der vom Menschen unter Arbeitsaufwand errichteten Kulturlandschaft gedeckt ist. Auch die Löwen und Leoparden in den Nationalparks Afrikas, z.B. in Uganda, ziehen es vor, sich aus den Unterkünften für Flüchtlinge einen Menschen als Opfer herauszuholen, wenn z.B. ein Flüchtlingslager in der Nähe des Wildparks errichtet woren ist. Die Überreste der vom Leoparden so zerfleischten Flüchtlinge hängen dann auf einem Baum, die Überreste derjenigen Opfer, die vom Löwen gefressen worden sind, liegen am Boden (Quelle: Bericht von Entwicklungshelfern in Uganda, liegt der Redaktion des Bengelmann Verlages vor).----------------------------------------------------------------------------
Dr. phil. Pauline Bengelmann, London:
Zum Ausblick: Wie werden Bären, Wölfe und andere Großraubtiere künstlich angesiedelt? Denn sie wandern nicht ein, sie werden vielmehr angekarrt, ausgesetzt und an geheimen Luderplätzen gefüttert, durchaus auch mit altersschwachen Gäulen, eingefangenen Hunden und Katzen usw.:-------------------------------------
‚Die Karpathen sind zwar nicht von Krokodilen bevölkert, dafür aber von Bären, von vielen Bären‘. Zitat aus. David Quammen• Das Lächeln des Tigers. Von den letzten menschenfressenden Raubtieren der Welt. Claassen Verlag, Berlin 2003 (ISBN 3-546-00362-4), S. 270
Ein Lehrstück, wohin die Wiederansiedlung von Großraubtieren, Bär, Luchs und Wolf, stets führen wird, und ein Lehrstück, wie analog zu dem von David Quammen hier geschilderten Vorgehen bei der Bärenansiedlung im sogenannten Urwald der Karpathen heute die Ansiedlung von Wölfen in den Pyrenäen, in den Alpen und an der Lausitz heimlich durchgeführt wird:
„Aus Aufzeichnungen geht hervor, daß das Land (gemeint ist Rumänien, Anmerkung des Herausgebers) im Jahr 1940 ungefähr tausend Bären beheimatete……doch die Menschen, die in den Bergen ihr Auskommen suchten – die armen Bergbauern, Hirten und Holzfäller -, scheinen in den Bären eher eine Gefahr gesehen zu haben als ein willkommenes Jagdwild…..Im Jahr 1953 wurde der Ursus arctos unter Schutz gestellt – das heißt sorgfältig für die Jagd aufgezogen….Zwei Jahre später zählte man nicht weniger als 2400 Tiere…..Die Zahl stieg sogar noch weiter an – auf 3300 Bären im Jahr 1960 und auf 4014 1965…….Und wie hegt er (der Wildhüter, Anmerkung des Herausgebers) sie (die Bären, Anmerkung des Herausgebers)? Indem er zusätzliche Nahrung auslegt – scheffelweise Äpfel, Birnen und Pflaumen, haufenweise Maiskolben, geschrotete Körner …. Und gelegentlich den Kadaver eines alten Gauls. …Im Frühling, Sommer und Herbst stellen der Wildhüter und seine Helfer Unmengen solchen Futters für die Bären zur Verfügung; sie bringen es überall im Wald an ‚strategisch‘ angelegten Futterplätzen aus…..Die Bären wurden großzügig gefüttert – sechs Wochen lang wurden täglich zwei Tonnen Obst und zweihundert Kilogramm Kraftfutter in das Revier verfrachtet. …….Zwischen 1990 und 1997 …..registrierte man 119 Fälle, in denen Bären …Probleme machten. Dabei kamen achtzehn Menschen ums Leben…..“ -------------Zitat aus: David Quammen• Das Lächeln des Tigers. Von den letzten menschenfressenden Raubtieren der Welt. Claassen Verlag, Berlin 2003 (ISBN 3-546-00362-4), S. 282 ff, Auslassungen durch den Herausgeber). -----------------------------------------
‚Die Karpathen sind zwar nicht von Krokodilen bevölkert, dafür aber von Bären, von vielen Bären‘. Zitat aus. David Quammen• Das Lächeln des Tigers. Von den letzten menschenfressenden Raubtieren der Welt. Claassen Verlag, Berlin 2003 (ISBN 3-546-00362-4), S. 270
Ein Lehrstück, wohin die Wiederansiedlung von Großraubtieren, Bär, Luchs und Wolf, stets führen wird, und ein Lehrstück, wie analog zu dem von David Quammen hier geschilderten Vorgehen bei der Bärenansiedlung im sogenannten Urwald der Karpathen heute die Ansiedlung von Wölfen in den Pyrenäen, in den Alpen und an der Lausitz heimlich durchgeführt wird:
„Aus Aufzeichnungen geht hervor, daß das Land (gemeint ist Rumänien, Anmerkung des Herausgebers) im Jahr 1940 ungefähr tausend Bären beheimatete……doch die Menschen, die in den Bergen ihr Auskommen suchten – die armen Bergbauern, Hirten und Holzfäller -, scheinen in den Bären eher eine Gefahr gesehen zu haben als ein willkommenes Jagdwild…..Im Jahr 1953 wurde der Ursus arctos unter Schutz gestellt – das heißt sorgfältig für die Jagd aufgezogen….Zwei Jahre später zählte man nicht weniger als 2400 Tiere…..Die Zahl stieg sogar noch weiter an – auf 3300 Bären im Jahr 1960 und auf 4014 1965…….Und wie hegt er (der Wildhüter, Anmerkung des Herausgebers) sie (die Bären, Anmerkung des Herausgebers)? Indem er zusätzliche Nahrung auslegt – scheffelweise Äpfel, Birnen und Pflaumen, haufenweise Maiskolben, geschrotete Körner …. Und gelegentlich den Kadaver eines alten Gauls. …Im Frühling, Sommer und Herbst stellen der Wildhüter und seine Helfer Unmengen solchen Futters für die Bären zur Verfügung; sie bringen es überall im Wald an ‚strategisch‘ angelegten Futterplätzen aus…..Die Bären wurden großzügig gefüttert – sechs Wochen lang wurden täglich zwei Tonnen Obst und zweihundert Kilogramm Kraftfutter in das Revier verfrachtet. …….Zwischen 1990 und 1997 …..registrierte man 119 Fälle, in denen Bären …Probleme machten. Dabei kamen achtzehn Menschen ums Leben…..“ -------------Zitat aus: David Quammen• Das Lächeln des Tigers. Von den letzten menschenfressenden Raubtieren der Welt. Claassen Verlag, Berlin 2003 (ISBN 3-546-00362-4), S. 282 ff, Auslassungen durch den Herausgeber). -----------------------------------------------Nachtrag im April 2012 anläßlich des Auftauchens zweier wohl heimlich ausgesetzter Bären in Tirol (welche Spuren haben die denn bei ihrem Weg aus Italien hinterlassen?) : In einer Sendung von Bayern 3 wurde auf einen Ratschlag des WWF verweisen, welcher hier zitiert werden soll: "Bayern muss sich vorbereiten."
Anfang Zitat WWF:---- 'Tipps für die Bären-Begegnung----
¦Bleiben Sie ruhig, aber machen Sie durch mäßig lautes Reden oder Geräusche auf sich aufmerksam; der Bär wird in der Regel den Rückzug antreten, sobald er Sie bemerkt
¦Halten Sie mindestens 100 Meter Abstand, nähern Sie sich nicht
¦Als Einzelperson sollten Sie einen langsamen Rückzug antreten, vor einer Gruppe hat ein Braunbär mehr Respekt
¦Halten Sie Ihren Hund unbedingt an der Leine
¦Legen Sie sich bei einem Angriff flach auf den Boden und behalten Sie die Nerven: Der Bär wird Sie erkunden und als ungefährlich einstufen
Managementplan Braunbären in Bayern [wwf.de]' (Ende Zitat des WWF). Anwohner und Besucher der Alpen können also beruhigt sein: in der Regel tut der Bär nichts, wenn Sie sich bei einem Bärenangriff auf den Boden legen......................die vom WWF wissen es ganz genau!---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Aus dem Vorwort des Herausgebers (Essay) : Notwehr und Notstand bei Tierangriffen.(c) Bengelmann Verlag 2010. All Rights Reserved. Nachdruck nur für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen wird ausdrücklich gestattet.
"Was Sie bei Begegnungen mit einem Bären wissen sollten. Sie begegnen als Alpenbewohner oder Tourist einem Bären – Was tun? Rechtsphilosophische Anmerkungen.Das Streben des Freibeuters "Bär" nach müheloser Nahrungsbeschaffung in dichtest besiedelten Kulturregionen produziert und provoziert gefährliche Begegnungen zwischen Bär und Mensch. Diese neu geschaffene Situation gebärt drei neue Problemstellungen: Erstens: Was kann der an sich wehrlose Mensch bei einer Begegnung mit dem Bären oder bei einem Bärenangriff tun und was sollte unterlassen werden, damit das Verhalten des Bärwildes günstig beeinflußt wird oder ein Angriff des Raubtieres verhindert, abgewehrt oder abgemildert wird? Zweitens: Billigt die praktische Rechtssprechung des Staates, nicht nur die Rechtstheorie und Rechtsphilosophie, dem Menschen ein Notwehr- oder Notstandsrecht bei Raubtierangriffen zu? Drittens: Haften Staaten, Firmen und Organisationen sowie Privatpersonen, welche gefährliche Raubtiere als von ihnen erworbene, aus den Herkunftsländern verschleppte und verwaltete Sachen in Kulturlandschaften aussetzen bzw. "auswildern", zivilrechtlich und strafrechtlich für von den freigelassenen bzw. ausgesetzten Raubtieren verursachte Schäden? Sind solche "verwalteten" Raubtiere rechtlich noch als freilebende Wildtiere aufzufassen, oder eher als freigelassene Forschungsobjekte, vergleichbar mit Labortieren?
Seit der Ausrottung der Bären und Wölfe in den dichtbesiedelten Kulturlandschaften Mitteleuropas konnten Bär und Wolf immerhin noch in den Wildnissen und urwaldähnlichen Regionen des Nordens sowie Osteuropas existieren; in einigen Staaten wurde der Bär als jagdbarer "Staatsbär" in den zur Verfügung stehenden Waldregionen mit niedriger Bevölkerungsdichte regulär gezüchtet und der Bestand an diesem Großraubtier erheblich gesteigert. Für das Verhalten des Bärwildes haben sich somit eigentlich nur noch der kleine Kreis der Privilegierten, die auf den Staatsbären schießen durften, sowie Wildhüter und Jagdgehilfen in den Ländern mit Bärenvorkommen interessiert. Was unter der Hege des Bären durch Wildhüter zu verstehen ist, schildert David Quammen beispielhaft für die früheren Verhältnisse in Rumänien, wo es im Jahre 1950 ungefähr 850 Bären gab ; infolge der Schutzmaßnahmen und intensiver Hege sei bis zum Jahr 1965 die Anzahl der Bären auf über 4000 gestiegen , im Jahre 1984 habe man über 6700 Bären gezählt . Die Hege sieht nach Quammen so aus, daß "scheffelweise Äpfel, Birnen und Pflaumen, haufenweise Maiskolben, geschrotete Körner" und gelegentlich der "Kadaver eines alten Gauls im Bärenrevier ausgelegt werden" oder ein "geschlachtetes Pferd" . Da Bären im Gegensatz zu Wölfen häufig gerne standorttreu sind — nach Oberförster A. Krementz, August von Spieß und Edward von Czynk leben die Bären getreu dem Grundatz "Ubi bene, ibi patria", also "Wo es gut ist, dort ist meine Heimat" — , dient die Hege dem Zweck, die Bären im Revier zu halten und ein Aufsuchen der umliegenden menschlichen Behausungen durch die Bären zu verhindern. Die Bärenreviere selbst werden für Menschen oft gesperrt, Ausgangssperren und Betretungsverbote (sog. "No-Go-Areas")sind an der Tagesordnung. Die Misanthropen wollen menschenfreie Alpenregionen und "No-Go-Areas", in denen Bären und Wölfe sich massenhaft vermehren können.
Warum sollten Bewohner der Alpenländer und Touristen jetzt, 120 Jahre nach dem Erscheinen der 1. Auflage der Bärenmonographie von Oberförster A. Krementz, Grundkenntnisse über das Verhalten von Bären erlernen? Weil es heutzutage wieder möglich ist, in den dicht besiedelten Regionen der Alpen einem Bären zu begegnen, sei es, daß man einem Wanderbären begegnet, sei es, daß man in einem Bärenrevier wandert oder arbeitet und einem Standbären begegnet. Und was dann? Ja, was dann?
Nicht zuletzt auch infolge der von den Massenmedien betriebenen Verniedlichung der Raubtiere "Bär" und "Wolf" muß befürchtet werden, daß es aufgrund der allgemeinen Unkenntnis, was die Raubtiernatur und das Verhalten solcher Großraubtiere betrifft, zu folgenschweren Begegnungen von Menschen mit Großraubtieren kommen wird. Aber auch die Akzeptanzwerbung für die Ansiedlung von Bär und Wolf basiert auf Verleugnung der naturwissenschaftlichen Tatsachen, was das Verhalten von Großraubtieren, die eigentlich aus der Wildnis und aus dem Urwald stammen, in der Kulturlandschaft betrifft.
Die großen Bärenmonographien von Oberförster A. Krementz und Edward von Czynk, die bedeutenden Studien zum Bärwild von Gymnasialprofessor Oskar Jacob und Oberst von Spieß haben als Studienobjekt den Urwaldbären, welcher lediglich in den Randgebieten der Wildnis und in solchen Regionen, in denen Wildnis in Kulturlandschaft umgestaltet wurde (z.B. Trockenlegung der Pripetsümpfe und Bau einer Eisenbahn zu Lebzeiten des Oberförsters A. Krementz), mit den Menschen und den menschlichen Behausungen und Siedlungen zu tun hatte. Übereinstimmend ist allen Bärenstudien die Erkenntnis, daß auch der Urwaldbär schnell begreift, daß pflanzliche und tierische "Lebensmittel" bei den menschlichen Siedlungen einfacher und reichhaltiger zu bekommen sind als in der Wildnis. Der Bär "will den Hahn krähen hören", wie Oberförster A. Krementz schreibt. Der Bär sucht die Nähe des Menschen und seiner Behausungen, weil ein Maisfeld viel nahrhafter ist als ein Vogelbeerbaum in der Wildnis, und weil Schafe im Schafpferch oder auf der Weide, Rinder auf der Weide oder ein Pferd in der Koppel müheloser zu erbeuten sind als eine gesunde, flinke Gemse. Diesen Sachverhalt hat für die Bären im Yukon-Territorium, auch "Land der Mitternachtssonne" genannt, in Nordwestkanada der Jäger und Jagdschriftsteller Kurt Bohn im Jahre 1973 mit folgendem lapidaren Satz ausgedrückt: "Die Yukon-Hauptstadt, Whitehorse, wird an ihrer Peripherie von der Wildnis hart bedrängt" . In der Hauptstadt Whitehorse seien – so Kurt Bohn – "Bären keine Seltenheit" . Bohn berichtet über einen Bären in Whitehorse, der in einen Schulhof eingedrungen sei, "um dort in den Mülltonnen nach Fraß zu suchen" . Auch die Grizzlybären in einer so riesigen Wildnis wie dem Yukon-Territorium wollen also den Hahn krähen hören. Ein anderer Jäger und Jagdschriftsteller, Graf Wurmbrand, berichtet im Jahre 1936, daß im Yukongebiet die "Limits" für den Bärenabschuß abgeschafft worden seien, weil "die Grizzlys stellenweise unangenehm geworden waren" . Im Yukongebiet lebten im Jahre 1936 ungefähr 4.500 Einwohner. Mit seinen 539.000 Quadratkilometern Fläche ist das Yukonterritorium größer als das damalige Deutsche Reich. Im Jahre 1980 hatte das Yukonterritorium ca. 16.000 Einwohner, und davon lebten 12.000 in der Hauptstadt Whitehorse. Anhand dieser Zahlen kann man sich vorstellen, wie menschenleer und einsam diese riesige Wildnis mit ihren zahlreichen Gebirgszügen, Flüssen, Seen und Tundren ist. Die Bären in diesem riesigem Bärenparadies bevorzugten es trotzdem, die Nähe der menschlichen Behausungen aufzusuchen!
Bei diesem Bemühen des Bären, welcher oftmals mit einem Freibeuter verglichen wird, um mühelose Nahrungsbeschaffung in der Kulturlandschaft wird es zu unvermeidlichen Konflikten zwischen dem Raubtier und dem Menschen kommen, wobei der Bär nicht nur materiellen Schaden zufügen wird, sondern entsprechend seinem Wesen als stärkstes Raubtier im Urwald auch Menschen angreifen, verletzen, töten und auch fressen wird.
Es stellt sich freilich die Frage, ob es nicht zumindest grober Unfug ist, den Bären als unangefochtenen Herren der Wildnis in einer dichtest von wehrlosen Menschen besiedelten Kulturlandschaft auszusetzen.
Das vorliegende Buch soll den interessierten Leser mit dem typischen Verhalten des Bärwildes vertraut machen. Ein unfehlbares Kochrezept für richtiges Verhalten bei einem drohenden Bärenangriff existiert nicht – denn das Verhalten des Bärwildes in verschiedenen Situationen ist von großer Variation. Das Verhalten eines Bären ist im Einzelfall nicht vorhersehbar, zumal von allen Autoren dem Bären ein "launischer Charakter" zugesprochen wird. Die in diesem Buch vorgetragenen Handlungsempfehlungen bei Bärenangriffen sind deshalb rechtlich völlig unverbindlich. Die Zielvorstellung, nämlich bei gefährlichen Begegnungen mit einem Bären in den Alpenregionen durch richtiges Verhalten den Bärenangriff abzuwenden oder den angreifenden Bären zu beruhigen oder abzuschrecken, dürfte im konkreten Einzelfall nicht so ohne weiteres realisierbar sein. Eine Begegnung oder Auseinandersetzung zwischen dem Raubtier "Bär" und einem wehrlosen, unbewaffneten Menschen sollte eigentlich nicht vorkommen.
Dieses Buch kann und will keine Rechtsberatung erteilen, es will lediglich auf Rechtsprobleme und rechtsphilosophische Überlegungen im Zusammenhang mit der Ansiedlung von Raubtieren in Kulturlandschaften hinweisen. Frühe rechtsphilosophische Erörterungen zur Frage der Zulässigkeit der Notwehr bei Tierangriffen gibt es im römischen Recht, im kanonischen Recht, sowie im germanischen und im älteren deutschen Recht. Das Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich von 1871 behandelte das Notrecht in den
53, 54. Auch im Bürgerlichen Gesetzbuch von 1896 wurde das Notrecht in den Paragraphen 227, 228 und 904 behandelt. Das rechtstheoretische Problem des Notwehrrechts bei Tierangriffen ist die Überlegung, daß das Tier "schuldlos" und unzurechnungsfähig sei, das Tier also jenseits von Recht und Unrecht stehe, so daß die Abwehr eines Tierangriffes keine Unrechtsbekämpfung sein könne. Notwehr im Sinne des alten Paragraphen 53 im Strafgesetzbuch des Deutschen Reiches setzt nach dieser Lehrmeinung begrifflich einen rechtswidrigen Angriff voraus. Ein solcher Angriff könne lediglich von einer Person ausgehen. Die Frage der Notwehr gegen Tiere wurde deshalb im Bürgerlichen Gesetzbuch mit der Notstandsregelung der Paragraphen 227 und 228 behandelt, also mit der Abwehr der Gefahr durch Sachen, zu denen auch Tiere gehören. Im 20. Jahrhundert wurde trotzdem von zahlreichen Rechtsgelehrten die Lehrmeinung vertreten, daß "auch gegenüber den Angriffen von vernunftlosen Tieren" Notwehr uneingeschränkt zulässig sei .
Für die Fragestellung, welche konkreten Rechte ein Mensch bei einem Raubtierangriff in den Alpenregionen zugebilligt bekommt, ist zunächst wichtig, auf welchem Staatsgebiet sich diese Notwehrsituation ereignet hat. Recht haben und Recht bekommen sind jedoch zweierlei Dinge – was nützen denn dem angegriffenen Menschen, der den Bärenangriff erfolgreich abgewehrt hat, die menschenfreundlich anmutenden gesetzlichen Regelungen im Strafgesetzbuch und im Bürgerlichen Gesetzbuch, wenn die Rechtssprechung dann ganz anders ausschaut, wenn z.B. die Beweislast dafür, daß wirklich das Raubtier angegriffen hat, dem Angegriffenen aufgebürdet wird und bei fehlendem Beweis und fehlenden Zeugen dem Angegriffenen vom Gericht kein Glauben geschenkt wird. Die meisten Bären dürften, auch wenn sie vom Gericht als Zeugen geladen worden sind, wenig zur Wahrheitsfindung beizutragen haben." (C) Bengelmann Verlag 2010, Munich. All Rights Reserved. Nachdruck nur für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen wird ausdrücklich gestattet.
München, im Oktober 2009 Die Herausgeber -------------
-----------------------------------Die im Bengelmann Verlag 2008 erschienene Ausgabe der Bärenmonographie des Fürstlich-Radziwillischen Oberförsters Anton Krementz ist die vollständige und ungekürzte historisch-kritische Gesamtausgabe des im Jahre 1888 im Baensch Verlag, Berlin, erschienen Werkes „DER BÄR“ von Anton Krementz und zugleich die ungekürzte zweite Auflage dieses Werkes, herausgegeben von Dr. phil Walter Rathgeber, München und Diplomagraringenieur Dr. rer. nat. Paul Lutz, Paris.
Oberförster Anton Krementz war mehrmals Jagdleiter, wenn Prinz Wilhelm von Preußen, der spätere Kaiser Wilhelm II., als Jagdgast bei den Fürsten Radziwill verweilte; mehrmals war auch der bedeutendste polnische impressionistische Maler Julian Falat, der spätere Hofmaler des deutschen Kaisers, Begleiter bei den Jagden des preußischen Thronfolgers. Oberförster Krementz war für die persönliche Sicherheit des späteren deutschen Kaisers bei der Bärenjagd verantwortlich. Die als verschollen geltenden Jagdbilder Falat’s wurden vom Bengelmann Verlag in Archiven aufgestöbert und zum Teil in den vorliegenden Krementz-Ausgaben reproduziert.
Infos zu Abbildungen:
Bär schlägt Rind bei Ortschaft (Zeichnung: Michael von Cube); Bärenrelief von Patrizierhaus in Bozen (Photo: Dr. Walter Rathgeber); Bär in verschneitem Unterholz; Winterwanderer flieht mit gezogenem Dolch vor wütend angreifendem Bären im verschneiten Wald; Bär kreuzt Forstweg; Bär "ante portas" beim Ziegenstall; Bär am Windbruch; Bär am Luderplatz bei totem Pferd.
Portrait
Anton Krementz war ca. 12 Jahre lang (ca. 1867 - 1879) Fürstlich-Radziwillischer Oberförster in den russischen Besitzungen der Fürstenfamilie Radziwill. Im Jahre 1888 veröffentlichte er seine berühmte Bärenmonographie (Baensch Verlag, Berlin), zu welcher er in Przygodzice / Polen, auf Schloß Antonin, sein Vorwort verfaßt und dort wohl im Ruhestand gelebt hat. ---Die im Bengelmann Verlag 2008 erschienene Ausgabe der Bärenmonographie des Fürstlich-Radziwillischen Oberförsters Anton Krementz ist die vollständige und ungekürzte historisch-kritische Gesamtausgabe des im Jahre 1888 im Baensch Verlag, Berlin, erschienenen Werkes „DER BÄR“ von Anton Krementz und zugleich die ungekürzte zweite Auflage dieses Werkes, herausgegeben von Dr. phil Walter Rathgeber, München und Diplomagraringenieur Dr. rer. nat. Paul Lutz, Paris. ---Oberförster Anton Krementz war mehrmals Jagdleiter, wenn Prinz Wilhelm von Preußen, der spätere Kaiser Wilhelm II., als Jagdgast bei den Fürsten Radziwill verweilte; mehrmals war auch der bedeutendste polnische impressionistische Maler Julian Falat, der spätere Hofmaler des deutschen Kaisers, Begleiter bei den Jagden des preußischen Thronfolgers. Oberförster Krementz war für die persönliche Sicherheit des späteren deutschen Kaisers bei der Bärenjagd verantwortlich. Die als verschollen geltenden Jagdbilder Falat’s wurden vom Bengelmann Verlag in Archiven aufgestöbert und zum Teil in den vorliegenden Krementz-Ausgaben reproduziert. ---
---Edward von Czynk (29.09.1851 - 20.01.1899) war gebürtig in Siebenbürgen, wo er nach jahrzehntelanger Tätigkeit als Berufsjäger auch gestorben ist. Von Berufung war er forschender Jäger, Autodidakt, der neben seinem Brotberuf als Postbeamter und späterer Chef des Post- und Telegraphenamtes in Fogarasch / Siebenbürgen Ornithologie studierte und dann zahlreiche Veröffentlichungen zur Zoologie und Jagdwissenschaft verfaßte, u.a. Handbuchbeiträge zum Bärwild, zur Gemse, zum Wildschwein, sowie eine kleine Bärenmonographie, welche Czynk selbst als Ergänzung zu dem Werk von Krementz auffaßte, weil Krementz den Bären in den Ebenen der Sumpfwälder beschrieben hatte, Cyznk hingegen den Bären in den Hochgebirgen und Urwäldern der Karpathen (in denen etwa 100 Jahre später der Herausgeber dieses Bandes als nichtjagender, jedoch den Bärenschinken mit Polenta durchaus nicht verschmähenderBegleitender Bergarzt bei wissenschaftlichen Forschungsexpeditionen und Jagdgesellschaften reichlich Gelegenheit hatte, das Verhalten der Bären und Wölfe zu beobachten. Von großer wissenschaftlicher Bedeutung sind drei umfangreiche Monographien Czynks zur Waldschnepfe (Verlag Paul Parey, berlin 1896), zum Auerwild (Verlag von J. Neumann, Neudamm 1897) und zum Sumpf- und Wasserflugwild (Verlag Paul Parey, 1998). Die Bärenmonographie Cynks erscheint im Bengelmann Verlag als Band 3 der Reihe "Wolfsnot und andere Landplagen", herausgegeben von Dr.rer.nat. Paul Lutz, Diplomagraringenieur in Paris , und Dr. W. Rathgeber.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Walter Rathgeber
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum März 2009
Serie Wolfsnot und andere Landplagen
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-930177-07-3
Verlag Bengelmann Verlag
Maße (L/B/H) 211/148/8 mm
Gewicht 154
Originaltitel Der Bär
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