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Worte für die Ewigkeit

(13)
Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird. Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet. Ein Ort in der Wildnis, unterschiedliche Jahrhunderte und zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind. Ausgezeichnet als "beste Liebesgeschichte des Jahres" von der Romantic Novelist Association!
Rezension
"Große Gefühle!", mobil, 23.11.2016
Portrait
Lucy Inglis ist Historikerin und hat sich auf das 18. Jahrhundert spezialisiert. Ihr Blog Gregorian London, für den sie mehrfach ausgezeichnet und der von internationalen Zeitungen und Zeitschriften hochgelobt wurde, ist inzwischen Sekundärquelle für Studenten und Institutionen. Mit ihrem Mann und dem Border Terrier lebt sie im Schatten der St Paul's Cathedral in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 28.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783646928587
Verlag Carlsen
Verkaufsrang 2.592
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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berührend, fesselnd, emotional
von Favola am 18.10.2016

Mit "Worte für die Ewigkeit" bekommen wir gleich zwei Liebesgeschichten in einem. Zum einen begleiten wir im Jetzt die 16-jährige Hope nach Montana. Ihre Mutter ist Umwelt- und Waldökologin und fährt beruflich für einen Monat ins staubige Montana ins Niemandsland, genauer gesagt auf die Broken Bit Ranch. Hope muss einmal... Mit "Worte für die Ewigkeit" bekommen wir gleich zwei Liebesgeschichten in einem. Zum einen begleiten wir im Jetzt die 16-jährige Hope nach Montana. Ihre Mutter ist Umwelt- und Waldökologin und fährt beruflich für einen Monat ins staubige Montana ins Niemandsland, genauer gesagt auf die Broken Bit Ranch. Hope muss einmal mehr mit, obwohl sie dazu überhaupt keine Lust hat. Doch dann lernt sie Cal kennen und findet auf dem Dachboden ein altes Tagebuch. Beide faszinieren sie dermassen, dass sie sich von Cal für eine Trip durch den Gletscher-Nationalpark überreden lässt, der zu einem unvergesslichen Abenteuer wird. Der zweite Handlungsstrang spielt im Jahre 1867. Die bald 16-jährige Emily ist mit der Kutsche unterwegs nach Montana, denn da soll sie reich verheiratet werden. Ihren zukünftigen Ehemann kennt sie nur aus wenigen Briefen. Es war damals jedoch keine gute Reisezeit für reiche Mädchen. Unzählige Glücksritter waren auf dem Weg zu den Goldminen und Indianer machten den Bozeman Trail unsicher. Doch Emilys Reise findet ein jähes Ende, als die Kutsche auf einer Brücke verunfallt und in die Schlucht stürzt. Ausgerechnet ein Halbindianer rettet sie aus dem Fluss und nimmt sie mit in seine Hütte in der Wildnis. Die beiden Geschichten wären einzeln schon schön zu lesen, doch Lucy Inglis verknüpft die Schicksale von Hope und Emily so geschickt miteinander, dass sie zusammen ein perfektes Ganzes geben. Obwohl die Handlungsstränge Parallelen aufweisen, wusste ich immer, wen ich gerade begleitete. Die Autorin hat den Schreibstil nämlich gekonnt an die Zeit angepasst. Zudem wurde der Teil von Hope in der dritten Person geschrieben, Emily schildert hingegen in der ich-Perspektive und wendet sich mit ihrer Erzählung an eine ganz bestimmte Person, was sehr besonders ist. Lucy Inglis hat einen sehr angenehmen Schreibstil und erschafft eine ungewöhnlich dichte Atmosphäre. So hielt ich das Buch schon nach wenigen Seiten völlig fasziniert und gefesselt in den Händen und konnte die bergige Landschaft Montanas direkt vor mir sehen. Die zwei Liebesgeschichten entwickeln sich langsam und glaubwürdig und sind vor allem überhaupt nicht kitschig. Trotzdem sind sie sehr emotional beschrieben, lassen einen mitleiden, gehen ans Herz. Die Protagonisten sind alle facettenreich und vor allem sehr sympathisch. Hope hat sich durch ihre resolute Mutter gelernt anzupassen und zieht sich immer mehr in sich zurück. Wir hoffen, dass sie ihre Stärken erkennt, über ihren Schatten - beziehungsweise den ihrer Mutter - springt und an ihre Träume glaubt. Auch Emily ist schüchtern, doch sie lebt in einer ganz anderen Zeit. Sie zwängt sich jeden Morgen in ein Korsett, Manieren und Anstand sind oberstes Gesetz, der Umgang mit Männern ist ihr völlig fremd. Und so muss sie in den Bergen Montanas lernen, aus ihrem anerzogenen Gefängnis auszubrechen. Ich kann nicht einmal sagen, wessen Geschichte mir nun besser gefallen hat. Beide haben ihre besonderen Reize. Mit Emily erfährt man einiges über die Siedler und Indianer im 19. Jahrhundert und mit Hope erlebt man dann, was die Geschichte bis heute für Auswirkungen hat. Fazit: berührend, fesselnd, emotional "Worte für die Ewigkeit" verbindet zwei Schicksale, zwei Liebesgeschichten, die Vergangenheit und die Gegenwart. Mit ihrem besonderen Schreibstil und den zwei faszinierenden Handlungssträngen fesselte mich Lucy Inglis von Anfang an und schenkte mir wunderschöne Lesestunden im wilden Montana. Ich bin begeistert!

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Unbeschreiblich gefühlvolles Leseerlebnis!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 31.08.2016

Inhalt: Mitten im Nirgendwo, fern ab von jeglicher Zivilisation, verbringt Hope ihren Sommer. Montana ist dieses Mal das Ziel, an das ihre resolute Mutter Hope verschleppt um dort ihrer Arbeit auf einer einsamen Pferderanch nach zu gehen. Doch wartet dort auch eine Überraschung auf sie, denn Cal, der Sohn des... Inhalt: Mitten im Nirgendwo, fern ab von jeglicher Zivilisation, verbringt Hope ihren Sommer. Montana ist dieses Mal das Ziel, an das ihre resolute Mutter Hope verschleppt um dort ihrer Arbeit auf einer einsamen Pferderanch nach zu gehen. Doch wartet dort auch eine Überraschung auf sie, denn Cal, der Sohn des Ranch- Inhabers, eröffnet ihr neue Wege und zugleich ihre Augen für Dinge, die sie sonst nie wahrgenommen hätte, und verändert so ihr Leben grundlegend. Im Jahre 1867, erlebte die 16 – Jährige Emily, etwas Ähnliches, als sie die Reise nach Montana per Pferdekutsche antrat um dort ihren zukünftigen Ehemann kennenzulernen. Doch dort soll sie niemals ankommen, denn ihre Kutsche verunglückt während der Reise und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet – einem Halbindianer, der ihr zeigt was Leben und vor allem Freiheit bedeutetet. Zwei Schicksale, zwei Leben und zwei große Liebesgeschichten, die auf sehr schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind! Meine Meinung: Etwas Magisches ging von diesem Buch aus, dass sofort meine Neugier auf sich zog. Ich kann es nicht genau sagen was mich bewegte unbedingt dieses Buch lesen zu wollen, aber es lässt sich klar sagen, dass das Gefühl etwas Besonderes zu verpassen mitschwang. Nach dem ich es nun beendet habe, kann ich klipp und klar sagen, wenn ich es nicht selbst gelesen hätte, dann wäre eine besondere, gefühlvolle und berauschende Liebesgeschichte an mir vorbeigezogen, ohne, dass ich sie schätzen und lieben gelernt hätte. Es dauerte zwar etwas, bis ich in der Handlung zu 100% angekommen war, aber erst einmal mitten drin im Geschehen, wollte ich per du nicht mehr aufhören, den beiden Protagonistinnen und ihren unterschiedlichen Geschichten zu lauschen. Der Schreibstil hat mich zu dem absolut umgehauen. Er ist leichtfüßig und passend zu den jeweiligen Epochen gewählt. Hat er bei Hope etwas modernes und Jugendliches an sich, so schwankt er bei Emily zu einer gewissen hochtrabenden und altbackenen Form um, die wiederum perfekt ins 18. Jahrhundert zu passen scheint. Auch passt dieser in die unterschiedlichen Erzählstränge hinein. Ist Hope das moderne Mädchen von heute, dessen Weltansicht von Computer, Handy und Co gekennzeichnet ist und das Leben auf einer einsamen Ranch so gar nicht in ihren Lebensstil zu passen scheint. So wächst Emily eher streng auf, lebt angepasst an Adel und dem daraus resultierenden Leben. Einsamkeit und Regel sind ihr von Geburt an in die Wiege gelegt worden und sie scheint so auf ihre Art Weltfremd zu sein. Aber was dieses Buch so lesenswert macht, sind die beiden Liebesgeschichten, die trotz ihrer unterschiedlichen Art und auch der Zeitspanne die dazwischenliegt, auf sehr schicksalshafte Weise einen ähnlichen Verlauf annehmen und so vieles von damals und heute ineinander verweben. Es ist ein traumhaftes Erlebnis, welches man sich nicht entgehen lassen sollte. Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht einfach umgehauen – die gefühlvolle Art, wie die Autorin an die Handlung herangeht, die beiden Protagonistinnen, die auf ihre ganz eigene Art und Weise mir sofort sympathisch waren und auch die unterschiedlichen Zeitepochen, die einen mitreisen, zum Nachdenken anregen und das Ganze so unvergesslich machen. Fazit: Ein Buch das man selbst erlebt und auf sich wirken lassen muss, denn durch den sehr eigenen und sehr interessanten Schreibstil, die Gegenüberstellung von Gegenwart und Vergangenheit, aber auch die durchweg sehr charismatischen und dennoch unterschiedlichen Protagonistinnen, machen dieses Buch erst so richtig lesenswert und laden den Leser auf eine ganz besondere Reise ein.

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Geschichte wunderbar verpackt ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 14.08.2016

Hopes Mutter hat entschieden, das sie aus beruflichen Gründen, den Sommer in Montana verbringen werden, ob sie nun will oder nicht. Gefrustet und widerwillig packt sie ihre Sachen und ergibt sich ihrem Schicksal, einen Sommer aus Langweile zu überleben. Erst am Flughafen reißen Hopes Gewitterwolken auf, denn der Rangersohn... Hopes Mutter hat entschieden, das sie aus beruflichen Gründen, den Sommer in Montana verbringen werden, ob sie nun will oder nicht. Gefrustet und widerwillig packt sie ihre Sachen und ergibt sich ihrem Schicksal, einen Sommer aus Langweile zu überleben. Erst am Flughafen reißen Hopes Gewitterwolken auf, denn der Rangersohn Cal holt sie ab und der lässt ihr Herz höher schlagen. Die Landschaft und das Leben von Montana sind so anders und die ersten Tage sind das reinste Abenteuer und es wird noch turbulenter, denn Hope findet ein Tagebuch, aus einer Zeit, wo das Land noch wilder und in Umbruchsstimmung war. Geschrieben hat es die junge Emily, die auf Reisen war und durch ein Unglück bei Nate gelandet ist. Was wird Emily erlebt haben? Und warum ist diese Geschichte so wichtig für Hope? Welches Schicksal teilen die beiden Frauen? Und kann sich das Vergangene wiederholen? Diese Geschichte spielt auf zwei Ebenen, zum einen haben wir das Montana 1867, rau, wild und für eine junge Frau sehr gefährlich und zum anderen die Gegenwart mit Hope, die es auch nicht leicht hat, gegen ihre resolute Mutter anzukommen. Beide Geschichten drehen sich um Freiheit, Erwachsen werden und um den Willen, selber sein Leben so zu leben, wie Emily und Hope es möchten. Dazu kommt noch ein tiefer Blick in die Geschichte des Landes, die Übernahme der Siedler, die Ausrottung der Büffel und Indianer und deren Auswirkungen ins Hier und Jetzt. Ein wirklich tolles Thema und ich fand es gut umgesetzt, schade das es solche Bücher so selten gibt. Fangen wir mit Hope an, denn so fängt auch das Buch an, mit einem Mädchen, was packen muss. Ihre Entscheidungsfreiheit beruht immer auf den Wünschen ihrer Mutter, denn diese möchte immer nur das Beste für ihr Kind und merkt nicht dabei, dass sie es übertreibt und ihre Macht zu weit ausnutzt. Hopes Mutter untergräbt nämlich ihre Wünsche im Kern und selbst die aufblühende Romanze zu Cal ist dieser ein Dorn im Auge. Schnell sind Vorurteile und ihre eigenen schlechten Erfahrungen mit Männern das Thema und Hope soll sich fügen. So spüren wir Leser schnell eine große Sympathie für dieses junge Mädchen und hoffen und bibbern mit, dass sie einen Weg finden wird, Stärke zu entwickeln und endlich ihre Träume auch aussprechen zu dürfen. Natürlich ist Cal auch nicht von schlechten Eltern und hat selbst ein Auge auf dieses Mädchen geworfen, aber seine Vergangenheit hält ihn zurück. Bis er sie mit auf einen Ausflug nehmen muss, wo beide aufeinander angewiesen sind und von einem Tagebuch Unterstützung bekommen. Emily ist von England auf den Weg zu ihrer eigenen Hochzeit, mit einem Mann, den sie noch nie begegnet ist. Dabei kommt ihr kleiner Trupp nur langsam voran und letztendlich passiert ein schlimmes Unglück und sie ist die einzige Überlebende. Ihr Retter ist ein ungewöhnlicher Mann, er passt nicht richtig zu den Siedlern und auch nicht zu den Indianern, er lebt allein und einsam und Emily fühlt sich wie eine Gefangene. Nate sieht es nämlich nicht ein, sie zurückzubringen. Stück für Stück muss Emily ihre wohlgeborene Erziehung über Board werfen und sich dem rauen Leben öffnen, der Schönheit der Landschaft, der Einfachheit des Lebens und dem Glück auf einem Pferd zu reiten. Emily und Nate sind ein ungewöhnliches Paar, er liebt die raue und wilde Einsamkeit und sie kämpft mit dem Korsett ihrer Erziehung, aber genau diese Gegensätzlichkeit macht sie zu etwas Besonderen und lässt uns Lesern einfach nicht los. Wir wollen Emily wachsen sehen, sehen, wie die Freiheit schmeckt und welchen Weg sie einschlagen möchte. Tja, und außerdem ersehen wir uns natürlich einen Kuss, nur Mal am Rande. Diese beiden Ebenen verwebt die Autorin sehr geschickt, dabei wählt sie, zwei verschiedene Erzählstile, während wir Hopes Geschichte flüssig und aus der dritten Person erzählt bekommen, ist es bei Emily ganz anderes. Sie erzählt ihre Geschichte nämlich Nate und wir Leser fühlen uns ein bisschen voyeuristisch, da ihre Worte ja nicht für uns bestimmt sind. Das macht es aber auch so besonders, denn wir erleben alles nochmals mit, ihr erstes Aufeinandertreffen, ihren ersten Pferderitt, ihren Ausflug in die Welt der Indianer und vieles mehr. Dadurch blüht vor unseren Augen eine wahre Wucht an Bildern auf. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderbar eingefangen und werden wirklich malerisch im Kopf abgespielt. Auch die Lebenssituation wird so gut widergespiegelt und eröffnet uns ein Leben, was in der Moderne kaum vorstellbar ist. Aber auch Emilys Gefühle, Zerrissenheit, Unwissen, vieles, was sie nicht verstehen kann und ihre inneren Zwänge. Das gibt ein allumfassendes Bild der Frau wieder, wie sich die Gesellschaft zur damaligen Zeit sie gewünscht hat. Andere Zeit, andere Zwänge, hat Hope auszuhalten und zu überstehen. Ihr Leben ist vielleicht nicht, vom rauen und schweren Leben geplackt, aber sie hat auch zu kämpfen, denn ihr Cal hat mit den Auswirkungen der geschichtlichen Vergangenheit zu kämpfen und der Machtlosigkeit dessen Volkes. Noch heute werden sie untergraben und herum geschupst, diese Thematik müsste viel mehr Publicity bekommen und ist für mich immer noch eine Schande. Großartig, was die Autorin hier geschaffen hat, moderne und Vergangenheit vereint, zwei Paare ihre Liebesgeschichte gelassen und ein Fingermerk gesetzt. Auch wenn ich zum Ende einiges, ein bisschen Hollywood fand, bin ich sehr angetan und begeistert und möchte wieder mehr solche Bücher entdecken, denn ich konnte es nicht aus den Händen legen.

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