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Pleiten, Pech und Leichen

Ein Saarland-Krimi

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Vielleicht hätte sie doch irgendetwas lernen sollen. Dann müsste sich Jenny ihren Lebensunterhalt nicht in der blöden Bäckerei im Europa-Center verdienen - von ein paar Ladendiebstählen ab und zu mal abgesehen. Vor allem wäre ihr dann der Chef vom Wachdienst nicht hinterhergelaufen - und wäre noch am Leben. Die Fragerei der Polizei bliebe Jenny auch erspart und die Besuche dieses lästigen Kommissars erst recht.
Aber so ein langweiliges, ordentliches Leben liegt einfach nicht in ihren Genen. Lieber zieht sie mit ihrer Freundin Anna in ihrem ausrangierten Leichenwagen um die Häuser. Irgendwie wird schon alles gut gehen. Und im Notfall kann sie ja immer noch mit Simon, dem jung gebliebenen Ferrari-Fahrer, in die Karibik abhauen. Einer selbstbewussten, schlagfertigen Frau wie Jenny kann doch eigentlich nichts passieren ...
Mit viel schwarzem Humor lässt Erfolgsautorin Elke Schwab, Gewinnerin des Saarländischen Autorenpreises 2013 und 2014, ihre neue Heldin Jenny auf Saarbrücken los. Sie will ja nichts Böses. Aber Polizei und Unterwelt sollten sich warm anziehen.

Portrait
Im Nordosten von Frankreich in einem alten elsässischen Bauernhaus entstehen die spannenden Krimis der gebürtigen Saarländerin Elke Schwab. In der Nähe zur saarländischen Grenze schreibt und lebt sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten samt Pferden, Esel und Katzen. Elke Schwab wurde 1964 in Saarbrücken geboren und ist im Saarland aufgewachsen. Nach dem Gymnasium in Saarlouis arbeitete sie über zwanzig Jahre im Saarländischen Sozialministerium, Abteilung Altenpolitik. Schon als Kind schrieb sie über Abenteuer, als Jugendliche natürlich über Romanzen. Später entschied sie sich für Kriminalromane. 2001 brachte sie ihr erstes Buch auf den Markt. Seitdem sind dreizehn Krimis und sechs Kurzgeschichten von ihr veröffentlicht worden. Ihre Krimis sind Polizeiromane in bester "Whodunit"-Tradition. Neben Baccus und Borg ist Hauptkommissar Kullmann eine ihrer Hauptfiguren. 2013 erhielt sie den Saarländischen Autorenpreis der "HomBuch" in der Kategorie "Krimi". Im selben Jahr folgte der Kulturpreis des Landkreises Saarlouis für literarische Arbeit mit regionalem Bezug. 2014 erhält sie zum 2. Mal in Folge den "HomBuch"-Krimipreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 22.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95400-385-3
Reihe Sutton Krimi
Verlag Sutton
Maße (L/B/H) 19,5/12,3/2,5 cm
Gewicht 268 g
Auflage 1
Buch (Paperback)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Der etwas andere Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 17.11.2014

Das Buch hat mir insgesamt relativ gut gefallen.Das Cover zeigt die Skyline einer Stadt, die wohl Saarbrücken darstellen soll und einen roten High-Heel. Was es mit diesem auf sich hat, wird im Laufe der Geschichte klar. Der Titel passt perfekt, denn in diesem Buch gibt es von allem genügend.... Das Buch hat mir insgesamt relativ gut gefallen.Das Cover zeigt die Skyline einer Stadt, die wohl Saarbrücken darstellen soll und einen roten High-Heel. Was es mit diesem auf sich hat, wird im Laufe der Geschichte klar. Der Titel passt perfekt, denn in diesem Buch gibt es von allem genügend. Vor allem die Protagonistin ist damit mehr als nur geplagt. Die Protagonistin Jenny ist eigentlich eine sympathische Person, die schlichtweg vom Pech verfolgt ist. Andererseits hat sie die Situationen auch selbst heraufbeschworen und deshalb hat sich zumindest bei mir das Mitleid in Grenzen gehalten. Manchmal habe ich mir auch gewünscht, dass sie einen ordentlichen Denkzettel bekommt. Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben, wobei ich von ihrer Oma am meisten schockiert war. Die Idee, die Geschichte mal aus der Sicht des vermeintlichen Täters zu zeigen war auf alle Fälle sehr interessant und auch die Umsetzung hat mir gefallen. Es war auf alle Fälle richtig witzig, da Jenny eigentlich immer nur vom Regen in die Traufe stolpert. Die Geschichte ist spannend und sehr flüssig geschrieben, sodass man sie schnell lesen konnte, auch wenn ich dem Ende eher zwiespältig gegenüber stehe. Eigentlich passt es perfekt, da es ebenso wie die Geschichte anders ist, als das Übliche, aber irgendwie ist da so ein bitterer Nachgeschmack der mich nicht ganz glücklich macht. Das Buch eignet sich für jeden der schwarzen Humor gerne mag und auch gegen eine teilweise Überzeichnung nichts einzuwenden hat, denn so viel Pech bzw. Glück ist schon nicht mehr normal. Insgesamt vergebe ich aber dennoch nur 3 von 5 Punkten, weil es meinen Geschmack nicht so ganz getroffen hat, vor allem gegen Ende.

Pleiten, Pech und Leichen
von dorli am 30.10.2014

Saarbrücken. Die 35-jährige Bäckereiverkäuferin Jennifer Klein ist laufend pleite. Um ihre Haushaltskasse ein wenig aufzubessern, verdient sie sich durch den Verkauf von zuvor im Einkaufszentrum gestohlenen Dingen ein wenig dazu, bis ihr eines Tages Karl Renner, der Chef vom Wachdienst, auf den Fersen ist. Bei der Verfolgung stürzt Renner... Saarbrücken. Die 35-jährige Bäckereiverkäuferin Jennifer Klein ist laufend pleite. Um ihre Haushaltskasse ein wenig aufzubessern, verdient sie sich durch den Verkauf von zuvor im Einkaufszentrum gestohlenen Dingen ein wenig dazu, bis ihr eines Tages Karl Renner, der Chef vom Wachdienst, auf den Fersen ist. Bei der Verfolgung stürzt Renner unglücklich – und stirbt! Und damit fängt der Schlamassel für Jenny richtig an, denn der Wachmann soll nicht das einzige plötzliche Opfer in Jennys Nähe bleiben… Elke Schwab erzählt diesen Krimi mit viel Pep und Schwung. Die Autorin präsentiert hier eine sehr muntere Hauptprotagonistin, die eine gute Portion kriminelle Geschäftigkeit mitbringt. Die Gelegenheitsdiebin gerät irgendwie von einer vertrackten Situation in die nächste, ständig drapiert sich das Chaos um sie herum. Nicht nur die plötzliche Polizeipräsenz in ihrem Leben bereitet Jenny Schwierigkeiten. Chef Wollny mäkelt nur an ihr herum, die Kolleginnen sind zickig, Vermieterin Silvia ist hysterisch und überängstlich und auch im familiären Bereich gibt es viel Trubel, denn ihre als Schmugglerin aktive Oma hat sich erwischen lassen und daher jetzt einige Probleme an der Backe. Selbst ihr süßer dreibeiniger Hund bringt sie ungewollt in die Bredouille. Zudem hat Jenny in punkto Männer nicht das glücklichste Händchen. Wie gut, dass sie sich auf Freundin Anna hundertprozentig verlassen kann. „Pleiten, Pech & Leichen“ ist ein angenehm zügig zu lesender Krimi, der nicht mit atemloser Höchstspannung daherkommt, dafür aber mit lebhaften Charakteren und einer großen Portion Humor punkten kann.