Das Gold des Lombarden

Historischer Roman. Originalausgabe

(23)
Die Macht des Geldes

Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen.
Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …
Portrait
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Ihre historischen Romane, darunter die Reihe um die Apothekerin Adelina, vereinen spannende Fiktion mit genau recherchierten Fakten. Petra Schier ist Mitglied des Vorstands der Autorenvereinigung DELIA.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 20.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27088-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 20/12,8/4,3 cm
Gewicht 440 g
Auflage 2
Verkaufsrang 32.196
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Fesselnd, spannend, romantisch - mit Aleydis erschafft Petra Schier eine neue liebenswürdige Figur a la Adelina im alten Köln & erweist sich als würdige Erbin Andrea Schachts. Fesselnd, spannend, romantisch - mit Aleydis erschafft Petra Schier eine neue liebenswürdige Figur a la Adelina im alten Köln & erweist sich als würdige Erbin Andrea Schachts.

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Endlich was Neues von Petra Schier! Da habe ich wirklich drauf gewartet, liebe Leser! Wieder spannend, viel Kölner Lokalkolorit, bisschen Tod und Verderben - Liebe ist auch dabei! Endlich was Neues von Petra Schier! Da habe ich wirklich drauf gewartet, liebe Leser! Wieder spannend, viel Kölner Lokalkolorit, bisschen Tod und Verderben - Liebe ist auch dabei!

Kundenbewertungen

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Ein spannender Auftakt verknüpft mit einem Mord
von Klaudia K. aus Emden am 17.04.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Auftakt dieser außergewöhnlich interessanten Serie historischer Romane beginnt mit einer spannunsgeladenen Episode aus dem Leben der jungen Witwe Aleydis Golatti in Köln um das Jahr 1423. Aleydis de Bruinker ist erst seit Kurzem die Ehefrau des wohlhabenden aber schon deutlich älteren Geldverleihers Nicolai Golatti. Sie ist sehr... Der Auftakt dieser außergewöhnlich interessanten Serie historischer Romane beginnt mit einer spannunsgeladenen Episode aus dem Leben der jungen Witwe Aleydis Golatti in Köln um das Jahr 1423. Aleydis de Bruinker ist erst seit Kurzem die Ehefrau des wohlhabenden aber schon deutlich älteren Geldverleihers Nicolai Golatti. Sie ist sehr glücklich, denn sie meint in ihrem Mann einen ehrlichen und aufrichtigen Menschen geheiratet zu haben. In einer Zeit der Vernunftehen hat sie doch das Glück, dass Nicolai ganz offensichtlich recht verliebt in sie ist und sie gut behandelt. Ihr fröhliches Leben zerbricht in der Stunde als man ihren Mann erhängt auffindet. Sie glaubt keinesfalls an einen Selbstmord, zumal auffällige Würgemale am Hals ihres Nicolai auf einen Mord hinweisen. Die junge Ehefrau erfährt schließlich, dass Nicolai viele Feinde hatte. Ausgerechnet der Gewaltrichter Vinzenz van Cleve soll den mysteriösen Mordfall aufklären, dessen Vater einer der größten Konkurrenten ihres Mannes war. Aleydis bleibt jedoch nichts anderes übrig als Vinzenz den Fall untersuchen zu lassen. Ihre Hoffnung ist, dass er seinem Berufsethos treu bleiben wird. Der verschlossene Charakter Vinzenz' und seine düstere Ausstrahlung machen es Aleydis zunächst sehr schwer mit ihm zu arbeiten. Im Zuge der Ermittlungen kommt Manches ans Licht, was die junge Frau lieber nie über Nicolai erfahren hätte. Ich kenne die Autorin Petra Schier schon lange und so erstaunt es mich immer wieder, wie meisterhaft sie völlig neue Themen, Inszenierungen und ganz besonders Charaktere schaffen kann, die sich grundsätzlichvon ihren anderen Romanen unterscheiden und ihre Leserschaft mit gänzlich Unvorhersehbarem überrascht und in Spannung bis zum Ende der Geschichte fesselt. In meinen Augen ist Petra Schier somit eine wahre Meisterin der Erzählkunst und ein Garant für beste Unterhaltung auf angenehm hohem Niveau. Aleydis habe ich mit ihrer forschen und fokussierten Art sofort ins Herz geschlossen. Sie ist sehr jung, intelligent und hat einen verantwortungsbewussten, geschulten Charakter, den sie sicherlich auch schon als Jugendliche über ihre Erziehung im Tuchhändlergeschäft ihres Vaters geschliffen hat. Über den üblen Schicksalsschlag muss sie eine schwere Zeit bewältigen und dabei noch die Führung der Wechselstube ihres Mannes sowie die Erziehung der Enkelkinder Nicolais übernehmen. Der Gewaltrichter Vinzenz ist ein ehrlicher und pflichtbewusster junger Mann, der seine junge Frau viel zu bald verlor. Seine markanten Gesichtszüge unterstreichen seine charakterliche Strenge. Es umgibt ihn ein Geheimnis, das ihn zu einer mysteriös-charismatischen Romanfigur macht. In manchen Momenten scheint sein Wesenskern durch die Schleier seines Geheimnisses und zeigt ihn als gefühlvolle, gütige aber recht verletzte Seele. Zwischen Aleydis und Vinzenz knistert es oft, was der Story das prickelnde gewisse Etwas verleiht. Auch hier ist Petra Schier eine Meisterin, die es bestens versteht in ihren Romanen auf der großen Klaviatur der Gefühle eine wunderschöne und unvergessliche Melodie zu spielen. Der angenehm schwungvolle, leicht verständliche Schreibstil bedient sich einer niveauvollen Sprache und entführt seine Leser auf ein eindrucksvolles Leseerlebnis in das historische Köln des Mittelalters. Ganz besonders wertvoll für die Lektüre fand ich das Personenverzeichnis und die schöne Karte des alten Köln um 1400. Beides erleichtert die ernsthafte Lektüre des schönen Buches und lässt sich den Leser rasch in der Romanwelt zurecht finden. Die Story ist zwar in sich abgeschlossen aber es bleibt noch sehr viel Spannung erhalten um eine Fortsetzung der Geschichte Aleydis' mit ungeduldiger Freude zu erwarten. Auch dieses Werk von Petra Schier war voller unvorhersehbarer Überraschungen, Spannung und Gefühl pur. So las ich jede Seite mit Genuss, um Aleydis und Vinzenz auf der Suche nach Nicolais Mörder zu begleiten und über die frechen Streiche der Enkelin Ursel zu lachen. Petra Schier schenkte mir eine wundervolle, unbeschwerte und überaus spannende Leseunterhaltung. Dankeschön an Petra Schier und den Rowohlt Verlag für das Leseexemplar.

Stilsicherer Historienroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 10.01.2018

Von den ersten Kapiteln an ist man mitten drin, im Leben und in der Sprache der damaligen Zeit. Eine spannende Geschichte in gewählter deutscher Sprache mit vielen Passagen, die zum Nachdenken und zur Projektion in unsere Zeit anregen.

Sehr zu empfehlen...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 27.12.2017

Immer wieder aufs Neue gelingt es Petra Schier mich mit ihren Romanen abzuholen. So auch dieses Mal, ich habe wieder einmal das Gefühl, dass dies der bislang beste Roman aus ihrer Feder ist, obwohl, sage ich das nicht jedes Mal? Aber es ist in der Tat so, dass sie wie... Immer wieder aufs Neue gelingt es Petra Schier mich mit ihren Romanen abzuholen. So auch dieses Mal, ich habe wieder einmal das Gefühl, dass dies der bislang beste Roman aus ihrer Feder ist, obwohl, sage ich das nicht jedes Mal? Aber es ist in der Tat so, dass sie wie ein guter Wein ist, je älter, desto besser schreibt sie. In diesem Roman war es obendrein fast wie ein nach Hause kommen, denn es begegneten mir viele Namen die mir schon aus der Adelina-Reihe der Autorin bekannt waren. Die Reise geht nach Köln ins Jahr 1423. Die Schauplätze sind wieder sehr bildhaft beschrieben und lassen die Leser tief in die Stadt eintauchen und es wirkt wie immer, als wenn einem im Kopf ein bunter Film ablaufen würde. Mich beindruckten die echt wirkenden Figuren mit ihnen wirklich tollen Dialogen. So wirkte die Story dann nicht wie ein Buch sondern mein Kopfkino begann zu rattern, so sehr, dass ich kaum ansprechbar war. Die Spannung schaukelte sich langsam hoch, und steigerte sich bis hin zum rasanten Finale. Wäre ich nicht schon Fan von Petra Schiers historischen Romanen, spätestens mit diesem wäre es um mich geschehen. Nicht vielen Autoren gelingt es, die Leser so zu fesseln und das immer wieder mit jedem neuen Buch aufs Neue. Doch Petra Schier weiß ganz genau was ihre Leser wollen. Für mich sind das wie gewohnt 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.