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Infiziert (Bd.1)

(36)
Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor.

Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus.

Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ...
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 04.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-649-62599-5
Verlag Coppenrath
Maße (L/B/H) 21,6/14,6/4,8 cm
Gewicht 771 g
Originaltitel Contagion
Auflage 1
Übersetzer Petra Knese
Verkaufsrang 7.450
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Tina Lehmann-Klein, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Wieder hat die Autorin ein erschreckend realistisches Szenario für eine mögliche Zukunft erschaffen. Startband einer fesselnden Trilogie mit starken Charakteren für Teens. Wieder hat die Autorin ein erschreckend realistisches Szenario für eine mögliche Zukunft erschaffen. Startband einer fesselnden Trilogie mit starken Charakteren für Teens.

Vanessa Simon, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Erfrischende Schreibweise und eine faszinierende Geschichte über eine unbekannte Epidemie, die die Welt verändert. Spannend bis zum Schluss. Erfrischende Schreibweise und eine faszinierende Geschichte über eine unbekannte Epidemie, die die Welt verändert. Spannend bis zum Schluss.

„Ich bin infiziert!“

Lisa Leiteritz, Thalia-Buchhandlung Marburg

Dieses Buch hat einen mega Suchtfaktor! Die kurzen Kapitel und der rasante Schreibstil der Autorin lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Fragen über Fragen treiben einen zusätzlich an: Was ist mit Callie geschehen? Mit was wurde sie inifiziert? Wie kann Shay Callies Bruder Kai helfen? Es ist mal wieder eine Meisterleistung aus der Feder der Autorin! Sie schafft einen Thriller, der die verstörenden ethischen Abgründe der Wissenschaft aufzeigt. Ich gebe zu, dass Callie im Laufe des Buches etwas anstregend wird, dafür ist Shay umso ausgefeilter und außergewöhnlich. Seine Schrägheit und andersartige Intelligenz machen ihn zu einem Charakter, der den Leser über mehrere Bände bei der Stange hält - auch ohne übertriebenen Cliffhanger. Dieses Buch hat einen mega Suchtfaktor! Die kurzen Kapitel und der rasante Schreibstil der Autorin lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Fragen über Fragen treiben einen zusätzlich an: Was ist mit Callie geschehen? Mit was wurde sie inifiziert? Wie kann Shay Callies Bruder Kai helfen? Es ist mal wieder eine Meisterleistung aus der Feder der Autorin! Sie schafft einen Thriller, der die verstörenden ethischen Abgründe der Wissenschaft aufzeigt. Ich gebe zu, dass Callie im Laufe des Buches etwas anstregend wird, dafür ist Shay umso ausgefeilter und außergewöhnlich. Seine Schrägheit und andersartige Intelligenz machen ihn zu einem Charakter, der den Leser über mehrere Bände bei der Stange hält - auch ohne übertriebenen Cliffhanger.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Science-Fiction für Jugendliche!
Die Handlungen sind zwischendurch vorhersehbar und das Ende kommt sehr plötzlich, trotzdem ein gutes Buch für Fans von Dystopien.
Science-Fiction für Jugendliche!
Die Handlungen sind zwischendurch vorhersehbar und das Ende kommt sehr plötzlich, trotzdem ein gutes Buch für Fans von Dystopien.

Jennifer Ernler, Thalia-Buchhandlung Hof

Vielversprechender Auftakt einer neuen Endzeit-Trilogie. Beängstigend, spannend und mit einem gemeinen Cliffhanger am Ende. Hoffentlich wird Band 2 genauso gut. Vielversprechender Auftakt einer neuen Endzeit-Trilogie. Beängstigend, spannend und mit einem gemeinen Cliffhanger am Ende. Hoffentlich wird Band 2 genauso gut.

Alexander Grundmann, Thalia-Buchhandlung Berlin

Kein gewöhnlicher Endzeit-Thriller für Jugendliche und Erwachsene. Spannend durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven. Freue mich auf Teil 2. Kein gewöhnlicher Endzeit-Thriller für Jugendliche und Erwachsene. Spannend durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven. Freue mich auf Teil 2.

Susanne Degenhardt, Thalia-Buchhandlung Limburg

Ein mystisch angehauchter Thriller, in dem es um eine tödliche Virusepidemie geht. Mit ein paar Längen und vorhersehbaren Wendungen. Ganz ok. Ein mystisch angehauchter Thriller, in dem es um eine tödliche Virusepidemie geht. Mit ein paar Längen und vorhersehbaren Wendungen. Ganz ok.

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Sehr fesselnd und toller Auftakt. Was mich allerdings störte war, dass Shay ja angeblich so intelligent ist, aber ewig braucht, um die Zusammenhänge zu erfassen. Bin gespannt. Sehr fesselnd und toller Auftakt. Was mich allerdings störte war, dass Shay ja angeblich so intelligent ist, aber ewig braucht, um die Zusammenhänge zu erfassen. Bin gespannt.

„Spannend, anders, gut!“

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Am Anfang musste ich erst noch reinkommen, denn einige ungewöhnliche Stilelemente kannte ich so noch nicht. Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, mochte ich das Buch nicht mehr weglegen!
Die Geschichte beginnt mit einer Entführung eines jungen Mädchens, deren Bruder und seiner verzweifelten Suche nach ihr. Doch schnell wird klar, dass der Roman eigentlich um etwas ganz anderes, für die Welt viel schlimmeres geht! Am Ende war ich so gefesselt, ich hätte direkt mit dem zweiten Band weitermachen können!
Am Anfang musste ich erst noch reinkommen, denn einige ungewöhnliche Stilelemente kannte ich so noch nicht. Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, mochte ich das Buch nicht mehr weglegen!
Die Geschichte beginnt mit einer Entführung eines jungen Mädchens, deren Bruder und seiner verzweifelten Suche nach ihr. Doch schnell wird klar, dass der Roman eigentlich um etwas ganz anderes, für die Welt viel schlimmeres geht! Am Ende war ich so gefesselt, ich hätte direkt mit dem zweiten Band weitermachen können!

„Gnadenlos gut!“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Der super spannende neue Schocker der Autorin von "Gelöscht"! Folgt Shay und Kai auf ihrer gefährlichen Reise gegen die Zeit: wird die tödliche Krankheit die Menschheit vernichten? Gnadenlos gut! Der super spannende neue Schocker der Autorin von "Gelöscht"! Folgt Shay und Kai auf ihrer gefährlichen Reise gegen die Zeit: wird die tödliche Krankheit die Menschheit vernichten? Gnadenlos gut!

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Das Buch hat mich von Anfang an mitgerissen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Durch die sehr kurzen Kapitel war es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen! Das Buch hat mich von Anfang an mitgerissen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Durch die sehr kurzen Kapitel war es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen!

L. Rothenstein, Thalia-Buchhandlung Ibbenbüren

Klasse Auftaktband, der mich trotz seines bekannten Themas und der Vorhersehbarkeit einiger Ereignisse fesseln konnte. Toll geschrieben und macht Lust auf die weiteren Bände. Klasse Auftaktband, der mich trotz seines bekannten Themas und der Vorhersehbarkeit einiger Ereignisse fesseln konnte. Toll geschrieben und macht Lust auf die weiteren Bände.

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Fesselnder Auftakt einer neuen Trilogie. Spannende Perspektivenwechsel. Fesselnder Auftakt einer neuen Trilogie. Spannende Perspektivenwechsel.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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Ein toller Auftakt dieser neuen Trilogie
von Uwes-Leselounge am 30.08.2018

STORYBOARD: Während eines Einkaufs im Supermarkt entdeckt Shay eine Vermisstenanzeige der 12-jährigen Callie. Dank ihrer Fähigkeit sich Ereignisse, Orte und andere Dinge zu merken, wird Shay bewusst, dass sie wohl eine der letzten Menschen war, die Callie gesehen hat. Geschockt von dieser Erkenntnis, dass sie Zeugin einer Entführung wurde, nimmt... STORYBOARD: Während eines Einkaufs im Supermarkt entdeckt Shay eine Vermisstenanzeige der 12-jährigen Callie. Dank ihrer Fähigkeit sich Ereignisse, Orte und andere Dinge zu merken, wird Shay bewusst, dass sie wohl eine der letzten Menschen war, die Callie gesehen hat. Geschockt von dieser Erkenntnis, dass sie Zeugin einer Entführung wurde, nimmt sie Kontakt zu Callies Halbbruder Kai auf. Gemeinsam mit der Polizei wollen die Beiden versuchen Callie zu finden, auch wenn die Tat schon über ein Jahr zurück liegt. Doch Callie wurde nicht nur entführt, sondern auch für gewisse Dinge, die ich nicht näher erläutern möchte, missbraucht. Durch einen Ausbruch innerhalb des Laborkomplexes gelangt der Erreger schließlich ins Freie und breitet sich nun über ganz Großbritannien aus. Auf Ihrer Suche quer durch das ganze Land versuchen Shay und Kai seine Halbschwester zu finden. Dies wird immer schwieriger, da immer mehr Gebiete und Ortschaften unter Quarantäne gestellt werden, um eine Ausbreitung der tödlichen Krankheit zu verhindern. Als sich bei Shay erste Symptome der Krankheit zeigen, läuft Kai die Zeit davon. Wird er den Kampf um Shay gewinnen und seine Schwester jemals finden? MEINUNG: Ich mag die Bücher, die Ideen und den Schreibstil von Teri Terry sehr, deshalb musste ich ihre neue Dark Matter-Trilogie unbedingt lesen. In Infiziert erfährt der Leser an der Seite von Shay, in einer Art Rückblende, wie es zum Verschwinden der 12-jährigen Callie kam und dass Shay die Letzte war, die sie gesehen hat. Kurzentschlossen nimmt Shay Kontakt zu Kai, dem Halbbruder von Callie, auf und erzählt ihm von ihren Beobachtungen. Dank ihres fotografischen Gedächtnisses kann Shay der Polizei den Tag der Entführung detailliert schildern und sie hofft, zur Aufklärung des Verbrechens beizutragen. Doch Shay möchte noch mehr tun, daher beschließt sie Kai auf der Suche nach seiner Halbschwester zu begleiten und das Rätsel um das Verschwinden zu lösen. Dank der kurzen Kapitel und der Tatsache, dass die Geschichte sowohl aus der Sicht von Callie, als auch von Shay erzählt wird, entsteht während dem Lesen eine regelrechte Sogwirkung. Diese bewirkt, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen, weil man unbedingt wissen möchte, was hinter dem Ganzen steckt. Durch die Ausbreitung der tödlichen Krankheit werden immer mehr Ortschaften und Gebiete weiträumig durch das Militär abgesperrt, was die Suche nach Callie zusätzlich erschwert. Als Shay selbst Anzeichen der Erkrankung zeigt, ahnt Kai bereits, dass ihm wenig Zeit bleibt. Die Spannung nimmt noch weiter zu, als Shay und Kai von Soldaten verfolgt werden. Ab hier überschlagen sich fast die Ereignisse und ich bangte und hoffte, dass sich alles zum Guten wenden würde. Shay hat mir gut gefallen und ich fand sie sehr interessant. Auf Grund ihrer Gabe hat sie es im Leben nicht leicht. Sie wird ständig von Mitschülern geärgert und hat nicht wirklich Freunde mit denen sie Zeit verbringen könnte. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht das Beste aus ihrem Leben zu machen. Dabei ist sie mutig und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Callie ist ein aufgewecktes und kluges Mädchen. Sie hatte mich mit ihrem Charme und auf Grund der Tatsache, was ihr widerfahren ist, gleich in ihren Bann gezogen. Allerdings kann sie auch ein kleiner Dickkopf sein, wenn mal nicht alles nach ihren Vorstellungen läuft. Besonders ein Aspekt, den ich leider nicht näher beschreiben kann, fasziniert mich an ihr und hier erwarte ich in Band 2 und 3 noch einiges. Kai hat mir ebenfalls gut gefallen, da er alles tut, um seine Halbschwester zu finden und niemals aufgibt. Dabei scheut er keine Konflikte und prügelt sich schon mal mit seinem Stiefvater. Auch wenn ich Gewalt nicht gut heiße, verdeutlicht es seine Liebe und Zuneigung gegenüber seiner Schwester. Durch die Kontaktaufnahme von Shay keimt neue Hoffnung in ihm auf, dieses Ziel endlich zu erreichen. Während der gemeinsamen Reise quer durch Schottland kommen sich die beiden näher und ich konnte seine Gefühlslage gut nachvollziehen. FAZIT: Ein spannender und durchweg gelungener Auftakt der neuen Trilogie von Teri Terry, auch wenn die Idee mit dem Ausbruch einer tödlichen Seuche nicht wirklich neu ist und ich ein paar Dinge im Voraus geahnt habe, hat mir das den Lesespaß nicht genommen. Durch den wunderbaren Schreibstil, dem gewählten Mix aus Realität und Fiktion sowie einem Hauch Mystery, liest sich das Buch sehr schnell und ist dabei temporeich und sehr kurzweilig. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es mit Callie, Shay und Kai weitergeht und was hinter allem steckt - 4,5 von 5 Nosinggläser.

Interessante Zukunftsgeschichte
von Amarylie am 22.07.2018

Meinung: Teri Terry hat auch hier mit Inzifiert wieder eine interessante Zukunftsgeschichte erschaffen. Eine Dystopie, die viel mit dem menschlichen Körper, seinen Systemen im Zusammenhang mit den Themen Physik, Chemie, der Forschung und Medizin zu tun hat. Dabei spielt die Physik eine große Rolle. Wie in Mind Games spürt man... Meinung: Teri Terry hat auch hier mit Inzifiert wieder eine interessante Zukunftsgeschichte erschaffen. Eine Dystopie, die viel mit dem menschlichen Körper, seinen Systemen im Zusammenhang mit den Themen Physik, Chemie, der Forschung und Medizin zu tun hat. Dabei spielt die Physik eine große Rolle. Wie in Mind Games spürt man hier als Leser deutlich, wie gut recherchiert und durchdacht Teri Terry an die Materie der Wissenschaft ran geht. Die Protagonisten sind Shay, Subjekt 369 X alsias Callie und Kai, dem Bruder von Callie. Shay und Kai arbeiten zusammen, um die vermisste Callie wieder zu finden. Währenddessen geschieht eine Katastrophe nach der anderen, nichts ahnend, dass diese mit Callies Verschwinden zusammenhängen. Nach und nach decken sie gemeinsam mehr und mehr auf. Ein Puzzelteil folgt dem nächsten bis ein Bild entsteht vor dem niemand mehr entfliehen kann? Die Protagonisten sind hier wie in Minde Games gut durchdacht, aber emotional nicht gut ausgearbeitet. Es gibt keine wirklich emotionale Situation, die mich berührt hat. Die Handlung und Art der Erzählung bleibt sehr sachlich und auch wenn sich etwas zwischen den Protagonisten angebahnt hat, so kamen die Gefühle zu kurz, was ich sehr schade fand. Auch traurige Szenen konnten nicht nicht berühren. Callies Eifersucht und Rachegelüste für ihren Peiniger hingegen konnte ich besser nachempfinden und wurden meiner Meinung nach tiefer erarbeitet. Die Kapitel werden abwechselnd aus Shays und Callies Sicht erzählt, die wiederum weiter Unterteilt werden in 4 Teile. Dabei wird die Geschichte zu derzeitigen Zeit von beiden parallel erzählt. Durch die kurzen Kapitel, die Teilweise auch nur eine Seite beinhaltet, ließt sich die Geschichte schnell. Bei der Reihe liegt das Lösen des Problems, wie die Seuche vernichtet werden kann sowie das Aufhalten der Ausbreitung im Mittelpunkt, nicht die Beziehung der Protagonisten. Denn das spürt man als Leser durch die kurz gehaltenen Emotionen und das tiefe Eintauchen in die physikalischen Materie, was aber im Grunde nicht schlecht ist. So wirkt die Geschichte glaubwürdig, auch wenn einige Faktoren, die ich aufgrund der Spoiler nicht sagen möchte, wiederum etwas unglaubwürdig erscheinen lässt, um die Geschichte spannender zu gestalten. Die Geschichte ist spannend erzählt, aber durch die recht niedrig gehaltenen Emotionen und Gefühlsregungen der Protagonisten, auf die kaum eingegangen wird, leidet die Qualität des Buches darunter. Die Charaktere sind undurchsichtig, durch den distanzierten Schreibstil. Callie wirkt mit ihren 12 Jahren sehr reif, sodass man nicht das Gefühl hat, dass sie viel jünger ist als die anderen. Durch ihre besser ausgearbeiteten Gefühlsregungen, versteht man sie wesentlich besser als die anderen, auch wenn mich diese zum Teil aufgeregt haben. Was ich hier aber sehr gut finde, ist das Lösen der Fragen. Je mehr Shay und Kai herausfinden, desto mehr Fragen kommen auf, die nach und nach gelüftet werden. Als Leser zieht man seine eigenen Schlüsse und gibt mögliche Lösungen, was Spaß macht, denn diese treffen entweder am Ende zu oder eben nicht. An und für sich ist Infiziert ein guter Auftakt mit viel Potential. Ich bin gespannt auf die nächsten Teile, denn durch den bösen Cliffhanger am Ende will man um so mehr wissen, was nun Sache ist. Fazit: Infiziert ist eine Dystopie und der erste Band einer Trilogie mit viel Potential, welches nicht ausgeschöpft wurde. Die Gefühlsregungen der Protagonisten kommen hier recht kurz. Um so mehr kommen die wissenschaftlichen Aspekte und physikalische Materie durch. Es ist eine Zukunftsgeschichte, die meiner Meinung nach gar nicht so unrealistisch erscheint, zu mindest einige Situationen aus dem Buch können tatsächlich passieren. Wer Dystopien mag sollte hier definitiv zugreifen, denn spannend ist es trotzden und interessant zu durchleben. Durch die kurzen Kapitel lässt sich die Geschichte sogar sehr schnell Lesen. Ich persönlich habe nur einen Tag zum Lesen gebraucht.

Spannender Auftakt!
von HelloMyMedia am 26.03.2018

Wenn ein lebensgefährliches Virus ausbricht und sich in kurzer Zeit auf dem gesamten Erdkreis verbreitet, dann ist sicherlich das Interesse der Leser, die ihre Freude an Weltuntergangsszenarien finden, geweckt. Dabei stelle ich mir innerlich die Frage, welche ich gleichzeitig als Einstieg in die Rezension zu dem Auftakt einer geplanten... Wenn ein lebensgefährliches Virus ausbricht und sich in kurzer Zeit auf dem gesamten Erdkreis verbreitet, dann ist sicherlich das Interesse der Leser, die ihre Freude an Weltuntergangsszenarien finden, geweckt. Dabei stelle ich mir innerlich die Frage, welche ich gleichzeitig als Einstieg in die Rezension zu dem Auftakt einer geplanten Trilogie, ?Infiziert? von Teri Terry, nutzen möchte: Was löst die Faszination gegenüber solchen Endzeitszenarien aus? Strebe nach Wahrheit, aber misstraue den Fakten. Denn sie unterliegen immer den Fehlern menschlicher Beobachtungsgabe. (?Infiziert?, Seite 247) Mysteriöser Beginn weckt Neugier Die Autorin schafft es gekonnt, bereits auf den ersten Seiten den Leser durch einen mitreißenden Schreibstil und die kurze Kapitellänge zu packen und nicht mehr loszulassen. Durch einen Vermisstenfall, der vielversprechend klingt, weckt sie meine Neugierde, sodass ich diesen Handlungsstrang gerne weiter verfolgen möchte. Eine wichtige Sache, die man besser vor Beginn der Lektüre wissen sollte, da sie im Klappentext leider nicht gut hervortritt, ist, dass es sich hierbei nicht nur um einen Thriller handelt. Viele Leser hat dieser Fakt in dem Schriftstück sehr gestört, aber ich glaube, wenn man über dieses Vorwissen verfügt, so hat man eine ganz andere Wahrnehmung über die Stärken und Schwächen dieses Buches. Also vorneweg gesagt, in diesem Auftakt spielen fantastische Aspekte eine nicht ganz unwichtige Rolle. Paranormale Ereignisse drosseln Spannungsniveau Dadurch, dass es sich bei einer der Hauptfiguren um einen Geist handelt, schneidet sich die Autorin ins eigene Fleisch. Der spannend klingende Vermisstenfall verliert an seinem Reiz, da sie schon vorweggreift, dass sie bei ihrer Entführung tödlich verunglückt ist. Bei diesen Informationen handelt es sich übrigens keinesfalls um Spoiler, sondern diese werden schon auf den ersten Seiten zutage gefördert, sodass sich auch die restliche Geschichte auf diese Grundpfeiler stützt. Mit den Figuren ansonsten bin ich persönlich gut zurechtgekommen. Ihre Motivationen werden allezeit glaubwürdig und nachvollziehbar dargelegt, sodass man sie gerne auf den knapp fünfhundert Seiten durch das Abenteuer begleitet hat. Die Liebesgeschichte, die sich anbahnt, ist zwar etwas vorhersehbar, aber ziemlich realistisch ausgefallen. Dieser Handlungsstrang ist für die gesamte Geschichte nicht essenziell, fällt aber auch nicht weiter negativ ins Gewicht. Grausamkeit tut dem Buch gut Die Autorin tut kein Blatt vor den Mund, um die Grausamkeiten, die durch den gefährlichen Virus entstehen, anschaulich zu beschreiben. Genau diese Brutalität, so finde ich, ist für das gesamte Werk förderlich, da das Endzeitszenario auf den Leser eine abschreckende Wirkung erhält und zugleich mitreißt, sodass der Blick konsequent auf die Seiten gerichtet ist und dort festklebt, bis die Geschichte zu Ende ist. Zudem verstärkt es die Wut eines selbst, die man der wenigen Personen wegen empfindet, durch die das Virus in Umlaufbahn gebracht wurde, sodass man auch emotional tief in der Handlung steckt. Das führt mich zudem zu meiner Eingangsfrage zurück, der Frage, weshalb Geschichten, in denen die Welt unterzugehen droht, für uns so reizvoll sind. Ich denke einfach, die Abschreckung spielt dabei eine große Rolle. Der Planet, der für uns Menschen gleichzeitig Zuhause bedeutet, wird auf grauenvolle Art und Weise ausgelöscht. Das löst in uns ? oder zumindest in mir, ich kann hierbei nur subjektiv berichten ? ein Unrechtsempfinden aus und bestärkt in uns die Motivation, aktiv daran mitzuhelfen, dass wir nicht so zugrunde gehen. Und genau diesem Gedanken fühlt man sich doch in jeder dieser Geschichten gegenübergestellt. Letztendlich lässt sich sagen, dass? ?Infiziert? ist ein sehr gelungener und mitreißender Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie, die ich gerne weiterverfolgen möchte.