Warenkorb
 

Jetzt Premium-Mitglied werden & Buch-Geschenk sichern!

Mittagsstunde

Roman. Ausgezeichnet mit dem Rheingau Literaturpreis 2019


Endlich - der neue Roman von Dörte Hansen!

Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ? Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.

Rezension
"Dörte Hansens neuer Roman ist ein literarisches Ereignis, ihre Leserinnen und Leser werden zu Recht begeistert sein." SPIEGELonline, Stephan Lohr
Portrait
Hansen, Dörte
Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, arbeitete nach ihrem Studium der Linguistik als NDR-Redakteurin und Autorin für Hörfunk und Print. Ihr Debüt »Altes Land« wurde 2015 zum »Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels« gekürt und avancierte zum Jahresbestseller 2015 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman »Mittagsstunde« ist im Herbst 2018 erschienen und wird von Lesern und Kritik gefeiert. Dörte Hansen lebt mit ihrer Familie in Nordfriesland.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 15.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-60003-9
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 22,3/14,5/3,6 cm
Gewicht 526 g
Verkaufsrang 209
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Cornelia Schaller, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Wunderbar warmherziges Buch; man spürt die Empathie der Autorin für die raue Landschaft Norddeutschland und ihre knorrigen Bewohner. Wunderbar warmherziges Buch; man spürt die Empathie der Autorin für die raue Landschaft Norddeutschland und ihre knorrigen Bewohner.

„Es war einmal ein Dorf...“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Man sieht es förmlich vor sich, das weite Land, den Himmel, spürt den Wind - Nordfriesland; von der Autorin scheinbar mühelos mit wenigen Worten treffend eingefangen.
Das dörfliche Leben in Brinkebüll war eigenwillig, gemeinschaftlich, liebenswürdig und auch tragisch. Dörte Hansen erweckt alte Zeiten wunderbar schnörkellos, tiefgründig und mit leiser Melancholie zum Leben - zum Abtauchen gut.
Als Hörbuch gelesen von Hannelore Hoger, wird es zum wunderbaren Kunstgenuss. Zu Recht unter den Nominierten für den Deutschen Hörbuchpreis 2019. Großartig!
Man sieht es förmlich vor sich, das weite Land, den Himmel, spürt den Wind - Nordfriesland; von der Autorin scheinbar mühelos mit wenigen Worten treffend eingefangen.
Das dörfliche Leben in Brinkebüll war eigenwillig, gemeinschaftlich, liebenswürdig und auch tragisch. Dörte Hansen erweckt alte Zeiten wunderbar schnörkellos, tiefgründig und mit leiser Melancholie zum Leben - zum Abtauchen gut.
Als Hörbuch gelesen von Hannelore Hoger, wird es zum wunderbaren Kunstgenuss. Zu Recht unter den Nominierten für den Deutschen Hörbuchpreis 2019. Großartig!

„Poetische Biographie eines norddeutschen Dorfes“

Michaela Höher, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein norddeutsches Bauern-Kaff: irgendwo zwischen Kiel und Niebüll soll dieses Brinkebüll liegen. Das kann ja nur Prosa bedeuten, denkt man sich, und doch ist diese auf den ersten Blick so bescheiden daherkommende Erzählung reinste Poesie:

“Seine Sorte Schaf schien gegen jeden Glauben imprägniert zu sein. Wind- und wetterdichtes Fell, nichts Frommes drang da durch. Alles Göttliche lief ab an ihrem Fell wie Wasser am Gefieder einer Gans.”

“…sie konnte Fledermäuse hören und auf gepflügten Feldern Feuersteine finden…”

…”der Himmel legte Steine auf das Land, Schleifsteine und Schieferplatten, Beton, Granit, Zement, Kies, Schotter. Dicke Stapel schweres Grau, als müsste dieses Land noch flacher werden.”

“Den Männern lief das Wasser von den Mützenschirmen in die Augen. An den Koppelrändern standen Kühe mit gesenkten Köpfen wie Melancholiker.”

“Wie kalter Schorf verschloss das Eis die Schrammen in der Erde.”

Solche Sätze klingen wie Stabreime aus altvorderen Zeiten: und darum geht es hier ja auch.

Das Buch ist ein Erinnerungsalbum an eine verschwundene Lebensform. Babyboomer erinnern sich vielleicht noch an holzvertäfelte Dorfkneipen, an die Sonntagsfrühschoppen der in die Jahre kommenden Männer, an kleine landwirtschaftliche Betriebe, Tante-Emma-Läden und schwarzweiße Einschulungsfotos samt Jahreszahl auf einer Schiefertafel. Der eine oder andere hat sicher sofort die Melodie zu “Wir wollen nie mehr auseinandegeh’n” im Kopf. Wer denkt schon noch an die “Flurbereinigung” und wie katastrophal diese Maßnahmen eigentlich waren?

Es ist eine wunderbar erzählte Geschichte von einfachen Leuten und ihren kleinen, komplizierten Leben, eine Geschichte vom Loslassenmüssen, von vielen Abschieden und ein paar Neuanfängen; eine zärtliche Liebeserklärung an Ort und Zeit, ohne jegliche Langeweile und ohne jede Sentimentalität.

Vielleicht sollte man im Sommer doch noch zu Neil Young in die Waldbühne. So oft kommt der auch nicht mehr.
Ein norddeutsches Bauern-Kaff: irgendwo zwischen Kiel und Niebüll soll dieses Brinkebüll liegen. Das kann ja nur Prosa bedeuten, denkt man sich, und doch ist diese auf den ersten Blick so bescheiden daherkommende Erzählung reinste Poesie:

“Seine Sorte Schaf schien gegen jeden Glauben imprägniert zu sein. Wind- und wetterdichtes Fell, nichts Frommes drang da durch. Alles Göttliche lief ab an ihrem Fell wie Wasser am Gefieder einer Gans.”

“…sie konnte Fledermäuse hören und auf gepflügten Feldern Feuersteine finden…”

…”der Himmel legte Steine auf das Land, Schleifsteine und Schieferplatten, Beton, Granit, Zement, Kies, Schotter. Dicke Stapel schweres Grau, als müsste dieses Land noch flacher werden.”

“Den Männern lief das Wasser von den Mützenschirmen in die Augen. An den Koppelrändern standen Kühe mit gesenkten Köpfen wie Melancholiker.”

“Wie kalter Schorf verschloss das Eis die Schrammen in der Erde.”

Solche Sätze klingen wie Stabreime aus altvorderen Zeiten: und darum geht es hier ja auch.

Das Buch ist ein Erinnerungsalbum an eine verschwundene Lebensform. Babyboomer erinnern sich vielleicht noch an holzvertäfelte Dorfkneipen, an die Sonntagsfrühschoppen der in die Jahre kommenden Männer, an kleine landwirtschaftliche Betriebe, Tante-Emma-Läden und schwarzweiße Einschulungsfotos samt Jahreszahl auf einer Schiefertafel. Der eine oder andere hat sicher sofort die Melodie zu “Wir wollen nie mehr auseinandegeh’n” im Kopf. Wer denkt schon noch an die “Flurbereinigung” und wie katastrophal diese Maßnahmen eigentlich waren?

Es ist eine wunderbar erzählte Geschichte von einfachen Leuten und ihren kleinen, komplizierten Leben, eine Geschichte vom Loslassenmüssen, von vielen Abschieden und ein paar Neuanfängen; eine zärtliche Liebeserklärung an Ort und Zeit, ohne jegliche Langeweile und ohne jede Sentimentalität.

Vielleicht sollte man im Sommer doch noch zu Neil Young in die Waldbühne. So oft kommt der auch nicht mehr.

„Absolut lesenswert!“

Ulrike Dappert-Pohl, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Wie schon im Vorgänger "Altes Land" beginnt Dörte Hansen sachte und gemächlich, ihre Leser mit den Figuren und Orten bekannt zu machen. Sie holt weit aus, aber der Rückblick ist immer mühelos und fügt sich in den Fluss der Erzählung ein. Auch in der "Mittagsstunde" sind die großen Themen Wurzeln, Nähe und Verlust, dennoch hat man nicht das Gefühl, einen Nachfolger zu lesen, so echt und lebendig sind die Figuren, ist die Geschichte. Und das macht das Lesen dieses Buch wiederum zu einem großen Lesevergnügen, mit einem Wermutstropfen am Ende, wenn man das Buch durchgelesen hat und gerne noch ein bisschen in der Geschichte verweilen möchte. Wie schon im Vorgänger "Altes Land" beginnt Dörte Hansen sachte und gemächlich, ihre Leser mit den Figuren und Orten bekannt zu machen. Sie holt weit aus, aber der Rückblick ist immer mühelos und fügt sich in den Fluss der Erzählung ein. Auch in der "Mittagsstunde" sind die großen Themen Wurzeln, Nähe und Verlust, dennoch hat man nicht das Gefühl, einen Nachfolger zu lesen, so echt und lebendig sind die Figuren, ist die Geschichte. Und das macht das Lesen dieses Buch wiederum zu einem großen Lesevergnügen, mit einem Wermutstropfen am Ende, wenn man das Buch durchgelesen hat und gerne noch ein bisschen in der Geschichte verweilen möchte.

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Alle sind begeistert , da schließe ich mich gerne an. Ein wirklich wunderbar warmherzig erzählter Roman und fast noch besser als" Altes Land " . Alle sind begeistert , da schließe ich mich gerne an. Ein wirklich wunderbar warmherzig erzählter Roman und fast noch besser als" Altes Land " .

„Dörte Hansen hat sich selbst übertroffen“

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Schon ihr Erstling "Altes Land" hat mich überzeugt, aber mit ihrem zweiten Buch hat sie noch eins draufgesetzt. Schonungslos und trotzdem nicht deprimierend erzählt sie anhand der Geschichte der Gastwirtsfamilie Feddersen vom Niedergang des ländlichen Lebens und der dörflichen Kultur im Zeitalter der Flurbereinigung und der zunehmenden Rationalisierung in der Landwirtschaft. Unbedingt lesenswert! Schon ihr Erstling "Altes Land" hat mich überzeugt, aber mit ihrem zweiten Buch hat sie noch eins draufgesetzt. Schonungslos und trotzdem nicht deprimierend erzählt sie anhand der Geschichte der Gastwirtsfamilie Feddersen vom Niedergang des ländlichen Lebens und der dörflichen Kultur im Zeitalter der Flurbereinigung und der zunehmenden Rationalisierung in der Landwirtschaft. Unbedingt lesenswert!

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Keiner schreibt so unterhaltsam und bildlich wie Dörte Hansen! Erst dachte ich nach "Altes Land" geht's nicht besser...DOCH! Auch die Mittagsstunde ist so so so schön!!!! Keiner schreibt so unterhaltsam und bildlich wie Dörte Hansen! Erst dachte ich nach "Altes Land" geht's nicht besser...DOCH! Auch die Mittagsstunde ist so so so schön!!!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein so wunderbar packendes und herrlich geschriebene Buch wie das "Alte Land"!!! Ein so wunderbar packendes und herrlich geschriebene Buch wie das "Alte Land"!!!

„Mittagsstunde“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Dörte Hansen erzählt in ihrem Roman über das Verschwinden der bäuerlichen Welt, insbesondere über das Nordfriesland ihrer Kindheit. Den Rahmen bildet die Rückkehr Ingwer Feddersen in das Dorf Brinkebüll, in dem seine Großeltern noch leben. Er lebt seit 25 Jahren in Kiel mit seiner Freundin in einer Wohngemeinschaft. Im Dorf sieht er den Niedergang in allen Bereichen. Auf den Feldern wächst überwiegend Mais und weit und breit keine Vögel und keine Kühe zu sehen. Dörte Hansen beschreibt die Mittagsstunde, in der die Geheimnisse stattfinden… Die großartige melancholische Geschichte ist klug erzählt, in poetischer Sprache mit hintergründigen Humor. Absolute Leseempfehlung! Dörte Hansen erzählt in ihrem Roman über das Verschwinden der bäuerlichen Welt, insbesondere über das Nordfriesland ihrer Kindheit. Den Rahmen bildet die Rückkehr Ingwer Feddersen in das Dorf Brinkebüll, in dem seine Großeltern noch leben. Er lebt seit 25 Jahren in Kiel mit seiner Freundin in einer Wohngemeinschaft. Im Dorf sieht er den Niedergang in allen Bereichen. Auf den Feldern wächst überwiegend Mais und weit und breit keine Vögel und keine Kühe zu sehen. Dörte Hansen beschreibt die Mittagsstunde, in der die Geheimnisse stattfinden… Die großartige melancholische Geschichte ist klug erzählt, in poetischer Sprache mit hintergründigen Humor. Absolute Leseempfehlung!

„Ganz große Kunst“

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Mein Hörbuch des Jahres 2018: Hannelore Hoger liest Dörte Hansens "Mittagsstunde". Ein absoluter Hörgenuss, der mich völlig in seinen Bann zog. Hochachtung vor der Autorin dieses wunderbaren Buchs, aber die Hörbuchversion von Hannelore Hoger macht aus dem Roman ein Kunstwerk. Ich habe gelacht und geweint und gestaunt und es sehr genossen! Großartig! Mein Hörbuch des Jahres 2018: Hannelore Hoger liest Dörte Hansens "Mittagsstunde". Ein absoluter Hörgenuss, der mich völlig in seinen Bann zog. Hochachtung vor der Autorin dieses wunderbaren Buchs, aber die Hörbuchversion von Hannelore Hoger macht aus dem Roman ein Kunstwerk. Ich habe gelacht und geweint und gestaunt und es sehr genossen! Großartig!

Lisa Leiteritz, Thalia-Buchhandlung Marburg

Ich glaube, ich bin zu jung, um das Buch in Gänze zu verstehen. Doch ich bin hingerissen von Dörte Hansens geschärftem Blick und der durchdachten, hingebungsvollen Sprache. Ich glaube, ich bin zu jung, um das Buch in Gänze zu verstehen. Doch ich bin hingerissen von Dörte Hansens geschärftem Blick und der durchdachten, hingebungsvollen Sprache.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Dorfleben: für die Einen für immer und für den anderen? Schön zu lesen, aber kein Roman, der mich nachhaltig beeindruckt hat. Dorfleben: für die Einen für immer und für den anderen? Schön zu lesen, aber kein Roman, der mich nachhaltig beeindruckt hat.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Limburg

Ein tiefes melancholische Buch über eine Dorfgemeinschaft deren alte Werte im Umbruch zur Moderne stehen. Wunderschön, die fein gezeichneten, teils skurrilen Chataktere.
Ein tiefes melancholische Buch über eine Dorfgemeinschaft deren alte Werte im Umbruch zur Moderne stehen. Wunderschön, die fein gezeichneten, teils skurrilen Chataktere.

„Ich hätte gerne noch weiter gelesen.....so gut!!!“

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

...aber nach 320 Seiten war Schluss. Am Anfang hatte ich Probleme mit den Namen und dem Schreibstil, aber als ich dann wusste, wer wer ist, habe ich mit Genuss gelesen, wie sich Ingwer rührend um seine alten Großeltern kümmert, wie es im Dorf vor 50 Jahren zu ging und, wie es sich bis heute verändert hat. Großartig! ...aber nach 320 Seiten war Schluss. Am Anfang hatte ich Probleme mit den Namen und dem Schreibstil, aber als ich dann wusste, wer wer ist, habe ich mit Genuss gelesen, wie sich Ingwer rührend um seine alten Großeltern kümmert, wie es im Dorf vor 50 Jahren zu ging und, wie es sich bis heute verändert hat. Großartig!

Lea Denkel, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Ich fand schon das Debüt "Altes Land" sehr gelungen. Aber das hier toppt das Ganze für mich noch mal. Purer Lesegenuss und ich warte ab jetzt auf das nächste Werk der Autorin. Ich fand schon das Debüt "Altes Land" sehr gelungen. Aber das hier toppt das Ganze für mich noch mal. Purer Lesegenuss und ich warte ab jetzt auf das nächste Werk der Autorin.

„Vom Verschwinden und Weiterleben“

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

" Die Zeit der Bauern ging zu Ende. Man blies das
Feuer aus, man brach die Zelte ab und ließ
die letzten Sesshaften zurück. Zeitalter fingen an
und endeten, so einfach war das...." ( Zitat)
Mit Wehmut erzählt Hansen vom Verschwinden
des dörflichen Lebens.
Und doch auch vom Akzeptieren, Vorrausschauen
und Weitergehen.
" Die Zeit der Bauern ging zu Ende. Man blies das
Feuer aus, man brach die Zelte ab und ließ
die letzten Sesshaften zurück. Zeitalter fingen an
und endeten, so einfach war das...." ( Zitat)
Mit Wehmut erzählt Hansen vom Verschwinden
des dörflichen Lebens.
Und doch auch vom Akzeptieren, Vorrausschauen
und Weitergehen.

„Weihnachtstipp Nr.1“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

"Im November stand das Wasser auf den Feldern, und der Himmel legte Steine auf das Land, Schleifsteine und Schieferplatten, Beton, Granit, Zement, Kies, Schotter. Dicke Stapel schweres Grau, als müßte dieses Land noch flacher werden." Ein Satz zum Niederknien! Und dieses wunderbare Buch ist voll von solchen Landschafts- und Seelenlandschaftsbeschreibungen, und zieht uns Leserinnen und Leser in eine Geschichte, nein ganz viele Geschichten, vom Weggehen, Nichtweggehenkönnen und Wiederkehren. "Im November stand das Wasser auf den Feldern, und der Himmel legte Steine auf das Land, Schleifsteine und Schieferplatten, Beton, Granit, Zement, Kies, Schotter. Dicke Stapel schweres Grau, als müßte dieses Land noch flacher werden." Ein Satz zum Niederknien! Und dieses wunderbare Buch ist voll von solchen Landschafts- und Seelenlandschaftsbeschreibungen, und zieht uns Leserinnen und Leser in eine Geschichte, nein ganz viele Geschichten, vom Weggehen, Nichtweggehenkönnen und Wiederkehren.

„Wunderbar“

Heike Steinert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein würdiger Nachfolgeroman. Wunderbar lebensnah beschreibt D.Hansen das Leben und die Menschen in einem kleinen Dorf im Norden Deutschlandes. Sie berichtet von Veränderungen, die mit dem Fortschritt Einzug halten, und die sich nicht unbedingt positiv auf die Dorfgemeinschaft auswirken. Ein würdiger Nachfolgeroman. Wunderbar lebensnah beschreibt D.Hansen das Leben und die Menschen in einem kleinen Dorf im Norden Deutschlandes. Sie berichtet von Veränderungen, die mit dem Fortschritt Einzug halten, und die sich nicht unbedingt positiv auf die Dorfgemeinschaft auswirken.

„Früher war alles besser“

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

Dies ist die Geschichte vom norddeutschen Dorf Brinkebüll und allen seinen liebenswerten Bewohnern. Allen voran Ingwer Feddersen und seine Großeltern Ella und Sönke. Ingwer, der es als einer der wenigen geschafft hat zu studieren und in die Großstadt zu entkommen, kehrt nun zurück in den heimischen Gasthof, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Wunderbar wehmütig und einfach schön erzählt. Sehr zu empfehlen ist auch das Hörbuch, herrlich gelesen von Hannelore Hoger. Dies ist die Geschichte vom norddeutschen Dorf Brinkebüll und allen seinen liebenswerten Bewohnern. Allen voran Ingwer Feddersen und seine Großeltern Ella und Sönke. Ingwer, der es als einer der wenigen geschafft hat zu studieren und in die Großstadt zu entkommen, kehrt nun zurück in den heimischen Gasthof, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Wunderbar wehmütig und einfach schön erzählt. Sehr zu empfehlen ist auch das Hörbuch, herrlich gelesen von Hannelore Hoger.

Katalin Kocsis, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Ein tiefer Roman über das Dorfleben im Wandel der Zeit mit den dazu gehörigen urigen norddeutschen Einwohnern. Einfühlsame Einblicke in ein nicht immer idyllisches Landleben. Ein tiefer Roman über das Dorfleben im Wandel der Zeit mit den dazu gehörigen urigen norddeutschen Einwohnern. Einfühlsame Einblicke in ein nicht immer idyllisches Landleben.

„Mein Lieblingsbuch des Jahres“

Gabriele Sudhoff, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Die Mittagsstunde war heilig, denn ein ganzes Dorf ruhte. Auch mir ist das aus eigener Kindheit noch sehr gut in Erinnerung. Ebenso das Verschwinden der dörflichen Strukturen und die Wehmut darüber.
Dieser Roman ist mein Buch des Jahres. Mit unglaublicher Sprachkraft wird hier die Geschichte eines ganzen Dorfes und die Geschichte eines Rückkehrers erzählt. Ich hätte nicht gedacht, dass Dörte Hansen den großen Erfolg von "Altes Land" übertreffen kann. Aber ihr ist der große Wurf gelungen. Dieser Roman sitzt, mit jedem Satz, mit jedem Wort. Die Geschichte ist stimmig. Die sprachlich gezeichneten Bilder sind noch stärker als bei "Altes Land" und berühren unglaublich.


Die Mittagsstunde war heilig, denn ein ganzes Dorf ruhte. Auch mir ist das aus eigener Kindheit noch sehr gut in Erinnerung. Ebenso das Verschwinden der dörflichen Strukturen und die Wehmut darüber.
Dieser Roman ist mein Buch des Jahres. Mit unglaublicher Sprachkraft wird hier die Geschichte eines ganzen Dorfes und die Geschichte eines Rückkehrers erzählt. Ich hätte nicht gedacht, dass Dörte Hansen den großen Erfolg von "Altes Land" übertreffen kann. Aber ihr ist der große Wurf gelungen. Dieser Roman sitzt, mit jedem Satz, mit jedem Wort. Die Geschichte ist stimmig. Die sprachlich gezeichneten Bilder sind noch stärker als bei "Altes Land" und berühren unglaublich.


„Ein neues Herzensbuch“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Das zweite Buch nach einem riesigen Erfolg ist immer schwierig, zumal die Leser ja enorme Erwartungen haben.
Dörte Hansen gelingt es meisterlich, an "Altes Land" anzuknüpfen, ich persönlich finde "Mittagsstunde" sogar noch ein bisschen besser.
Gleich auf der ersten Seite ist man gefesselt und verliert sich in den Geschichten um Ingwer Feddersen. Ich kenne wenige Autoren, die mit so viel Herzenswärme und feinem Humor schreiben wie Dörte Hansen.
Ganz großes Kino!
Das zweite Buch nach einem riesigen Erfolg ist immer schwierig, zumal die Leser ja enorme Erwartungen haben.
Dörte Hansen gelingt es meisterlich, an "Altes Land" anzuknüpfen, ich persönlich finde "Mittagsstunde" sogar noch ein bisschen besser.
Gleich auf der ersten Seite ist man gefesselt und verliert sich in den Geschichten um Ingwer Feddersen. Ich kenne wenige Autoren, die mit so viel Herzenswärme und feinem Humor schreiben wie Dörte Hansen.
Ganz großes Kino!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Ein großartiger Roman über den Wandel des ländlichen Lebens in den 70 iger Jahren.Doerte Hansen ist eine großartige Erzählerin ,die Sprache wunderbar bildhaft und ausdrucksstark. Ein großartiger Roman über den Wandel des ländlichen Lebens in den 70 iger Jahren.Doerte Hansen ist eine großartige Erzählerin ,die Sprache wunderbar bildhaft und ausdrucksstark.

Claudia Hanella, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Ein großartiges Buch, Dörte Hansen hat mich auch mit Ihrem zweiten Buch voll und ganz in Ihren Bann gezogen.

Einer der besten Titel in diesem Jahr.

Ein großartiges Buch, Dörte Hansen hat mich auch mit Ihrem zweiten Buch voll und ganz in Ihren Bann gezogen.

Einer der besten Titel in diesem Jahr.

„Ein Dorfroman mit wunderbaren nordfriesischen Charakteren“

Ruth Roßmeisl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Ein Buch, daß den Leser einlädt, ganz genau zwischen den Zeilen zu lesen - einige Dialoge sind sogar in " Platt " gehalten, was mich sehr an meine Urgroßeltern erinnert, die im bayr.Exil auf "Platt" gestritten haben . Ein feinfühliger Roman, der realistisch die Zwänge ud die Kontrolle ei es " Kuhkaffs" Ein Buch, daß den Leser einlädt, ganz genau zwischen den Zeilen zu lesen - einige Dialoge sind sogar in " Platt " gehalten, was mich sehr an meine Urgroßeltern erinnert, die im bayr.Exil auf "Platt" gestritten haben . Ein feinfühliger Roman, der realistisch die Zwänge ud die Kontrolle ei es " Kuhkaffs"

„Lieblingsbuch !!“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Ingwer Feddersen verbringt sein Sabbatical in seinem Heimatdorf Brinkebüll.
Nicht ganz freiwillig - er muss ( und will )sich um die Grosseltern Sönke und Ella kümmern, die ihn aufgezogen haben. Für ihn, den Hochschullehrer aus Kiel, ist es eine Reise in die eigene Kindheit. Aber das Dorf seiner Kindheit existiert nicht mehr .....
Eine wunderbar warmherzige Geschichte über Familie, Kindheit und Wandel. Es wimmelt von Geschichten in der Geschichte, die mit leichter Hand erzählt den Leser in das Buch ziehen.
Wunderschön - und ich habe extra langsam gelesen, um lange was davon zu haben !!
Ingwer Feddersen verbringt sein Sabbatical in seinem Heimatdorf Brinkebüll.
Nicht ganz freiwillig - er muss ( und will )sich um die Grosseltern Sönke und Ella kümmern, die ihn aufgezogen haben. Für ihn, den Hochschullehrer aus Kiel, ist es eine Reise in die eigene Kindheit. Aber das Dorf seiner Kindheit existiert nicht mehr .....
Eine wunderbar warmherzige Geschichte über Familie, Kindheit und Wandel. Es wimmelt von Geschichten in der Geschichte, die mit leichter Hand erzählt den Leser in das Buch ziehen.
Wunderschön - und ich habe extra langsam gelesen, um lange was davon zu haben !!

Lisa Viniol, Thalia-Buchhandlung Marburg

Sprachlich überzeugendes Werk, dass die Dorfidylle/-Hölle auf den Punkt bringt. Sprachlich überzeugendes Werk, dass die Dorfidylle/-Hölle auf den Punkt bringt.

„Lebenslügen und anderer Zeitvertreib im Dorf“

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Ich bin ein Großstadtmensch. Ich bin zwar in einer Kleinstadt aufgewachsen, habe mich da aber nie als passend empfunden. Von daher verwundet es wohl nicht, dass ich nicht so sehr auf das Dorfleben anspringe, das Dörte Hansen schildert.

Ich habe "Altes Land" nicht gelesen, sodass ich keinen Vergleich habe, um Hansens Stil weitreichender zu beurteilen. Ohne Frage schafft sie griffige Figuren. Auch wenn es eine Fülle an Charakteren gibt, sind die relevanten Figuren so klar, dass man nie Gefahr läuft, sie durcheinander zu bringen.

Trotzdem springt für mich der Funke mit den meisten Figuren einfach nicht über. Hansens Figuren haben sämtlich Fehler, was eigentlich den Drang zur Empathie verstärken sollte, doch immer wieder beschleicht mich eher ein Auf-die-Figuren-Herabschauen, weshalb sie nicht bei mir landen.

Es gibt Ausnahmen. Die zentrale Familie sind die Feddersens, und während ich keinerlei Bezug zu Marret entwickelt habe und nur wenig zu Ella, erreichen mich Ingwer und Sönke schon. Besonders Letzterer jongliert Willensstärke und Gutmütigkeit in einer bemerkenswerten Art. Leider kommt dagegen Gönke Boysen, die eine Figur, die aktiv das Dorf zu verlassen strebt, ziemlich kurz.

Das alles macht das Buch nicht zu einem schlechten - gerade auch die Hingabe zum Plattdeutschen ist eindrucksvoll - nur kommen das Buch und ich nicht auf einen gemeinsamen Nenner.
Ich bin ein Großstadtmensch. Ich bin zwar in einer Kleinstadt aufgewachsen, habe mich da aber nie als passend empfunden. Von daher verwundet es wohl nicht, dass ich nicht so sehr auf das Dorfleben anspringe, das Dörte Hansen schildert.

Ich habe "Altes Land" nicht gelesen, sodass ich keinen Vergleich habe, um Hansens Stil weitreichender zu beurteilen. Ohne Frage schafft sie griffige Figuren. Auch wenn es eine Fülle an Charakteren gibt, sind die relevanten Figuren so klar, dass man nie Gefahr läuft, sie durcheinander zu bringen.

Trotzdem springt für mich der Funke mit den meisten Figuren einfach nicht über. Hansens Figuren haben sämtlich Fehler, was eigentlich den Drang zur Empathie verstärken sollte, doch immer wieder beschleicht mich eher ein Auf-die-Figuren-Herabschauen, weshalb sie nicht bei mir landen.

Es gibt Ausnahmen. Die zentrale Familie sind die Feddersens, und während ich keinerlei Bezug zu Marret entwickelt habe und nur wenig zu Ella, erreichen mich Ingwer und Sönke schon. Besonders Letzterer jongliert Willensstärke und Gutmütigkeit in einer bemerkenswerten Art. Leider kommt dagegen Gönke Boysen, die eine Figur, die aktiv das Dorf zu verlassen strebt, ziemlich kurz.

Das alles macht das Buch nicht zu einem schlechten - gerade auch die Hingabe zum Plattdeutschen ist eindrucksvoll - nur kommen das Buch und ich nicht auf einen gemeinsamen Nenner.

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Zwischen Tradition und Moderne, vieles trifft in Brinkebüll aufeinander. Eindrückliche Charaktere und ein schwungvoller Schreibstil, gelungene Unterhaltung.
Sehr lesenswert!
Zwischen Tradition und Moderne, vieles trifft in Brinkebüll aufeinander. Eindrückliche Charaktere und ein schwungvoller Schreibstil, gelungene Unterhaltung.
Sehr lesenswert!

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dörte Hansen erzählt schnörkellos und kompromisslos die Geschichte der Familie Feddersen aus dem norddeutschen Dorf Brinkebüll von den Nachkriegsjahren bis in die Gegenwart. Dörte Hansen erzählt schnörkellos und kompromisslos die Geschichte der Familie Feddersen aus dem norddeutschen Dorf Brinkebüll von den Nachkriegsjahren bis in die Gegenwart.

„Ein Dorf zum Verlieben“

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Mit großer Vorfreude und hoher Erwartung habe ich den zweiten Roman von Dörte Hansen gelesen, da ich schon "Altes Land" super fand, und muß sagen, sie hat bei "Mittagsstunde" noch eine Schippe draufgelegt. Schnörkellos, mit ganz viel Feingefühl, Wärme, Humor, sehr außergewöhnlichem, ehrlichem Schreibstil und einer Portion Wehmut nimmt sie den Leser mit auf eine wunderbare Reise in ein kleines Dorf in Nordfriesland mit seinen schrägen, schroffen und liebenswerten Menschen, die stark und kämpferisch versuchen, den Niedergang von alten Traditionen zu verhindern. Ein grandioses Lesevergnügen und eine Homage an das Leben auf dem Lande. Mit großer Vorfreude und hoher Erwartung habe ich den zweiten Roman von Dörte Hansen gelesen, da ich schon "Altes Land" super fand, und muß sagen, sie hat bei "Mittagsstunde" noch eine Schippe draufgelegt. Schnörkellos, mit ganz viel Feingefühl, Wärme, Humor, sehr außergewöhnlichem, ehrlichem Schreibstil und einer Portion Wehmut nimmt sie den Leser mit auf eine wunderbare Reise in ein kleines Dorf in Nordfriesland mit seinen schrägen, schroffen und liebenswerten Menschen, die stark und kämpferisch versuchen, den Niedergang von alten Traditionen zu verhindern. Ein grandioses Lesevergnügen und eine Homage an das Leben auf dem Lande.

„Was so alles in einem Dorf passieren kann...“

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Ein weiterer wundervoller Roman von Dörte Hänsen. Ähnlich wie auch im ‚Alten Land‘ geht es hier um die Bewohner eines Dorfes mit all ihren Verbindungen und Verzwickungen. Die Autorin stellt die Charaktere sehr ausführlich und mit tiefen Einblicken dar. Es ist eine Freude diesen Roman zu lesen. Ein weiterer wundervoller Roman von Dörte Hänsen. Ähnlich wie auch im ‚Alten Land‘ geht es hier um die Bewohner eines Dorfes mit all ihren Verbindungen und Verzwickungen. Die Autorin stellt die Charaktere sehr ausführlich und mit tiefen Einblicken dar. Es ist eine Freude diesen Roman zu lesen.

„Ein neues Lieblingsbuch!“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Großartig, das zweite Buch von Dörte Hansen. Alle Landkinder finden sich irgendwie wieder in diesen Geschichten. Zum Lachen und Weinen und zu Herzen gehend erzählt. Die Geschichte von Heimat und Dazugehören, von Veränderung und einer Welt, die es so nicht mehr gibt. . Ich bin absolut begeistert und hab ein neues Lieblingsbuch. Großartig, das zweite Buch von Dörte Hansen. Alle Landkinder finden sich irgendwie wieder in diesen Geschichten. Zum Lachen und Weinen und zu Herzen gehend erzählt. Die Geschichte von Heimat und Dazugehören, von Veränderung und einer Welt, die es so nicht mehr gibt. . Ich bin absolut begeistert und hab ein neues Lieblingsbuch.

Kirsten Küper-Jagsteit, Thalia-Buchhandlung Neuss

Wehmütiger Blick zurück. Nein, früher war nicht alles besser, aber anders... Das Warten hat sich gelohnt! Wehmütiger Blick zurück. Nein, früher war nicht alles besser, aber anders... Das Warten hat sich gelohnt!

„„Na, Marret, geiht de Welt mol wedder ünner?““

Ruth Strotmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Mein Lieblingsbuch 2018!
Über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren schildert Dörte Hansen das Leben in Brinkebüll, einem kleinen, fiktiven Dorf in Nordfriesland.
Humorvoll, warmherzig und mit einem realistischen Blick auf das dörfliche Miteinander, erzählt sie vom Leben auf dem Lande, das geprägt ist von einer tiefen Verbundenheit und Hilfsbereitschaft, das aber auch soziale Anpassung bedeutet, Unterordnung und Kontrolle, und kaum Anrecht auf Individualität gewährt.
Im Mittelpunkt des Romans steht die Familie Feddersen, Besitzer der örtlichen Gaststätte.
Sönke, „de Kröger“, bereits weit über achtzig Jahre, der verbissen an seinem Gasthof festhält und Ella, seine an Demenz erkrankte Frau. Ihr Enkel Ingwer, Spitzname Kümmerling!, ist sozusagen hinterm Gasthaustresen aufgewachsen und unterrichtet nun als Doktor der Geologie an der Uni. Er fühlt sich schuldig, weil er damals den großelterlichen Gasthof nicht übernommen hat, sondern zum Studieren nach Kiel gegangen ist. Ein Verlorener, der ein Gefühl von Verrat und Zerrissenheit in sich trägt und sich in keiner der so gegensätzlichen Welten richtig zuhause fühlt.
Und es gibt die Dorfbewohner...zum Beispiel Heini Wischer, der an schuldenfreie Mischbetriebe glaubt oder Gönke Boysen, die als Kind die Menschen mit ihrer Schreierei verrückt gemacht hat, bis sie endlich im Lesen eine Flucht aus dem engen Dorf findet. Und natürlich „Sheriff“ Heiko Ketelsen, der aus dem Brinkebüller Gasthof eine Westernkneipe mit „Tanzscheunenfeeling“ machen möchte... Man begegnet vielen knorrigen Typen, einsamen und geschwätzigen Menschen, Alkoholikern und „Halfbackte“... so wie Marret, Sönke und Ellas Tochter, die gerne auf dem Dach sitzt und den Tauben zuhört und mit ihren Klapperlatschen durchs Dorf klappert und vom Weltuntergang orakelt.
„Marrets Untergangsgeschichten waren wie der Wind aus Holland – schief und seltsam, mehr auch nicht“.
Doch „Mittagsstunde“ ist auch ein Buch über das Verschwinden:
das Verschwinden der Hecken und der Vögel durch die Flurbereinigung in den sechziger und siebziger Jahren. Das Verschwinden einer ländlichen Welt mit ihren Traditionen, in der die Mittagsstunde ebenso unantastbar war wie der sonntägliche Frühschoppen im dörflichen Gasthof.
„Und mit der Flurbereinigung wurde nicht nur das Enge, Schiefe, Verwinkelte und zugewachsene der Landschaft begradigt, sondern auch die Menschen, die dort lebten.“ Und letzlich das Verschwinden von Ellas Verstand und ihren Erinnerungen...

Das Lesen dieses Buches hat mir sehr viel Freude gemacht!
Besonders gelungen finde ich die Idee, die einzelnen Kapitel des Buches mit berühmten Schlager- und Songtiteln zu überschreiben. (Heart of Gold“...“Schneewalzer“...“Schuld war nur der Bossa-Nova“....)
Diese Kapitel, erscheinen mir wie bunte aneinandergereihte Perlen, mal humorvoll, mal skurril, manchmal traurig, mal anrührend, aber immer warmherzig. Als Ganzes ergeben sie ein wunderbares kostbares (Lese-) Schmuckstück.
Bei Dörte Hansens Roman scheint nicht den ganzen Tag wärmend die Sonne auf grüne Wiesen, während Blumen duften und auf vorbeiziehende Schmetterlinge warten. Die Äpfel hängen nicht prall, dick und ohne Wurm am niedrigen Ast des Baumes zum Pflücken bereit. Nein, man riecht den Stallmist, sieht Brummer auf staubigen Fensterbänken sitzen und überarbeitete Männer und Frauen, die vor Müdigkeit in der Mittagsstunde auf dem Sofa der guten Stube einschlafen.
Aber gerade diese Ehrlichkeit, verbunden mit einer liebevollen Zuneigung für diesen Landstrich und seinen Menschen, machen das Besondere dieses Buches aus, das einzigartig und außergewöhnlich ist und einfach wunderbar zu lesen!
Niemand kann den weichgespülten Schleier der Romantik so anrührend, warmherzig und witzig vom allseits glorifizierten Landleben ziehen wie Dörte Hansen.
Ich gebe gerne 5 Sterne und einen "Bonusstern" für die plattdeutschen Dialoge!
Mein Lieblingsbuch 2018!
Über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren schildert Dörte Hansen das Leben in Brinkebüll, einem kleinen, fiktiven Dorf in Nordfriesland.
Humorvoll, warmherzig und mit einem realistischen Blick auf das dörfliche Miteinander, erzählt sie vom Leben auf dem Lande, das geprägt ist von einer tiefen Verbundenheit und Hilfsbereitschaft, das aber auch soziale Anpassung bedeutet, Unterordnung und Kontrolle, und kaum Anrecht auf Individualität gewährt.
Im Mittelpunkt des Romans steht die Familie Feddersen, Besitzer der örtlichen Gaststätte.
Sönke, „de Kröger“, bereits weit über achtzig Jahre, der verbissen an seinem Gasthof festhält und Ella, seine an Demenz erkrankte Frau. Ihr Enkel Ingwer, Spitzname Kümmerling!, ist sozusagen hinterm Gasthaustresen aufgewachsen und unterrichtet nun als Doktor der Geologie an der Uni. Er fühlt sich schuldig, weil er damals den großelterlichen Gasthof nicht übernommen hat, sondern zum Studieren nach Kiel gegangen ist. Ein Verlorener, der ein Gefühl von Verrat und Zerrissenheit in sich trägt und sich in keiner der so gegensätzlichen Welten richtig zuhause fühlt.
Und es gibt die Dorfbewohner...zum Beispiel Heini Wischer, der an schuldenfreie Mischbetriebe glaubt oder Gönke Boysen, die als Kind die Menschen mit ihrer Schreierei verrückt gemacht hat, bis sie endlich im Lesen eine Flucht aus dem engen Dorf findet. Und natürlich „Sheriff“ Heiko Ketelsen, der aus dem Brinkebüller Gasthof eine Westernkneipe mit „Tanzscheunenfeeling“ machen möchte... Man begegnet vielen knorrigen Typen, einsamen und geschwätzigen Menschen, Alkoholikern und „Halfbackte“... so wie Marret, Sönke und Ellas Tochter, die gerne auf dem Dach sitzt und den Tauben zuhört und mit ihren Klapperlatschen durchs Dorf klappert und vom Weltuntergang orakelt.
„Marrets Untergangsgeschichten waren wie der Wind aus Holland – schief und seltsam, mehr auch nicht“.
Doch „Mittagsstunde“ ist auch ein Buch über das Verschwinden:
das Verschwinden der Hecken und der Vögel durch die Flurbereinigung in den sechziger und siebziger Jahren. Das Verschwinden einer ländlichen Welt mit ihren Traditionen, in der die Mittagsstunde ebenso unantastbar war wie der sonntägliche Frühschoppen im dörflichen Gasthof.
„Und mit der Flurbereinigung wurde nicht nur das Enge, Schiefe, Verwinkelte und zugewachsene der Landschaft begradigt, sondern auch die Menschen, die dort lebten.“ Und letzlich das Verschwinden von Ellas Verstand und ihren Erinnerungen...

Das Lesen dieses Buches hat mir sehr viel Freude gemacht!
Besonders gelungen finde ich die Idee, die einzelnen Kapitel des Buches mit berühmten Schlager- und Songtiteln zu überschreiben. (Heart of Gold“...“Schneewalzer“...“Schuld war nur der Bossa-Nova“....)
Diese Kapitel, erscheinen mir wie bunte aneinandergereihte Perlen, mal humorvoll, mal skurril, manchmal traurig, mal anrührend, aber immer warmherzig. Als Ganzes ergeben sie ein wunderbares kostbares (Lese-) Schmuckstück.
Bei Dörte Hansens Roman scheint nicht den ganzen Tag wärmend die Sonne auf grüne Wiesen, während Blumen duften und auf vorbeiziehende Schmetterlinge warten. Die Äpfel hängen nicht prall, dick und ohne Wurm am niedrigen Ast des Baumes zum Pflücken bereit. Nein, man riecht den Stallmist, sieht Brummer auf staubigen Fensterbänken sitzen und überarbeitete Männer und Frauen, die vor Müdigkeit in der Mittagsstunde auf dem Sofa der guten Stube einschlafen.
Aber gerade diese Ehrlichkeit, verbunden mit einer liebevollen Zuneigung für diesen Landstrich und seinen Menschen, machen das Besondere dieses Buches aus, das einzigartig und außergewöhnlich ist und einfach wunderbar zu lesen!
Niemand kann den weichgespülten Schleier der Romantik so anrührend, warmherzig und witzig vom allseits glorifizierten Landleben ziehen wie Dörte Hansen.
Ich gebe gerne 5 Sterne und einen "Bonusstern" für die plattdeutschen Dialoge!

„Eine emotionale, spannende Reise in die Provinz“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein Mann kehrt heim in ein alterndes Dorf in der norddeutschen Tiefebene. Ein wunderbares Buch über Heimat, Verlust, Familie und den Umgang mit der eigenen, privaten Geschichte. Ein Mann kehrt heim in ein alterndes Dorf in der norddeutschen Tiefebene. Ein wunderbares Buch über Heimat, Verlust, Familie und den Umgang mit der eigenen, privaten Geschichte.

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Dörte Hansen ist wieder die perfekte Symbiose von Sprache und Geschichte gelungen, eine Geschichte vom Wandel der Zeit, großartig und beeindruckend mit einer großen Portion Wehmut. Dörte Hansen ist wieder die perfekte Symbiose von Sprache und Geschichte gelungen, eine Geschichte vom Wandel der Zeit, großartig und beeindruckend mit einer großen Portion Wehmut.

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Ein kleines Dorf in Nordfriesland und die Geschichte seiner Häuser, Äcker, Läden, Gasthäuser, Straßen und natürlich seiner Bewohner. Wehmütig, schnörkellos, humorvoll und sehr klug Ein kleines Dorf in Nordfriesland und die Geschichte seiner Häuser, Äcker, Läden, Gasthäuser, Straßen und natürlich seiner Bewohner. Wehmütig, schnörkellos, humorvoll und sehr klug

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein sehr vielschichtiger Roman über den Wandel der Zeit auf dem Land. Wer "Altes Land" gemocht hat, wird dieses Buch lieben! Ein sehr vielschichtiger Roman über den Wandel der Zeit auf dem Land. Wer "Altes Land" gemocht hat, wird dieses Buch lieben!

„Schon wieder ein Dorfroman?!“

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Ja, aber was für einer!
Dörte Hansen erzählt vom dörflichen Leben, vom Streben der Jungen, diese Enge hinter sich zu lassen, von den Auswirkungen, der "Flurbereinigung", vom Sterben des Dorfes und den späten Wiederbelebungsversuchen. Die Hauptfigur ist ebenso geschickt wie unspektakulär gewählt: ein Mann in mittleren Jahren, immer noch nicht im Leben so richtig angekommen und doch mit seinem Schicksal mehr versöhnt als manch anderer.
Schöne, intelligente Lektüre!
Ja, aber was für einer!
Dörte Hansen erzählt vom dörflichen Leben, vom Streben der Jungen, diese Enge hinter sich zu lassen, von den Auswirkungen, der "Flurbereinigung", vom Sterben des Dorfes und den späten Wiederbelebungsversuchen. Die Hauptfigur ist ebenso geschickt wie unspektakulär gewählt: ein Mann in mittleren Jahren, immer noch nicht im Leben so richtig angekommen und doch mit seinem Schicksal mehr versöhnt als manch anderer.
Schöne, intelligente Lektüre!

„Eine Hommage an die ländliche Welt! “

Anika Meinhardt, Thalia-Buchhandlung Einbeck

Dörte Hansen weiß einfach, wie man Romane schreibt. In "Mittagsstunde" beschreibt sie Leben und Leute auf dem Land in Schleswig-Holstein. Sie zeigt die Überreste der bäuerlichen Welt, aber auch den Zusammenhalt, der noch immer zwischen den gebliebenen Bewohnern herrscht.
Während der Lektüre überkam mich das seltsame Gefühl, dass ich mich in der Geschichte wie zu Hause fühlte. Und das macht für mich diesen wunderbaren Roman aus. Absolute Leseempfehlung!
Dörte Hansen weiß einfach, wie man Romane schreibt. In "Mittagsstunde" beschreibt sie Leben und Leute auf dem Land in Schleswig-Holstein. Sie zeigt die Überreste der bäuerlichen Welt, aber auch den Zusammenhalt, der noch immer zwischen den gebliebenen Bewohnern herrscht.
Während der Lektüre überkam mich das seltsame Gefühl, dass ich mich in der Geschichte wie zu Hause fühlte. Und das macht für mich diesen wunderbaren Roman aus. Absolute Leseempfehlung!

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Die Spezialität von Dörte Hansen sind knorrige, mit der Landschaft verwachsene Typen. In Nordfriesland in einem alten Gasthof mit knarzigem Tanzboden wird die Geschichte lebendig. Die Spezialität von Dörte Hansen sind knorrige, mit der Landschaft verwachsene Typen. In Nordfriesland in einem alten Gasthof mit knarzigem Tanzboden wird die Geschichte lebendig.

„Berührend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ja, früher war die Mittagsstunde heilig! Da wurde eben kein Krach gemacht! Da huschte man, wenn überhaupt, auf Zehenspitzen durchs Haus. Dörte Hansen ist wieder ein großartiger Familienroman gelungen, der von vielen verschwundenen Dingen erzählt! Ja, früher war die Mittagsstunde heilig! Da wurde eben kein Krach gemacht! Da huschte man, wenn überhaupt, auf Zehenspitzen durchs Haus. Dörte Hansen ist wieder ein großartiger Familienroman gelungen, der von vielen verschwundenen Dingen erzählt!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ebenso faszinierend... nein, noch stärker als "Altes Land". Hansen beschreibt den Wandel von Zeit und Gesellschaft am Beispiel dörflichen Lebens. Bedrückend und doch hoffnungsvoll. Ebenso faszinierend... nein, noch stärker als "Altes Land". Hansen beschreibt den Wandel von Zeit und Gesellschaft am Beispiel dörflichen Lebens. Bedrückend und doch hoffnungsvoll.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Blüte und Niedergang eines Dorfes. Erinnerungen werden in Ingwer wach als er seine alten Großeltern unterstützt. Anfangs mehr aus Pflichtgefühl aber dann aus Liebe zum Gestern. Blüte und Niedergang eines Dorfes. Erinnerungen werden in Ingwer wach als er seine alten Großeltern unterstützt. Anfangs mehr aus Pflichtgefühl aber dann aus Liebe zum Gestern.

„Heimat ist … “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Nach ihrem Sensationserfolg 'Altes Land' haben wir drei Jahre auf einen neuen Roman von Dörte Hansen gewartet. Schauplatz ist diesesmal der fiktive Ort Brinkebüll irgendwo in Friesland, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Hansen porträtiert kenntnisreich ein durchaus realistisches Zeitpanorama von Beginn der 1960'er bis heute. Auf eine nachdenklich amüsante Weise und mit einer Spur Ironie schreibt sie von Wandel - Familie – Herkunft – Dankbarkeit – persönlicher Veränderung, ohne dabei pathetisch zu sein. Plattdeutsche Dialoge unterstreichen die Zugehörigkeit zum Dorf.
Wie Ingwer Feddersen wollten viele der heute um die 50-jährigen damals nichts sehnlicher als ihrem spießigen miefigen Dorf entkommen. Nach gut 20 Jahren kehrt Ingwer zurück in sein 'Kaff' – und diese Bezeichnung ist durchaus liebevoll gemeint. Inzwischen hat er promoviert, eine gänzlich andere, größere Welt außerhalb seines Heimatdorfs kennengelernt. Er könnte ganz bequem sein neues Leben leben, doch stellt er sich seiner Vergangenheit – seiner Herkunft. Wird er seine Heimat finden?
Nach ihrem Sensationserfolg 'Altes Land' haben wir drei Jahre auf einen neuen Roman von Dörte Hansen gewartet. Schauplatz ist diesesmal der fiktive Ort Brinkebüll irgendwo in Friesland, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Hansen porträtiert kenntnisreich ein durchaus realistisches Zeitpanorama von Beginn der 1960'er bis heute. Auf eine nachdenklich amüsante Weise und mit einer Spur Ironie schreibt sie von Wandel - Familie – Herkunft – Dankbarkeit – persönlicher Veränderung, ohne dabei pathetisch zu sein. Plattdeutsche Dialoge unterstreichen die Zugehörigkeit zum Dorf.
Wie Ingwer Feddersen wollten viele der heute um die 50-jährigen damals nichts sehnlicher als ihrem spießigen miefigen Dorf entkommen. Nach gut 20 Jahren kehrt Ingwer zurück in sein 'Kaff' – und diese Bezeichnung ist durchaus liebevoll gemeint. Inzwischen hat er promoviert, eine gänzlich andere, größere Welt außerhalb seines Heimatdorfs kennengelernt. Er könnte ganz bequem sein neues Leben leben, doch stellt er sich seiner Vergangenheit – seiner Herkunft. Wird er seine Heimat finden?

„Wenn die Moderne über ein Dorf hereinfällt…..“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Dörte Hansen lädt uns in ihrem neuen Roman „Mittagsstunde“ ein, Brinkebüll und seine Bewohner kennenzulernen. Sie erzählt uns vom dörflichen Leben im Wandel der Zeit. Sowohl Wehmut, welche mit dem Wandel einhergeht, als auch positiven Aspekte, die der Fortschritt mit sich bringt, werden thematisiert. Ihre Charaktere beschreibt sie authentisch und liebevoll. Man fühlt sich, als würde man mit den Hauptfiguren mehrere Jahrzehnte Tür an Tür leben und zum Feierabendbier in Sönke Feddersens Dorfkrug einkehren.

Besonderer und lesenswerter Roman, der zum Nachdenken anregt sowie Zuversicht hinterlässt und das Lokalkolorit der Gegend sehr gut widerspiegelt.„Eingefärbt“ mit plattdeutschen Dialogen, die man so oft lesen sollte, bis man sie versteht:)

Vielen Dank, Frau Hansen für die kurzweiligen und bereichernden Lesestunden!
Dörte Hansen lädt uns in ihrem neuen Roman „Mittagsstunde“ ein, Brinkebüll und seine Bewohner kennenzulernen. Sie erzählt uns vom dörflichen Leben im Wandel der Zeit. Sowohl Wehmut, welche mit dem Wandel einhergeht, als auch positiven Aspekte, die der Fortschritt mit sich bringt, werden thematisiert. Ihre Charaktere beschreibt sie authentisch und liebevoll. Man fühlt sich, als würde man mit den Hauptfiguren mehrere Jahrzehnte Tür an Tür leben und zum Feierabendbier in Sönke Feddersens Dorfkrug einkehren.

Besonderer und lesenswerter Roman, der zum Nachdenken anregt sowie Zuversicht hinterlässt und das Lokalkolorit der Gegend sehr gut widerspiegelt.„Eingefärbt“ mit plattdeutschen Dialogen, die man so oft lesen sollte, bis man sie versteht:)

Vielen Dank, Frau Hansen für die kurzweiligen und bereichernden Lesestunden!

„Mittags ist Ruhe.. oder auch nicht...“

Colette Stamer, Thalia-Buchhandlung Bonn

Die namensgebende Mittagsstunde ist den Brinkebüllern heilig. Die Kinder lernen von klein auf, leise die Treppen hochzuschleichen, und Marret, die verrückte Weltuntergangsfrau, verschwindet gerne in der Mittagsstunde und macht ihre Streifzüge, sammelt tote Tiere ein oder ähnliches. Sie bekommt einen Sohn, Ingwer, von wem eigentlich? Bald wird es allzu deutlich: Flurbereinigung, das Fällen der Kastanienbäume der Dorfallee, das Weichen der kleinen und das Wachsen der großen Höfe, vom stattlichen Gasthaus zur Dorfkaschemme- und nun das Gebrechliche an Mudder und Vadder, Sönke und Ella. Die Welt geht unter, klarer Fall und Marret hat Recht. Früher war halt alles besser- oder nicht?
Die namensgebende Mittagsstunde ist den Brinkebüllern heilig. Die Kinder lernen von klein auf, leise die Treppen hochzuschleichen, und Marret, die verrückte Weltuntergangsfrau, verschwindet gerne in der Mittagsstunde und macht ihre Streifzüge, sammelt tote Tiere ein oder ähnliches. Sie bekommt einen Sohn, Ingwer, von wem eigentlich? Bald wird es allzu deutlich: Flurbereinigung, das Fällen der Kastanienbäume der Dorfallee, das Weichen der kleinen und das Wachsen der großen Höfe, vom stattlichen Gasthaus zur Dorfkaschemme- und nun das Gebrechliche an Mudder und Vadder, Sönke und Ella. Die Welt geht unter, klarer Fall und Marret hat Recht. Früher war halt alles besser- oder nicht?

„Trotz hoher Erwartungshaltung: Ein großer Wurf!“

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Das neue Buch der Autorin von "Altes Land"! Ganz anders als das Debüt, aber auch ein rundum gelungener Roman: Gut gezeichnete Charaktere, feiner Humor, Situationskomik, emotionale Momente, viele verwobene Dorfgeschichten, eine sich über die Jahrzehnte änderne Atmosphäre in diesem Dorf zwischen Heimat und Abgehängtsein und nicht zuletzt eine kreative, genaue, wunderschöne Sprache. Manchmal war ich versucht, - wie auch schon bei "Altes Land" - mir einzelne Sätze aufs Sofakissen zu sticken.

Auf jeden Fall ein Lieblingsbuch!
Das neue Buch der Autorin von "Altes Land"! Ganz anders als das Debüt, aber auch ein rundum gelungener Roman: Gut gezeichnete Charaktere, feiner Humor, Situationskomik, emotionale Momente, viele verwobene Dorfgeschichten, eine sich über die Jahrzehnte änderne Atmosphäre in diesem Dorf zwischen Heimat und Abgehängtsein und nicht zuletzt eine kreative, genaue, wunderschöne Sprache. Manchmal war ich versucht, - wie auch schon bei "Altes Land" - mir einzelne Sätze aufs Sofakissen zu sticken.

Auf jeden Fall ein Lieblingsbuch!

„In der Heimat“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Dörte Hansen schreibt über Heimat, diesen ewigen Sehnsuchtsort, von dem man so früh als möglich flüchtet, um ein Leben lang immer wieder hin zu fahren und zu kontrollieren, was noch vorhanden ist und was sich wie verändert hat.
Ein melancholischer Roman, schmerzlich, wehmütig, aber genau deshalb so lesenswert, weil er bewusst macht, dass man die Scholle, die an den Füßen klebt, nicht wieder los wird.
Beeindruckende Charaktere, die mich wie in „Altes Land“, sehr berührt haben und für ein erstklassiges Leseerlebnis sorgen!
Dörte Hansen schreibt über Heimat, diesen ewigen Sehnsuchtsort, von dem man so früh als möglich flüchtet, um ein Leben lang immer wieder hin zu fahren und zu kontrollieren, was noch vorhanden ist und was sich wie verändert hat.
Ein melancholischer Roman, schmerzlich, wehmütig, aber genau deshalb so lesenswert, weil er bewusst macht, dass man die Scholle, die an den Füßen klebt, nicht wieder los wird.
Beeindruckende Charaktere, die mich wie in „Altes Land“, sehr berührt haben und für ein erstklassiges Leseerlebnis sorgen!

Roman über den unaufhaltsamen Niedergang dörflichen Lebens, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, berührt und auch traurig gemacht hat. Absolut empfehlenswert! Roman über den unaufhaltsamen Niedergang dörflichen Lebens, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, berührt und auch traurig gemacht hat. Absolut empfehlenswert!

„Eine typische Hansen“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ingwer Feddersen kehrt zurück in sein Heimatdorf, um sich ein Jahr lang um seine „Eltern“ zu kümmern, die alt und pflegebedürftig geworden sind. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Geheimnissen und Schuldgefühlen pendelnd, versucht Ingwer herauszufinden, was wirklich wichtig ist in seinem Leben. Ingwer Feddersen kehrt zurück in sein Heimatdorf, um sich ein Jahr lang um seine „Eltern“ zu kümmern, die alt und pflegebedürftig geworden sind. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Geheimnissen und Schuldgefühlen pendelnd, versucht Ingwer herauszufinden, was wirklich wichtig ist in seinem Leben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
91 Bewertungen
Übersicht
78
12
1
0
0

Hörbuch Mittagsstunde
von einer Kundin/einem Kunden aus Birstein am 23.04.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Das Hörbuch hat voll und ganz meine Erwartungen erfüllt. Ich werde immer wieder Hörbücher bei Thalia kaufen. Ich kann den Kauf jedem Hörbuch-Liebhaber nur empfehlen.

Mittagsstunde
von einer Kundin/einem Kunden aus Velbert am 25.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein sehr spannendes Buch hab es noch nicht ganz aus kann es aber weiter empfehlen. Freue mich schon auf das zweite Buch.

Schade, dass Dörte Hansen das Hörbuch nicht selber liest
von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 16.02.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Bei allem Respekt für und vor Hannelore Hoger, aber als Sprecherin dieses erfreulicherweise ungekürzten Hörbuchs halte ich sie nicht für die optimale Besetzung. Sie liest die „Mittagsstunde“ zwar durchaus stimmig und mit dem passenden hanseatischen Unterton, für meinen Geschmack jedoch insgesamt deutlich zu langsam, zu monoton und manchmal auch... Bei allem Respekt für und vor Hannelore Hoger, aber als Sprecherin dieses erfreulicherweise ungekürzten Hörbuchs halte ich sie nicht für die optimale Besetzung. Sie liest die „Mittagsstunde“ zwar durchaus stimmig und mit dem passenden hanseatischen Unterton, für meinen Geschmack jedoch insgesamt deutlich zu langsam, zu monoton und manchmal auch etwas undeutlich. Bei manchen Passagen, insbesondere bei längeren Sätzen, wird das Zuhören dadurch wirklich anstrengend und erforderte bei mir einiges an Konzentration. Vermutlich wäre mir das gar nicht so aufgefallen (bei „Altes Land“ hat es mich nicht so gestört), hätte ich nicht vor kurzem die Gelegenheit gehabt, die Autorin persönlich bei einer ihrer Lesungen von „Mittagstunde“ live erleben zu dürfen. Sie liest – und ich denke das ist nicht übertrieben – in ungefähr der doppelten Geschwindigkeit wie Frau Hoger. Dadurch gewinnt die Zeitreise durch das fiktive norddeutsche Dorf Brinkebüll jedoch spürbar an Leichtig- und Fröhlichkeit. Frau Hansen liest in Dur, Frau Hoger in Moll. Wenn die Autorin selbst liest, merkt man auch, wie präzise sie bei Wortwahl, Satzbau und Satzmelodie gearbeitet hat. Sie hat einen ganz eigenen, flotten Erzählrhythmus. Bei der eher schleppenden Lesung von Frau Hoger kommt dies nur leider kaum zur Geltung. Daher in der Hörbuchfassung 1 Stern Abzug für eine ansonsten wunderbare Geschichte mit vielen fein gezeichneten Charakteren.