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Rendezvous mit einem Oktopus

Extrem schlau und unglaublich empfindsam: Das erstaunliche Seelenleben der Kraken. Ausgezeichnet mit dem Wissensbuch des Jahres 2018

Er kann gleichzeitig 1600 Küsse verteilen, mit der Haut schmecken, seine Farbe 177-mal in der Stunde ändern und sich trotz seiner 45 Kilo durch eine apfelsinengroße Öffnung zwängen. Sy Montgomery erzählt von einem wahren Wunderwesen der Meere: dem Oktopus. In ihrem preisgekrönten Buch lässt sie uns ein Wesen entdecken, von dessen erfindungsreicher Schläue und Empfindsamkeit wir nichts ahnten. "Phantastische Tiere. Phantastisches Buch", so Donna Leon.
Portrait
Sy Montgomery, geboren 1958, ist eine vielfach ausgezeichnete amerikanische Naturforscherin, Drehbuchautorin und Verfasserin von über zwanzig Sachbüchern. 'Rendezvous mit einem Oktopus' war ein 'New York Times'-Bestseller und unter den Finalisten für den National Book Award 2015. Montgomery lebt in New Hampshire.

Sy Montgomery, geboren 1958 in Frankfurt am Main, ist die Autorin des Bestsellers 'Rendezvous mit einem Oktopus'. Zur Recherche für ihre Bücher war sie mit Piranhas, rosa Delphinen, Zitteraalen und Schneeleoparden unterwegs - um dann die wahren Wunder der Natur vor dem eigenen Fenster zu entdecken. Montgomery lebt in New Hampshire.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 27.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24453-3
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,1/11,1/2,5 cm
Gewicht 281 g
Originaltitel The Soul of an Octopus
Auflage 1
Übersetzer Heide Sommer, Werner Schmitz
Verkaufsrang 34868
Buch (Taschenbuch)
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14,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Gießen

Was für ein zauberhaftes Wissenschaftsbuch über die unglaublich vielseitigen Oktopaden. Lehrreich, witzig und sehr unterhaltsam...nur Essen mag ich sie nicht mehr...

Großartiges Wissenschaftsbuch

Frank Wehrmann, Thalia-Buchhandlung Peine

Hand aufs Herz: Was wissen Sie über Kraken? Es geht schon mal mit der Mehrzahl von Oktopus los: Oktopoden. Sy Montgomery nimmt uns auf ihre Reise zu den Achtärmern mit drei Herzen und schnell wird klar, wie faszinierend diese Tiere sind. Sie sind einfühlsam, liebevoll, hochintelligent und charakterlich höchst unterschiedlich. Für mich eines der schönsten, lehrreichsten Bücher der vergangenen Jahre.

Kundenbewertungen

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Achtfache Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch ist das richtige für: - Menschen, die Oktopoden unheimlich finden: Lassen Sie sich darauf ein. Sie werden staunen, wie empathisch, liebevoll und interessant diese Tiere sind. - Menschen, die Oktopoden unheimlich toll finden: Sie werden Ihre Meinung bestätigt finden und nebenbei unglaubliche viele interessante De... Dieses Buch ist das richtige für: - Menschen, die Oktopoden unheimlich finden: Lassen Sie sich darauf ein. Sie werden staunen, wie empathisch, liebevoll und interessant diese Tiere sind. - Menschen, die Oktopoden unheimlich toll finden: Sie werden Ihre Meinung bestätigt finden und nebenbei unglaubliche viele interessante Details über die Tiere erfahren und zwei oder drei davon recht nahe kennen lernen. - Menschen, die sich nicht vorstellen können, Oktopoden faszinierend zu finden: Lassen Sie sich überraschen, wie vielseitig die Tiere sind! Und Sy Montgomery schreibt mit solch einer Begeisterung über sie, dass Sie gar nicht anders können werden, als sich auch in diese Tiere zu verlieben. - Menschen, die ein neues Lieblingstier suchen: Der Oktopus wird Sie nicht enttäuschen. Er ist intelligenter als Sie denken, vielseitiger als Sie glauben mögen und sehr, sehr liebenswert. Wer nach der Lektüre noch Oktopus essen kann, hat ein Herz aus Eis. Es ist, als würde man seine Hauskatze verspeisen.

Die Vorurteile gegenüber dem Oktopus
von einer Kundin/einem Kunden am 27.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sy Montgomery ist eine amerikanische Meeresbiologin und lebt in Atlanta. Obwohl sie beruflich sehr viel mit Meeresbewohnern zu tun hat, zieht es sie dennoch immer wieder auch in ihrer Freizeit in große „Sea world“ Anlagen. Das ist bei uns in Europa nicht ganz so bekannt, sieht in etwa so aus wie ein übergroßes Aquarium, in das m... Sy Montgomery ist eine amerikanische Meeresbiologin und lebt in Atlanta. Obwohl sie beruflich sehr viel mit Meeresbewohnern zu tun hat, zieht es sie dennoch immer wieder auch in ihrer Freizeit in große „Sea world“ Anlagen. Das ist bei uns in Europa nicht ganz so bekannt, sieht in etwa so aus wie ein übergroßes Aquarium, in das man, durch Gänge verbunden, drüber und drunter hindurchgehen kann. Als Frau Montgomery eines Tages erneut eine dieser Anlagen in der Nähe ihres Hauses besucht, wird ein Tierpfleger auf sie aufmerksam. Nach einem kurzen Gespräch ist diesem klar, daß er es nicht mit einem Durchschnittsbesucher zu tun hat, sondern mit einer Frau, die ebenso aus dem Meeresbiologischen Fachbereich kommt. Er fordert Frau Montgomery dazu auf ihren Jackenärmel hochzustülpen und anschließend die Hand ins Aquarium zu tauchen. Innerhalb kürzester Zeit kommt ein weiblicher Oktopus auf sie zugeschwommen und legt einen seiner acht Fangarme um ihre Hand. Die meisten Menschen würden dies nun als eine unangenehme Erfahrung abtun, für Sy Montgomery ist dies ein absolut einschneidendes Erlebnis. Nicht nur das Oktopoden sehr intelligente Tiere sind, auch im Umgang mit anderen Lebewesen legen sie einen ausgesprochen hohen Grad an Emapthie an den Tag. Oktopoden besitzen, so Montomgery, außerdem ein großes Einfühlungsvermögen durch die schiere Berührung des Körpers durch die Saugnäpfe. Auch wenn das viele Menschen optisch abschrecken würde, so sind sie dennoch in der Lage, das auf sehr angenehme Art und Weise durchzuführen. Durch die schiere Berührung in nur wenigen Augenblicken, ist der Oktopus in der Lage mehr über die Physiologie des Menschen zu erfahren, als jeder menschliche Arzt in mehreren Tagen. Weiters räumt Montgomery mit einer Vielzahl an Vorurteilen auf, die dieses wirklich faszinierende Tier umgeben. Eine ganze Menge an Abenteuerromanen des 19ten und des frühen 20ten Jahrhunderts stellen den Oktopus als ein Wesen dar, das nur Tod und Zerstörung über die Menschen brachte. Denken Sie beispielsweise an Filme wie „20.000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne. In diesem wird ein Angriff eines Oktopus auf die Nautilus, das U-Boot des legendären Kapitän Nemo, nachempfunden. Erstens ist es gar nicht möglich, da ein Oktopus nicht größer als sieben Meter werden kann. Ein komplettes Schiff damit in die Tiefe zu ziehen, war auch vor 100 Jahren somit noch nicht möglich. Zweitens sind in Freiheit lebende Oktopoden extrem scheu. Nur in Gefangenschaft lebende Tiere gewöhnen sich an den Menschen. Auch aus diesem Grund ist ein Angriff auf eines oder gar mehrere Schiff schlichter Unsinn. Mit diesen und noch einer Handvoll weiteren Vorurteilen räumt die Meeresbiologin in diesem Buch auf. Ein wirklich sehr informatives Werk, das einem für ein völlig missverstandenes Tier die Augen öffnet.