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Königskinder

Roman

Alex Capus

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Beschreibung

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten. Alex Capus' schönste Liebesgeschichte seit "Leon und Louise".

"Guten Erzählern hört man zu, selbst wenn einen der Inhalt ihrer Geschichten nicht zu interessieren scheint. Alex Capus ist ein solcher Zauberer, der seit über zwanzig Jahren seine Leserinnen und Leser mit kleinen und grossen Begebenheiten bezirzt und noch das Nebensächlichste Funken schlagen lässt." Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung, 12.09.18

"Ein solcher Roman, der mehr ist als er vordergründig sagt, bietet eine intelligente wie kurzweilige Lektüre über Ambition und Funktion von Literatur ... Als Leser kann man bequem durch alle Welten und Zeiten gleiten. Und falls man selbst einmal in eine schwierige Situation gerät, gibt Alex Capus' Roman genug Stoff her, um dem zähen Warten auf Besserung mit Zuversicht zu begegnen." Björn Hayer, SPIEGEL online, 22.08.18

"Nicht nur eine tolle Liebesgeschichte, sondern auch ein Buch darüber wie großartig Lesen und Erzählen sind. ... Einfach schön!" Stefan Keim, WDR 4 Bücher, 04.09.18

"Wunderbar ist das Wechselspiel der Erzählungen aus zwei so verschiedenen Jahrhunderten. Capus erzählt unangestrengt, mit Sinn fürs sprechende Detail und mit enormer Erfindungskraft. Deshalb lassen wir uns so gern von ihm verführen." Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 26.08.18

"Capus ist ein Meister der atmosphärischen Beschreibung. Er braucht nur wenige Worte, um anschaulich und detailreich, bisweilen deftig das Leben in den Bergen ebenso wie das vorrevolutionäre Leben vor und im Schloss von Versailles zu beschreiben. Man hat sofort ein Bild vor Augen. Seine knappen Schilderungen sind dicht und plastisch... Eine herzerwärmende, geradezu märchenhafte Erzählung." Johannes Kaiser, Deutschlandfunk Kultur, 18.08.18

"Ein raffinierter Roman, den man als Schmökernase genießen kann wie auch mit tinaeskem kritischem Bewusstsein... Capus zieht an seiner Prosa-Orgel alle Register. Schalmeiensüss, wenn er bei Jacob und Marie weilt. Scharfe Mixturen, wenn es um den nutzlosen, verblödeten Adel geht." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 16.08.18

Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Bei Hanser erschienen Léon und Louise (Roman, 2011), Fast ein bisschen Frühling (Roman, 2012), Skidoo (Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens, 2012), Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (Roman, 2013), Mein Nachbar Urs (Geschichten aus der Kleinstadt, 2014), Seiltänzer (Hanser Box, 2015), Reisen im Licht der Sterne (Roman, 2015), Das Leben ist gut (Roman, 2016) und Königskinder (Roman, 2018).

 

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 20.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26009-2
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2 cm
Gewicht 300 g
Auflage 3. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Eric Rupprecht, Thalia-Buchhandlung Berlin

Reizvolle Liebesgeschichte in einer reizvollen Epoche Im Dunstkreis Louis' XVI.

Ach, wie wunderschön!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Weil sich Max und Tina in ihrem eingeschneiten Auto auf dem Alpenpass die Zeit bis zum Morgen wenn der Räumdienst kommt verkürzen müssen, beginnt Max eine Geschichte zu erzählen, die sich zur Zeit der Französischen Revolution genau an diesem Ort zugetragen hat. Die reiche Bauerntochter Marie verliebt sich in den armen Knecht Jakob. Historisch belegt. Ich bin begeistert von diesem Buch, weil Alex Capus es schafft, den Leser leicht und schnell in eine andere Welt abtauchen zu lassen. Und weil er eine Brücke schlägt zwischen der Historie und dem Heute. Fantastisch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
112 Bewertungen
Übersicht
71
37
4
0
0

Eine spannende Erzählung
von einer Kundin/einem Kunden aus Baldingen am 12.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gut geschriebene Handlung. Macht sehr viel Spass zum lesen. Kann ich empfehlen.

In den Bergen
von einer Kundin/einem Kunden aus Brüggen am 03.03.2020

Dies ist ein Buch genau nach meinem Geschmack! Eine wunderbare Erzählung, die ich sehr gerne gelesen habe. Ich mag die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit des Schreibstils, die authentischen und sympatischen Protagonisten und die Zeitspruenge zwischen dem Hier und Jetzt und dem historischen Zeitgeschehen. Die Art und Weise... Dies ist ein Buch genau nach meinem Geschmack! Eine wunderbare Erzählung, die ich sehr gerne gelesen habe. Ich mag die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit des Schreibstils, die authentischen und sympatischen Protagonisten und die Zeitspruenge zwischen dem Hier und Jetzt und dem historischen Zeitgeschehen. Die Art und Weise, wie der Autor gleich zwei Liebesgeschichten miteinander verbindet könnte genialer nicht sein. Herrlich auch das Geplaenkel zwischen Max und Tina, dem auf dem Alpenpass eingeschneiten Paar. Während die beiden im Auto übernachten und auf Hilfe warten erzählt Max seiner Tina eine Liebesgeschichte, die in einer Melkhuette in diesen Bergen beginnt. Der Leser erlebt eine Reise in die Vergangenheit und wird Zeuge einer romantischen und historischen Liebesgeschichte, die immer dann von Tinas leicht ironischen Untertoenen unterbrochen wird, sobald die Geschichte droht, ihr nicht mehr zu gefallen oder ins Kitschige abzugleiten. Alex Capus beweist wieder einmal sein herausragendes Schreibtalent und ist ein Garant für gute und anspruchsvolle Unterhaltung. Er bleibt einer meiner Lieblingsautoren und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bücher.

Großartig!
von Birkatpet aus Wesseling am 27.10.2019

"Wobei es gar nicht so wichtig ist, ob eine Geschichte wahr ist oder nicht. Wichtig ist nur, dass sie stimmt." Großartig! Wie konnte Alex Campus solange an mir vorbeigehen? Mein erster Capus also und ganz bestimmt nicht der letzte. Max und Tina ein Ehepaar, wie im echten Leben. Sie müssen die Nacht eingeschneit im roten Toyo... "Wobei es gar nicht so wichtig ist, ob eine Geschichte wahr ist oder nicht. Wichtig ist nur, dass sie stimmt." Großartig! Wie konnte Alex Campus solange an mir vorbeigehen? Mein erster Capus also und ganz bestimmt nicht der letzte. Max und Tina ein Ehepaar, wie im echten Leben. Sie müssen die Nacht eingeschneit im roten Toyota Corolla verbringen, weil sie meinten, trotz Schnee und Absperrung den Jaunpass hochzufahren und der Leser erlebt, wie sich urkomische Dialoge, vor allem darüber, wann der richtige Zeitpunkt ist, die Scheibenwischer einzuschalten, ob 3 Flocken Schnee schon Grund genug sind, entwickeln. Festgefahren sitzen sie nun bei 12 Grad Innentemperatur im Kleinwagen, während dieser immer weiter zuschneit. Max schlägt vor, Tina eine Gute-Nacht-Geschichte zu erzählen, die fast genau dort beginnt, wo sie gerade im Wagen sitzen. In der kleinen Hütte des jungen Kuhhirten Jakob im 18. Jahrhundert, zu Zeiten Ludwig XVI und der französischen Revolution. Die Geschichte von Jakob, dem Kuhhirten und Marie, der reichen Bauerntochter.... Ganz toll, die Sprache, die Dialoge (Szenen einer Ehe, ich habe Tränen gelacht, denn so hätte es sich wohl auch bei uns abgespielt), und Geschichtsunterricht spannend verpackt und historisch richtig, auch die Liebesgeschichte von Jokob und Marie ist festgehalten in einem alten Volkslied "Pauvre Jaques", Verfasser Marie Antoinette oder sogar Prinzessin Elisabeth, Schwester von Ludwig XVI, welche eine große Rolle in Max' Geschichte hat. Kurz: Großartig!!!! Unglaublich gute Unterhaltung. Lesen!!!!


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