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Der Tätowierer von Auschwitz

Die wahre Geschichte des Lale Sokolov


Eine Geschichte von Menschlichkeit, Mut, Liebe und Hoffnung

1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Seine Aufgabe war es, Häftlingsnummern auf die Unterarme seiner Mitgefangenen zu tätowieren, jene Nummern, die später zu den eindringlichsten Mahnungen gegen das Vergessen gehören würden. Er nutzte seine besondere Rolle und kämpfte gegen die Unmenschlichkeit des Lagers, vielen rettete er das Leben.

Dann, eines Tages, tätowierte er den Arm eines jungen Mädchens – und verliebte sich auf den ersten Blick in Gita. Eine Liebesgeschichte begann, an deren Ende das Unglaubliche wahr werden sollte: Sie überlebten beide.

Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren.


  • Die wahre Geschichte eines Holocaust-Überlebenden


  • »Ein Buch, das nicht nur von den Schrecken des Holocaust erzählt, sondern auch von tiefer Liebe.« STERN ONLINE

  • Für Leser von „Schindlers Liste“ und „Der Junge mit dem gestreiften Pyjama“


Rezension
"Ein Buch, das nicht nur von den Schrecken des Holocaust erzählt, sondern auch von tiefer Liebe.", Stern Online, 10.01.2019
Portrait
Morris, Heather
Heather Morris ist Drehbuchautorin und lebt in Australien. Als sie Lale Sokolov kennenlernte, entwickelte sich eine tiefe Freundschaft und er vertraute ihr seine Geschichte an, die sie in diesem Buch erzählt.

Ranke, Elsbeth
Elsbeth Ranke übersetzte u. a. Jean Rouaud, Shan Sa, Lola Lafon und Emanuele Coccia sowie Sachbücher etwa von Frédéric Lenoir, Edward O. Wilson und Dave Goulson. Für ihre Übertragung von Jean Rouauds »Schreiben heißt, jedes Wort zum Klingen bringen« erhielt sie den André Gide-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06137-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/2,7 cm
Gewicht 370 g
Originaltitel The Tattooist of Auschwitz
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Übersetzer Elsbeth Ranke
Verkaufsrang 1.071
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

S. Metz, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Unglaublich grausam und dennoch voller Hoffnung. Ein schreckliches Schicksal, niedergeschrieben in Form eines Romans. Absolut empfehlenswert um eine neue Sicht zu erlangen. Unglaublich grausam und dennoch voller Hoffnung. Ein schreckliches Schicksal, niedergeschrieben in Form eines Romans. Absolut empfehlenswert um eine neue Sicht zu erlangen.

Anne Pietsch, Thalia-Buchhandlung Coburg

Das bewegende und unbegreifliche Schicksal der KZ-Gefangenen, welches hier geschildert wird, hat mich zu tiefst erschüttert und daran erinnert, dass man niemals vergessen darf. Das bewegende und unbegreifliche Schicksal der KZ-Gefangenen, welches hier geschildert wird, hat mich zu tiefst erschüttert und daran erinnert, dass man niemals vergessen darf.

„So schön traurig!“

Deike Verena Hinrichs, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Lale Sokolov, ein junger slowakischer Jude wird 1942 nach Auschwitz deportiert. Dort bekommt er die Nummer 34902...

Nach kurzer Zeit wird er zum Tätowierer, und muss seinen Leidensgenossen die Häftlingsnummern auf den linken Unterarm tätowieren.
Eines Tages steht ein junges Mädchen vor ihm, der er die Nummer 34902 stechen soll. Es ist Gita, und Liebe auf den ersten Blick.

Es beginnt eine Liebesgeschichte mit viel Trauer, Verzweiflung und Hoffnung.
Trotz der eigentlich aussichtslosen Situation gibt Lale niemals die Hoffnung auf.

Heather Morris erzählt eindringlich die wahre Geschichte von Lale und Gita, die nie den Mut, die Hoffnung und Menschlichkeit verloren haben.
Lale Sokolov, ein junger slowakischer Jude wird 1942 nach Auschwitz deportiert. Dort bekommt er die Nummer 34902...

Nach kurzer Zeit wird er zum Tätowierer, und muss seinen Leidensgenossen die Häftlingsnummern auf den linken Unterarm tätowieren.
Eines Tages steht ein junges Mädchen vor ihm, der er die Nummer 34902 stechen soll. Es ist Gita, und Liebe auf den ersten Blick.

Es beginnt eine Liebesgeschichte mit viel Trauer, Verzweiflung und Hoffnung.
Trotz der eigentlich aussichtslosen Situation gibt Lale niemals die Hoffnung auf.

Heather Morris erzählt eindringlich die wahre Geschichte von Lale und Gita, die nie den Mut, die Hoffnung und Menschlichkeit verloren haben.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Eine Liebes und Leidensgeschichte von ungeheurer Wucht: Lale Sokolov hat die Aufgabe, KZ-Häftlingen die Nummer auf den Unterarm zu tätowieren und lernt so Gita kennen... Eine Liebes und Leidensgeschichte von ungeheurer Wucht: Lale Sokolov hat die Aufgabe, KZ-Häftlingen die Nummer auf den Unterarm zu tätowieren und lernt so Gita kennen...

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Mich hat dieses Buch sofort in seinen Bann gezogen. Durch den emotional sehr zurückhaltenden Stil berührt die Geschichte Lale Sokolovs in besonderer Weise. Mich hat dieses Buch sofort in seinen Bann gezogen. Durch den emotional sehr zurückhaltenden Stil berührt die Geschichte Lale Sokolovs in besonderer Weise.

„Gegen das Vergessen!“

Maren Oberwelland

Wir alle wissen, welche schrechklichen Greultaten während des Naziregimes begangen wurden. Die Geschichte eines einzelnen Betroffenen zu lesen macht mich trotzdem immer wieder aufs Neue Fassungslos. Der Tätowierer von Auschwitz erzählt die wahre Geschichte des Lale Sokolov der in Auschwitz inhaftiert war, der zu seinem Glück die Strukturen in diesem Lager sehr schnell durchschaut hat und so seine eigene Überlebensstrategie entwickelt hat. Der Tätowierer von Auschwitz ist aber nicht nur eine Überlebensgeschichte, sie ist auch eine Liebesgeschichte, die zeigt, dass die Liebe tatsächlich zuletzt stirbt und sie zeigt, dass es auch an solch unmenschlichen Orten unter solch unmenschlichen Bedingungen manchmal Menschlichkeitund Nächstenliebe gibt.
Vor allem aber führt uns diese Geschichte ein ums andere Mal vor Augen, das diese Geschichte sich auf gar keinen Fall wiederholen darf!!! Lest diese Geschichte, lest gegen das Vergessen!
Wir alle wissen, welche schrechklichen Greultaten während des Naziregimes begangen wurden. Die Geschichte eines einzelnen Betroffenen zu lesen macht mich trotzdem immer wieder aufs Neue Fassungslos. Der Tätowierer von Auschwitz erzählt die wahre Geschichte des Lale Sokolov der in Auschwitz inhaftiert war, der zu seinem Glück die Strukturen in diesem Lager sehr schnell durchschaut hat und so seine eigene Überlebensstrategie entwickelt hat. Der Tätowierer von Auschwitz ist aber nicht nur eine Überlebensgeschichte, sie ist auch eine Liebesgeschichte, die zeigt, dass die Liebe tatsächlich zuletzt stirbt und sie zeigt, dass es auch an solch unmenschlichen Orten unter solch unmenschlichen Bedingungen manchmal Menschlichkeitund Nächstenliebe gibt.
Vor allem aber führt uns diese Geschichte ein ums andere Mal vor Augen, das diese Geschichte sich auf gar keinen Fall wiederholen darf!!! Lest diese Geschichte, lest gegen das Vergessen!

„Ein Plädoyer für das Leben“

Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

In einem bewegenden Nachwort berichtet Heather Morris von ihrer tiefen Verbundenheit zu Lale Sokolov, seiner tragischen Lebensgeschichte und der offenen sowie vertrauensvollen Zusammenarbeit mit ihm. Ihr Roman ist ein unverzichtbares Zeugnis einer Zeit, die niemals in Vergessenheit geraten darf und angesichts der aktuellen politischen Unruhen mehr denn je in den Vordergrund rücken muss. In einer sicherlich alles andere als leichten Balance gelingt es Morris, den Spagat zwischen notwendiger historisch-sachlicher Erzählweise einerseits und Lales emotional aufwühlenden Erinnerungen und Erlebnissen andererseits zu schlagen, der die grauenvollste Zeit der jüngeren Geschichte mit- und überlebt hat. „Der Tätowierer von Auschwitz“ ist eine Biographie, die unbedingt gelesen werden muss. Lales Schicksal ist einmal mehr Beweis dafür, dass Menschlichkeit auch an den dunkelsten aller Orte zu finden ist und Liebe zu Mitmenschen das wertvollste Gut unserer Gesellschaft ist. In einem bewegenden Nachwort berichtet Heather Morris von ihrer tiefen Verbundenheit zu Lale Sokolov, seiner tragischen Lebensgeschichte und der offenen sowie vertrauensvollen Zusammenarbeit mit ihm. Ihr Roman ist ein unverzichtbares Zeugnis einer Zeit, die niemals in Vergessenheit geraten darf und angesichts der aktuellen politischen Unruhen mehr denn je in den Vordergrund rücken muss. In einer sicherlich alles andere als leichten Balance gelingt es Morris, den Spagat zwischen notwendiger historisch-sachlicher Erzählweise einerseits und Lales emotional aufwühlenden Erinnerungen und Erlebnissen andererseits zu schlagen, der die grauenvollste Zeit der jüngeren Geschichte mit- und überlebt hat. „Der Tätowierer von Auschwitz“ ist eine Biographie, die unbedingt gelesen werden muss. Lales Schicksal ist einmal mehr Beweis dafür, dass Menschlichkeit auch an den dunkelsten aller Orte zu finden ist und Liebe zu Mitmenschen das wertvollste Gut unserer Gesellschaft ist.

Maria Hartmann, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Ein beeindruckender Zeitzeugenbericht, der erschüttert, bewegt, zum Nachdenken bringt und somit noch lange im Gedächtnis bleibt. Ein Thema das NIE in Vergessenheit geraten darf. Ein beeindruckender Zeitzeugenbericht, der erschüttert, bewegt, zum Nachdenken bringt und somit noch lange im Gedächtnis bleibt. Ein Thema das NIE in Vergessenheit geraten darf.

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Das Beste was man tun kann, wenn man in der Hölle landet? Mensch sein,Mensch bleiben und (Über)Leben. Mit Liebe kann man den Hass besiegen. Erschreckend und berührend. Das Beste was man tun kann, wenn man in der Hölle landet? Mensch sein,Mensch bleiben und (Über)Leben. Mit Liebe kann man den Hass besiegen. Erschreckend und berührend.

Katharina Teister, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Ein absolut fesselndes Buch! Heather Morris arbeitet hier die Geschichte von Lale Sokolov wunderbar auf. Ein Buch über Trauer, Elend und Hoffnung. Ein absolut fesselndes Buch! Heather Morris arbeitet hier die Geschichte von Lale Sokolov wunderbar auf. Ein Buch über Trauer, Elend und Hoffnung.

„wow, unglaublich “

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Eine unglaubliche Geschichte bei der man staunen kann, weinen muss und erstarrt zurückbleibt.
Lale ist Jude und meldet sich freiwillig für eine Arbeit um seine Familie zu schützen. Was keiner weiß oder ahnt: er wird nach Auschwitz deportiert.
Schnell merkt man, er hat einen unglaublichen Überlebenswillen. Zuerst wird er als Dachdecker für die Baracken eingeteilt und dann von seinem Kapo angeheuert. Dann erkrankt er am Fleckfieber und stirbt fast. Dank einem Freund überlebt er und wird vom 1. Tätowierer von Auschwitz eingestellt. Dieser stirbt bald darauf und von da an ist Lale der Tätowierer von Auschwitz. Eines Tages tätowiert er Gita und verliebt sich auf den ersten Blick in sie.
Diese Liebe und der starke Wille zu überleben helfen ihm und Gita alles zu überstehen und vieles zu ertragen, was noch auf sie zukommt...
Die Autorin hat diese wahre Geschichte spannend nacherzählt, man kann alles gut nachvollziehen. Bei vielem denkt man: unglaublich! aber dennoch ist alles wahr. Fassungslos muss man feststellen, wie perfide Opfer zu Tätern gemacht wurden (auch bei anschließenden Verurteilungen durch die Justiz). Wir können nur hoffen und müssen darum kämpfen, dass so etwas nie wieder passiert.
Eine unglaubliche Geschichte bei der man staunen kann, weinen muss und erstarrt zurückbleibt.
Lale ist Jude und meldet sich freiwillig für eine Arbeit um seine Familie zu schützen. Was keiner weiß oder ahnt: er wird nach Auschwitz deportiert.
Schnell merkt man, er hat einen unglaublichen Überlebenswillen. Zuerst wird er als Dachdecker für die Baracken eingeteilt und dann von seinem Kapo angeheuert. Dann erkrankt er am Fleckfieber und stirbt fast. Dank einem Freund überlebt er und wird vom 1. Tätowierer von Auschwitz eingestellt. Dieser stirbt bald darauf und von da an ist Lale der Tätowierer von Auschwitz. Eines Tages tätowiert er Gita und verliebt sich auf den ersten Blick in sie.
Diese Liebe und der starke Wille zu überleben helfen ihm und Gita alles zu überstehen und vieles zu ertragen, was noch auf sie zukommt...
Die Autorin hat diese wahre Geschichte spannend nacherzählt, man kann alles gut nachvollziehen. Bei vielem denkt man: unglaublich! aber dennoch ist alles wahr. Fassungslos muss man feststellen, wie perfide Opfer zu Tätern gemacht wurden (auch bei anschließenden Verurteilungen durch die Justiz). Wir können nur hoffen und müssen darum kämpfen, dass so etwas nie wieder passiert.

Elisabeth Jäckel, Thalia-Buchhandlung Riesa

Ein unglaubliches Buch, das mich nicht nur berührt sondern auch bewegt hat. Eine Geschichte, die mich bis tief ins Mark erschüttert, aber auch zeigt, wie schön das Leben sein kann. Ein unglaubliches Buch, das mich nicht nur berührt sondern auch bewegt hat. Eine Geschichte, die mich bis tief ins Mark erschüttert, aber auch zeigt, wie schön das Leben sein kann.

„Was für eine unter die Haut gehende Geschichte! “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren. Gern hätte ich die beiden kennengelernt.
1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Dort geschah eines Tages das Unglaubliche: Als der 'Tätowierer von Auschwitz' den Arm der jungen Gita tätowiert, verliebt er sich in sie. Beide überleben den Holocaust. Eine wahre Geschichte gegen das Vergessen und für die Liebe.
Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren. Gern hätte ich die beiden kennengelernt.
1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Dort geschah eines Tages das Unglaubliche: Als der 'Tätowierer von Auschwitz' den Arm der jungen Gita tätowiert, verliebt er sich in sie. Beide überleben den Holocaust. Eine wahre Geschichte gegen das Vergessen und für die Liebe.

„Verzeihen ja, vergessen nie und warum wir nie müde werden dürfen ....“

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Lales Geschichte ist unglaublich. Und sollte als Schullektüre eingesetzt werden. Gegen das Vergessen, für die Aufklärung und als Beweis dafür das der Mensch des Menschen ärgster Feind ist ...
Es ist unfassbar und kaum zu ertragen was er schildert und nein es ist kein Heldenepos ...ich war sprachlos, erschüttert, beschämt.
Wir dürfen nicht vergessen und verdrängen ...

Lales Geschichte ist unglaublich. Und sollte als Schullektüre eingesetzt werden. Gegen das Vergessen, für die Aufklärung und als Beweis dafür das der Mensch des Menschen ärgster Feind ist ...
Es ist unfassbar und kaum zu ertragen was er schildert und nein es ist kein Heldenepos ...ich war sprachlos, erschüttert, beschämt.
Wir dürfen nicht vergessen und verdrängen ...

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Über dieses Thema wurde schon sehr viel geschrieben, aber dieses Buch ist unglaublich berührend, schockierend u. geht unter die Haut. Ein so wichtiges Buch sollte jeder lesen! Über dieses Thema wurde schon sehr viel geschrieben, aber dieses Buch ist unglaublich berührend, schockierend u. geht unter die Haut. Ein so wichtiges Buch sollte jeder lesen!

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Geschichte von Menschlichkeit, Mut, Liebe und Hoffnung!Berührt, schockiert, fasziniert und tut weh. Ein besonderes Zeitzeugnis! Eine Geschichte von Menschlichkeit, Mut, Liebe und Hoffnung!Berührt, schockiert, fasziniert und tut weh. Ein besonderes Zeitzeugnis!

„Der Tätowierer von Ausschwitz“

Nele Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Alles erscheint so harmlos doch wenn man liest was wirklich passierte, ist man maßlos schockiert und kann nicht verstehen das Menschen zu so etwas fähig sind.

Ein wunderbares Buch mit einer tollen Liebesgeschichte die sich durch nichts hat trennen lassen, in einer Zeit welche grausamer nicht hätte sein können.
Jedem zu empfehlen, aber Vorsicht nichts für schwache Nerven.
Alles erscheint so harmlos doch wenn man liest was wirklich passierte, ist man maßlos schockiert und kann nicht verstehen das Menschen zu so etwas fähig sind.

Ein wunderbares Buch mit einer tollen Liebesgeschichte die sich durch nichts hat trennen lassen, in einer Zeit welche grausamer nicht hätte sein können.
Jedem zu empfehlen, aber Vorsicht nichts für schwache Nerven.

„Die wahre Geschichte von Lale und Gita“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Als ich dieses Buch entdeckte, dachte ich erst, dass es ein Roman sei. Es ist allerdings eine wahre Geschichte, die Lale Sokolov der Drehbuchautorin Heather Morris erzählte. Es sollte wohl ursprünglich ein Film über diese unglaubliche Liebesgeschichte werden. Aber dann haben sich die Autorin und ihr Verlag gedacht, dass es sich auch sehr gut als Buch machen würde.

Das Buch beginnt im April 1942. Lale, ein 25jähriger Slowake ist derjenige seiner Familie, der zum Arbeitseinsatz nach Deutschland geschickt wird. Zu dem Zeitpunkt ahnt noch niemand, was das für ein Einsatz sein wird. Er reist mit vielen anderen Männern im Viehwagon nach Auschwitz. Das Leben im KZ beginnt für ihn erst einmal so, wie ich es schon in vielen Büchern gelesen habe. Doch dann erhält er eine unglaubliche Chance für sich. Ein älterer Mitgefangener, der den neu ankommenden Häftlingen die Nummer auf den Unterarm tätowiert, setzt durch, dass Lale ihn unterstützen soll. Und so wird Lale der Tätowierer von Auschwitz – ein Posten, bei dem er durchaus Sonderrechte genießt. Dies macht sein Leben gegenüber seinen Mitgefangenen nicht unbedingt einfacher, aber er zieht daraus keinen Vorteil für sich, sondern versucht etwas für die anderen Häftlinge zu tun. Während seiner Tätigkeit lernt er die junge Gita kennen. Und was eigentlich unmöglich erscheint – die beiden verlieben sich.

Mich hat dieses Buch sehr erstaunt. Ich habe darin einiges gelesen, was mir so gar nicht bekannt war. Mir war z.B. nicht bewusst, dass die Häftlinge durchaus auch Freizeit hatten, in der sie sich mit anderen Gefangenen treffen und unterhalten konnten. Und dass es sehr unterschiedliche Aufgaben für die Häftlinge gab. Wer Glück oder ein gewisses Vitamin B hatte, konnte durchaus auch Arbeit im Büro bekommen. Außerdem gab es anscheinend auch Kontakt zu Menschen, die von außen ins KZ kamen und dort Arbeit verrichteten. Wer es geschickt anstellte, hatte dadurch gewisse Möglichkeiten, Dinge zu tauschen.

Das Buch las sich sehr gut weg. Aber irgendwie hat mir an der Geschichte etwas gefehlt. Es hörte sich zwar hart an, was den Insassen passiert ist, aber irgendwie kam das Grauen nicht so rüber, wie ich es aus anderen Büchern oder Filmen kannte. Diese Unmenschlichkeit und Bestialität hat Lale Sokolov von uns ferngehalten. Es sind sehr traurige Passagen dabei. Und das Leben ist auch für ihn nicht ohne Risiko gewesen, aber irgendwie kommt mir dieses Buch eher wie ein Roman für einen Hollywoodfilm vor als wie eine echte Biografie. Wahrscheinlich liegt es aber auch mit daran, dass das Buch nur 304 Seiten dick ist. Und das Hauptthema ist eben diese ungewöhnliche Liebesgeschichte, die dann auch noch ein Happyend hatte. Mir hätte das Buch noch besser gefallen, wenn es etwas länger gewesen wäre. Gerade die Zeit, wo Lale und Gita in den letzten Tage Auschwitzs getrennt wurden und keiner von beiden wusste, was mit dem anderen ist, ist für meinen Geschmack zu kurz abgewickelt worden.

Das Schöne an diesem Buch ist, dass doch Märchen selbst unter widrigsten Umständen passieren können. Manchmal hilft der Glauben an einen selbst, positives Denken und innere Stärke tatsächlich weiter, so dass man sogar schlimmste Situationen überstehen kann.
Als ich dieses Buch entdeckte, dachte ich erst, dass es ein Roman sei. Es ist allerdings eine wahre Geschichte, die Lale Sokolov der Drehbuchautorin Heather Morris erzählte. Es sollte wohl ursprünglich ein Film über diese unglaubliche Liebesgeschichte werden. Aber dann haben sich die Autorin und ihr Verlag gedacht, dass es sich auch sehr gut als Buch machen würde.

Das Buch beginnt im April 1942. Lale, ein 25jähriger Slowake ist derjenige seiner Familie, der zum Arbeitseinsatz nach Deutschland geschickt wird. Zu dem Zeitpunkt ahnt noch niemand, was das für ein Einsatz sein wird. Er reist mit vielen anderen Männern im Viehwagon nach Auschwitz. Das Leben im KZ beginnt für ihn erst einmal so, wie ich es schon in vielen Büchern gelesen habe. Doch dann erhält er eine unglaubliche Chance für sich. Ein älterer Mitgefangener, der den neu ankommenden Häftlingen die Nummer auf den Unterarm tätowiert, setzt durch, dass Lale ihn unterstützen soll. Und so wird Lale der Tätowierer von Auschwitz – ein Posten, bei dem er durchaus Sonderrechte genießt. Dies macht sein Leben gegenüber seinen Mitgefangenen nicht unbedingt einfacher, aber er zieht daraus keinen Vorteil für sich, sondern versucht etwas für die anderen Häftlinge zu tun. Während seiner Tätigkeit lernt er die junge Gita kennen. Und was eigentlich unmöglich erscheint – die beiden verlieben sich.

Mich hat dieses Buch sehr erstaunt. Ich habe darin einiges gelesen, was mir so gar nicht bekannt war. Mir war z.B. nicht bewusst, dass die Häftlinge durchaus auch Freizeit hatten, in der sie sich mit anderen Gefangenen treffen und unterhalten konnten. Und dass es sehr unterschiedliche Aufgaben für die Häftlinge gab. Wer Glück oder ein gewisses Vitamin B hatte, konnte durchaus auch Arbeit im Büro bekommen. Außerdem gab es anscheinend auch Kontakt zu Menschen, die von außen ins KZ kamen und dort Arbeit verrichteten. Wer es geschickt anstellte, hatte dadurch gewisse Möglichkeiten, Dinge zu tauschen.

Das Buch las sich sehr gut weg. Aber irgendwie hat mir an der Geschichte etwas gefehlt. Es hörte sich zwar hart an, was den Insassen passiert ist, aber irgendwie kam das Grauen nicht so rüber, wie ich es aus anderen Büchern oder Filmen kannte. Diese Unmenschlichkeit und Bestialität hat Lale Sokolov von uns ferngehalten. Es sind sehr traurige Passagen dabei. Und das Leben ist auch für ihn nicht ohne Risiko gewesen, aber irgendwie kommt mir dieses Buch eher wie ein Roman für einen Hollywoodfilm vor als wie eine echte Biografie. Wahrscheinlich liegt es aber auch mit daran, dass das Buch nur 304 Seiten dick ist. Und das Hauptthema ist eben diese ungewöhnliche Liebesgeschichte, die dann auch noch ein Happyend hatte. Mir hätte das Buch noch besser gefallen, wenn es etwas länger gewesen wäre. Gerade die Zeit, wo Lale und Gita in den letzten Tage Auschwitzs getrennt wurden und keiner von beiden wusste, was mit dem anderen ist, ist für meinen Geschmack zu kurz abgewickelt worden.

Das Schöne an diesem Buch ist, dass doch Märchen selbst unter widrigsten Umständen passieren können. Manchmal hilft der Glauben an einen selbst, positives Denken und innere Stärke tatsächlich weiter, so dass man sogar schlimmste Situationen überstehen kann.

N. Canje-Erfurt, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Wer etwas über Auschwitz erfahren und nicht nur Fakten möchte, sollte diese Buch lesen oder hören. Lale hat alles gesehen, erlebt und nach über 50 Jahren des Schweigens erzählt. Wer etwas über Auschwitz erfahren und nicht nur Fakten möchte, sollte diese Buch lesen oder hören. Lale hat alles gesehen, erlebt und nach über 50 Jahren des Schweigens erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
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4
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von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2019
Bewertet: anderes Format

Sehr berührende Geschichte, die den Lesenden packt und die durch die erzählende Schreibweise einem das Gefühl gibt als würde der Hauptcharakter einem alles erzählen.

Leben und Überleben
von Gabriele Bessen am 18.04.2019

„Lale wurde unter dem Namen Ludwig Eisenberg am 28. Oktober 1916 in Krompachy (Krompach), Slowakei, geboren. Am 23. April 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert und erhielt dort die Häftlingsnummer 32407.“ (S. 291) In dem Glauben, in Auschwitz Arbeit zu bekommen und somit seiner Familie zu helfen, stellte sich... „Lale wurde unter dem Namen Ludwig Eisenberg am 28. Oktober 1916 in Krompachy (Krompach), Slowakei, geboren. Am 23. April 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert und erhielt dort die Häftlingsnummer 32407.“ (S. 291) In dem Glauben, in Auschwitz Arbeit zu bekommen und somit seiner Familie zu helfen, stellte sich Lale den Nazis und gelangte so in das KZ, in dem er drei Jahre lang lebte und mit List und viel Glück irgendwie überlebte. Erst 50 Jahre später, nach dem Tod seiner Frau Gita, entschloss sich Lale, seine Geschichte einer Bekannten zu erzählen, die aus seinen Erinnerungen, Erzählungen und ihren eigenen Recherchen diesen packenden Roman schrieb, eine Geschichte, geprägt von einem Kampf ums Überleben und einer großen Liebe. Lale konnte diesen Wahnsinn in Auschwitz nur überleben, indem er aus Menschen Nummern machte. Nachdem er eine Typhuserkrankung nur knapp überlebt hatte, wurde er zum Haupttätowierer des Lagers, nicht zuletzt, weil er mehrere Sprachen sprach und schnell lernte, wie man es anstellen musste, um nicht aufzufallen und damit zu überleben. Unzähligen Mitgefangenen stach er die fünfstelligen Zahlen in die Unterarme, das Symbol für die unvorstellbaren Gräueltaten der Nazis. Dank seiner Position für den politischen Teil der SS zu arbeiten, genoss er die Vorteile von Zusatzrationen und einem Einzelzimmer. Doch die Angst blieb sein ständiger Begleiter, wenn er durch seine cleveren Nebeneinkünfte in Form von Geld und Schmuck von anderen Gefangenen, die sonst den Nazis in die Hände gefallen wären, Nahrung und Medikamente für Mitgefangene und auch für sich besorgen konnte. Mehrfach entkam er den Drohungen Josef Mengeles, der ihn als Versuchskaninchen anvisierte. Auch dem Mädchen Gita aus dem Frauenlager Birkenau, tätowierte Lale eine Nummer ein und verliebte sich sofort in sie. Seine charmante Art und viele Extrarationen in Form von Essen öffneten ihm so manche Tür, so dass sich Lale und Gita so oft wie möglich an Sonntagen sehen konnten und sich gegenseitig Mut machten, dieses Lager für eine gemeinsame Zukunft zu überleben. 1945 mussten die Nazis Ausschwitz räumen. Gita und ihre Freundinnen wurden mit unbekanntem Ziel abtransportiert und Lale konnte auf Umwegen in seine Heimatstadt zurückkehren. Den Weg nach Hause bezahlte er mit Geld und Schmuck anderer. Beide verloren sich aus den Augen. Lale fand sein Elternhaus und seine Schwester wieder, die mittlerweile mit einem Russen verheiratet war und Lale nahm später dessen Familiennamen an. Von seinen Eltern hat er nie wieder etwas erfahren. Gita und er trafen sich in Pressburg wieder, heirateten 1945 und bekamen sehr viel später einen Sohn. Sie lebten von den Einnahmen eines Textilgeschäftes und unterstützten finanziell den jungen Staat Israel, bis diese Transaktionen aufflogen. Von der Slowakei flüchteten sie über Wien nach Paris und ließen sich endgültig in Melbourne nieder, um endlich zur Ruhe zu kommen. Bis zu Gitas Tod hatte Lale ihre gemeinsame Vergangenheit geheim gehalten. Gita (geboren 1925) starb im Oktober 2003 und Lale im Oktober 2006.

Der einzige Jude der je in einen Ofen rein-und wieder rausspaziert ist
von claudi-1963 aus Schwaben am 11.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Ein Leben ohne Hoffnung ist wie ein Vogel ohne Schwingen. Ein Leben ohne Liebe ist wie ein Himmel ohne Sterne." (Ernst Thälmann) Als man 1942 Ludwig Eisenberg auch Lale genannt nach Auschwitz deportierte wurde, ahnte er noch nicht das er dort auch die Liebe seines Lebens kennenlernen würde. Schnell... "Ein Leben ohne Hoffnung ist wie ein Vogel ohne Schwingen. Ein Leben ohne Liebe ist wie ein Himmel ohne Sterne." (Ernst Thälmann) Als man 1942 Ludwig Eisenberg auch Lale genannt nach Auschwitz deportierte wurde, ahnte er noch nicht das er dort auch die Liebe seines Lebens kennenlernen würde. Schnell bekam er dort die Aufgabe des Tätowierers, er musste jeden Mitgefangenen eine Nummer tätowieren. Jene Nummer, unter der die Gefangenen in jener Zeit registriert wurden und bei der man später erkannte, das die Person in Auschwitz gewesen war. Seine Arbeit als Tätowierer bracht jedoch für Lale auch Vorteile, den er bekam eine besondere Schlafstätte und bessere Essensrationen wie andere. Eines Tages dann tätowiert er einer jungen Frau ihre Nummer in den Arm und sofort verliebt er sich in ihre wunderschönen Augen. Schnell erfährt er, das sie Gita heißt und wo sie untergebracht ist. Lales Einfluss ermöglicht es ihm, das er für Gita eine leichtere Arbeit in der Schreibstube bekommt. Die beiden verlieben sich ineinander, auch wenn sie wissen, dass es für sie vielleicht nie eine Zukunft geben würde. Lales Lebenswille, sein Mut und die Hoffnung sind es schlussendlich, die auch Gita am Leben erhalten und selbst als sie getrennt werden wieder zueinanderfinden lassen. Eine bewegende Liebesgeschichte in Zeiten des Todes, Elends und der Unmenschlichkeit, bei denen der Mut, Hoffnung und die Menschlichkeit nie verloren gingen. --- Meine Meinung: Ein bemerkenswertes Cover nicht wegen der Pforte vom KZ Auschwitz-Birkenau, sondern wegen den verschlungenen Händen mit der Nummer, die gut zu dieser Lebensgeschichte passen. Dieses Lebensbild von Ludwig Eisenberg der sich später Lale Sokolov nannte, besticht zum einen durch seine Arbeit, die er in Auschwitz machen musste. Ich habe ja inzwischen schon viel über Auschwitz und den Holocaust gelesen, wusste aber bis dato nicht, das die Juden selbst ihre Mithäftlinge tätowieren mussten. Besonders imponierte mir jedoch in dieser Geschichte Lales Mut, das er mit seinem wenigen zusätzlichen Essen noch andere Mitbewohner versorgte. Selbst als er von polnischen Bewohnern Essen bekommt, ist er nicht selbstsüchtig, sondern teilt seine Rationen und half dadurch sicher einigen Menschen zu überleben, allen voran Gita. Das Lale nicht nur einmal einen Schutzengel hatte, der ihn vor dem Tod bewahrte, hat ebenfalls etwas mit seiner Großzügigkeit zu tun. Die Todeszelle und die Mauer von Auschwitz an der viele Menschen zu Tode kamen, hatte ich bildlich vor Augen. Den vor einigen Jahren bei meinem Besuch des KZ konnte ich mir selbst ein Bild davon machen, wie grausam man die Menschen behandelt hatte. Am meisten jedoch hatte mich gefreut, dass selbst in Zeiten der Not und Entbehrung die Liebe niemals verloren geht. Das sich Lale und Gita bei Ende des Kriegs, nach Trennung und Verschleppung in Pressburg je wiedersehen würden, hätte ich nicht für möglich gehalten. Und das ihre Liebe auch noch bis zu ihrem Tod anhielt, wie man im Nachwort liest, ist das schönste der ganzen Geschichte. Trotzdem lässt mich wieder einmal vieles fassungslos zurück, von dem was Lale in diesem Buch und in den 3 Jahren Auschwitz zu erzählen hatte. Besonders als er erwähnte, dass ihm mehrmals Dr. Mengele begegnet war, lief mir ein Schauer über den Rücken. Mit diesem Lebensbericht hat australische Autorin Heather Morris erneut ein Zeichen gesetzt "Gegen das Vergessen", möge es wirklich helfen. Für mich ist das Buch definitiv empfehlenswert und sollte von jedem gelesen werden, damit der Holocaust niemals in Vergessenheit gerät und darum gebe ich 5 von 5 Sterne.