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Der wilde Detektiv

Roman

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Als die arbeitslose Phoebe Siegler erfährt, dass die Tochter ihrer besten Freundin vermisst wird, bricht sie von Brooklyn aus auf, um in der kalifornischen Provinz nach dem Teenager zu suchen. Im dunklen Herzen der Wüste trifft sie auf Aussteiger, die jenseits von Recht und Gesetz in Stammesgruppen leben. Der Einzige, der ihr Zugang zu diesen ehemaligen Hippie- Kommunen verschaffen kann, ist Charles Heist – genannt der »wilde Detektiv«.

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump kündigt Phoebe Siegler ihren Job bei einem Radiosender, weil sie sich mit schuldig fühlt, dass es so weit gekommen ist. Als sie der Hilferuf ihrer Freundin Rosalyn erreicht, fliegt sie nach Kalifornien, um deren Tochter Arabella zu finden. Sie landet in einer Stadt am Rande der Wüste, zu deren merkwürdig zusammengewürfelten Bewohnern auch Charles Heist gehört, den sie den wilden Detektiv nennt. Ihre gemeinsame Suche führt die beiden in die gefährliche Gesellschaft der Stämme, die dort ohne Stromversorgung autonom leben. Während Phoebe und der wilde Detektiv mehr über das verschwundene Mädchen herausfinden, geraten sie in immer größere Lebensgefahr. All dies in einer Zeit, in der es wegen Donald Trump und des Todes von Leonard Cohen sowieso nicht viel zu feiern gibt.
Portrait
Jonathan Lethem, geboren 1964 in New York, ist Autor zahlreicher Romane, darunter die Brooklyn-Romane »Motherless Brooklyn« und »Die Festung der Einsamkeit«. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den »National Book Critics Award«, den »Gold Dagger« und das »MacArthur Fellowship«. Lethem hat am Pomona College in Südkalifornien die Professur für Creative Writing inne. Zurzeit lebt er mit seiner Familie in Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 335
Erscheinungsdatum 31.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-50385-2
Verlag Tropen
Maße (L/B/H) 21,7/15,2/3,6 cm
Gewicht 542 g
Originaltitel The Feral Detective
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Ulrich Blumenbach
Verkaufsrang 60196
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

"Reiten wir los, Mary Poppins"

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Phoebe Siegler, eine arbeitslose Radiomoderatorin, und Charles Heist, der "wilde Detektiv", suchen die verschwundene Arabella, die Tochter von Phoebes bester Freundin. Die Spur führt ins bergige kalifornische Hinterland, wo Hippies und Aussteiger wilde Kommunen gegründet haben und fernab der restlichen Gesellschaft ein karges Leben führen. Die Clan der "Kaninchen" und der "Bären" sind dort erbittert verfeindet, was den Job der beiden nicht einfacher macht. Doch in jenen bewegten Tagen - Trump hat frisch die Wahl gewonnen, Leonard Cohen ist soeben verstorben - kann man nicht wählerisch sein, und so begibt sich das ungleiche Paar auf eine skurrile Suche nach der verschwundenen Arabella. T.C. Boyle dürfte sich wahrscheinlich ärgern, dass ihm dieser Roman nicht selbst eingefallen ist. Lethem erzählt in seinem typischen, normale Erzählmuster weitgehend ignorierenden Stil, von seltsamen, aber doch sympathischen Charakteren. Dieser Roman wird aufgrund seiner Extravaganzen nicht jedem Leser gefallen, mich jedoch hat er sehr angesprochen und ich fühlte mich blendend unterhalten.

Claudius Kaboth, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Seltsamer Aussteigerroman im Trumpzeitalter und verästelter Krimi der Sonderklasse. Jonathan Lethem schlurft mit uns in die Wüste und zeigt merkwürdige Hippie-Stammesrituale.

Kundenbewertungen

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Der wilde Detektiv
von leseratte1310 am 23.04.2019

Aufgrund einer Empfehlung engagiert die arbeitslose Phoebe Siegler den Detektiv Charles Heist (genannt „Der wilde Detektiv“), um die Tochter ihrer besten Freundin Rosalyn zu finden. Sie macht sich mit ihm zusammen auf die Suche. Dabei geraten sie in die Mojave-Wüste, wo sie auf einen bunt zusammengewürfelten Haufen von Menschen ... Aufgrund einer Empfehlung engagiert die arbeitslose Phoebe Siegler den Detektiv Charles Heist (genannt „Der wilde Detektiv“), um die Tochter ihrer besten Freundin Rosalyn zu finden. Sie macht sich mit ihm zusammen auf die Suche. Dabei geraten sie in die Mojave-Wüste, wo sie auf einen bunt zusammengewürfelten Haufen von Menschen treffen, die jenseits von Recht und Gesetz in Stammesgruppen leben. Da gibt es Männergruppen („Bären“) und Frauengruppen („Kaninchen“), die sich spinnefeind sind. Charles hat Zugang zu diesen Gruppen. Immer mehr werden er und Phoebe in gefährliche, ja sogar lebensgefährliche Situationen hineingezogen. Der Schreibstil lässt sich sehr einfach lesen, die Geschichte, die aus der Sicht von Ich-Erzählerin Phoebe berichtet, ist manchmal schwer zu ertragen. Phoebe wollte aus Brooklyn weg, da ihr der Wahlsieg von Donald Trump nicht behagt. Daher erklärt sie sich halbherzig dazu bereit, Arabella zu suchen. Ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Heist ist ein schwer zu durchschauender Mensch, der immer wieder mal verschwindet. Phoebe aber fühlt sich immer mehr zu Heist hingezogen und ihre Gedanken kreisen immer mehr um das „Eine“. Die aktuellen politischen Gegebenheiten werden nur angerissen, die Aussteigergeschichten sind gewalttätig und anarchisch und auch die Liebesgeschichte ist nicht wirklich nachvollziehbar. Für mich ist es eine sehr amerikanische Geschichte, die mich nicht packen konnte. Obwohl das Buch recht locker zu lesen ist, hat es mich nicht angesprochen, da vieles zu aufgesetzt wirkt. Kann man lesen, muss aber nicht.

von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2019
Bewertet: anderes Format

Der Roman bietet weder eine dystopische Perspektive noch eine Analyse des erstarrten Amerikas.Und auch als Detektivgeschichte ist er nicht wirklich gelungen. Ein lahmer Detektiv.

wild
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine Frau engagiert einen ungewöhnlichen Detektiv, um die verschwundene Tochter einer Freundin zu finden. Sie begleitet ihn auf der Suche. Sprachlich ist das Buch originell gemacht. Aufgrund einer postmoderner Anklänge erinnert es darin an Thomas Pynchon bzw. eine Lightversion von ihm. Es ist ein gesellschaftspolitisch akt... Eine Frau engagiert einen ungewöhnlichen Detektiv, um die verschwundene Tochter einer Freundin zu finden. Sie begleitet ihn auf der Suche. Sprachlich ist das Buch originell gemacht. Aufgrund einer postmoderner Anklänge erinnert es darin an Thomas Pynchon bzw. eine Lightversion von ihm. Es ist ein gesellschaftspolitisch aktuelles, sehr amerikanisches Buch. Donald Trump ist gerade als Präsident gewählt. Die Erzählerin des Romans empfindet das als Katastrophe. Ein Roman voller Merkwürdigkeiten und Sprachwitz.