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Überall bist du

Roman

"Ein traurig-schöner, sehr ehrlicher und feinsinniger Debütroman." Gala

Wenn Martha geahnt hätte, dass Tom vom einen auf den anderen Tag aus ihrem Leben verschwinden würde, hätte sie ihn nachts geweckt, statt ihn nur anzuschauen. Sie wäre mit Tom nur U-Bahn statt Fahrrad gefahren, dann gäbe es in der Stadt jetzt weniger Orte, die sie mit ihm verbindet. Und sie hätte versucht, viel weniger mit ihm zu erleben, damit die Liste der Dinge, die sie so sehr an ihn erinnern, jetzt nicht so lang ist. Zum Glück gibt es den fünfjährigen Oskar und seine Brüder, die ihr die unausgesprochenen Gesetze des Spielplatzes erklären und mit denen sie unbeschwerte Sommertage im Freibad verbringt. Doch wenn der Liebeskummer so schlimm wird, dass nicht mal Winnie Puuh-Pflaster helfen, weiß selbst der sehr weise Oskar nicht mehr weiter. Martha muss sich eingestehen, dass sie nicht die besten Ideen hat, um über Tom hinwegzukommen, und entscheidet kurzerhand, alles hinter sich zu lassen.
Rezension
»Überall bist du heißt der lesenswerte Debütroman dieser Hamburger Autorin. (...) Zudem muss Gerhild Stoltenberg über einige Spielplatzerfahrung verfügen - es gelingt ihr jedenfalls, diesen speziellen Mikrokosmos mit charmanter, liebevoller Ironie zu beschreiben.«
Portrait
Stoltenberg, Gerhild
Gerhild Stoltenberg, geboren 1979 in Hamburg, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Überall bist du ist ihr erster Roman. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 17.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00458-8
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,5 cm
Gewicht 273 g
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Leichte Urlaubskost die sich ausführlich mit dem Thema Liebeskummer und Neuanfang auseinander setzt. Martha ist eine sympathische junge Frau mit der man mitfühlt. Leichte Urlaubskost die sich ausführlich mit dem Thema Liebeskummer und Neuanfang auseinander setzt. Martha ist eine sympathische junge Frau mit der man mitfühlt.

„"Es juckt einem plötzlich am Rücken...“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

...an der Stelle, wo man als Kind meinte, doch auf jeden Fall Flügel zu haben."

Martha ist wie wahrscheinlich viele Menschen dort draußen. Sie ist nicht wirklich zufrieden mit ihrem Job, aber sie verdient Geld damit und das reicht ja eigentlich. Ihre Beziehung mit Tom ist auch nicht mehr das Gelbe vom Ei, aber man versteht sich und das reicht ja eigentlich auch. Doch plötzlich verschwindet Tom und Martha muss erkennen, dass "eigentlich reichen" nicht genug ist, um wirklich glücklich zu werden. Ablenkung findet Sie in ihrem Nebenjob als Kindermädchen, doch irgendwann helfen weder Winnieh Puuh-Pflaster, noch die Ratschläge vom fünfjährigen Oskar und seinen beiden Brüdern gegen den Liebeskummer...

"Überall bist du" ist ein netter Roman über den Zauber der anfänglichen Liebe, den späteren Alltag (der manche Paare irgendwann einholt) und den Liebeskummer, wenn die Beziehung letztendlich an den Herausforderungen des Lebens scheitert. Der Beginn des Roman liest sich wirklich außerordentlich gut, auch wenn man manche Handlungen der Protagonistin nicht wirklich nachvollziehen kann und einem der Freund "Tom" auch direkt unsympathisch ist. In Rückblicken auf die Beziehung erfährt man dann zum Glück, warum die Protagonistin sich irgendwann mal in diesen Schnösel verliebt hat (Kreidebotschaften vor der Haustür, selbstgemachte Marmelade aus selbstgepflückten Brombeeren), doch irgendwann kehrt der Alltag ein und die Beziehung ist alles andere als liebevoll. Da fragt man sich dann schon irgendwann, warum die Protagonistin sich dennoch so darin vergräbt und unbedingt daran festhalten möchte. Der Roman ist zu Beginn auch wesentlich fantasievoller und vom Cover her und auch vom Klappentext, hatte ich etwas erwartet, was etwas stärker in Richtung "Mary Poppins" geht und mehr Fantasie zu bieten hat. Zwischendurch blitzen diese Dinge gerne durch, aber insgesamt verblasst dieser Ansatz leider zu sehr und manchmal driftet der Roman auch etwas zu sehr in den Bereich "Kitsch" ab. Am Ende bleibt aber dennoch eine nette Geschichte, die den Leser auf knapp 269 Seiten gut unterhält und einem vor Augen führt, dass das Leben mehr bereit hält als den bloßen Standard, wenn man sich nur mal etwas anstrengt und den Blick über den Tellerrand schweifen lässt!
...an der Stelle, wo man als Kind meinte, doch auf jeden Fall Flügel zu haben."

Martha ist wie wahrscheinlich viele Menschen dort draußen. Sie ist nicht wirklich zufrieden mit ihrem Job, aber sie verdient Geld damit und das reicht ja eigentlich. Ihre Beziehung mit Tom ist auch nicht mehr das Gelbe vom Ei, aber man versteht sich und das reicht ja eigentlich auch. Doch plötzlich verschwindet Tom und Martha muss erkennen, dass "eigentlich reichen" nicht genug ist, um wirklich glücklich zu werden. Ablenkung findet Sie in ihrem Nebenjob als Kindermädchen, doch irgendwann helfen weder Winnieh Puuh-Pflaster, noch die Ratschläge vom fünfjährigen Oskar und seinen beiden Brüdern gegen den Liebeskummer...

"Überall bist du" ist ein netter Roman über den Zauber der anfänglichen Liebe, den späteren Alltag (der manche Paare irgendwann einholt) und den Liebeskummer, wenn die Beziehung letztendlich an den Herausforderungen des Lebens scheitert. Der Beginn des Roman liest sich wirklich außerordentlich gut, auch wenn man manche Handlungen der Protagonistin nicht wirklich nachvollziehen kann und einem der Freund "Tom" auch direkt unsympathisch ist. In Rückblicken auf die Beziehung erfährt man dann zum Glück, warum die Protagonistin sich irgendwann mal in diesen Schnösel verliebt hat (Kreidebotschaften vor der Haustür, selbstgemachte Marmelade aus selbstgepflückten Brombeeren), doch irgendwann kehrt der Alltag ein und die Beziehung ist alles andere als liebevoll. Da fragt man sich dann schon irgendwann, warum die Protagonistin sich dennoch so darin vergräbt und unbedingt daran festhalten möchte. Der Roman ist zu Beginn auch wesentlich fantasievoller und vom Cover her und auch vom Klappentext, hatte ich etwas erwartet, was etwas stärker in Richtung "Mary Poppins" geht und mehr Fantasie zu bieten hat. Zwischendurch blitzen diese Dinge gerne durch, aber insgesamt verblasst dieser Ansatz leider zu sehr und manchmal driftet der Roman auch etwas zu sehr in den Bereich "Kitsch" ab. Am Ende bleibt aber dennoch eine nette Geschichte, die den Leser auf knapp 269 Seiten gut unterhält und einem vor Augen führt, dass das Leben mehr bereit hält als den bloßen Standard, wenn man sich nur mal etwas anstrengt und den Blick über den Tellerrand schweifen lässt!

„Liebevoll und mitfühlend!“

Celine Weber, Thalia-Buchhandlung Wiesmoor

Ein Roman, in dem uns Martha nicht nur zeigt, wie schmerzlich Liebeskummer sein kann, sondern auch, dass es manchmal besser ist gewisse Dinge hinter sich zu lassen und dem Leben positiv entgegen zu blicken. Ein Roman, in dem uns Martha nicht nur zeigt, wie schmerzlich Liebeskummer sein kann, sondern auch, dass es manchmal besser ist gewisse Dinge hinter sich zu lassen und dem Leben positiv entgegen zu blicken.

„Wenn einer einfach geht...“

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Martha erzählt von ihrer Beziehung mit Tom, der eigentlich gar nicht Tom heißt, was aber auch gar nicht so wichtig ist. Vom Lieben und Leben, den schönen gemeinsamen Momenten und von den vielen im Nachhinein doch eher seltsamen Momenten. Sie erzählt von seinem Versprechen sich, nach einem Besuch bei seinen Eltern, bei ihr zu melden und der Zeit danach, als er sich nicht mehr meldet und einfach aus ihrem Leben verschwindet. Zum Glück hat sie Oskar, Nippon und Beppi, die ihr aus kindlicher Sicht ein ums andere Mal zeigen, dass man sich das Leben oft selbst sehr schwer macht. Martha erzählt von ihrer Beziehung mit Tom, der eigentlich gar nicht Tom heißt, was aber auch gar nicht so wichtig ist. Vom Lieben und Leben, den schönen gemeinsamen Momenten und von den vielen im Nachhinein doch eher seltsamen Momenten. Sie erzählt von seinem Versprechen sich, nach einem Besuch bei seinen Eltern, bei ihr zu melden und der Zeit danach, als er sich nicht mehr meldet und einfach aus ihrem Leben verschwindet. Zum Glück hat sie Oskar, Nippon und Beppi, die ihr aus kindlicher Sicht ein ums andere Mal zeigen, dass man sich das Leben oft selbst sehr schwer macht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
1
2
4
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2018
Bewertet: anderes Format

Romantisch, tragisch und doch wundervoll zu lesen! Eine sehr emotionale Geschichte, die an Ihnen nicht spurlos vorbei gehen wird.

...Liebeskummer...
von Doris Lesebegeistert am 16.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Roman über das Thema Liebeskummer. Schöner und einfühlsamer hätte es die Autorin nicht beschreiben können. Man fühlt und leidet mit der Protagonistin mit. Tolles Debüt.

Sendet für mich leider eine schwierige Botschaft
von Isaopera am 23.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Überall bist du" wartet mit einem wunderschönen Cover in Mary Poppins-Look auf, und diese Figur ist auch wirklich eine Art Ikone in der Geschichte, denn Martha versucht sich als Kindermädchen von drei zauberhaften Jungs und lernt dabei schätzen, wie wichtig familiäre Nähe ist. Auch wenn das Cover dies vielleicht vermuten... "Überall bist du" wartet mit einem wunderschönen Cover in Mary Poppins-Look auf, und diese Figur ist auch wirklich eine Art Ikone in der Geschichte, denn Martha versucht sich als Kindermädchen von drei zauberhaften Jungs und lernt dabei schätzen, wie wichtig familiäre Nähe ist. Auch wenn das Cover dies vielleicht vermuten lässt, ist das Buch kein Liebesroman, sondern es geht um die Verarbeitung von Verlusten und das Finden der eigenen Identität. Martha ist eine sehr strittige Protagonistin, mit der ich leider überhaupt nicht warm geworden bin. Begleitet wird sie auf ihrem Weg von einer guten Freundin und den zauberhaften Kindern, die sie zeitweise betreut, die zwar nicht unbedingt altersentsprechend beschrieben sind (aus 5 sollte man hier bei Oscar lieber 10 machen....), aber immer wieder für einen Lacher sorgen und mich wirklich gekriegt haben. Es gibt noch einige weitere Figuren, die ich leider weniger schätzen konnte, unter anderem den wirklich grauenhaften Exfreund Tom und die Mutter der Kinder. Nach der Lektüre des Romans bin ich etwas ratlos zurückgeblieben und eigentlich fühle ich mich jetzt immer noch so. Es geht mir nicht unbedingt darum, dass ich etwas anderes erwartet hatte, obwohl ich mir definitiv mehr emotionalen Zugang zur Hauptperson gewünscht hätte, was mir sonst auch eigentlich nicht schwer fällt... Für mich ist es aber so, dass das Buch leider eine wirklich falsche Botschaft sendet und ich mich damit nicht anfreunden konnte. Gerade im letzten Drittel des Buches hat mich die Geschichte wirklich heruntergezogen. Das Problem ist nicht, dass ich keine traurigen Geschichten mag, sondern dass sich die Protagonistin wirklich in ihrer Trauer suhlt und ich sie oft einfach schütteln wollte und sagen wollte: Es ist keiner gestorben, jetzt reiß dich mal zusammen! Dieses wirklich EXTREME Selbstmitleid hat mich gestört und auch wütend gemacht und als dann im letzten Abschnitt noch das Thema Drogen für mich nicht moralisch einwandfrei behandelt wurde, bin ich leider enttäuscht zurückgeblieben. Man muss sagen, dass der Stil der Autorin wirklich gut ist und viele schöne Zitate vorkommen - leider konnte ich diese nicht genießen, weil mich das Buch wirklich angestrengt hat. Ich finde es richtig, dass ein Buch die Schattenseiten des Menschen aufzeigt. Aber in dieser Geschichte fehlte mir leider eine gewisse Rationalität und die Lektüre hat mich vor allem ungeduldig gemacht. Schade!!