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Du wolltest es doch

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Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?  

Ein aufwühlendes, vielfach preisgekröntes Buch.

Rezension
"Seid tapfer. O'Neills Roman ist erschreckend, aber auch packend und unverzichtbar wichtig.", New York Times
Portrait
O'Neill, Louise
Die Autorin Louise O'Neill hat Themen wie Feminismus, Body Shaming und Selbstbestimmung zu ihren Herzensanliegen erklärt und mit ihren Büchern international zahlreiche Preise gewonnen. Sie lebt und arbeitet in West Cork, Irland, hat eine wöchentliche Kolumne im Irish Examiner und ist ein häufiger Gast in Fernseh- und Radiosendungen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 25.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-58386-4
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 22,1/15,3/3,5 cm
Gewicht 570 g
Originaltitel Asking For It
Übersetzer Katarina Ganslandt
Verkaufsrang 26005
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Manuela Schütt, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Ein Thema was selten zur Sprache kommt. Doch was wenn es passiert und dir niemand glaubt. Furchteinflößend und realitätsnah.

Schonungslos und hochbrisant!

J. Öfele, Thalia-Buchhandlung Heidenheim

Louise O'Neill veranschaulicht die Oberflächlichkeit unserer heutigen Gesellschaft, die Folgen unüberlegter Handlungen, die Zerstörungsgewalt sozialer Netzwerke und den übersteigerten Wunsch eines Mädchens nach Beliebtheit und Bewunderung. Dieses Buch geht unter die Haut!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
71 Bewertungen
Übersicht
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Nein,sie wollte es nicht.
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

''»Nein« Das Wort kommt automatsch. Nein. Nein. Nein. Das ist das Einzige, was ich in letzter Zeit sage. Vielleicht zum Ausgleich für das erste Mal, als ich es nicht sagen konnte. Als ich nicht die Chance bekam, es zu sagen. Nein'' Emma ist jung, hübsch und ist sich dessen genau bewusst. Sie geht gerne auf Partys und kennt ihre... ''»Nein« Das Wort kommt automatsch. Nein. Nein. Nein. Das ist das Einzige, was ich in letzter Zeit sage. Vielleicht zum Ausgleich für das erste Mal, als ich es nicht sagen konnte. Als ich nicht die Chance bekam, es zu sagen. Nein'' Emma ist jung, hübsch und ist sich dessen genau bewusst. Sie geht gerne auf Partys und kennt ihre Grenzen nicht. Bis eines Morgens ihre Eltern sie vor der Tür fanden, nicht ansprechbar. Sie erinnert sich nicht an den gestrigen Abend, außer dass Sie mit Paul ins Zimmer ging und diese Pillen geschluckt hat. Bis sie die Bilder auf Facebook sieht.. Es gibt viele Emmas auf dieser Welt. Viele junge Mädchen, die ähnliches erlebt haben und sich selbst die Schuld geben, weil es zu viele Menschen gibt, die wirklich dieser Meinung sind, die sie klein reden. Zwar ist es Anfangs ein schwieriger Schreibstil und teilweise immer ein wenig verwirrend, aber trotzdem lege ich dieses Buch und vor allem dieses Thema jedem ans Herz.

Nimmt einen emotional mit!
von Golden Letters am 22.03.2019

Emma ist schön, beliebt und steht gerne im Mittelpunkt. Das ändert sich, als sie nach einer wilden Partynacht mit zerrissenem Kleid in ihrem Vorgarten aufwacht. Emma hat keinerlei Erinnerungen an diese Nacht, die ihr Leben für immer verändert hat, aber dafür sprechen die Fotos auf Facebook eine eindeutige Sprache, sodass Emmas ... Emma ist schön, beliebt und steht gerne im Mittelpunkt. Das ändert sich, als sie nach einer wilden Partynacht mit zerrissenem Kleid in ihrem Vorgarten aufwacht. Emma hat keinerlei Erinnerungen an diese Nacht, die ihr Leben für immer verändert hat, aber dafür sprechen die Fotos auf Facebook eine eindeutige Sprache, sodass Emmas gesamtes Umfeld schon bald von dieser Nacht weiß und sein Urteil fällt. "Du wolltest es doch" ist ein Einzelband von Louise O'Neill, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Emma O'Donovan erzählt wird. Besonders am Anfang fand ich, dass Emma es einem schwer gemacht hat, sie zu mögen. Sie ist sehr hübsch und das weiß sie auch. Sie genießt die Aufmerksamkeit und ist nach außen immer nett und freundlich. Ihren Freundinnen gönnt sie jedoch nichts und hält sich für etwas Besseres, ist hochmütig und egoistisch, was dafür gesorgt hat, dass ich nicht wirklich mit ihr warm geworden bin. Doch nach der Party bei Sean ändert sich Emmas Leben mit einem Schlag und auch Emma ist nicht mehr dieselbe. Emma hatte ein aufreizendes Kleid an, war betrunken und hatte Drogen intus. Sie hat keinerlei Erinnerungen an die schlimmste Nacht ihres Lebens, doch die Bilder auf Facebook zeigen die schreckliche Wahrheit. Immer wieder steht die Frage im Raum, ob Emma selbst schuld war, ob sie es sogar provoziert hat. Doch Emma wurde vergewaltigt, wie kann die daran selbst Schuld sein? Ich war sehr gespannt auf "Du wolltest es doch", weil es ein sehr ernstes und wichtiges Thema aufgreift. Ich hatte aber auch ein wenig Angst. Angst davor, dass es mich nicht packen könnte, aber auch vor dem Thema Vergewaltigung an sich. Ich habe die Gewohnheit bei einem Buch als Erstes die Danksagung zu lesen, oder eben das Nachwort, weil oft etwas erklärt wird, was dafür sorgt, dass man die Geschichte ein wenig anders wahrnimmt. Das Nachwort von Louise O'Neill hat in diesem Fall ein wenig vorweggenommen, aber hat auch dafür gesorgt, dass ich Emmas Entwicklung ein Stück weit besser verstehen konnte. Emma lebt in Ballinatoom, einer irischen Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und so machen die Bilder auf Facebook schnell die Runde. Emma schlägt eine Woge von Hass entgegen, leider nur sehr wenig Mitgefühl und Emmas Familie weiß überhaupt nicht mehr, wie sie mit Emma umgehen soll. Dazu kommt, dass Emma sich nicht erinnern kann, eine verdammt schwierige Situation. Ich fand Emmas Entwicklung sehr glaubhaft, aber ich hatte mir ehrlich gesagt etwas anderes erhofft, sodass mich das Ende auch nicht komplett zufrieden zurückgelassen hat, obwohl es rund ist und zur Geschichte passt! Die Stimmung des Buches ist eher deprimierend und viele Reaktionen haben mich echt wütend, aber auch traurig gemacht. Auf emotionaler Ebene konnte mich Emmas Geschichte echt mitreißen und ich fand, dass Louise O'Neill das schwere Thema Vergewaltigung gut in die Geschichte einbindet. Sie beschönigt nichts und das öffnet Augen und regt definitiv zum Nachdenken an! Fazit: "Du wolltest es doch" von Louise O'Neill ist ein unglaublich wichtiges Buch, das mich emotional berühren konnte. Das Thema Vergewaltigung ist kein leichtes und so ist Emmas Geschichte keine einfache Kost. Mit Emma bin ich anfangs nicht warm geworden und auch mit dem Ausgang der Geschichte bin ich nicht komplett glücklich. Ich hatte mir einfach etwas anderes erhofft, obwohl ich auch zugeben muss, dass das Ende glaubwürdig und realistisch ist. Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter.

Ein wichtiges Thema, gut umgesetzt
von einer Kundin/einem Kunden aus Deggingen am 07.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ungefähr die ersten 100 Seiten erzählen von Emmas Leben vor diesem Vorfall und die restlichen mit den Auswirkungen und ihrer Charakteränderung bis ein Jahr danach. Es ist aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch man sehr nah an ihren Gefühlen und Gedanken ist. Dabei muss ich sagen, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten mit Emm... Ungefähr die ersten 100 Seiten erzählen von Emmas Leben vor diesem Vorfall und die restlichen mit den Auswirkungen und ihrer Charakteränderung bis ein Jahr danach. Es ist aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch man sehr nah an ihren Gefühlen und Gedanken ist. Dabei muss ich sagen, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten mit Emma hatte, da sie mir hier noch rücksichtslos und unsympathisch war. Aber ich denke das ist auch in gewisser Weise gewollt, damit man ihre Verhaltensänderung deutlicher merkt. Danach wurde sie mir auf jeden Fall verständlicher🙂 Die Story konnte mich insgesamt sehr packen, weshalb ich auch schnell mit dem Lesen voran kam. Das Interessante war für mich persönlich, dass viele Charaktere unterschiedliche Seiten hatten. Beispielsweise ihre Freundinnen und Emmas Mutter, die einerseits gefühlskalt wirkt, aber anderseits sich auch sehr um ihre Tochter sorgt. Außerdem fand ich den Aspekt mit den sozialen Medien erschreckend echt😬 Den Schreibstil fand ich gut, nur gab es oft Sätze in Klammern, die mich ein wenig aus dem Lesefluss gerissen haben. Ansonsten war das meiste sehr detailreich und gut vorstellbar😊 Das Cover und der Titel passen sehr gut zu der Geschichte, selbst Kleinigkeiten wie die Rosen auf dem Bett kommen in der Geschichte vor. Insgesamt gebe ich 4 von 5 Sternen, da ich die Protagonistin nicht sofort mochte und mich ein paar Kleinigkeiten am Schreibstil gestört haben. Die Story fand ich sehr überzeugend und kann euch das Buch daher auf jeden Fall weiterempfehlen.