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Die jüdische Souffleuse

Roman

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»Das Schicksal hat viel Humor«
Ein Provinztheater. Adriana, die Regisseurin, und Sissele, die Souffleuse, geraten bei den Proben zu einer Mozart-Oper heftig aneinander. Denn Sissele verfolgt ein Ziel, das gar nichts mit dem Theater zu tun hat, aber sehr viel mit Adriana: Jahrzehntelang hat sie vergeblich nach ihren Verwandten gesucht, die nach dem Zweiten Weltkrieg in alle Winde zerstreut wurden. Sie ist überzeugt, nur Adriana kann ihr jetzt noch helfen!
Mit hinreißender Tragikomik erzählt dieser Roman von den Absurditäten des Theateralltags und der abenteuerlichen Reise dieser beiden Frauen. Von einer unverhofften Familienzusammenführung und davon, wie sich unvergessliche Geschichten des 20. Jahrhunderts mit jenen der Nachgeborenen verbinden.
Rezension
"Wer eindeutige Wahrheiten sucht, wird verwirrt sein. Wer wahre Sätze sucht, ist bei Biller richtg. Harald Ries Westfalenpost 20181211
Portrait
Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, lebte ab 1964 in Italien, später in Deutschland. Sie studierte Schauspiel in Berlin und New York, spielte in Film- und Fernsehproduktionen und inszeniert seit den Neunzigerjahren an Schauspiel- und Opernhäusern. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Bundesfilmpreis, den Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und den Silbernen Bären für schauspielerische Leistungen. 2012 erschien ihr Bestseller »Titos Brille«. 2014 folgte »Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus«, 2017 »Das Meer und ich waren im besten Alter«. Adriana Altaras lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 04.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05199-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,2 cm
Gewicht 315 g
Verkaufsrang 16144
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Adriana, erfolgreiche Opern Regisseurin trifft bei den Proben zu einer Mozart Oper auf die ungewöhnliche Souffleuse Sissele. Eine wunderbare Geschichte mit urkomischen Wendungen.

N. Gatzke , Thalia-Buchhandlung Berlin

Das Leben geht verschlungene Wege! Dieses Buch erzählt unterhaltsam und berührend von einem mit besonders vielen Abzweigungen.

Kundenbewertungen

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Theateralltag und Suche nach der Familie
von Kaffeeelse am 13.01.2019

Die Schriftstellerin Adriana Altaras zeigte mir mit diesem Buch wieder, wie schön und fesselnd es sein kann, dem Sog eines Buches zu verfallen. Es liegt eine Stärke in der Art des Formulierens/des Schreibens der Autorin, der Humor in ihrer Sprache hat mich fasziniert, man kann ihn schon etwas schwarz nennen, den Humor der Frau A... Die Schriftstellerin Adriana Altaras zeigte mir mit diesem Buch wieder, wie schön und fesselnd es sein kann, dem Sog eines Buches zu verfallen. Es liegt eine Stärke in der Art des Formulierens/des Schreibens der Autorin, der Humor in ihrer Sprache hat mich fasziniert, man kann ihn schon etwas schwarz nennen, den Humor der Frau Altaras. Aber gerade das tut der Geschichte sehr gut und hat mir sehr gefallen. Dieses Buch hat eine einfache und gut lesbare Sprache, aber auch jede Menge Inhalt, einen Inhalt, der die geneigte Leserin zum Nachdenken bringt. Einerseits erzählt Frau Altaras uns gewisse Feinheiten in der Welt einer Theaterregisseurin, vom Entstehen/Werden eines Stückes und den Gedanken der Akteure des Theaters. Und das wird in einer sehr humorvollen, empathischen und sehr interessanten Art geschildert. Und gleichzeitig wird auch ein tiefer Blick in die Geschichte geworfen. Bei der Entstehung des Stückes "Die Entführung aus dem Serail" von Mozart an einem Provinztheater kommt die Souffleuse Sissele der Regisseurin Adriana näher und erzählt ihr ihre Lebensgeschichte. Sie ist Jüdin, wurde kurz nach dem Krieg in Israel geboren, ist durch den frühen Tod der Mutter zur Halbwaise geworden, ist später mit dem Vater nach Kanada gegangen und jetzt, Jahrzehnte später, möchte sie ihre restliche Familie finden. Es wird ein Blick auf den Holocaust geworfen und die ebenfalls jüdische Adriana beginnt zu Sinnieren, wie auch die Leserin. Es geht um die Wichtigkeit der Betrachtung der Vergangenheit, aber auch darum wieviel Einfluss das Vergangene auf das heutige Leben haben soll/darf. Und es geht auch um die Folgegeneration der Juden nach dem Weltkrieg und ihr Leben mit dieser Vergangenheit. Eine sehr interessante Geschichte.

von einer Kundin/einem Kunden aus Dinslaken am 12.11.2018
Bewertet: anderes Format

Ich liebe diesen süffisanten Humor von Adriana Altstadt. Mal ernst,mal tragisch. Unbedingt lesen!