Children of Blood and Bone

Goldener Zorn

Children of Blood and Bone Band 1

Tomi Adeyemi

(171)
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Beschreibung

Sie töteten meine Mutter.

Sie raubten uns die Magie.

Sie zwangen uns in den Staub.

Jetzt erheben wir uns.

Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …

Der internationale Bestseller! Große Kinoverfilmung bereits in Arbeit bei Fox 2000 (»Twilight«, »Das Schicksal ist ein mieser Verräter«)

Es steckt unglaublich viel drin in diesem Buch: Action, Hass, Tod, Liebe, innere und äußere Kämpfe und eine Energie, die beim Lesen körperlich zu spüren ist.

Tomi Adeyemi, geboren 1993, ist eine amerikanische Autorin nigerianischer Herkunft. Nach Abschluss ihres Literaturstudiums in Harvard hat sie sich von ihren westafrikanischen Wurzeln zum stärksten Fantasy-Debüt der letzten Jahre inspirieren lassen. Der erste Band ihrer »Children of Blood and Bone«-Trilogie eroberte die SPIEGEL-Bestsellerliste und war wochenlang auf Platz 1 der »New York Times«-Bestsellerliste. Von der Zeitschrift »Brigitte« wurde »Children of Blood and Bone – Goldener Zorn« unter die besten 50 Bücher des Jahres 2018 gewählt und belegte Platz 2 der Phantastik-Bestenliste..
Andrea Fischer hat Literaturübersetzen studiert und überträgt seit über zwanzig Jahren Bücher aus dem britischen und amerikanischen Englisch ins Deutsche, unter anderem die von Lori Nelson Spielman, Michael Chabon und Mary Kay Andrews. Sie lebt und arbeitet im nördlichen Münsterland.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 27.06.2018
Verlag Fischer Fjb
Seitenzahl 624
Maße (L/B/H) 22,5/15,5/5,3 cm
Gewicht 852 g
Auflage 2. Auflage
Originaltitel Children of Blood and Bone 1
Übersetzer Andrea Fischer
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8414-4029-7

Weitere Bände von Children of Blood and Bone

Buchhändler-Empfehlungen

Linh Nguyen Ha, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Dieses Buch hat es geschafft, zu einen meiner absoluten Lieblingen zu werden! Jede Seite hat mich mehr fasziniert und die Spannung war an manchen Stellen kaum auszuhalten und das Storytelling war einfach nur beeindruckend. wirklich, wirklich großartig, kann ich nur empfehlen!

Celine Harting, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Children of blood and bones ist ein wirklich tolles Buch, welches ein wichtiges Thema behandelt, nämlich Rassismus. Es war spannend, berührend und hatte ein tolles Setting. Die Welt von Orisha ist wirklich gut gelungen, welche die Leser in eine neue Kultur entführt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
171 Bewertungen
Übersicht
74
58
29
8
2

Von der Devine zur Matshai
von einer Kundin/einem Kunden aus Eisenach am 23.08.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Zélies Mutter starb in der Blutnacht, als König Saran alle Matshai, die magisch Begab­ten, töten ließ. Da war Zélie noch ein Kind. Jetzt ist sie 17 und will auf dem Markt der Haupt­stadt einen wert­vollen Fisch ver­kau­fen, um die Steu­ern bezah­len zu können. Dabei trifft sie auf ein gleich­altriges Mäd­chen, dass vor den Wache... Zélies Mutter starb in der Blutnacht, als König Saran alle Matshai, die magisch Begab­ten, töten ließ. Da war Zélie noch ein Kind. Jetzt ist sie 17 und will auf dem Markt der Haupt­stadt einen wert­vollen Fisch ver­kau­fen, um die Steu­ern bezah­len zu können. Dabei trifft sie auf ein gleich­altriges Mäd­chen, dass vor den Wachen des Königs flieht. Beide fliehen zusam­men, ohne dass Zélie ahnt, wem sie da hilft. Es ist Prin­zessin Amari, deren Vater gerade ihre Die­nerin und Freun­din töten ließ, weil sie genau wie Zélie eine Devine, eine uner­wachte Zau­berin war. Und sie hat ein Perga­ment bei sich, mit dessen Hilfe man alle Devine zu Matshai erwecken könnte. Zusam­men mit Zélies Bruder treten sie die Flucht an, ver­folgt von Amaris Bruder, dem Kron­prinzen, und der gesam­ten Armee. Bevor ich näher auf das Buch eingehe, muss ich darauf hin­weisen, dass ich es als Hör­buch gehört habe. Die Schreib­weise aller Namen (mit Aus­nahme Zélies, die ja im Klap­pen­text erwähnt wird) und speziel­len Begriffe (wie Devine und Matshai) könnte also falsch sein. Die Schreib­weise man­cher Namen habe ich auch aus anderen Rezen­sionen über­nom­men, wo ich hoffe, dass sie dort korrekt wieder­gegeben sind. Wie viele andere Fantasy-Autoren siedelt auch Tomi Adeyemi ihre Fantasy-Reihe in einer mittel­alter­lich oder zumin­dest vor­industri­ellen Umge­bung an. Anders als in den meisten anderen Geschichten des Genres sind hier aller­dings aus­nahms­los alle Charak­tere schwarz, da der (fiktive) Hand­lungs­ort in Afrika ange­siedelt ist. Eine spe­zielle Bedeu­tung für die Hand­lung bekommt das aber nicht, auch wenn immer wieder die unter­schied­lichen Dunkel­keits­stufen der Haut erwähnt werden. Wäh­rend Zélie zu Beginn im Fokus der Hand­lung steht, teilt sich die Prota­gonis­ten­rolle später auf mehrere, relativ gleich­wertige Charak­tere auf, die dann jeweils auch die Rolle eines Ich-Erzäh­lers ein­neh­men. Aus diesem Grund ist der Leser stets über die Gefühls­lage des jewei­ligen Charak­ters infor­miert, wohin­gegen diese sich teil­weise mit großem Miss­trauen begeg­nen. Typisch für den Beginn eines Mehr­teilers ist, dass sich die Prota­gonis­ten am Ende dieses Bandes in einer relativ aus­sichts­losen Lage wieder­finden. Die Autorin erzählt ihre interessante Geschichte in einem ange­neh­men Stil, wobei einige im Genre selten vor­kom­mende Ele­mente auf­fallen. Die üblichen Fantasy-Wesen fehlen dagegen gänz­lich. Auch die Hör­buch­um­setzung kann über­zeugen. Auf die Fort­setzung, die in Schrift­form bereits liefer­bar ist, will man am Ende bestimmt nicht ver­zichten. Fazit: Dieses Fantasy-Abenteuer hebt sich besonders durch seine unge­wohnte Kulisse aus der Masse ver­gleich­barer Geschich­ten ab.

Die Schrecken von Mensch und Magie
von Libertine Literatur am 16.08.2021

Die Zeit, in der die Macht der Maji die Welt beherrschte, ist in ›Goldener Zorn‹ vorüber. Und mit ihr ist die Magie verschwunden. Doch obwohl die Gefahr durch den Missbrauch von Magie gebannt ist, müssen all jene sterben, die in der Lage waren, sie auszuführen. Während mit der Magie die Maji verschwinden, verlieren viele Fre... Die Zeit, in der die Macht der Maji die Welt beherrschte, ist in ›Goldener Zorn‹ vorüber. Und mit ihr ist die Magie verschwunden. Doch obwohl die Gefahr durch den Missbrauch von Magie gebannt ist, müssen all jene sterben, die in der Lage waren, sie auszuführen. Während mit der Magie die Maji verschwinden, verlieren viele Freunde, Geschwister, Eltern. Nur wer zu jung ist, um Magie eingesetzt zu haben, darf überleben. Doch das Leben jener, die durch das weiße Haar noch immer davon zeugen, dass es die Maji einmal gegeben hat, ist hart: Sie werden grundlos erniedrigt, gequält oder getötet. Wer ihnen hilft, muss mit Problemen rechnen. Doch der Geist der Divînés, die in der Zeit der Magie zu Majis geworden wären, ist nicht erloschen. Im Geheimen trainieren einige von ihnen. Dürfen sie auch keine Waffen tragen, schulen sie dennoch ihre Fähigkeiten, als spürten sie, dass der Tag kommen würde. Und der Tag kommt. »Die Götter haben bereits eingegriffen. Nach so langer Zeit schenken sie uns unsere Gaben erneut. Ihr müsst darauf vertrauen, dass sie nicht mit dem Schicksal der Maji spielen würden.« Zélie war noch ein Kind, als ihre Mutter vor ihren Augen verschleppt wurde. Als sie sie das nächste Mal sieht, ist sie bereits tot. Der Geist des Vaters gebrochen. Der Bruder selbst noch ein Kind. Und Zélie weiß, dass ihre Mutter noch leben würde, wenn man ihr zuvor nicht die Magie genommen hätte. Doch jetzt, nach vielen Jahren, geschieht etwas, das die Welt wieder verändern könnte: Ist es möglich, die Magie zurückzubringen? Zélie hofft es, denn so kann es für die Divînés nicht weitergehen. Fern ab von dem Dorf, in dem sie aufwuchs, will sie diese Hoffnung wahr machen – und das nicht allein. Doch während sie Hilfe von unerwarteten Verbündeten erhält, wächst die Zahl ihrer Feinde schnell. In einem Land, das von Raubtieren bevölkert ist, in dem die Toten von ihren Traumata im Diesseits gehalten werden und das Leben einer Divîné nichts wert ist. »Töte das Mädchen. Vernichte die Magie. Das ist mein einziger Plan.« Adeyemis Figuren in ›Goldener Zorn‹ haben vor allem eines: Mut. Sie lassen alles hinter sich, was sie gekannt haben. Obwohl sie sich noch an die Grauen der Blutnacht, die Zélies Mutter das Leben gekostet hat, erinnern. Die Regeln dieser Welt sind grausam für jene wie Zélie, die mit weißen Haaren geboren sind. Leben ist kaum mehr als Überleben – und auch das nur, falls sie Glück haben. Doch trotz der Schrecken, die sie erlebt haben, sprühen Adeyemis Figuren in ›Goldener Zorn‹ vor Energie. Sie sind nicht auf den Mund gefallen, können ihr Temperament nicht immer zügeln und halten an den Dingen fest, an die sie glauben. ›Goldener Zorn‹ ist ein starker Anfang einer Reihe, der lediglich etwas verliert, da die kleinen Spannungsbögen oftmals zu früh aufgelöst werden. Doch wer will schon über manche der kleinen Spannungsbögen klagen, wenn der Hauptspannungsbogen so überzeugen kann? Der zweite Teil ›Children of Virtue and Vengeance‹ verspricht spannend zu werden.

Tolles Potential!
von Malka Draper aus Frankenthal am 13.08.2021

Zélie erinnert sich noch schmerzhaft an die Nacht, in der die Magie aus Orisha verschwand. Die Nacht, in der ihre Mutter ermordet wurde. Und mit ihr alle Maji, Menschen die Magie ausüben können. Seit dem leben die Maji unterdrückt, gepeinigt und vom König ausgenommen. Wer die überteuerten Steuern nicht zahlen kann, landet in Arb... Zélie erinnert sich noch schmerzhaft an die Nacht, in der die Magie aus Orisha verschwand. Die Nacht, in der ihre Mutter ermordet wurde. Und mit ihr alle Maji, Menschen die Magie ausüben können. Seit dem leben die Maji unterdrückt, gepeinigt und vom König ausgenommen. Wer die überteuerten Steuern nicht zahlen kann, landet in Arbeitslagern. Doch dann gibt es das Gerücht, dass die Magie erneut ihren Weg nach Orisha gefunden hat und Zélie sieht eine Möglichkeit, ihre eigene Magie zu entdecken. Um das zu meistern, ist sie ausgerechnet auf die Tochter des königlichen Tyrannen angewiesen. Der Kronprinz setzt alles daran, sie zu finden und zu stoppen. Zu erst einmal: Wie wunderschön sieht dieses Buch bitte aus? Das Cover, aber auch die Karte und die Gestaltung im Inneren sind großartig und das Buch ist definitiv ein Hingucker im Regal! Das Buch ist mir hier schon sehr häufig begegnet, weshalb ich sehr gespannt auf die Geschichte war. Leider hatte ich sehr hohe Erwartungen, die nicht alle erfüllt wurden. Tomi Adeyemi hat eine faszinierende Welt mit neuartigen magischen Elementen und ungewöhnlichen Menschen entworfen, die einige mystische Aspekte mit spannendem Schreibstil vereint. Ich habe mich leider sehr schwer getan, mich in der Welt und der Magie zurecht zu finden. Tatsächlich habe ich bis knapp zur Hälfte nicht genau gewusst, wohin sich die Geschichte entwickelt und es las sie wie eine sehr lange Einführung. Doch dann wurde es schlagartig spannend und ich konnte es zum Ende kaum aus der Hand legen. Als ich erst einmal Zugang zu den Personen gefunden haben und sich die Hauptprotagonist:innen herauskristallisiert haben, fand ich sie alle sehr interessant und hoffe, im zweiten Band auch noch mehr von Zélies Bruder zu lesen, der in diesem Band etwas kurz kam. Zélie selbst habe ich zuerst deutlich jünger geschätzt, da sie zwar taff und rebellisch, aber auch unüberlegt auftritt und sich eher wie ein trotziges Kind aufführt. Später habe ich ihre verletzliche Seite und ihre harte Schale aber schätzen gelernt. Die Magie und Zélies Fähigkeiten konnte ich nicht sehr gut durchdringen. Ich hatte das Gefühl, sie entwickelt sich sehr sprunghaft – in manchen Kapiteln hat sie Superkräfte, im nächsten war sie wieder unsicher und hat betont, dass sie den Gebrauch ihrer Kräfte ja nie gelernt hat… Teilweise fiel es mir schwer, mir die Szenen und v.a. die Zwiegespräche mit den Gottheiten vorzustellen, ich fand die Beschreibungen manchmal etwas kurios, was aber auch der Neuartigkeit der Welt und ihrer Einzigartigkeit geschuldet sein kann. Ich hätte gerne noch etwas mehr zur Vorgeschichte erfahren, also wie es zur Blutnacht kam und wie die Majis früher gelebt und gezaubert haben. Vieles wird nur am Rande erklärt. Ich war sehr lange unentschieden, wie ich das Buch bewerten soll, da es doch einige Schwächen hatte und ich mich nur sehr langsam der Welt öffnen konnte. Insgesamt war das Buch aber auch sehr jugendlich gehalten, was man nicht nur an den Protagonist:innen, ihrer Perspektive und ihren Empfindungen, sondern auch an der sich langsam entfaltenden und stark romantisierten Liebesgeschichte gemerkt hat. Ich hätte mir an einigen Stellen mehr Tiefe gewünscht, dennoch hat die Geschichte mir – vor allem zu Ende hin – sehr gut gefallen, die Welt hat mich fasziniert und ich möchte auch den zweiten Band auf jeden Fall lesen! Gerade für jugendliche (und jung gebliebene ) Fantasy-Liebhaber:innen kann ich das Buch empfehlen


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