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Miss Everest

Wie ich am höchsten Berg der Welt zurück zu mir selbst fand

Mit 13 Jahren läuft Bonita Norris in ihrem Sportclub im britischen Berkshire allen davon, Mädchen wie Jungen. Wann sie als Profiathletin durchstartet, scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Zwei Jahre später ist sie - gezeichnet von der Essstörung Bulimie - nur noch ein Schatten ihrer selbst. Als ihr Hilferuf bei einer Arztpraxis ungehört bleibt, ahnt sie: Sie ganz allein muss den Kampf gegen ihre Dämonen aufnehmen, einen Kampf, der sie am Ende ausgerechnet zum höchsten Berg der Welt führt. In "Miss Everest" erzählt Bonita Norris die unglaubliche Geschichte ihres Weges zurück ins Leben - eine Geschichte, die Mut macht und Türen aufstößt.

Portrait

Für Bonita Norris, geboren 1987 in Wokingham, Großbritannien, war bis zu ihrem zwanzigsten Lebensjahr ein Baum im heimischen Berkshire die höchste Erhebung, die sie je bestiegen hatte. Zwei Jahre später stand sie als jüngste Britin auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt. 2011 erreichte sie den Nordpol. 2012 bestieg sie als erste Britin den Gipfel des Lhotse (8 450 Meter). Heute zählt Norris zu den gefragtesten Motivationsrednerinnen Englands. "Miss Everest" ist ihr erstes Buch.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 05.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7701-6685-5
Reihe DuMont Welt - Menschen - Reisen
Verlag Dumont Reise Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,7 cm
Gewicht 387 g
Abbildungen farbige Fotos, Abbildungen, Kartenausschnitte
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 39115
Buch (Taschenbuch)
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14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Anne Pietsch, Thalia-Buchhandlung Coburg

Auf dem höchsten Berg der Erde stellt sich Bonita Norris all ihren Ängsten, Zweifeln und Schuldgefühlen. Eine Geschichte die Mut macht den ersten Schritt zu wagen. Voller Hoffnung.

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"Wir sollten gar nicht hier oben sein"
von Dr. M. am 05.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieser Satz klingt wie eine Einsicht. In Wirklichkeit dokumentiert er jedoch nur die eine Seite extremer Ansichten, zwischen denen Bonita Norris fortwährend hin und her schwankt. Man liest ihn während Norris die Überwindung der letzten achthundert Höhenmeter bei ihrem Aufstieg zum Mount Everest beschreibt. Um den völligen Irrsin... Dieser Satz klingt wie eine Einsicht. In Wirklichkeit dokumentiert er jedoch nur die eine Seite extremer Ansichten, zwischen denen Bonita Norris fortwährend hin und her schwankt. Man liest ihn während Norris die Überwindung der letzten achthundert Höhenmeter bei ihrem Aufstieg zum Mount Everest beschreibt. Um den völligen Irrsinn zu verstehen, der sich an diesem Berg abspielt, reichen folgende Zeilen aus dem gleichen Kapitel: "Während ich hochsah, erkannte ich eine gepunktete Linie aus Lichtkegeln, die in den Nachthimmel kletterten. Ihre gerade Linie verriet, dass diese goldenen Punkte keine Sterne waren, sondern von Stirnlampen stammten. … Wir nahmen unseren Platz am Ende dieser Linie ein und mussten uns daher der Geschwindigkeit unserer Vorgänger anpassen." Das passiert wohlgemerkt in der Todeszone des Mount Everest, in der man nicht lange überleben kann. Selbst mit all der Ausrüstung, die man mitschleppt oder die Einheimische für die aus ihrer Sicht wohlhabenden Bergsteiger aus dem Westen vorher in diese gigantischen Höhen getragen hatten. Sauerstoffflaschen etwa. Dieses für alle Seiten gewinnbringende Geschäftsmodell zu verurteilen, ist nicht mein Thema hier. An diesem Berg zeigt sich etwas viel Interessanteres, nämlich, dass Wahnsinn und Willenskraft, Anpassungsfähigkeit und der unauslöschliche Hang zum Nachahmen in der menschlichen Psyche sehr dicht beieinanderliegen. Nicht zu vergessen ist natürlich in diesem Zusammenhang auch der egomanische Ehrgeiz. Was in aller Welt bewog beispielsweise Reinhold Messner im Mai 1978 diesen Berg ohne zusätzlichen Sauerstoff zu erklimmen? Immerhin riskierte er dabei sein Leben oder Folgeschäden des Sauerstoffmangels. Heute erregt er sich über den "Massentourismus" an diesem Berg, den er selbst mit diesem Wahnsinn mitprovoziert hat. Dass es ihn ärgert, wenn seine Leistung an Gewicht verliert, wo nun scheinbar jeder, selbst ein Blinder, diesen Berg besteigen kann, würde er sicher nie zugeben. Man trifft auf eine solche Erregung jedoch immer wieder, etwa bei Naturfotografen, die erst mit ihren Büchern Leute auf die Idee brachten, genau an die Stellen zu reisen, die sie in Büchern dieser Leute gesehen hatten. Sich exklusiv fühlenden Menschen möchten einerseits ungestört ihrem Hobby nachgehen, und brauchen dafür aber andererseits auch aus finanziellen Gründen viel Publicity, mit der sie in der Folge Bewegungen hervorrufen, die ihre geliebte Exklusivität zerstört und sie dann wütend macht. Diesen eigentlichen Grund ihrer Wut können sie natürlich nicht zugeben. Bonita Norris behauptet im Untertitel ihres Buches, dass sie am Mount Everest zu sich selbst fand. Wirklich verstanden habe ich das nicht. Völlig klar ist jedoch, dass sich jeder Mensch, der sich dieser Tortur unterwirft, zwangsläufig eine erhebliche innere Veränderung erfahren muss. Bei Norris kann man das gut nachvollziehen. Ihre Schilderungen des wochenlangen Aufenthalts am Berg und des letzten Aufstiegs beschreiben vermutlich sehr gut die Gemütslage vieler Besteiger während dieses aberwitzigen Kraftakts, dessen Sinn man nicht unbedingt verstehen muss. Unabhängig von jeder Euphorie, die man zweifellos verspürt, wenn man es geschafft hat, bleibt die Tatsache, dass man dabei sein Leben riskiert hatte. Norris war offensichtlich ausreichend vorbereitet, mental fit und an die Höhe gut angepasst, wozu ständiges Pendeln zwischen den einzelnen Camps auf verschiedenen Höhen wesentlich beiträgt. Dadurch wird der Körper gezwungen, ausreichend viele rote Blutkörperchen zu produzieren, ohne die man in dieser gewaltigen Höhe schnell kollabieren kann. Man fährt also nicht einfach mal so in den Himalaya und steigt auf einen Achttausender. Das würde man teuer bezahlen. Trotz ihrer guten Vorbereitung hätte es Norris fast erwischt. Auf dem Abstieg machte sie einen verhängnisvollen Fehler, stürzte ein paar Meter eine Wand hinunter und konnte eigentlich nur noch unter ungeheuren Schmerzen weiterlaufen. Zwei ihrer Begleiter verdankt sie ihr Überleben. Abschrecken sollte vielleicht folgende Einlassung nach ihrem Aufstieg: "Ich starrte auf den Körper, der irgendwie meiner war. Ich wusste, was er durchgemacht hatte; den furchtbaren Sauerstoffmangel in der Todeszone; die tödliche Kälte, die sich in die Knochen gefressen hatte; und den Sturz, der die linke Schulter und den Rücken so stark geprellt hatte. Mir war, als müsste ich mich bei ihm entschuldigen. Er hatte mir so gut gedient, und die ganze Zeit hatte ich nicht geahnt, wie sehr er, verborgen unter den Kleidungsschichten, gelitten hatte. Ich konnte nicht glauben, dass ich mir das alles angetan hatte." Wenn man dieses etwas zu lange Buch liest, kann man sich immer wieder wundern, wie Ansichten und Gefühlslage der Autorin schwanken. In ihrer Kindheit bemerkte sie ihr läuferisches Talent, trainierte wie verrückt und wurde sehr erfolgreich. Ihre Karriere als Mittelstrecklerin wurde von einer Bulimie durchkreuzt. Nachdem sie das hinter sich gebracht hatte, ging sie, aus welchen Gründen auch immer, zu einem Vortrag zweier Bergsteiger. Bis dahin hatte sie noch nie einen Berg bestiegen, noch nicht einmal einen harmlosen. Die beiden waren auf dem Mount Everest. Und plötzlich wollte Bonita auch dorthin. Den ganzen Rest erzählt sie in diesem Buch. Nach dem Everest kam für sie noch der Lhotse, der nicht weniger gefährlich ist. Am K2 schließlich musste sie wetterbedingt aufgeben. Und nach ihrer Bergsteigerkarriere wurde Bonita Norris Motivationsrednerin. Sie folgt dem Motto "Du kannst alles erreichen, wenn du es nur willst". Das klingt gut, und sie scheint der lebende Beweis für diese kühne Behauptung zu sein. Vergessen sind ihre Beklemmungen am Berg, ihre Ängste und die Toten, die sie traf. Vermutlich dachten diese Menschen auch, dass sie alles erreichen können, was sie wollen. Man weiß nicht, ob man solche Menschen wie Norris bewundern oder ob man an ihrem Verstand zweifeln soll. Mir ist das nicht wirklich klar. Bei Norris scheint der Instinkt gut funktioniert zu haben. Selbstzweifel kamen ihr dennoch, vor allem nach ihrem Sturz am Everest, bei dem sie gnadenlos verstand, wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Tod dort oben ist. Wenn dieses Buch etwas zeigt, dann menschliche Ambivalenz. Norris ist gewissermaßen dafür ein Paradebeispiel.

Beeindruckende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Geschichte von Bonita Norris faszinierte mich sehr. Zudem ist das Buch ist von A-Z spannend erzählt. Wirklich lesenswert!!!

von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2018
Bewertet: anderes Format

Aus der Komfortzone in die Todeszone. Entgegen aller Erwartungen erklimmt Bonita den Mount Everest u. viele andere Gipfel. Ein „starkes“ Buch, fesselnd geschrieben u. Mut machend