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Spinster Girls 02 - Was ist schon typisch Mädchen?

Roman

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Taschenbuch

Wir sind stark, wir lassen uns nichts sagen und küssen trotzdem. Wir sind die Spinster Girls!

Alles, was Lottie will, ist die Welt zu verändern. Dafür startet sie ein Experiment: Einen Monat lang möchte sie mit ihren Freundinnen auf ihrem Vlog auf jede sexuell diskriminierende Situation aufmerksam machen, die ihnen im Alltag widerfährt. Ebenso wichtig ist Lottie aber das Vorstellungsgespräch an der Eliteuni Cambridge, auf das sie sich schon seit Jahren vorbereitet. Und dann ist da auch noch Will, der sie tagtäglich auf die Palme bringt. Hat sie sich zu viel vorgenommen?

Rezension
"Unterhaltend, spannend und absolut lesenswert."
Joy Dallmann, Heilbronner Stimme 22.11.2018
Portrait
Bourne, Holly
Holly Bourne, geboren 1986 in England, studierte Journalismus an der University of Sheffield und hat erfolgreich als Journalistin gearbeitet, bevor sie das Schreiben von Jugendbüchern zu ihrem Beruf machte. Mit den Wünschen und Sehnsüchten von Jugendlichen kennt sie sich gut aus, da sie auf einer Ratgeber-Webseite viele Jahre lang Beziehungstipps an junge Leute von 16 - 25 Jahren gab.

Frey, Nina
Nina Frey, geboren in Heidelberg, studierte Anglistik und Germanistik in Hamburg. Sie arbeitete lange im Kunsthandel in Hamburg, London und Berlin. Heute lebt sie als freie Übersetzerin in Wien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 31.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-71801-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/13,5/3 cm
Gewicht 350 g
Originaltitel What's a Girl gotta do?
Übersetzer Nina Frey
Verkaufsrang 52069
Buch (Taschenbuch)
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10,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Karin Antepoth, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Ab wann beginnt eigentlich Sexismus und haben wir in unserer heutigen Zeit das Problem überhaupt? "Auf jeden Fall!", findet Lotti und setzt alles daran, um alle Leute darauf aufmerksam zu machen. Doch ihre Aktion findet nicht nur Freunde...

Manja Berg, Thalia-Buchhandlung Wildau

Diesmal geht es um Lotti, mit ihrer offenen und quirligen Art hat sie mich sofort in ihren Bahn gezogen. Einfach toll

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Typisch Mädchen
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2019

Holly Bourne beschäftigt sich in ihrer Trilogie über die Spinster Girls mit dem Thema Feminismus. Sie..." wollte eine Buchserie schreiben, die jungen Leuten die Augen öffnet und dabei hilft, zur eigenen Stärke zu finden." In dem Band: "Was ist schon typisch Mädchen" geht es um die 17 jährige Lottie. Lottie ist nicht auf den Mu... Holly Bourne beschäftigt sich in ihrer Trilogie über die Spinster Girls mit dem Thema Feminismus. Sie..." wollte eine Buchserie schreiben, die jungen Leuten die Augen öffnet und dabei hilft, zur eigenen Stärke zu finden." In dem Band: "Was ist schon typisch Mädchen" geht es um die 17 jährige Lottie. Lottie ist nicht auf den Mund gefallen und möchte eines Tages Politikerin werden um die Welt zu verändern. Als sie eines Tages an einer Baustelle vorbeikommt, wird sie von zwei Bauarbeitern verbal belästigt und beschimpft. Sie wird richtig wütend und auch in der Schule bemerkt sie immer mehr Ungerechtigkeiten. So beschließt sie etwas dagegen zu tun und startet eine Aktion. Sie will ab nun ein Monat lang Alarm schlagen, wenn sie etwas sieht, das einem Geschlecht gegenüber ungerecht ist. Holly Bourne zeigt sehr gut auf, wie wichtig es ist für sich einzustehen, aber auch die Hindernisse die auf einem zukommen können. In der Schule finden nicht alle gut was sie macht, es wird sich über sie lustig gemacht, sie bekommt Ärger mit den Lehrern und vernachlässigt die Schule. Deswegen bekommt sie auch von ihren Eltern keine Unterstützung. Aller Widrigkeiten zum Trotz zieht sie ihre Aktion durch, weil ihr immer mehr klar wird, wie wichtig es ist, für sich und andere einzustehen. "Wir sind stark. Wir lassen uns nichts sagen. Wir küssen trotzdem." Idealer Lesestoff, gut zu lesen und zum Nachdenken für Mädchen ab 14 Jahren.

Ein erfrischender Jugendroman über ein brisantes, topaktuelles Thema
von Ricarda Heeskens am 09.02.2019

Inhalt Nachdem Lottie auf dem Weg zur Schule von zwei LKW Fahrern belästigt wurde, beschließt sie, Sexismus nicht länger einfach so hinzunehmen. Sie nimmt sich vor, einen Monat lang auf jede sexistische Handlung aufmerksam zu machen, deren Zeuge sie wird. Unterstützung bekommt sie bei ihrer Aktion von ihren Freundinnen Evie u... Inhalt Nachdem Lottie auf dem Weg zur Schule von zwei LKW Fahrern belästigt wurde, beschließt sie, Sexismus nicht länger einfach so hinzunehmen. Sie nimmt sich vor, einen Monat lang auf jede sexistische Handlung aufmerksam zu machen, deren Zeuge sie wird. Unterstützung bekommt sie bei ihrer Aktion von ihren Freundinnen Evie und Amber, mit denen sie ein Jahr zuvor die Spinster Girls gegründet hat, und den Mädchen aus der FemAG, die sie an ihrer Schule ins Leben gerufen haben. Außerdem wird sie dabei von Will aus Evies Filmkurs begleitet, der ihre Aktion filmt und als Vlog ins Internet stellt. Meine Meinung Anders als im ersten Band erleben wir hier in Spinster Girls Was ist schon typisch Mädchen? die Handlung aus Sicht von Lottie. Im Gegensatz zu Evie ist Lottie selbstbewusst und schlagfertig und nimmt nie ein Blatt vor den Mund. Doch als sie eines Tages von zwei LKW Fahrern bedrängt wird, weiß sie plötzlich nicht, wie sie reagieren soll. Diese Begegung hinterlässt tiefe Spuren bei ihr und sie beschließt in die Offensive zu gehen. Das finde ich sehr bewundernswert und ich habe das Gefühl, diese Welt braucht mehr Mädchen wie Lottie. Mädchen, die es sich nicht gefallen lassen, auf herablassende Art und Weise behandelt zu werden. Mädchen, die auf Missstände aufmerksam machen und als Vorbild für ihre Mitmenschen dienen. Mädchen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen.  "Vielleicht war alles, was man im Leben brauchte, der Glaube daran, dass man etwas verändern konnte. Igendwie. Auf irgendeine Art." (S.81) Was ich als sehr positiv empfunden habe, ist, dass in diesem Buch auch die negativen Folgen von Lotties Aktion aufgezeigt werden, denn nicht überall findet sie Unterstützung und Begeisterung für das was sie tut. Angefangen bei ihren Eltern, die sich wünschen, dass sie sich lieber auf ihr Vorstellungsgespräch an der Elite-Uni Campridge vorbereitet, bis hin zu Schülern an ihrer Schule, die versuchen ihre Aktion ins Lächerliche zu ziehen. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, aufzuzeigen, mit welchem Gegenwind Menschen, die sich für etwas einsetzen, zu kämpfen haben und welche Folgen das auf sie haben kann. Dadurch wirkt die Geschichte unheimlich realitätsnah und authentisch, was ich als großen Pluspunkt sehen.  "Die Leute haben es nicht gern, dass jemand andauernd versucht, an ihren Überzeugungen zu rütteln, ist dir das klar?" (S.166) Aber trotz aller Widrigkeiten gibt Lottie nicht auf, sie vertraut auf die Unterstützung durch ihre Freundinnen und zieht ihre Aktion bis zum Ende durch, auch wenn das bedeutet, sich mit Hatern auseinandersetzen zu müssen. Ich finde es großartig, dass die Autorin diese Thematik aufgegriffen hat, denn es ist brandaktuell und zeigt, dass soziale Netzwerke nicht nur positive Aspekte hat. Lottie kommt mehr als einmal an den Punkt, an dem sie ihre Aktion am liebsten hinschmeißen und aufgeben würde, denn sie merkt, dass sie kräftezehrend und zeitraubend ist. Doch sie bekommt immer wieder vor Augen geführt, wie bedeutsam ihre Aktion ist und welche positiven Auswirkungen sie auf einzelne hat. Das gibt ihr Mut und Kraft, ihr Vorhaben weiterzuverfolgen. "Aber es ist nicht besonders tiefsinnig (...) an gar nichts zu glauben. Und es ist viel leichter, die Überzeugung anderer zu zerlegen, als sich mit etwas zu identifizieren und dafür zu kämpfen." (S.167) Ein Punkt hat mich an dem Buch leider gestört, das hat aber weniger mit dem Inhalt zu tun als vielmehr mit der Entscheidung des Verlags, die Bücher nicht in der Reihenfolge der original Trilogie zu veröffentlichen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum der Verlag erst den dritten Band veröffentlicht hat, denn dadurch wird man über den Inhalt des zweiten Bandes gespoilert. Das finde ich sehr schade und ich frage mich, was den Verlag dazu gebracht hat, es so zu handhaben. Was mich auch manchmal irritiert hat beim Lesen, ist, dass zwischendurch immer wieder Wörter in Großbuchstaben geschrieben wurde. Das wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen, ich hatte dadurch manchmal das Gefühl, regelrecht angeschrien zu werden. Fazit Holly Bourne ist es gelungen, ein brisantes, topaktuelles Thema absolut jugendgerecht und alles andere als langweilig darzustellen. Sie zeigt, wie tief Sexismus in unserer Gesellschaft verankert ist und macht Mut, sich für Gleichberechtigung einzusetzen. Sie macht deutlich, dass jede(r) einzelne von uns etwas bewirken kann, wenn wir nur den Mut finden, uns für etwas einzusetzen. Spinster Girls Was ist schon typisch Mädchen bekommt von mir vier von fünf Sternen.

Genauso klasse und wichtig wie der erste Band! Eine absolut gelungene Fortsetzung!
von CorniHolmes am 10.01.2019

Nachdem mich Holly Bourne mit dem ersten Band ihrer Spinster Girls Trilogie hellauf begeistern konnte, war ich auf den zweiten Band schon richtig gespannt. Mit diesem habe ich dann auch sofort begonnen, nachdem ich den ersten Band beendet hatte. Lottie hat die Nase gestrichen voll davon, dass es auf der Welt so viel Sexismus... Nachdem mich Holly Bourne mit dem ersten Band ihrer Spinster Girls Trilogie hellauf begeistern konnte, war ich auf den zweiten Band schon richtig gespannt. Mit diesem habe ich dann auch sofort begonnen, nachdem ich den ersten Band beendet hatte. Lottie hat die Nase gestrichen voll davon, dass es auf der Welt so viel Sexismus gibt. Sie möchte etwas dagegen unternehmen. Einen ganzen Monat lang möchte sie auf alle sexuell diskriminierende Situationen aufmerksam machen, die ihr im Alltag begegnen. Neben dieser Aktion beschäftigt sie aber noch etwas ganz anderes: Das Vorstellungsgespräch für die Eliteuni Cambridge rückt immer näher. Ein Platz an dieser Uni ist Lottie sehr wichtig, nur leider büßt sie durch ihre Aktion immer mehr schlechtere Noten ein, da sie weniger Zeit fürs Lernen aufwendet. Und dann wäre da noch Will. Will treibt sie des öfteren regelrecht in den Wahnsinn, allerdings ist er auch ziemlich süß... In meiner Rezension zum ersten Band hatte ich ja angemerkt, dass das Thema Feminismus durch die Beschreibungen von Evies Erkrankung etwas in den Hintergrund der Handlung gerückt ist. Dieser Punkt hatte mich persönlich aber überhaupt nicht gestört. In diesem Band bekommen wir dafür jetzt die geballte Ladung an feministischen Themen. Mir war das anfangs ehrlich gesagt fast schon etwas too much. Im Verlaufe des Buches aber konnte mich dieser Punkt dann doch immer mehr begeistern. In meinen Augen ist Holly Bourne hier eine absolut gelungene Fortsetzung gelungen, die, wie schon Band 1, sehr zum Nachdenken anregt. Was ich nur beim Recherchieren entdeckt habe: Im Englischen ist „Was ist schon typisch Mädchen?“ der dritte und nicht der zweite Band der Spinster Girls-Trilogie. Ein bisschen merkt das schon, da zwischen diesem Band und dem ersten über ein Jahr vergangen ist und wir nebenbei erfahren, dass Amber zwischendurch in Amerika war. Über sie und ihre Reise wird es dann in „Was ist schon Liebe?“ gehen, im Deutschen also der dritte Band. Da man die Bände aber recht gut unabhängig voneinander lesen kann, ist es eigentlich fast schon egal, in welcher Reihenfolge man sie liest. In meinen Augen kann man wirklich problemlos mit diesem Band hier starten. Ich persönlich fand es nur sehr schön zu sehen, wie sich Evie weiterentwickelt hat. Ich empfehle daher, Band 1 zuerst zu lesen. Aber wie gesagt, für das Verständnis ist es nicht notwendig. In „Was ist schon normal?“ war Evie die Protagonistin. In diesem Band übernimmt Lottie die Rolle der Ich-Erzählerin. Wie schon bei Evie, so war mir auch Lottie auf Anhieb sympathisch. Mir hat ihre pfiffige, schlagfertige und extrem selbstbewusste Art unheimlich gut gefallen. Ich habe sie sehr dafür bewundert, wie sehr sie bereit ist für ihre Ziele zu kämpfen und wie genau sie schon weiß, wie ihre Zukunft aussehen soll. Lottie möchte auf die Universität in Cambridge gehen. Da sie ein sehr kluger Kopf ist, stehen die Chancen gut, dass sie angenommen werden wird. Durch ihr Studium erhofft sich die 17-jährige, eine führende Person in der Politik zu werden und etwas in der Welt verändern zu können. Letzteres nimmt sie jedoch jetzt schon in Angriff. In Band 1 hatten Lottie, Evie und Amber den Spinster Girls Club gegründet. Dieser hat sich mittlerweile erweitert: In ihrer Schule haben die drei die Fem AG ins Leben gerufen, in welcher über feministische Themen diskutiert wird. Zusammen mit ihrer AG möchte Lottie einen ganzen Monat lang auf sexistische Situationen aufmerksam machen. Anstoß dazu war ein sexistischer Vorfall, den sie selbst durchmachen musste. Mich hat es beim Lesen richtig erschrocken zu sehen, auf wie viel Sexismus im Alltag Lottie und die Fem-Mitglieder stoßen. Ich denke nicht, dass die Autorin da übertrieben hat, auf mich hat alles absolut realistisch gewirkt, was das Ganze nur noch schockierender macht. Wie Lottie dann auf alles aufmerksam macht, ist stellenweise echt krass. Vor ihrem Mut und großen Selbstbewusstsein kann man wirklich nur den Hut ziehen. Allerdings ist auch Lottie verletzlich und in manchen Dingen sehr unsicher. So muss sie bei ihrer Aktion natürlich eine Menge einstecken, was sie nicht kalt lässt. Hinzu kommt die Sache mit Will. Will tritt als Kameramann der Fem AG bei und filmt Lotties Aktionen, um sie daraufhin auf ihrem Kanal ins Internet zu stellen. Mit Will hat die Autorin sehr gekonnt das Thema Liebe mit ins Spiel gebracht. Lottie fühlt sich sofort zu Will hingezogen und auch er scheint Gefühle für sie zu hegen. Wie in schon in Band 1 so fand ich es auch hier großartig gelungen, wie viele Themen die Autorin in ihrem Buch vereint: Feminismus, Sexismus, Freundschaft, Liebe, Zukunftspläne und noch so vieles mehr. Was dann natürlich auch nicht unerwähnt bleiben darf, ist der Humor. Dieser konnte mich ja bereits im Vorgängerband hellauf begeistern. Auch hier war ich ohne Ende am Schmunzeln. So ernste und wichtige Themen auf eine so herrlich humorvolle Weise zu verpacken ist wirklich eine Gratwanderung und einfach nur große Klasse. Hier mal ein ganz großes Lob meinerseits an die Autorin! Fazit: Eine absolut gelungene Fortsetzung der Spinster Girls Trilogie! Mit „Was ist schon typisch Mädchen?“ ist Holly Bourne ein unheimlich wichtiges Jugendbuch gelungen, welches einen sehr zum Nachdenken anregt, einen aber dank des großartigen Humor auch bestens unterhält. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich hoffe sehr, dass mich auch der letzte Band der Trilogie so begeistern wird. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!