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Die zweite Schwester

Thriller

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Du bist als Erste verschwunden. Bin ich die Nächste?

Miranda war eine glückliche Frau und Mutter, als sie verschwand. Niemand fand auch nur eine einzige Spur von ihr. Zehn Jahre später ist ihre Schwester Ella noch immer auf der Suche - nach der Vermissten, nach der Wahrheit und danach, wer Miranda eigentlich war. Fieberhaft folgt sie jedem Hinweis.
Aber jemand beobachtet Ella dabei. Und lädt sie ein, das Geheimnis der Schwester zu lüften. Ella schlägt alle Warnungen in den Wind und folgt ihrem Instinkt. Sie weiß, was sie zu tun hat. Sie zieht ein Kleid ihrer Schwester an und wagt sich in die Höhle des Löwen.

"Spannend, stilsicher, ganz wunderbare packende Unterhaltung." New York Times
"Ein fesselnder literarischer Thriller." Los Angeles Times

Portrait
Kendal,
Claire Kendal wurde in den USA geboren und ist in England aufgewachsen. Sie unterrichtet Literaturwissenschaft und Kreatives Schreiben und lebt mit ihrer Familie im Südwesten Englands. Ihr erster Psychothriller Du bist mein Tod erschien in fünfundzwanzig Ländern und war ein weltweiter Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 30.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-29077-5
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,7/12,1/3,3 cm
Gewicht 340 g
Originaltitel The Second Sister
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Sybille Uplegger
Buch (Taschenbuch)
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Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Ein solides Buch
von Krimisofa[dot]com am 13.02.2019

Claire Kendal hat zwei Releases im deutschsprachigen Raum. „Die zweite Schwester“ ist ihr aktueller. Für mich versprachen Cover als auch Klappentext psychologische Spannung, deshalb hat mich das Buch interessiert und deshalb hab ich es mir geholt. Dass ich von der Autorin noch nie etwas gehört hatte, war da nachrangig bzw. nur l... Claire Kendal hat zwei Releases im deutschsprachigen Raum. „Die zweite Schwester“ ist ihr aktueller. Für mich versprachen Cover als auch Klappentext psychologische Spannung, deshalb hat mich das Buch interessiert und deshalb hab ich es mir geholt. Dass ich von der Autorin noch nie etwas gehört hatte, war da nachrangig bzw. nur logisch bei lediglich zwei publizierten Büchern. Enttäuscht wurde ich jedenfalls nicht – richtig zufriedengestellt aber auch nicht. Ella ist unsere Protagonistin in „Die zweite Schwester“. Sie hat Anlass dazu, nach ihrer Schwester zu suchen. Die wird seit zehn Jahren vermisst, oder ist seit zehn Jahren oder zumindest seit einer Zeit tot – so genau weiß das keiner. Zehn Jahre sind jedenfalls genug, denkt sich Ella, sie will endlich Gewissheit haben. Auch für Luke, der Sohn von Miranda, der seine Mutter nie kennengelernt hat, denn wenige Wochen nach seiner Geburt ist sie verschwunden. Also sucht Ella, auch weil sie neue Hinweise hat, wenngleich diese zunächst sehr vage sind und man als Leser oft das Gefühl hat, dass Ella einerseits im Nebel herumstochert und andererseits, irgendwann einen Hang zur Paranoia entwickelt. Und dann ist da noch Jason Thorne, der in der hiesigen Psychiatrie sitzt, weil er mehrere Frauen getötet hat – war Miranda darunter? Ella soll die Möglichkeit bekommen, es zu erfahren. Ich habe mich tatsächlich auf dieses Buch gefreut, habe es sogar einem anderen vorgezogen und großteils hatte ich auch Freude daran. Anfangs wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen, weil die Atmosphäre stimmig und Ella ein interessanter Charakter ist. Dazu noch Luke, dem Sohn der vermissten oder toten Miranda, der mit Ella so etwas wie eine Ersatzmutter hat. Das Buch geht von Anfang an auf die Psyche des Lesers, weil man sofort herumdenkt, was mit Miranda passiert sein mag und hinterfragt auch den Charakter von Ella und sämtliche andere Charaktere, denen man begegnet – so war es zumindest bei mir. Kendal schafft eine interessante Stimmung, die angenehm und gleichzeitig unangenehm ist. Den Spagat schafft sie gut. Und dazu bietet sie uns subtile Spannung, die rund um Ella und ihre Schwester aufgebaut ist. Ella steht ihrer Schwester nahe – so nahe, dass sie fast durchgehend mit ihr im Gedanken spricht. Also wenn wir nicht gerade die ohnehin dialoglastige Geschichte lesen, bekommen wir die – eher einseitige – Unterhaltung zwischen Ella und Miranda auch noch mit. Bei Ich-Erzählungen wie bei „Die zweite Schwester“ fällt es mir ohnehin immer schwer, dem Protagonisten vollends zu vertrauen, weil man eben nur die eine, nämlich seine - oder in dem Fall ihre - Sicht hat. Und man hat hier nur eine, denn einen zweiten Erzählstrang gibt es nicht. Wir haben zwar mit Jason Thorne einen Antagonisten, aber der ist erstens schon verurteilt und zweitens ein verdammt schlecht gezeichneter Charakter, der so wenig Charisma hat, dass ihn sich Kendal auch sparen hätte können. Im späteren Verlauf hat er mich dann doch  etwas zu sehr an Hannibal Lecter erinnert; und das braucht es meiner Meinung nach nicht. Übrigens sind generell alle Charaktere außer Ella ziemlich blass – einzige Ausnahme bildet hier Luke, obwohl der irgendwann auch von der Bildfläche verschwindet, was ich sehr schade finde. Er haucht der Geschichte bis dahin einiges an Leben ein. Auch wenn ich das Buch anfangs kaum aus der Hand legen konnte, tun sich im weiteren Verlauf doch ein paar Längen auf. Wobei ich mich ohnehin immer frage, ob es an mir oder nicht doch am Buch liegt, dass ich es gerade etwas zäh finde. Alles in allem ist „Die zweite Schwester“ ein solides Buch, dessen Titel mich aber doch des Öfteren zum Grübeln brachte, weil … es sind zwei Schwestern, aber … ach, macht euch am besten selbst ein Bild ;) „Die zweite Schwester“ von Claire Kendal hat mich von Anfang an so gefesselt, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen, das dann aber irgendwann seine Defizite nicht mehr verstecken kann. Beispielsweise sind alle Charaktere außer Ella ziemlich blass. Einzige Ausnahme bildet Luke, aber der taucht irgendwann nicht mehr auf. Außerdem bekommt die Geschichte mit der Zeit dann leider doch ein paar Längen, und der Antagonist ist höchstens ein Hannibal Lecter für ganz Arme.

Wo ist Marina?
von World of books and dreams am 02.02.2019

Zehn Jahre sind vergangen, seitdem Ellas Schwester Marina spurlos verschwand. Dabei war die junge Frau gerade erst Mutter eines Sohnes geworden und niemand konnte sich erklären, was damals mit ihr geschah. Während Marinas Eltern sich ganz der Erziehung des kleinen Lukes hingaben, konnte Ella niemals ganz abschließen. Bis heute i... Zehn Jahre sind vergangen, seitdem Ellas Schwester Marina spurlos verschwand. Dabei war die junge Frau gerade erst Mutter eines Sohnes geworden und niemand konnte sich erklären, was damals mit ihr geschah. Während Marinas Eltern sich ganz der Erziehung des kleinen Lukes hingaben, konnte Ella niemals ganz abschließen. Bis heute ist ihre Schwester für sie allzeit präsent und in Gedanken spricht sie mit ihr. Zwar wurde ein Mann verhaftet, der Frauen getötet hat und der auch angeblich Marina tötete, doch Beweise dafür gab es nicht. Als sie von der Polizei den Karton mit Marinas persönlichen Sachen zurückerhalten, findet Ella etwas, das einen Hinweis auf Marinas Verbleib geben könnte. Ella begibt sich selbst auf Spurensuche. Meine Meinung Das düstere Cover und auch der Klappentext machen neugierig auf den Inhalt des Thrillers. Doch so ganz leicht wurde mir hier der Einstieg nicht gemacht. Ich brauchte doch eine Weile, bis ich mich an Claire Kendals Schreibstil gewöhnt hatte, denn sie schreibt mit einem sehr ausufernden und detaillierten Stil. So gab es vor allem zu Beginn Momente, die mir sehr langatmig vorkamen, doch hier lohnt es sich absolut durchzuhalten, denn die Geschichte wird spannender und nach einer Weile auch so packend, dass ich die letzten 300 Seiten in einem Rutsch gelesen habe. Wie erwähnt, passiert zu Beginn nicht so viel, doch hier werden schon die ersten Spuren gelegt, man wird neugierig gemacht, auf das, was einst geschah. Während man den Handlungen, aber auch sehr vielen Gedanken der Protagonistin Ella folgt, wird man immer mehr dazu aufgefordert, eigene Theorien aufzustellen. Eine düstere und hin und wieder sogar bedrohlich unheimliche Atmosphäre begleitet den Leser durch den Thriller. Der Fall an für sich ist nicht unbedingt etwas Neues, doch die Autorin hat eine ganz eigene Art zu erzählen. Man spürt geradezu, dass Marina immer und überall für Ella präsent ist. Die junge Frau spricht immer wieder mit ihr, auch nach zehn Jahren ist Ellas Trauma greifbar und nachvollziehbar für den Leser. Vor allem das Claire Kendal Ella in der Ich-Form erzählen lässt, bringt den Leser nahe ans Geschehen. Dadurch, dass Ella sich in der Du-Form immer wieder an ihre Schwester wendet, wirkt es glaubhaft und authentisch. Die Zeichnung der unterschiedlichen Charaktere ist hier ebenfalls gelungen. Die traumatisierte kleine Schwester Ella, die Protagonistin, wird hier bis ins kleinste Detail beschrieben und man sieht sie förmlich vor sich. Aber auch Ellas Eltern, der kleine Neffe und sonstige Nebencharaktere bekommen eine klare und facettenreiche Darstellung. So richtig vertraut man hier nur wenigen. Mein Fazit Ich habe hier durchaus Zeit benötigt, um mich an dem sehr ausschweifenden Schreibstil zu gewöhnen und doch gelang es Clarie Kendal nach einer Weile, mich an diese Geschichte zu binden. Düstere Atmosphäre und diverse Wendungen, teilweise undurchschaubare Charaktere und eine traumatisierte Protagonistin halten die Spannung. Leser von hartgesottenen und blutigen Thrillern werden hier eher nicht zum Zuge kommen, doch wer eine intensive, durchdachte Geschichte mag, in der man Theorien über Vergangenes aufstellen kann, sollte einmal hineinlesen.

Unterhaltsamer Thriller
von Wuschel aus Nußloch am 08.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Beschreibung: 10 Jahre nach dem verschwinden von Miranda macht sich ihre Schwester Ella erneut auf die Suche. Sie findet neue Beweise und Spuren denen sie folgt. Ihre Eltern scheinen es ihr verbieten zu wollen. Ihr inzwischen 10 jähriger Neffe jedoch unterstützt sie dabei. Was Ella jedoch nicht klar ist, dass sie sich somit s... Beschreibung: 10 Jahre nach dem verschwinden von Miranda macht sich ihre Schwester Ella erneut auf die Suche. Sie findet neue Beweise und Spuren denen sie folgt. Ihre Eltern scheinen es ihr verbieten zu wollen. Ihr inzwischen 10 jähriger Neffe jedoch unterstützt sie dabei. Was Ella jedoch nicht klar ist, dass sie sich somit selbst in größte Gefahr begibt. Meinung: Das Buch beginnt kurz bevor sich das Verschwinden von Miranda zum 10ten Mal jährt. Es ist aus der Sicht von Ella, der jüngeren Schwester geschrieben. Ein bisschen gestolpert bin ich zu Anfang, als Ella beginnt die Geschichte zu erzählen, fand mich jedoch alsbald ganz gut ein. Was ich im Gesamten von der Geschichte halten soll, weiß ich gar nicht so recht. Sie hat mich gut unterhalten, war schön zu lesen. Ich bewundere Ella für ihren Eifer, aber manchmal kam sie mir etwas übertrieben vor. Ihre zum einen starke Art - Selbstverteidigung, Auftreten usw., konnte ich oftmals nicht mit ihrer weichen inneren Seite in Einklang bringen, obwohl ich weiß wie es ist, denn mein vorlautes Mundwerk ist meist auch ein Abwehr- bzw. Schutzmechanismus. Die Idee der Story fand ich richtig klasse. Ebenfalls die Umsetzung war sehr gelungen. So manche falsche Fährte war in meinen Augen nicht ganz so gelungen, einfach zu offensichtlich. Wie so oft, hatte ich bei diversen Dingen schon recht zeitig einen richtigen Riecher, so dass ich mich über eine richtige Vermutung freuen durfte. An sich fand ich die Charaktere jetzt nicht sehr gut gezeichnet. Der Fokus lag mehr auf der verschwundenen Schwester und der anderen Schwester - der zweiten Schwester. Was auch vollkommen okay war. Als absolut temporeich würde ich den Thiller wohl jetzt nicht bezeichnen, er ist jedoch angenehm spannend und unterhaltsam. Zudem ist es ein Erlebnis die Geschichte mit so vielen Emotionen zu erleben. Man fiebert stellenweise richtig mit. Aus Spoilergründen verzichte ich jetzt mal auf nähere Ausführungen, aber da ich euch sowieso empfehlen würde mal die Nase in das Buch zu stecken, werdet ihr hoffentlich bald selbst erfahren was ich damit meine. Zum Ende hin wurde ich dann zumindest auch noch überrascht, wenngleich es nicht der Täter war sondern eine andere Person betraf. Eine schöne Überraschung, die dem ganzen noch einen ganz besonderen Schliff gibt. Der Schreibstil von Claire Kendal war schön und flüssig zu lesen. Die inneren Dialoge von Miranda und Ella sind ihr sehr gut gelungen. Was mich etwas störte war, dass man oft das Gefühl hatte, jeder wolle Ella Steine in den Weg legen. Anfangen von den Eltern, über die Jugendliebe oder gar die Polizei. Lediglich der junge Luke möchte, dass Ella erfolgreich ist. Dennoch wurde lange Zeit von allen Seiten auf heile Welt gemacht, anstatt das mal jemand Nägel mit Köpfen macht. Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Thriller mit interessanten Wendungen sowie untypischer Erzählweise.