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Narren und Sterbliche

Historischer Roman

Eine phantastische Reise in das London von Elisabeth I

London, im Winter 1595: Die Truppe von William Shakespeare soll zur Hochzeit einer hochgestellten Dame ein neues Stück auf die Bühne bringen, den «Sommernachtstraum». Mit von der Partie: Williams Shakespeares jüngerer Bruder Richard, vom Älteren wenig geliebt und auf der Bühne nur in Frauenrollen geduldet.
Dann geschieht eine Katastrophe: Eine konkurrierende Kompanie lässt das Stück stehlen. Aber Richard weiß, wie die Uraufführung zu retten ist. Er wird das Stück zurückstehlen und damit William dazu bringen, ihn endlich zu respektieren, ihm endlich eine Männerrolle zu geben – und dann fehlt ihm zu seinem Glück nur noch die Hand der schönen Silvia …
Rezension
Vielleicht der größte Autor historischer Abenteuergeschichten, den die Gegenwart kennt. The Washington Post
Portrait
 Bernard Cornwell, geboren 1944 in London und aufgewachsen in Essex, arbeitete nach seinem Geschichtsstudium an der University of London lange als Journalist bei der BBC, wo er das Handwerk der gründlichen Recherche lernte (zuletzt als «Head of Current Affairs» in Nordirland). 1980 heiratete er eine Amerikanerin und lebt seither in Cape Cod und in Charleston/South Carolina. Weil er in den USA zunächst keine Arbeitserlaubnis erhielt, begann er Romane zu schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans. Seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt; Gesamtauflage: Mehr als 30 Millionen Exemplare. Die Queen zeichnete ihn mit dem «Order of the British Empire» aus.

Karolina Fell hat schon viele große Autoren ins Deutsche übertragen, u.a. Jojo Moyes, Bernard Cornwell und Kristin Hannah.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 18.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27484-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/4,5 cm
Gewicht 501 g
Originaltitel Fools and Mortals
Abbildungen mit 2 schwarzweissen Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Karolina Fell
Verkaufsrang 9815
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

"Herr, was für Narren sind doch diese Sterblichen!"

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

"Am Montag, schwor ich mir, würde ein neues Leben beginnen. Ich würde einen Mann spielen..." William Shakespeares jüngerer Bruder Richard,der am "Theatre" des wohl größten englischen Dichters, dank seines Aussehens und seiner Jugend, auf weibliche Rollen festgelegt ist, will endlich einen Mann und Helden spielen und bekräftigt diese Forderung mit dem obigen Zitat, Nur: Ende des 16. Jahrhunderts wurden alle Figuren eines Theaterstücks von Männern gespielt.... London, 1595: Es sind die letzten Jahre der Regentschaft der "jungfräulichen" Königin Elisabeth, die Macht der Puritaner im Land wächst und wächst, alles "papistische" (i.e. katholische) muss ausgemerzt werden, da entstehen ausgerechnet in dieser freudlosen Zeit die ersten Theater. Der Erfolg dieser Häuser, Fassungsvermögen zwischen 1000 und 3000 Zauschauern, ist immens, aber für die Betreiber auch eine echte Herausforderung. Als stationäre Ensembles benötigen sie, anders als "fahrende" Schauspieler, permanent neue Stücke für das immer gleiche Publikum! Und die besten Darsteller werden hin- und her abgeworben, fast wie heute erfolgreiche Fußballer. Einer der besten und erfolgreichsten Stückeschreiber ist William Shakespeare, der für seine Truppe parallel an zwei neuen Texten arbeitet: "Ein Sommernachtstraum", eine Auftragsarbeit für die Hochzeit der jüngsten Tochter von Lord Chamberlain, dem Cousin der Königin, und einem Drama, "Romeo & Julia". Während er das Drama um die zwei Liebenden fertig stellt, probt er mit seinem Ensemble schon den "Traum". Als beide Stücke, wohlgemerkt Unikate, gestohlen werden. macht sich Verzweiflung breit. Dann erklärt sein "kleiner" Bruder, daß er bereit sei, diese zurück zu stehlen - als Lohn möchte er nur endlich einen Mann darstellen dürfen... Bernard Cornwell, der "Maler" großer Schlachten, sonst eher für seinen robusten Schreibstil verehrt, hat einen wunderbaren historischen Roman verfasst - über ein versunkenes Zeitalter, höchst spannend und detailreich erzählt, in dem er auch zeigt, was sich nie ändern wird: Die menschliche Eitelkeit! Und die Kraft des Wortes...

Franziska Goseberg, Thalia-Buchhandlung Hagen

Toller Blick hinter die Kulissen des Globe Theatre zu Shakespeares Zeiten aus der Sicht von Richard, dem Bruder des Dichters. Spannend, kurzweilig, abenteuerlich: Bühnenreif eben!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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3
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Historisch gut, aber wenig handlungsreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 21.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich bin ein absoluter Shakespeare-Fan und wollte dieses Buch unbedingt lesen. Leider bin ich von dem Buch aber etwas enttäuscht worden. Inhalt: William Shakespeare, den Namen kennt wohl jeder. Eher weniger berühmt ist sein jüngerer Bruder Richard, der ein Schauspieler in Williams Trupp ist und wegen seines Aussehens Fraue... Ich bin ein absoluter Shakespeare-Fan und wollte dieses Buch unbedingt lesen. Leider bin ich von dem Buch aber etwas enttäuscht worden. Inhalt: William Shakespeare, den Namen kennt wohl jeder. Eher weniger berühmt ist sein jüngerer Bruder Richard, der ein Schauspieler in Williams Trupp ist und wegen seines Aussehens Frauenrollen bekommt und spielt. Richard ist die Frauenrollen satt und möchte endlich ein Mann sein und auch einen Mann auf der Bühne verkörpern. Doch William hält nichts davon. Bis das neue Stück "Ein Sommernachtstraum", das auf der Hochzeit im Adelstum, bei der sogar ihre Majestät höchstpersönlich anwesend sein mag, gespielt werden soll, gestohlen wird. Und nicht nur das, auch das bisher unveröffentlichte und super geheime Stück, das in Verona spielt, wird gestohlen. Richard, ein Taschendieb, wie er im Buche steht, sieht seine Chance. Sollte er die Manuskripte beschaffen, will er eine tragende Männerrollen im neuen Stück. Doch die Puritaner und Peservanten, die alles daran setzen die Schauspielhäuser zu zerstören, sind dem Trupp dicht auf den Fersen. Kann Richard es schaffen oder wird der Trupp untergehen? Meinung: Die Handlung hörte sich für mich total spannend und interessant an, aber bis die Manuskripte gestohlen werden, dauert es bis zur Hälfte des Buches (insgesamt 585 Seiten!). Und dann dauert es nur 10 Seiten, bis die Manuskripte wieder beschafft werden. Es fehlt dem Buch total an Spannung und die Spannung, die dann da ist, wird innerhalb eines Wimpernschlages zunichte gemacht. Das Buch konnte mich leider nicht so richtig fesseln. Viele Beschreibungen von wirklich unwichtigen Dingen waren total langatmig und haben sich durch das Buch hinweg mehrfach wiederholt, z.B. worum es im Sommernachtstraum geht, was ich langweilig, eintönig und fast schon nervig fand. Es wurde immer wieder der Dreck und die Kälte betont und ich weiß nicht wie oft erzählt wurde, dass es schneit, dass es kalt ist und dass Richard sich am Kamin wärmen muss. Ja, ich habe verstanden, dass es Winter ist und das die Lebensumstände nicht einfach sind. Das England zu der Zeit (Ende des 16. Jahrhunderts) muss wirklich grauenhaft gewesen sein. Die historischen Beschreibungen der Lebensumstände von Schauspielern und Schauspielhäusern fand ich gelungen und auch interessant. Weniger gelungen fand ich die Charaktere. Alle Mitglieder in William Shakespeares Schauspieltrupp haben mir durchweg zu viel lamentiert und herumgemeckert, allen voran William und Richard. Richard ist der Erzähler dieser Geschichte und hatte wirklich kein leichtes Leben. Ich kann auch so halbwegs verstehen, warum er keine Frauenrollen mehr spielen will, zu der Zeit war es aber nun mal einfach so und er musste mit so viel schlimmeren leben als damit, weswegen ich sein Gemecker gar nicht verstanden habe. Um dem Ganzen überhaupt einen Erzählstrang zu geben, wurde noch eine Liebesgeschichte eingebaut. Die fand ich aber ziemlich oberflächlich, historisch nicht angemessen und allgemein langweilig. Fazit: Meine Erwartungen waren hoch und leider bin ich tief gefallen. Dennoch gebe ich dem Buch 3 von 5 Sterne, weil es als Zeitvertreib ganz okay war und weil ich einfach Shakespeare-Fan bin.

von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 09.01.2019
Bewertet: anderes Format

Kurzweilige und spannende Geschichte zu den Zeiten von William Shakespeare und dessen Theaterkarriere.

Der Raub des Sommernachtstraums
von einer Kundin/einem Kunden aus Memmingen am 02.11.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Im Winter 1595 bekommt es die Schauspielertruppe um William Shakespeare und seinen Bruder Richard nicht nur mit der Kälte zu tun, sondern auch mit Konkurrenz. Diese ist sich nicht zu schade, ein neues Manuskript von Shakespeare zu stehlen. Dabei handelt es sich um „Der Sommernachtstraum“, der zur Hochzeit einer Adeligen uraufgef... Im Winter 1595 bekommt es die Schauspielertruppe um William Shakespeare und seinen Bruder Richard nicht nur mit der Kälte zu tun, sondern auch mit Konkurrenz. Diese ist sich nicht zu schade, ein neues Manuskript von Shakespeare zu stehlen. Dabei handelt es sich um „Der Sommernachtstraum“, der zur Hochzeit einer Adeligen uraufgeführt werden soll. Die Schauspieler besitzen zwar die Gunst der Königin, aber das hilft Shakespeare wenig. Nur sein gutaussehender Bruder Richard, der endlich aus seinen Frauenrollen heraus will, wittert hier seine Chance, zu einer männlichen Hauptrolle zu kommen. Er will das Manuskript zurückholen und seinem Bruder so beweisen, dass er mehr kann, als nur schöne Rollen zu spielen. Ganz nebenbei trifft Richard auf die junge und patente Sylvia, die er umgarnt und für sich zu gewinnen hofft. Doch gelingt Richards Plan? Schon äußerlich haben die beiden Brüder wohl keine Ähnlichkeit. William ist herrisch und gängelt seinen Bruder Richard und der ist von diesem abhängig. Widerlich, dass William seinen Bruder in ein Jungenbordell geschickt hat. Wie kann er ihm dies antun? Später nähern sich die beiden an, doch meist ist William nicht sonderlich nett zu seinem Bruder und gibt ihm Frauenrollen. Vielleicht ändert sich etwas, wenn Richard der Diebstahl des Skriptes gelingt. Dieses zentrale Thema beherrscht das Hörbuch „Narren und Sterbliche“, in dem Bernard Cornwell geschickt Geschichte mit Fantasie verwebt. Besonders aufgefallen ist mir die detailgenaue Beschreibung von Kleidung, Gepflogenheiten am Theater und vieles mehr. Die Sprache ist der Zeit angepasst, manchmal deftig, aber auch humorig und leicht zu verstehen. Der Autor scheint eine besondere Liebe zur Theaterwelt zu haben, das spricht aus jeder Zeile. Die Geschichte ist zudem spannend und lebt auch vom Sprecher Frank Stieren. Er gibt jedem Charakter eine eigene Stimme und macht sie somit unverwechselbar. Besonders die Männer in Frauenrollen waren sehr lustig, aber sicherlich nicht immer leicht zu sprechen. Ich habe mit Richard mitgefiebert, mitgelitten und hätte William Shakespeare wegen seines ungerechten Verhaltens seines Bruders gegenüber schütteln können. Ich befand mich mitten in der Theaterwelt, dem kalten Winter Londons und der Stimmung innerhalb der bunten Künstlertruppe, so dass die Zeit für mich lebendig wurde. Es hat viel Spaß gemacht, diesen historischen Roman zu hören und daher fällt es mir leicht, fünf Sterne zu vergeben.