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Emilia und der Junge aus dem Meer

Ein märchenhafter Schmöker voller Poesie, für Mädchen ab 10 Jahren.

Im Schwarzen Haus wohnt ein Monster, sagen sie. Ausgerechnet dort soll Emilia, Tochter des Leuchtturmwärters, nun einziehen. Und tatsächlich scheint es ein schauriges Wesen zu geben, das hinter verschlossenen Türen lebt. Was ist bloß sein Geheimnis? Eines Tages wagt sich Emilia ins verbotene Zimmer und verändert mit diesem Schritt nicht nur ihr Leben ...

Eine magische Geschichte, die an die kleine Meerjungfrau erinnert und in den Niederlanden bereits vielfach ausgezeichnet wurde
Portrait
Annet Schaap (geboren 1965 in Ochten) hat schon gern gezeichnet, als sie noch sehr klein war. Und wenn sie später Bücher las, malte sie selbst Bilder dazu. Darum ist es nicht verwunderlich, dass sie nach dem Gymnasium an die Kunstakademie ging. Erst studierte sie fünf Jahre in Kampen und dann noch ein Jahr in Den Haag. Seit 2000 arbeitet sie als Buchillustratorin. Ihre Bilder zeichnet sie mit Bleistift vor und arbeitet sie dann in Tusche oder mit Aquarellfarben aus. Sie hat über 200 Bücher illustriert, darunter weithin bekannte Werke. 2017 wurde für Annet ein lange gehegter Traum wahr: Mit "Emilia und der Junge aus dem Meer" erschien ihr erstes selbst geschriebenes Kinderbuch, das sogleich ein großer Erfolg wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 10 - 12
Erscheinungsdatum 11.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-18492-2
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 21,1/14,6/3,8 cm
Gewicht 594 g
Originaltitel Lampje
Abbildungen mit Illustrationen
Auflage 3. Auflage
Illustrator Karin Lindermann, Annet Schaap
Übersetzer Eva Schweikart
Verkaufsrang 25.289
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Düster, mutig und geheimnisvoll“

A. Fries, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Emilia, die auch Lämpchen gerufen wird, hatte bisher ein schwieriges Leben. Ohne Mutter und nur mit ihrem Vater, muss sie sich um das Licht im Leuchtturm kümmern, bis dies irgendwann furchtbar schief geht und sie in ein großes altes Haus zum arbeiten kommt. Dort lernt sie den Fischjungen kennen, der von alles nur „das Monster“ genannt wird.
Eine düstere Geschichte für mutige Leser. Lämpchen ist eine kleine und mutige aber etwas einfältige Heldin, die niemals aufgibt und Situationen so nimmt, wie sie ihnen begegnet. Nie verliert sie die Hoffnung und bietet auch für erwachsene eine Vorbildfunktion.
Emilia, die auch Lämpchen gerufen wird, hatte bisher ein schwieriges Leben. Ohne Mutter und nur mit ihrem Vater, muss sie sich um das Licht im Leuchtturm kümmern, bis dies irgendwann furchtbar schief geht und sie in ein großes altes Haus zum arbeiten kommt. Dort lernt sie den Fischjungen kennen, der von alles nur „das Monster“ genannt wird.
Eine düstere Geschichte für mutige Leser. Lämpchen ist eine kleine und mutige aber etwas einfältige Heldin, die niemals aufgibt und Situationen so nimmt, wie sie ihnen begegnet. Nie verliert sie die Hoffnung und bietet auch für erwachsene eine Vorbildfunktion.

„Märchenhaftes über Mut und andere Dinge“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

"Lämpchen" hat es vermasselt: sie hat die unglaublich wichtigen Streichhölzer nicht nachgekauft und nun ist ein Sturm im Anmarsch und sie kann das Feuer im Leuchtturm kann nicht entzünden.
Als daraufhin ein Schiff strandet, statuiert der Bürgermeister ein Beispiel : Lämpchen muss Geld verdienen und als Hausmädchen ins verrufene Haus des Admirals ziehen und ihr Vater, der alte einbeinige Leuchtturmwärter, wird in diesem eingesperrt und bekommt statt Alkohol nur noch Essen und Wasser von einer Nachbarin auf die Leuchtturm-Halbinsel gebracht....
Wie aus dieser verfahrenen Situation dank der Beharrlichkeit und dem Mut des manchmal etwas unbedarften,aber liebenswerten Mädchens alles wieder gut wird, sollten Sie ihre Kids (ab 10/11J.) besser selber herausfinden lassen. Es lohnt sich :-)
Die Geschichte hat den Charme alter Zeiten, gemixt mit etwas Märchen und ist dank kurzer Kapitel und diverser sw-Zeichnungen auch gut zum Vorlesen geeignet. Zu Recht mit Preisen ausgezeichnet !
"Lämpchen" hat es vermasselt: sie hat die unglaublich wichtigen Streichhölzer nicht nachgekauft und nun ist ein Sturm im Anmarsch und sie kann das Feuer im Leuchtturm kann nicht entzünden.
Als daraufhin ein Schiff strandet, statuiert der Bürgermeister ein Beispiel : Lämpchen muss Geld verdienen und als Hausmädchen ins verrufene Haus des Admirals ziehen und ihr Vater, der alte einbeinige Leuchtturmwärter, wird in diesem eingesperrt und bekommt statt Alkohol nur noch Essen und Wasser von einer Nachbarin auf die Leuchtturm-Halbinsel gebracht....
Wie aus dieser verfahrenen Situation dank der Beharrlichkeit und dem Mut des manchmal etwas unbedarften,aber liebenswerten Mädchens alles wieder gut wird, sollten Sie ihre Kids (ab 10/11J.) besser selber herausfinden lassen. Es lohnt sich :-)
Die Geschichte hat den Charme alter Zeiten, gemixt mit etwas Märchen und ist dank kurzer Kapitel und diverser sw-Zeichnungen auch gut zum Vorlesen geeignet. Zu Recht mit Preisen ausgezeichnet !

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wunderbare, märchenhafte Geschichte voller Poesie! Einen besonderen Reiz übt die Tatsache aus, dass aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Für Mädchen und Jungs. Ein wunderbare, märchenhafte Geschichte voller Poesie! Einen besonderen Reiz übt die Tatsache aus, dass aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Für Mädchen und Jungs.

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Eine bewegende Geschichte deren Heldin über sich hinauswächst und den Glauben an sich selbst gewinnt. Märchenhaft,schaurig,wunderschön,besonders. Für junge Vielleser ab 10 Jahren. Eine bewegende Geschichte deren Heldin über sich hinauswächst und den Glauben an sich selbst gewinnt. Märchenhaft,schaurig,wunderschön,besonders. Für junge Vielleser ab 10 Jahren.

„Märchenhatft poetischer Kinderroman“

M. Dreesen, Thalia-Buchhandlung Berlin

Empfohlen für Kinder ab 10 Jahre.
Die Geschichte ist märchenhaft, poetisch, spannend und voller Meeresrauschen. Im Mittelpunkt steht ein starkes Mädchen, das ein großes, wunderbares und trauriges Geheimnis zum glücklichen Ende führt.
Sehr bildhafte Sprache, die die Fantasy anregt.
Beim Lesen hatte ich stets den sturmumtosten Leuchtturm, das dunkle Haus mit den vielen Zimmern und ein kleines mutiges Mädchen vor Augen.
Empfohlen für Kinder ab 10 Jahre.
Die Geschichte ist märchenhaft, poetisch, spannend und voller Meeresrauschen. Im Mittelpunkt steht ein starkes Mädchen, das ein großes, wunderbares und trauriges Geheimnis zum glücklichen Ende führt.
Sehr bildhafte Sprache, die die Fantasy anregt.
Beim Lesen hatte ich stets den sturmumtosten Leuchtturm, das dunkle Haus mit den vielen Zimmern und ein kleines mutiges Mädchen vor Augen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Mehr im Meer
von Nicole aus Nürnberg am 21.04.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Meine Meinung zum Hörbuch: Emilia und der Junge aus dem Meer Inhalt in meinen Worten: Emilia – genannt Lämpchen – hat einen Papa, der ist Leuchtturmwärter doch aufgrund doofer Situationen muss sie von ihrem Papa weg und kommt in einem Haus unter, wo sie nur Mittwochs frei hat und ansonsten arbeiten muss,... Meine Meinung zum Hörbuch: Emilia und der Junge aus dem Meer Inhalt in meinen Worten: Emilia – genannt Lämpchen – hat einen Papa, der ist Leuchtturmwärter doch aufgrund doofer Situationen muss sie von ihrem Papa weg und kommt in einem Haus unter, wo sie nur Mittwochs frei hat und ansonsten arbeiten muss, doch dort lernt sie den Jungen aus dem Meer kennen. Geheimnisvoll und auch nicht ganz so einfach – denn er darf niemals ganz unter Wasser geraten, warum, nun das muss sie euch schon selbst berichten. Wie ich das Gehörte empfand: Zu erst einmal tat ich mir mal wieder etwas schwer mit der Sprecherin, wobei ich diese Sprecherin noch nicht bisher so wirklich kannte, musste ich mich an sie gewöhnen um ihr zu lauschen, denn manchmal tat sie mir etwas in den Ohren weh. Dann merkte ich aber auch recht schnell, ich muss ganz bewusst bei Emilia und ihrer Geschichte bleiben, sonst verpasse ich zu viel und das wäre schade, denn in diesem Hörbuch baut einfach alles auf einander auf. Diese Geschichte ist eine Meergeschichte, aber nicht nur eine Meergeschichte sondern auch eine Mehrgeschichte, denn es steckt so vieles in dieser Geschichte. Freundschaft und Mut, aber auch Verlust und Gewinn, man kann es nicht auf wenige Worte herunterbrechen, sonst geht etwas kostbares verloren, für mich also wirklich mehr als nur eine Meergeschichte. Themen: Piraten, Freundschaft, Mut, Vertrauen und Verrat, Hoffnung und Enttäuschung aber vor allem eines, erkennen von sich selbst, denn Emilia erfährt dank der Geschichte wer sie ist, woher sie kommt und was sie ausmacht. Wer ihr Papa ist und warum er so garstig und grantig ist. Doch nicht nur das, wie ist es mit jungen Jahren in eine Familie zu kommen, die erwartet das man arbeitet und sich sein eigenes Brot verdient, eine Anspielung auf eine Zeit die ich eher in das 1900 Jahrhundert schiebe. Dazu kommt Fantasie in Form von eines Meerjungen, der nicht eine Jungfrau sondern ein Jungmann ist. Was es damit auf sich hat, warum vielleicht auch nur eine Behinderung mitspielt und das in jedem etwas Gutes steckt, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht sieht und das jeder wichtig ist, auch wenn er unwichtig scheint, um diese Punkte geht es in diesem Hörbuch. Spannung: Für mich war die Spannung ab der Hälfte der Geschichte deutlich gegeben und ich merkte schnell so einfach lässt mich Emilia nicht los, selbst wenn ich etwas anderes mache, so spuckte sie mir in meinen Gedanken herum, und das schafft auf diese Weise nicht oft ein Hörbuch, doch Emilia schaffte es, danke dafür. Charaktere: Emilia, selbst noch ein junges Mädchen ist eine ganz starke und tapfere, irgendwie hat sie ein klein bisschen was von Pipi Langstrumpf und Sara die kleine Prinzessin, sie bleibt geduldig wo ich schon längst das Handtuch geworfen hätte, so kann ich mich gut mit ihr vernetzen und hab schnell einen Draht zu ihr, dagegen ist mir der Junge aus dem Meer fremd bis zur letzten Sekunde, auch wenn er etwas geschafft hat, das die Geschichte auf eine ganz besondere Weise abschließt. Die anderen Charaktere sind mir nicht so in das Gewicht gefallen oder besser sie sind mir nicht so ganz in mein Herz geplumpst. Empfehlung: Diese Geschichte ist zwar ab 10 Jahren aber jeder der Hörbücher mag, wird bestimmt auch Emilia schnell in sein Herz schließen. Eine Mischung aus Pipi Langstrumpf und Sara die kleine Prinzessin, besser geht es ja fast nicht. Gut finde ich die Elemente die zusammenspielen und das ich das Gefühl hatte wirklich mit Emilia zusammen zu sein, zumindest für eine kurze und besondere Zeit, das einzige was mich störte war ganz kurz – das lag aber daran das ich mit der Stimmerspreche nicht ganz klar kam – die Erzählweise des Gehörten, teilweise rau und kantig, andererseits passt das doch ganz gut zu der Geschichte von Emilia. Bewertung: Für mich ist Emilia eine besondere Charakterin, auch wenn nicht völlig eins mit der Erzählerin war, so doch mit Emilia und auch wenn sich manches nicht ganz abgerundet hatte, wie die Charaktere so war doch das meiste Grundum genial! Deswegen gebe ich vier Sterne.

Das Leuchtturmkind
von einer Kundin/einem Kunden am 15.04.2019

Emilia lebt mit ihrem Vater im Leuchtturm. Auch wenn das Leben manchmal schwer ist, ist sie glücklich und genießt das Leben am Meer. Doch nach einem Missgeschick muss Emilia ihr zuhause verlassen und in einem alten Herrenhaus als Dienstmädchen arbeiten. Die Arbeit gefällt ihr und auch mit den anderen Angestellten... Emilia lebt mit ihrem Vater im Leuchtturm. Auch wenn das Leben manchmal schwer ist, ist sie glücklich und genießt das Leben am Meer. Doch nach einem Missgeschick muss Emilia ihr zuhause verlassen und in einem alten Herrenhaus als Dienstmädchen arbeiten. Die Arbeit gefällt ihr und auch mit den anderen Angestellten wird sie schnell warm. Besonders mit dem geistig beeinträchtigen Jungen der Haushälterin versteht sie sich gut. Die Sehnsucht nach ihrem Vater und dem Meer bleiben aber bestehen. So steigt sie eines Abends ins Turmzimmer, obwohl ihr das verboten worden ist, denn ganz oben in dem kleinen Zimmer soll ein Monster wohnen. Nur ist es kein Monster sondern ein kleiner Junge den sein Vater vor der Öffentlichkeit verstecken möchte. Denn Eduard hat einen Fischschwanz statt Beine und scharfe Zähne mit denen er auch gerne zubeißt. Emilia schafft es aber sich mit ihm anzufreunden und so nimmt eine wunderschöne Freundschaftsgeschichte ihren Lauf. Ich persönlich bin schwer beeindruckt von der Geschichte. Es gibt viele Handlungsstränge die auch alle zu einem Ende finden und alle Rätsel werden aufgeklärt. Es bleibt abwechslungsreich, nimmt sich Zeit für Details und überrascht immer wieder. Emilia ist ein toller Hauptcharakter. Charmant aber mit ihrem eigenen Kopf. Die Altersempfehlung ab 10 hat mich etwas gewundert da ich manche Themen wie z.B. Gewalt mit diesem Alter etwas bald finde. Ich würde es jedem Erwachsenem und jedem Kind die gerne Märchen und vor allem Meerjungfrauen und Meerjungmänner mögen empfehlen da es eine Geschichte ist die ans Herz geht und an die man immer wieder gerne zurück denkt.

Du bist aus dem richtigen Holz geschnitzt, aus Heldenholz!
von LEXI am 23.03.2019

Emilia ist das einzige Kind des Leuchtturmwärters Augustus Wassermann, auf ihren zarten Schultern lastet große Verantwortung. Seit dem Tod ihrer Mutter ist sie die einzige Person an der Seite des Vaters, der durch sein amputiertes Bein und seinem übergroßen Verlangen nach Alkohol immer mehr der Unterstützung seiner Tochter bedarf.... Emilia ist das einzige Kind des Leuchtturmwärters Augustus Wassermann, auf ihren zarten Schultern lastet große Verantwortung. Seit dem Tod ihrer Mutter ist sie die einzige Person an der Seite des Vaters, der durch sein amputiertes Bein und seinem übergroßen Verlangen nach Alkohol immer mehr der Unterstützung seiner Tochter bedarf. Emilia obliegt es unter anderem, täglich bei Anbruch der Dämmerung das Leuchtturmfeuer zu entzünden. Doch eines Tages vergisst das kleine Mädchen, das sich am liebsten im Freien aufhält und am Strand nach Muscheln sucht, Zündhölzer zu besorgen. In der darauffolgenden Nacht zerschellt ein Schiff an den Felsen. Um den finanziellen Schaden wiedergutzumachen, wird Emilia zum Schwarzen Haus gebracht, wo sie im Haushalt eines sehr angesehenen Admirals arbeiten soll. Augustus muss zukünftig alleine zurechtkommen und auf den Leuchtturm aufpassen. Emilias Angst vor dem düsteren Anwesen ihres zukünftigen Arbeitgebers scheint berechtigt. Im Dorf munkelt man von einem Monster, das dort sein Unwesen treiben soll. Furchterregende Geräusche und ein geheimnisvolles Turmzimmer, das zu Betreten Emilia strikt verboten ist, scheinen diese Gerüchte zu bestätigen. Doch Emilia möchte herausfinden, was es mit dem Turm auf sich hat und steht bald darauf tatsächlich einem unheimlichen Wesen gegenüber: einem Jungen namens Edward, der in besagtem Turmzimmer versteckt wird und nicht laufen kann. Sein wirres grünes Haar, die tiefschwarzen Augen und die spitzen Zähne sowie seine zu einem Fischschwanz verwachsenen Beine wirken fremdartig und erschreckend. Doch Emilia hat noch niemals aufgegeben und stellt sich dem aggressiven und fremdartigen Wesen. Es folgt eine vorsichtige Annäherung, die sich letztendlich für beide als Bereicherung entpuppt. Annet Schaap hat mit dieser Geschichte einen zauberhaften Roman um jene Mischwesen aus Menschen- und Fischkörper ersonnen, von denen in den Fabeln die Rede ist. Im vorliegenden Buch erzählt sie von einem Kind aus der Beziehung zwischen einem Menschen und einer Meerjungfrau, das zwischen zwei Welten gefangen ist, und zu keiner davon wirklich gehört. Der kleine Edward sehnt sich nach der Liebe und Anerkennung seines Vaters, er bemüht sich verzweifelt, seinen Wünschen zu entsprechen. Doch sein ungewöhnliches Aussehen verurteilt ihn zu einem Leben als Außenseiter, er wird als Scheusal und Monster bezeichnet und gemieden. Bis eines Tages die kleine Tochter des Leuchtturmwächters, die liebevoll „Lämpchen“ genannt wird, auftaucht. Sie erhellt mit ihrem freundlichen Wesen und der resoluten und offenen Art nicht nur das düstere Turmzimmer, sondern auch Edwards Herz. Die Autorin gewährt dem Leser durch ihre kleine Protagonistin Einblicke in die Welt eines Kindes, das sehr früh erwachsen werden und viel zu große Verantwortung übernehmen musste. Die kursiv gedruckten gedanklichen Dialoge mit ihrer verstorbenen Mutter erlauben einen tieferen Einblick in Emilias Gefühls- und Gedankenwelt. Durch den kleinen Fischjungen Edward kann man in die Rolle eines von seinen Mitmenschen gemiedenen Außenseiters schlüpfen und dessen Emotionen und Probleme hautnah miterleben. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, sie berichtet in eindrucksvollen Worten von den schwierigen Umständen, unter denen ihre kleinen Protagonisten aufwachsen mussten. Auf eine ausführliche und authentische Charakterzeichnung der handelnden Personen wurde in diesem Jugendbuch großer Wert gelegt. Sowohl die Haupt-, als auch die Nebenfiguren wirken überzeugend und haben mich unverzüglich für sich eingenommen. Zwar liegt der Fokus auf Emilia und Edward, doch auch der zurückgebliebene Sohn der Haushälterin Martha mit seinem liebenswürdigen Wesen, als auch der fürsorgliche alte Mann namens Josef, der leider nur einen kurzen Gastauftritt hatte, sind mir ans Herz gewachsen. Die Botschaften dieses Buches wurden in kindgerechter Art und Weise vermittelt, wobei für jedes Problem letztendlich auch eine Lösung gefunden wurde. „Emilia und der Junge aus dem Meer“ sorgt für abenteuerliche und spannende Unterhaltung, vermittelt Werte und vor allen Dingen Verständnis für Menschen aus schwierigen Verhältnissen sowie jenen, die auch äußerlich von den herkömmlichen Normen abweichen. Zu guter Letzt sorgt die Geschichte der verliebten Meerjungfrauen, die sich zwischen einem Leben im Wasser, oder aber einem Leben auf der Seite eines geliebten Menschen an Land entscheiden können, für eine märchenhafte und etwas melancholisch wirkende Stimmung. Dieses Jugendbuch hat auch mir als Erwachsene ausgezeichnet gefallen und ich kann es jedem ans Herz legen, der noch einmal in die Fabelwelt der Kindheit eintauchen, Abenteuer erleben und von geheimnisvollen und betörend schönen Meerjungfrauen träumen möchte.