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Babel

Roman

1913, unweit von Bagdad. Der Archäologe Robert Koldewey leidet ohnehin schon genug unter den Ansichten seines Assistenten Buddensieg, nun quält ihn auch noch eine Blinddarmentzündung. Die Probleme sind menschlich, doch seine Aufgabe ist biblisch: die Ausgrabung Babylons. Zwischen Orient und Okzident bahnt sich gerade ein Umbruch an, der die Welt bis in unsere Gegenwart hinein erschüttern wird. Wie ein Getriebener dokumentiert Koldewey deshalb die mesopotamischen Schätze am Euphrat; Stein für Stein legt er die Wiege der Zivilisation frei – und das Fundament des Abendlandes. Kenah Cusanits erster Roman ist Abenteuer- und Zeitgeschichte zugleich – klangvoll, hinreißend, klug.
Rezension
"'Babel' ist randvoll mit Atmosphäre, ohne deshalb ins Atmosphärische zu kippen. ... Eine grandiose und grandios kluge Feier der Vielsprachigkeit. Die Codes der Wissenschaften, der Religionen und der Kunst stellt dieser Roman mit grosser Lust nebeneinander. Denn er weiss, dass sie sich spätestens im Unendlichen treffen." Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 30.01.2019

"Kenah Cusanit hat weit mehr als einen historischen Roman geschireben. Ihre Sprache ist farbig, innovativ und reflektiert. Dank der erfindungskraft der Autorin wird uns bewusst, was für eine einzigartige Kulturlandschaft die Region von Syrien bis zum Irak einmal war." Gundula Ludwig, NZZ am Sonntag, 27.01.2019

"Der Roman ist voller Reflexionen über Heimat und Fremde, Wissenschaft und Religion, Oberfläche und Untergrund, Vergangenheit und Zukunft. ... Ein famoses Romandebüt, das sprachlich und formal überzeugt." Stefan Gmünder, Der Standard, 29.01.2019

"Ein spektakuläres Debüt ... Ich habe teilweise sehr herzhaft lachen müssen und mich blendend amüsiert. ... Ein Buch turmhoch allem überlegen, was sonst in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur diesen Frühling erscheint." Denis Scheck, ARD druckfrisch, 27.01.2019

"Eine ebenso gelehrsame wie unterhaltsame, mitunter saukomischen Babel Rhapsodie. Ein komödiantisches Meisterwerk ... Genüsslich lässt sich die Autorin auf die farcenhaften Episoden ein, an denen das Grabungsunternehmen am Euphrat so reich ist. Doch mit leichter Hand und wie nebenbei bringt sie auch alle wichtigen Fakten zur Stadt- und Ausgrabungsgeschichte Babylons im Erzähl-Fluss unter, ebenso die Mythen, die sich seit biblischen Zeiten um den Turm von Babel ranken." Sigrid Löffler, SWR 2 Lesenswert Magazin, 27.01.2019

"Ein flirrender Debütroman ... Es ist die Weltgeschichte als Farce und Stimmengewirr, die 'Babel' entfaltet, aber die sardonische Intelligenz von Kenah Cusanit macht gleichzeitig die erhabenen Züge dahinter sichtbar." Ijoma Mangold, Die Zeit, 24.01.2019
Portrait
Cusanit, Kenah
Kenah Cusanit, geboren 1979, lebt in Berlin. Für ihre Essays und Gedichte wurde die Altorientalistin und Ethnologin bereits mehrfach ausgezeichnet. Im Frühjahr 2019 erscheint bei Hanser ihr Debütroman Babel.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 28.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26165-5
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21,3/13,7/2,5 cm
Gewicht 387 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 8.603
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein abenteuerlicher Roman über die Ausgrabung Babylons und den Wettlauf der Länder, wer Erster sein wird. Leider schmälert sich mein Lob etwas durch einen komplexen Schreibstil. Ein abenteuerlicher Roman über die Ausgrabung Babylons und den Wettlauf der Länder, wer Erster sein wird. Leider schmälert sich mein Lob etwas durch einen komplexen Schreibstil.

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Hervorragend recherchiert entführt uns Cusanit in eine Welt der Entdeckungen, des Orients und des Beginns der Zivilisation! Spannend, voller Abenteuer und unterhaltsam! Hervorragend recherchiert entführt uns Cusanit in eine Welt der Entdeckungen, des Orients und des Beginns der Zivilisation! Spannend, voller Abenteuer und unterhaltsam!

„Archäologie in amüsanter Form “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Mal etwas ganz anderes. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich vom Ischar-Tor im Berliner Pergamon-Museum nur ungern trennen und die Ruinenstadt Knossos auf Kreta Sie begeisterte, dann werden Sie ‚Babel‘ mögen. Der wissenschaftlich versierten Autorin gelingt mit ihrem Debüt ein alles andere als dröger Roman um den Archäologen Robert Koldewey, der das antike Babylon von 1899 – 1917 ausgrub. Beim Lesen kann man sich durchaus in seine Gedankenwelt hineinversetzen. Ein sprachgewaltiges und teils humoriges Buch für den anspruchsvollen, Literatur geneigten Leser. Mal etwas ganz anderes. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich vom Ischar-Tor im Berliner Pergamon-Museum nur ungern trennen und die Ruinenstadt Knossos auf Kreta Sie begeisterte, dann werden Sie ‚Babel‘ mögen. Der wissenschaftlich versierten Autorin gelingt mit ihrem Debüt ein alles andere als dröger Roman um den Archäologen Robert Koldewey, der das antike Babylon von 1899 – 1917 ausgrub. Beim Lesen kann man sich durchaus in seine Gedankenwelt hineinversetzen. Ein sprachgewaltiges und teils humoriges Buch für den anspruchsvollen, Literatur geneigten Leser.

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Ein Roman über den Archäologen Koldewey und die Ausgrabungen des Ischtar-Tores. Sicherlich aufwändig recherchiert, bisweilen humorvoll (Briefwechsel!), sprachlich herausfordernd. Ein Roman über den Archäologen Koldewey und die Ausgrabungen des Ischtar-Tores. Sicherlich aufwändig recherchiert, bisweilen humorvoll (Briefwechsel!), sprachlich herausfordernd.

Jennifer Pereira, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ein anspruchsvoller Roman mit viel trockenem Humor. Die Ausgrabung in Babylon mal ganz anders erzählt. Anfangs muss man sich ein wenig an die Erzählweise gewöhnen. Ein anspruchsvoller Roman mit viel trockenem Humor. Die Ausgrabung in Babylon mal ganz anders erzählt. Anfangs muss man sich ein wenig an die Erzählweise gewöhnen.

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Thematisch anspruchsvoller und gut recherchierter Roman. Sprachlich jedoch für mich eher anstrengend gestaltet und daher nur so lala... Thematisch anspruchsvoller und gut recherchierter Roman. Sprachlich jedoch für mich eher anstrengend gestaltet und daher nur so lala...

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Inerressant, dass ein innerer Monolog über Lehmziegel so kurzweilig sein kann hätte Ich vor der Lektüre dieses schmalen Bandes nicht vermutet. Unbedingt lesenswert! Inerressant, dass ein innerer Monolog über Lehmziegel so kurzweilig sein kann hätte Ich vor der Lektüre dieses schmalen Bandes nicht vermutet. Unbedingt lesenswert!

„Etemenanki“

Thomas Coenen, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Kurz vor der Erschütterung der Welt durch den ersten Weltkrieg und die Veränderungen die ein neues Zeitalter einläuten, gräbt Robert Koldewey in Babylon. Mit "Babel" hat Cusanit ein Buch geschaffen, das die Persönlichkeit Koldeweys und seinen Humor (der wunderbar ist), gekonnt in Szene setzt. Wer einen historischen Roman mit Sprachgewalt und Intelligenz sucht hat ihn mit "Babel" gefunden!
Kurz vor der Erschütterung der Welt durch den ersten Weltkrieg und die Veränderungen die ein neues Zeitalter einläuten, gräbt Robert Koldewey in Babylon. Mit "Babel" hat Cusanit ein Buch geschaffen, das die Persönlichkeit Koldeweys und seinen Humor (der wunderbar ist), gekonnt in Szene setzt. Wer einen historischen Roman mit Sprachgewalt und Intelligenz sucht hat ihn mit "Babel" gefunden!

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein Abenteuerroman, der ohne große Abenteuer auskommt. Der Archäologe Koldewey erzählt geistreich und mit trockenem Humor von der Ausgrabung Babylons 1913. Ein ungewöhnliches Buch! Ein Abenteuerroman, der ohne große Abenteuer auskommt. Der Archäologe Koldewey erzählt geistreich und mit trockenem Humor von der Ausgrabung Babylons 1913. Ein ungewöhnliches Buch!

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Robert Koldewey arbeitete 18 Jahre lang an den Ausgrabungen im heutigen Irak. Das Ischtar-Tor kann man auch heute noch im Berliner Pergamonmuseum bestaunen. Robert Koldewey arbeitete 18 Jahre lang an den Ausgrabungen im heutigen Irak. Das Ischtar-Tor kann man auch heute noch im Berliner Pergamonmuseum bestaunen.

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