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Heldenhaft

Andi und Ferdi sind ganz normale Jungs, keine Helden, nix Besonderes. Vor ihnen liegt ein Sommer wie jeder andere. Dachten sie. Aber dann ist Mitch plötzlich wieder da. Mitch, der mal so was wie ein Freund war für die beiden. Bis er Scheiße gebaut hat. So große Scheiße, dass er ein Jahr lang im Knast gelandet ist. Mitch bringt Schuld und Vorwürfe mit sich. Das kann Andi gerade gar nicht gebrauchen, denn er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die hübsche Lea vor ihren superchristlichen Eltern zu retten. Also fassen Andi und Ferdi einen Plan: Abhauen. Leider haben sie das nicht ganz zu Ende gedacht …
Portrait
Thamm, Andreas
Andreas Thamm, geboren 1990 in Bamberg, schrieb zuerst heimlich nachts im Kinderzimmer. Heute lieber nur bis 18 Uhr, dann ist Feierabend. Er studierte in Hildesheim bis 2014 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Und arbeitet heute vor allem als Journalist und Werbetexter. Er lebt mit seiner Tischsammlung in Bamberg. HELDENHAFT ist sein erster veröffentlichter Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 16.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7348-5035-6
Verlag Magellan GmbH
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/2,7 cm
Gewicht 445 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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17,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Eine wirklich gute Geschichte über helden- und unheldenhaftes Verhalten, Freundschaft, Vertrauen und Liebe! Für Freunde von "Tschick" bestens geeignet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Die Protagonisten sind total normal und dadurch sehr sympathisch
von Skyline Of Books am 04.05.2019

Klappentext „Andi und Ferdi sind ganz normale Jungs, keine Helden, nix Besonderes. Vor ihnen liegt ein Sommer wie jeder andere. Dachten sie. Aber dann ist Mitch plötzlich wieder da. Mitch, der mal so was wie ein Freund war für die beiden. Bis er Scheiße gebaut hat. So große Scheiße, dass er ein Jahr lang im Knast gelandet ist. ... Klappentext „Andi und Ferdi sind ganz normale Jungs, keine Helden, nix Besonderes. Vor ihnen liegt ein Sommer wie jeder andere. Dachten sie. Aber dann ist Mitch plötzlich wieder da. Mitch, der mal so was wie ein Freund war für die beiden. Bis er Scheiße gebaut hat. So große Scheiße, dass er ein Jahr lang im Knast gelandet ist. Mitch bringt Schuld und Vorwürfe mit sich. Das kann Andi gerade gar nicht gebrauchen, denn er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die hübsche Lea vor ihren superchristlichen Eltern zu retten. Also fassen Andi und Ferdi einen Plan: Abhauen. Leider haben sie das nicht ganz zu Ende gedacht …“ Gestaltung Das Cover versprüht gute Laune mit dem strahlend blauen Himmel und der leuchtend grünen Waldlandschaft am unteren Bildrand. Die Funken der Wunderkerze in der Covermitte ziehen die Blicke auf sich und sorgen gleichzeitig dafür, dass das Cover besonders wird, da die Verbindung des Landschaftsbildes mit der großen Wunderkerze interessant gewählt ist. Meine Meinung Beim Lesen des Klappentextes musste ich ein wenig an das Buch „Tschik“ denken. Mich sprach an „Heldenhaft“ vor allem die Frage an, weswegen Mitch ins Gefängnis musste und die Frage, ob bzw. wie der Plan seiner beiden Freunde Andi und Ferdi abzuhauen schief gehen könnte. In dem Buch geht es nämlich um diese drei Jungs, die befreundet waren, bis Mitch etwas getan hat, weswegen er im Gefängnis gelandet ist. Doch nun ist er wieder da und Andi und Ferdi wollen sich nicht mit all den Gefühlen, die mit Mitch wiederkommen, befassen. Dies können sie nicht gebrauchen, da sie andere Pläne für den Sommer haben. Kurzerhand beschließen sie, abzuhauen, doch einen wirklichen Plan haben sie nicht… Die Charaktere in „Heldenhaft“ haben mir gut gefallen, denn Andi und Ferdi sind zwei stinknormale Jungs, die aus der Masse eigentlich nicht groß herausstechen. Sie sind weder die typischen beliebten Schönlinge noch die nerdigen Außenseiter, weswegen mir ihre Rollen gut gefallen haben. Vor allem die freundschaftliche Beziehung der beiden konnte mich dabei auch erreichen und hat mir gefallen, weil Andi eigentlich eher der Typ „alleine zu Hause zocken“ ist und Ferdi ihn doch immer wieder vor die Tür locken kann. Ferdi ist zudem etwas verpeilt, weswegen es auch immer mal wieder zu Situationen kommt, in denen ich schmunzeln musste. Ihr zwei Jahre älterer Freund Mitch war leider so gar nicht mein Fall und hat bei mir eine gewisse Antipathie ausgelöst. Er hat viele Flausen im Kopf und ist für sein Alter ziemlich unreif. Oftmals konnte ich überhaupt nicht verstehen, was ihn bewegt und zu alldem Blödsinn anregt, den er verzapft. Hingegen mochte ich Lea, die neu Hinzugezogene mit streng gläubigen Eltern, gerne. Sie beginnt eine leichte Liebesbeziehung mit Andi, wodurch auch die erste Liebe in dem Buch thematisiert wird. Generell mochte ich die Themen und Botschaften des Buches unheimlich gerne. Vor allem das Thema Freundschaft und Zusammenhalt wird hier auf sehr anschauliche Weise aufgegriffen und mit der Beziehung zwischen Andi, Ferdi und Mitsch verdeutlicht. Die Handlung dreht sich so vor allem um die drei Jungs, zu denen später Lea hinzustößt. Dabei fand ich den Anfang der Geschichte etwas trocken, da für meinen Geschmack nicht so viel passierte und viel erklärt und eingeführt wurde. Erst im letzten Drittel, nachdem Andi, Ferdi und Lea abhauen, empfand ich die Handlung als mitreißend, da sie hier einiges an Fahrt aufgenommen hat. Fazit Mir hat „Heldenhaft“ insgesamt gut gefallen, denn die Protagonisten Andi und Ferdi sind zwei ganz normale Jungs, die eigentlich recht unscheinbar sind. Genau das machte sie für mich sehr sympathisch. Ihre Freundschaft zueinander hat mir ausgesprochen gut gefallen. Bei der Handlung dauerte es für mich etwas zu lange, bis sie Fahrt aufgenommen hat, sodass ich mir gewünscht hätte, dass dies etwas eher der Fall gewesen wäre. Das Buch verdeutlicht das Thema Freundschaft und Zusammenhalt sehr anschaulich und trägt einige schöne Botschaften in sich, die mir unheimlich gefallen haben. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Eine Reise des jugendlichen Leichtsinns
von FrauSchafski am 01.05.2019

Ab und an habe ich großen Spaß daran, mich lesend in die Phase als Jugendliche zu versetzen. Diese Zeit, in der man sich oft so missverstanden, aber auch unbesiegbar fühlte, weil die Zukunft als schillerndes Etwas vor einem lag. Diese Stimmung hatte ich mir in Andreas Thamms Jugendroman „Heldenhaft“ erhofft. Und zunächst schien ... Ab und an habe ich großen Spaß daran, mich lesend in die Phase als Jugendliche zu versetzen. Diese Zeit, in der man sich oft so missverstanden, aber auch unbesiegbar fühlte, weil die Zukunft als schillerndes Etwas vor einem lag. Diese Stimmung hatte ich mir in Andreas Thamms Jugendroman „Heldenhaft“ erhofft. Und zunächst schien es auch so, als hätte ich zum richtigen Buch gegriffen. Denn zu Beginn konnten die Protagonisten dieses Gefühl vermitteln und würzten dies mit einem slapstickartigen Humor, der mich mehr als einmal zum Grinsen brachte. Doch das änderte sich im Verlauf der Handlung leider. Klar, der Klappentext verspricht den Wechsel zu einer ernsthafteren Thematik, jedoch hätte ich nicht erwartet, dass die Protagonisten beginnen, sich einfach nur noch dämlich zu verhalten, während die Frage nach dem Warum immer größer wird, und doch in weiten Teilen unbeantwortet bleibt. Der Autor packt viele wichtige Themen an. Was passiert, wenn ein Junge in bescheidenen Verhältnissen aufwächst und durch einen schlimmen Fehltritt im Gefängnis landet? Wie geht man mit Eltern um, die ihrer Tochter die eigenen religiöser Überzeugungen aufzwingen wollen? Das Schwierige hierbei ist nur, dass dies die Probleme der Nebenfiguren ist, sodass davon nur durch die Augen unseres Erzählers Andi berichtet wird, der nicht annähernd in der Lage ist, die Problematik zu umfassen oder Hintergründe zu beleuchten. Am Ende blieb bei mir dann lediglich das Gefühl zurück, dass diese Konflikte zwar angefasst, jedoch nicht oder nur unbefriedigend zuende gebracht werden und das finde ich doch eine zweifelhafte Aussage. Fazit: Beginnt gut, baut dann jedoch sehr stark ab. Die Wunderkerze auf dem Cover mag zwar funkeln, jedoch ist sie zu schnell ausgebrannt. Für mich bleiben nicht mehr als zwei Sterne übrig.

Einen Sommer lang
von liesmal aus Wilhelmshaven am 26.04.2019

Mit „Heldenhaft“ aus dem magellanverlag erzählt der Autor Andreas Thamm mit seinem Debüt-Roman die Geschichte eines Sommers dreier Jugendlicher. Andi, Ferdi und Mitch sind befreundet und haben Vieles gemeinsam unternommen, bis Mitch für ein Jahr in den Knast wandern musste. In diesem Sommer ist er zurück und es sieht so aus, a... Mit „Heldenhaft“ aus dem magellanverlag erzählt der Autor Andreas Thamm mit seinem Debüt-Roman die Geschichte eines Sommers dreier Jugendlicher. Andi, Ferdi und Mitch sind befreundet und haben Vieles gemeinsam unternommen, bis Mitch für ein Jahr in den Knast wandern musste. In diesem Sommer ist er zurück und es sieht so aus, als ob er gegenüber Andi und Ferdi den Ton angibt bei ihren Unternehmungen, die manchmal über den Rand der Legalität wegfallen. Andi verliebt sich zum ersten Mal, in Lea, die mit ihrer Familie im Nachbarhaus einzieht. Leas Eltern sind sehr religiös und es gibt strenge Regeln, die der jungen Liebe keine große Chance lassen. Aber es geht auch um Versuchungen, denen man erliegen oder widerstehen kann, und um das Abhauen von zu Hause, weil man es dort nicht mehr aushält. Mir gefällt der einfache lockere Schreibstil, durch den ich gut in die Geschichte eintauchen konnte. Vieles, ob es nun um die erste Liebe, um irgendwelchen Blödsinn, um den Umgang mit Alkohol, um Liebeskummer oder darum ging, irgendwelchen Versuchungen widerstehen zu können, erinnerte mich an die Zeit meiner eigenen Jugend. Es ist eine Zeit, in der man verschiedene Dinge ausprobiert, viele Erfahrungen macht, aber auch sehr viel lernen kann auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Ob es nun immer „Heldenhaft“ ist, wie es der Titel aussagt, oder nicht – dieses Jugendbuch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gern weiter und wünsche mir, dass es nicht nur für Erwachsene, sondern auch für viele Jugendliche eine Bereicherung sein möge.