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Der Wal und das Ende der Welt

Roman

Ein kleiner Ort in Cornwall und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.

»Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend.« Stern
»Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.« Elle

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.
John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht?
Portrait

John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn unter anderem die biblische Geschichte von Jonas und dem Walfisch, das Werk des Gesellschaftsphilosophen Thomas Hobbes, Jared Diamonds Sachbuch »Kollaps« und viele andere Quellen der Phantasie und des Zeitgeschehens. John Ironmonger lebt heute in einem kleinen Ort in Cheshire, nicht weit von der Küste. Er ist mit der Zoologin Sue Newnes verheiratet; das Paar hat zwei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel. John Ironmongers Leidenschaft ist die Literatur – und das Reisen auf alle Kontinente.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 27.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397427-0
Verlag Fischer, S.
Maße (L/B/H) 20,9/14,1/4,3 cm
Gewicht 598 g
Originaltitel Not Forgetting The Whale
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Maria Poets, Tobias Schnettler
Verkaufsrang 391
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Sonja Köln, Thalia-Buchhandlung Vechta

Wie werden die Menschen reagieren, wenn der große Kollaps einschlägt? Kommt es zur Anarchie oder wird die Menschlichkeit siegen? Wundervoll und philosophisch durchdachter Roman. Wie werden die Menschen reagieren, wenn der große Kollaps einschlägt? Kommt es zur Anarchie oder wird die Menschlichkeit siegen? Wundervoll und philosophisch durchdachter Roman.

L. V. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Dorf, ein nackter Mann und ein gestrandeter Finnwal - Der Wal und das Ende der Welt ist dystopisch, herrlich leicht und humorvoll. Ein Dorf, ein nackter Mann und ein gestrandeter Finnwal - Der Wal und das Ende der Welt ist dystopisch, herrlich leicht und humorvoll.

Lisa Teichmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Absolut fantastisch. Philosophisch und voller Authentizität wird hier eine etwas andere Weltuntergangsgeschichte erzählt. Wer's noch nicht gelesen hat, hat etwas verpasst... Absolut fantastisch. Philosophisch und voller Authentizität wird hier eine etwas andere Weltuntergangsgeschichte erzählt. Wer's noch nicht gelesen hat, hat etwas verpasst...

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Selten hat man so hoffnungsvoll vom Ende der Welt gelesen. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und philosophische Fragen zur menschlichen Natur stellt, dabei spannend erzählt. Selten hat man so hoffnungsvoll vom Ende der Welt gelesen. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und philosophische Fragen zur menschlichen Natur stellt, dabei spannend erzählt.

„An diesen Tag werden die Bewohner noch lange zurückdenken....“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

St. Piran ist ein kleines Fischerdorf an der Küste Cornwalls.
Hier wird Joe eines morgens nackt am Strand gefunden.
Wollte er sich das Leben nehmen, was ist passiert? Und was hat es mit dem Wal zu tun der gleichzeitig gesichtet wird?
Joe ist Banker. Trader, genaugenommen, und so hat er den Zusammenbruch vorausgesehen.
In St. Piran versucht er zu retten was zu retten ist, dort wird man ihn nicht finden.
Ironmonger hat ein herrliches Buch geschrieben, das schwer zuzuordnen ist.
Ein wenig dystopisch, herrlich britisch und voller Menschlichkeit.
Gleichzeitig erklärt er auf eine eingängige Art wie alles mit allem vernetzt ist, was geschehen wird wenn alles zusammenbricht, wenn die Kette der Ereignisse an nur einer Stelle nicht mehr funktioniert.
Wem ich dieses Buch empfehle? Allen die gerne sehr gute Unterhaltung mit ernstem Thema zum Nach-und Weiterdenken lesen und dennoch nicht in absolute Schwärze und Hoffnungslosigkeit sinken möchten. Denn es ist auch ein Buch darüber was Menschlichkeit ausmacht.
St. Piran ist ein kleines Fischerdorf an der Küste Cornwalls.
Hier wird Joe eines morgens nackt am Strand gefunden.
Wollte er sich das Leben nehmen, was ist passiert? Und was hat es mit dem Wal zu tun der gleichzeitig gesichtet wird?
Joe ist Banker. Trader, genaugenommen, und so hat er den Zusammenbruch vorausgesehen.
In St. Piran versucht er zu retten was zu retten ist, dort wird man ihn nicht finden.
Ironmonger hat ein herrliches Buch geschrieben, das schwer zuzuordnen ist.
Ein wenig dystopisch, herrlich britisch und voller Menschlichkeit.
Gleichzeitig erklärt er auf eine eingängige Art wie alles mit allem vernetzt ist, was geschehen wird wenn alles zusammenbricht, wenn die Kette der Ereignisse an nur einer Stelle nicht mehr funktioniert.
Wem ich dieses Buch empfehle? Allen die gerne sehr gute Unterhaltung mit ernstem Thema zum Nach-und Weiterdenken lesen und dennoch nicht in absolute Schwärze und Hoffnungslosigkeit sinken möchten. Denn es ist auch ein Buch darüber was Menschlichkeit ausmacht.

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ich kann gar nicht aufhören von diesem Buch zu schwärmen! So sagenhaft klug und herrlich sonderbar, dass Schmunzeln und Gänsehaut ständige Begleiter beim Lesen sind. Wow! Ich kann gar nicht aufhören von diesem Buch zu schwärmen! So sagenhaft klug und herrlich sonderbar, dass Schmunzeln und Gänsehaut ständige Begleiter beim Lesen sind. Wow!

Daniela Götz, Thalia-Buchhandlung Marburg

Ironmongers Wal ist eine literarische Erzählung über alles, was das Leben hergibt. Familie, Liebe, Drama und einfach das Leben.
Das Buch ist nachdenklich und entführt an die Küste!
Ironmongers Wal ist eine literarische Erzählung über alles, was das Leben hergibt. Familie, Liebe, Drama und einfach das Leben.
Das Buch ist nachdenklich und entführt an die Küste!

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein ganz eigener Roman, ein Buch sui generis! Dystopisch, realistisch, gesellschaftskritisch und humorig britisch kommt Ironmongers Werk daher! Ein ganz eigener Roman, ein Buch sui generis! Dystopisch, realistisch, gesellschaftskritisch und humorig britisch kommt Ironmongers Werk daher!

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Was ganz beschaulich beginnt, wird schon bald zu einem Überlebenskampf, in dem sich jeder Einzelne die Frage stellt, auf welcher Seite er steht. Ein ruhiges, nachdenkliches Buch! Was ganz beschaulich beginnt, wird schon bald zu einem Überlebenskampf, in dem sich jeder Einzelne die Frage stellt, auf welcher Seite er steht. Ein ruhiges, nachdenkliches Buch!

„Und dann war da auch noch ein Wal“

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

Joe, Finanzanalyst aus London, strandet nach einer beruflichen Krise, im kleinen Küstenort St.Piran in Cornwall. Und wie er es bewerkstelligt, vom Schiffbrüchigen zum Helden und Retter des Fischerdorfes, samt seiner liebenswerten uns skurrilen Bewohnern zu werden, erzählt John Ironmonger auf ganz wunderbar vergnügliche und intelligente Weise. Joe, Finanzanalyst aus London, strandet nach einer beruflichen Krise, im kleinen Küstenort St.Piran in Cornwall. Und wie er es bewerkstelligt, vom Schiffbrüchigen zum Helden und Retter des Fischerdorfes, samt seiner liebenswerten uns skurrilen Bewohnern zu werden, erzählt John Ironmonger auf ganz wunderbar vergnügliche und intelligente Weise.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Eine positive Geschichte über Hoffnung, Menschlichkeit und Zusammenhalt. Liebevoll erzählt, ein wunderbares Buch! Eine positive Geschichte über Hoffnung, Menschlichkeit und Zusammenhalt. Liebevoll erzählt, ein wunderbares Buch!

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Hintergründig und unterhaltsam erzählt diese sympathische Geschichte von einem Dorf, einem Wal und einem Fremden, und daß sie im Angesicht des Weltunterganges alle zusammenhalten. Hintergründig und unterhaltsam erzählt diese sympathische Geschichte von einem Dorf, einem Wal und einem Fremden, und daß sie im Angesicht des Weltunterganges alle zusammenhalten.

„Eine Geschichte über Menschlichkeit“

Carolin Fröhlich, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein Mann wird von einem Wal gerettet und nackt am Strand eines kleinen Dorfes in Cornwall entdeckt. Mit der Ankunft des Mannes verändern sich die Dinge in St. Piran, denn die Welt steht vor einer Existenz bedrohenden Gefahr, mit der keiner gerechnet hat.

Eine tolle Geschichte über den Zusammenhalt in Zeiten der Krise und über das Mensch sein. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, doch wenn es darauf ankommt, ist das eigene Schicksal nicht so wichtig wie das des Kollektivs.

Regt einen zum Nachdenken an.

Ein Mann wird von einem Wal gerettet und nackt am Strand eines kleinen Dorfes in Cornwall entdeckt. Mit der Ankunft des Mannes verändern sich die Dinge in St. Piran, denn die Welt steht vor einer Existenz bedrohenden Gefahr, mit der keiner gerechnet hat.

Eine tolle Geschichte über den Zusammenhalt in Zeiten der Krise und über das Mensch sein. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, doch wenn es darauf ankommt, ist das eigene Schicksal nicht so wichtig wie das des Kollektivs.

Regt einen zum Nachdenken an.

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral...?“

Anne Heinz, Thalia-Buchhandlung Leuna

Was ist stärker? Menschenliebe oder Selbstschutz? Wenn man nach Wahrscheinlichkeiten geht, sieht es für die Menschheit eher düster aus. Doch man sollte sich nicht ausschließlich auf Statistiken verlassen... Lebendig gestaltete Charaktere und eine Handlung, die gar nicht so aberwitzig ist, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Was ist stärker? Menschenliebe oder Selbstschutz? Wenn man nach Wahrscheinlichkeiten geht, sieht es für die Menschheit eher düster aus. Doch man sollte sich nicht ausschließlich auf Statistiken verlassen... Lebendig gestaltete Charaktere und eine Handlung, die gar nicht so aberwitzig ist, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag.

„Kann ein Wal die Welt retten?“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Wer kennt sie nicht, die biblische Geschichte, wie Jona von einem Wal gerettet wird? Hier wird Joe Haak, ein Londoner Analyst, der auf seiner Flucht in dem kleinen Fischerdorf St. Piran landet, irgendwie von einem Wal gerettet. Und zusammen mit den Einwohnern dieses kleinen Dorfes rettet er wiederum den Wal und lässt ihn schwimmen. Aber das ist noch nicht alles, denn Joe hat die dumpfe Ahnung, dass das Ende der Welt bevorsteht und beginnt, Vorkehrungen zu treffen. Und so liest man einen spannenden, einen hintergründigen und einen unterhaltsamen Schmöker darüber, was es bedeutet, Zusammenhänge zu erkennen, Gefahr und Nähe zu suchen und welche Kraft ein kleines Dorf in Cornwall entwickeln kann…
Wer kennt sie nicht, die biblische Geschichte, wie Jona von einem Wal gerettet wird? Hier wird Joe Haak, ein Londoner Analyst, der auf seiner Flucht in dem kleinen Fischerdorf St. Piran landet, irgendwie von einem Wal gerettet. Und zusammen mit den Einwohnern dieses kleinen Dorfes rettet er wiederum den Wal und lässt ihn schwimmen. Aber das ist noch nicht alles, denn Joe hat die dumpfe Ahnung, dass das Ende der Welt bevorsteht und beginnt, Vorkehrungen zu treffen. Und so liest man einen spannenden, einen hintergründigen und einen unterhaltsamen Schmöker darüber, was es bedeutet, Zusammenhänge zu erkennen, Gefahr und Nähe zu suchen und welche Kraft ein kleines Dorf in Cornwall entwickeln kann…

„Chaos oder Gemeinschaft “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Eine Fabel auf das Ende der Welt: wie reagieren wir, wenn wir damit konfrontiert sind? Egoistisch, chaotisch oder helfen wir einander? Wie passt ein Wal da hinein? Gehen sie mit auf die Reise und lassen sie sich überraschen. Eine Fabel auf das Ende der Welt: wie reagieren wir, wenn wir damit konfrontiert sind? Egoistisch, chaotisch oder helfen wir einander? Wie passt ein Wal da hinein? Gehen sie mit auf die Reise und lassen sie sich überraschen.

B. Schumacher, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein angeschwemmter Mathematiker, ein gestrandeter Wal, eine fiese Grippe
und das Ende der Welt?
Aber da ist auch Zusammenhalt der Menschen.
Einfach toll und fesselnd!
Ein angeschwemmter Mathematiker, ein gestrandeter Wal, eine fiese Grippe
und das Ende der Welt?
Aber da ist auch Zusammenhalt der Menschen.
Einfach toll und fesselnd!

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Ebenso poetischer wie auch spannender Roman über das Ende der Welt. Anders als prognostiziert setzt sich die Menschlichkeit und Altruismus gegen Egoismus durch. Unbedingt lesen! Ebenso poetischer wie auch spannender Roman über das Ende der Welt. Anders als prognostiziert setzt sich die Menschlichkeit und Altruismus gegen Egoismus durch. Unbedingt lesen!

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Obwohl schwierig einem bestimmten Genre zuzuordnen, ist dieser Roman über eine globale Krise, die sich auf ein kleines englisches Fischerdorf auswirkt, doch ungemein lesenswert. Obwohl schwierig einem bestimmten Genre zuzuordnen, ist dieser Roman über eine globale Krise, die sich auf ein kleines englisches Fischerdorf auswirkt, doch ungemein lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
88 Bewertungen
Übersicht
59
22
5
2
0

Ein Buch, das Hoffnung macht
von einer Kundin/einem Kunden aus Buchholz am 17.06.2019

Der Protagonist heißt zwar nicht Jona, sondern Joe und Joe wird auch nicht vom Wal verschluckt, aber doch erinnert das neue Buch von John Ironmonger „Der Wal und das Ende der Welt“ an die biblische Geschichte vom unfreiwilligen Propheten Jona, der die Bewohner der Stadt Ninive vor großem Unglück... Der Protagonist heißt zwar nicht Jona, sondern Joe und Joe wird auch nicht vom Wal verschluckt, aber doch erinnert das neue Buch von John Ironmonger „Der Wal und das Ende der Welt“ an die biblische Geschichte vom unfreiwilligen Propheten Jona, der die Bewohner der Stadt Ninive vor großem Unglück bewahren soll. Den biblischen Ort Ninive hat Ironmonger, der als promovierter Zoologe und IT-Fachmann mit großem Sachverstand schreibt, an die Küste Cornwalls verlegt. Hier, im abgelegenen 300 Seelen-Dorf St. Piran, scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Bis zu dem Tag, an dem der junge Londoner Bankenanalyst Joe Haak an Ihren Strand gespült wird. Mit Joe ändert sich alles, denn Joe trägt ein Geheimnis mit sich, dass ihm fortan als Handlungsmaxime gilt. Am Ende ist dies sein Antrieb, die Bewohner von St. Piran vor großem Unglück zu bewahren. Für mich begann die Handlung etwas schwerfällig. Im Laufe der Geschichte kommt aber so etwas wie Spannung auf. Die liebenswert schrulligen Dorfbewohner, das Geheimnis um Joe und seine Vergangenheit und auch die Frage, was es mit dem Wal auf sich hat, entwickeln in gleicher Weise die Sogwirkung des Buches, wie auch die Handlung sich wie ein Blütenblatt entfaltet. Am Ende fügen sich alle Einzelteile zu einem Ganzen. John Ironmongers Buch ist keine Dystopie, da es ja weder eine fiktives pessimistisches Zukunftsszenario entwirft, noch entlässt es den Leser am Ende der knapp 500 Seiten mit einem unguten Gefühl. Im Gegenteil: Das Ende kann mit Fug und Recht als Happy End bezeichnet werden. Als Film wäre es mir zwar etwas „too much“ wie der Held Joe Haak in die aufgehende Sonne segelt, aber Jon Ironmongers Buch wäre ohne dieses Ende nicht das, was es ist: Ein Roman, der Hoffnung macht und an das Gute im Menschen glauben lässt.

Ein Buch mit gesellschaftsrelevanter Thematik
von Timo Funken am 09.06.2019

Ein Buch, welches auf abstrakter Ebene aktuelle gesellschaftsrelevante Themen behandelt. Hat mir gut gefallen und mich zum Nachdenken angeregt, daher 4 Sterne. Liebe Grüße, Timo Funken

skurrile Weltuntergangsstory
von spozal89 am 09.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Klappentext: Erst wird ein junger Mann angespült und dann strandet der Wal. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass alles mit allem zusammenhängt. Und wer das Küstendorf St. Piran kennt, weiß, es gibt noch Hoffnung. Selbst für die Menschheit. Eines Morgens retten die Bewohner des Fischerdorfs St. Piran einen jungen Mann aus... Klappentext: Erst wird ein junger Mann angespült und dann strandet der Wal. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass alles mit allem zusammenhängt. Und wer das Küstendorf St. Piran kennt, weiß, es gibt noch Hoffnung. Selbst für die Menschheit. Eines Morgens retten die Bewohner des Fischerdorfs St. Piran einen jungen Mann aus dem Wasser. Alle kümmern sich rührend um ihn: der pensionierte Arzt Dr. Books, der Strandgutsammler Kenny Kennet, die Romanautorin Demelza Trevarrick und Polly, die hübsche Frau des Pastors. Doch keiner von ihnen ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. Denn der junge Joe ist vor einem Kollaps aus London geflohen. Als die globalen Zusammenhänge klarer werden und die Krise näher kommt, müssen Joe und die Bewohner von St. Piran entscheiden, wen sie retten wollen. Die vielen positiven Rezensionen, haben mich auf dieses Buch aufmerksasm gemacht. Das Cover, der Titel und auch der Klappentext sind ja im Grunde recht nichtssagend, weshalb ich wirklich gespannt auf den Inhalt war. Leider kann ich mich persönlich den vielen positiven Stimmen nicht anschließen. Mir war die Erzählung zu skurill, zu langatmig und auch das Ende fand ich einfach zu kitschig und leider nicht glaubwürdig. Das finde ich alles sehr schade, denn der Grundgedanke hinter der Geschichte ist echt super. Und auch die Beschreibungen der Dorfbewohner und der Umgebung haben mir wirklich gut gefallen. Aber wäre die Geschichte nicht so in die Länge gezogen worden, hätte ich wahrscheinlich mehr Lesefreude gehabt, wobei das Ende einfach nichts für mich war. Der dystopische Verlauf hat mir eigentlich recht gut gefallen, vorallem weil es recht geruhsam daher ging, mal ohne viel Gemetzel und ohne Zombies oder dergleichen. Sehr glaubwürdig, zumindest die ersten 400 Seiten über. Hat wirklich der Autor selbst dieses Ende gewählt? Oder was war das? Im Grunde muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Wie gesagt ist die Idee und die Botschaft dieses Buches wirklich grandios. Aber die Umsetzung war leider so gar nicht meins.