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Marina, Marina

Roman

Die wechselvolle Geschichte eines italienischen Dorfes und seiner Bewohner und der Roman einer leidenschaftlichen Liebe für alle, die Italien und das italienische Lebensgefühl lieben
Eine große Liebesgeschichte mit viel italienischem Flair.

Anfang der 1960er Jahre eroberte der Schlager "Marina, Marina" die Herzen der Italiener und der ganzen Welt.
Der junge Nino aus dem kleinen Küstenort Sant’Amato an der Riviera versteht das nur zu gut, betet er doch – zwar heimlich, doch dafür umso heftiger – selbst eine Marina an: die schöne Frau des Friseurs und Mutter seines besten Freundes. Doch Marina beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit einem Mann, dessen Identität Nino erst viele Sommer und etliche canzoni später erfahren soll. Bis dahin spinnt das Schicksal seine Fäden: Ninos Tante erfüllt sich einen lang gehegten Traum, der Cousin seines Vaters verliebt sich in eine deutsche Urlauberin, die von einem Hotelbalkon stürzt, und auch Marinas geheime Liebe bleibt nicht ohne Folgen.
Begleitet von den Hits der Saison, wird der Leser Zeuge vom Leben und Lieben in Sant’Amato, von Tragödien, deren Ursprung weit in die italienische Vergangenheit zurückreichen, und von Dramen, die das Leben der Bewohner für immer verändern.
Portrait
Landau, Grit
Grit Landau, Jahrgang 1973, schreibt Romane, Erzählungen und Sachbücher (letztere unter ihrem bürgerlichen Namen ). Zuvor hat sie Geschichte studiert und viele Jahre erfolgreich als Kultur- und Musikjournalistin gearbeitet. Die Leidenschaft für Italien liegt der Autorin im Blut: Schon ihr Vater, ein Opernregisseur und Puccini-Experte, arbeitete mehrfach an der Mailänder Scala. Ihre Mutter krachte 1960 als Zwanzigjährige von einem Hotelbalkon bei Sanremo - quasi der Urknall einer lebenslangen Liebe zu Bella Italia. Die Autorin ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie bei Bonn.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 02.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28199-4
Verlag Droemer HC
Maße (L/B/H) 20,8/13,6/3,2 cm
Gewicht 420 g
Verkaufsrang 14.925
Buch (Paperback)
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14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein toller Episodenroman“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Grit Landaus Roman „Marina, Marina“ ist ein Erstling. Wobei „Grit Landau“ ein Pseudonym ist. Unter ihrem bürgerlichen Namen hat sie wohl schon einige Sachbücher geschrieben. Da sie, wie ihr kurzer biografischer Text hergibt, schon früh eine Affinität zu Italien entwickelt hat, war es eigentlich vorherbestimmt, dass dieses Land auch der Schauplatz ihres Romans sein wird.

Bei dem Titel „Marina, Marina“ denken sicherlich ganz viele Leser sofort an den Hit von Rocco Granata, der aus dem Jahr 1959 stammte und sich weltweit bis Ende 1960 insgesamt 10 Mio. mal verkauft hat. Und das ist auch die Absicht der Autorin gewesen. Denn zum einen beginnt sie ihren Roman im Jahr 1960 und zum anderen ist eine der Hauptpersonen tatsächlich eine Marina. Doch nun der Reihe nach:

Ein schönes Cover, ein toller Klappentext – beides macht sofort Lust auf diesen Roman, weckt aber meiner Meinung nach ein wenig falsche Vorstellungen, wovon der Roman handeln könnte. Man könnte meinen, es sei ein Roman, der in den 60er Jahren das wunderbare Urlaubsgefühl der Deutschen in Italien beschreibt. Also das sogenannte Dolce Vita. Aber dieser Roman ist viel mehr als das! Und deshalb verstehe ich auch die kurzen Besprechungen meiner Kollegen leider nicht. Ich habe den Roman ganz anders empfunden.

Grit Landau erzählt die Geschichte von mehreren Bewohnern des fiktiven Örtchens Sant’Amato an der italienischen Riviera. Es sind einzelne Episoden in der Zeitspanne von 1960 bis 1968. Dann springt das Buch zurück in das Jahr 1944 und danach vor in das Jahr 1980, wo es endet.
Am Anfang des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, was mich zuerst ein wenig abgeschreckt hat, weil ich dachte, dass ich die ganzen Zusammenhänge nie begreifen würde. Doch keine Angst! Sie können dort nachschauen, wenn Sie es unbedingt meinen, aber ich bin nachher doch ohne wunderbar zurechtgekommen. Jedes Jahr beginnt mit einem Musiktitel, der für dieses Jahr prägend war. Dazu gibt es kurze Informationen. Und dann geht die Geschichte los. (Übrigens kann man über die einzelnen Kapitel die italienischen Zahlen bis 14 lernen!)
Ich würde die Hauptpersonen auf folgende beschränken:

- Die drei Freunde:
Nino Lanteri, der einzige Sohn des Besitzers der wichtigsten Olivenplantage von Sant’Amato. Er ist ein leidenschaftlicher Taucher.
Matteo Vassallo, der Sohn des Friseurs und Marinas. Sein Traum ist einmal für Juventus Turin Fußball in der Serie A zu spielen.
Beppe Parodi, der Sohn eines Verkehrspolizisten, der einen großen Traum hat – er möchte einmal ein Hotel/Restaurant/Bar führen, zu dem sogar die Prominenten kommen.
- Marina Vassallo, die Ehefrau des Friseurs, die aus Rom stammt, von den einheimischen Frauen verteufelt wird, bei den Männern aber Begehrlichkeiten weckt. Irgendwie ist sie der Dreh- und Angelpunkt des Buches.
- Davide Lanteri, Ninos Vater – eine tragische Figur
- Enzo Morone, Davides Halbbruder und eine sehr unangenehme Figur

Die Autorin erzählt nun in Episoden von dem Leben und den Träumen dieser Hauptpersonen in der Zeit von 1960 bis 1968. Dieser Teil der Geschichte endet sehr dramatisch mit einem Cliffhanger. Sie geht dann für gute 60 Seiten zurück ins Jahr 1944. Und wir erfahren etwas über tragische Geschichte der Familie Lanteri zum Ende des 2. Weltkriegs. Und dann springt das Buch ins Jahr 1980, wo sich anscheinend alles zu einem guten Ende neigt. Aber der Epilog hat mich dann doch sehr überrascht, um nicht zu sagen geschockt!

Ein ganz toller Roman über ein Italien, wie es mir so noch nicht bekannt war. Es spielt zwar eine junge Deutsche eine kleine Nebenrolle, aber eigentlich ist es fast durchweg eine italienische Geschichte, die in Episoden hauptsächlich von drei Familien erzählt. Wir bekommen viel von der damaligen Zeit mit. Allerdings Politik und Weltgeschehen fließen nur am Rande mit ein. Mich hat dieser Roman fasziniert, aber teilweise auch wegen einiger etwas härteren Szenen durchaus geschockt. Diese Italiener sind etwas anderes als wir uns unter Dolce Vita vorstellen. Besonders interessant fand ich den Teil der Geschichte, der 1944 gespielt hat. Und ich hoffe sehr, dass die Autorin vielleicht noch einmal Romane über Italiens Geschichte während des 1. Weltkriegs und 2. Weltkriegs schreibt.

Bei der Lektüre habe ich an die Romane von Stefanie Gerstenberger und Daniel Speck als auch an Ernest Hemingway „In einem anderen Land“ und Fabio Geda „Der Sommer am Ende des Jahrhunderts“ denken müssen, aber auch an amerikanische Episodenfilme wie „Magnolia“ oder „Short Cuts“.

Abgerundet wird das Buch mit 3 Rezepten, der kompletten Liste der erwähnten Musiktitel und einem umfangreichen Glossar. Im Text flechtet die Autorin immer wieder einmal italienische Redewendungen ein. Hier sind die e-book-Leser ein wenig im Nachteil. Leider springt das Buch bei den kursiv gedruckten Worten nicht automatisch durchs Antippen ins Glossar. Aber mir hat es trotzdem nicht den Lesefluss und Lesegenuss gestört.

Ein sehr lesenswerter Roman über die Liebe, aber auch Verrat und Sühne. Ich denke, es ist ein Roman, der nicht nur für Frauen sehr lesenswert ist.


Grit Landaus Roman „Marina, Marina“ ist ein Erstling. Wobei „Grit Landau“ ein Pseudonym ist. Unter ihrem bürgerlichen Namen hat sie wohl schon einige Sachbücher geschrieben. Da sie, wie ihr kurzer biografischer Text hergibt, schon früh eine Affinität zu Italien entwickelt hat, war es eigentlich vorherbestimmt, dass dieses Land auch der Schauplatz ihres Romans sein wird.

Bei dem Titel „Marina, Marina“ denken sicherlich ganz viele Leser sofort an den Hit von Rocco Granata, der aus dem Jahr 1959 stammte und sich weltweit bis Ende 1960 insgesamt 10 Mio. mal verkauft hat. Und das ist auch die Absicht der Autorin gewesen. Denn zum einen beginnt sie ihren Roman im Jahr 1960 und zum anderen ist eine der Hauptpersonen tatsächlich eine Marina. Doch nun der Reihe nach:

Ein schönes Cover, ein toller Klappentext – beides macht sofort Lust auf diesen Roman, weckt aber meiner Meinung nach ein wenig falsche Vorstellungen, wovon der Roman handeln könnte. Man könnte meinen, es sei ein Roman, der in den 60er Jahren das wunderbare Urlaubsgefühl der Deutschen in Italien beschreibt. Also das sogenannte Dolce Vita. Aber dieser Roman ist viel mehr als das! Und deshalb verstehe ich auch die kurzen Besprechungen meiner Kollegen leider nicht. Ich habe den Roman ganz anders empfunden.

Grit Landau erzählt die Geschichte von mehreren Bewohnern des fiktiven Örtchens Sant’Amato an der italienischen Riviera. Es sind einzelne Episoden in der Zeitspanne von 1960 bis 1968. Dann springt das Buch zurück in das Jahr 1944 und danach vor in das Jahr 1980, wo es endet.
Am Anfang des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, was mich zuerst ein wenig abgeschreckt hat, weil ich dachte, dass ich die ganzen Zusammenhänge nie begreifen würde. Doch keine Angst! Sie können dort nachschauen, wenn Sie es unbedingt meinen, aber ich bin nachher doch ohne wunderbar zurechtgekommen. Jedes Jahr beginnt mit einem Musiktitel, der für dieses Jahr prägend war. Dazu gibt es kurze Informationen. Und dann geht die Geschichte los. (Übrigens kann man über die einzelnen Kapitel die italienischen Zahlen bis 14 lernen!)
Ich würde die Hauptpersonen auf folgende beschränken:

- Die drei Freunde:
Nino Lanteri, der einzige Sohn des Besitzers der wichtigsten Olivenplantage von Sant’Amato. Er ist ein leidenschaftlicher Taucher.
Matteo Vassallo, der Sohn des Friseurs und Marinas. Sein Traum ist einmal für Juventus Turin Fußball in der Serie A zu spielen.
Beppe Parodi, der Sohn eines Verkehrspolizisten, der einen großen Traum hat – er möchte einmal ein Hotel/Restaurant/Bar führen, zu dem sogar die Prominenten kommen.
- Marina Vassallo, die Ehefrau des Friseurs, die aus Rom stammt, von den einheimischen Frauen verteufelt wird, bei den Männern aber Begehrlichkeiten weckt. Irgendwie ist sie der Dreh- und Angelpunkt des Buches.
- Davide Lanteri, Ninos Vater – eine tragische Figur
- Enzo Morone, Davides Halbbruder und eine sehr unangenehme Figur

Die Autorin erzählt nun in Episoden von dem Leben und den Träumen dieser Hauptpersonen in der Zeit von 1960 bis 1968. Dieser Teil der Geschichte endet sehr dramatisch mit einem Cliffhanger. Sie geht dann für gute 60 Seiten zurück ins Jahr 1944. Und wir erfahren etwas über tragische Geschichte der Familie Lanteri zum Ende des 2. Weltkriegs. Und dann springt das Buch ins Jahr 1980, wo sich anscheinend alles zu einem guten Ende neigt. Aber der Epilog hat mich dann doch sehr überrascht, um nicht zu sagen geschockt!

Ein ganz toller Roman über ein Italien, wie es mir so noch nicht bekannt war. Es spielt zwar eine junge Deutsche eine kleine Nebenrolle, aber eigentlich ist es fast durchweg eine italienische Geschichte, die in Episoden hauptsächlich von drei Familien erzählt. Wir bekommen viel von der damaligen Zeit mit. Allerdings Politik und Weltgeschehen fließen nur am Rande mit ein. Mich hat dieser Roman fasziniert, aber teilweise auch wegen einiger etwas härteren Szenen durchaus geschockt. Diese Italiener sind etwas anderes als wir uns unter Dolce Vita vorstellen. Besonders interessant fand ich den Teil der Geschichte, der 1944 gespielt hat. Und ich hoffe sehr, dass die Autorin vielleicht noch einmal Romane über Italiens Geschichte während des 1. Weltkriegs und 2. Weltkriegs schreibt.

Bei der Lektüre habe ich an die Romane von Stefanie Gerstenberger und Daniel Speck als auch an Ernest Hemingway „In einem anderen Land“ und Fabio Geda „Der Sommer am Ende des Jahrhunderts“ denken müssen, aber auch an amerikanische Episodenfilme wie „Magnolia“ oder „Short Cuts“.

Abgerundet wird das Buch mit 3 Rezepten, der kompletten Liste der erwähnten Musiktitel und einem umfangreichen Glossar. Im Text flechtet die Autorin immer wieder einmal italienische Redewendungen ein. Hier sind die e-book-Leser ein wenig im Nachteil. Leider springt das Buch bei den kursiv gedruckten Worten nicht automatisch durchs Antippen ins Glossar. Aber mir hat es trotzdem nicht den Lesefluss und Lesegenuss gestört.

Ein sehr lesenswerter Roman über die Liebe, aber auch Verrat und Sühne. Ich denke, es ist ein Roman, der nicht nur für Frauen sehr lesenswert ist.


Birgit Krompaß, Thalia-Buchhandlung Passau

Der Familienroman entführt uns ins Italien der 60er Jahre. Eine wunderbare Geschichte über das Meer, die Sehnsucht und die Liebe. Der Familienroman entführt uns ins Italien der 60er Jahre. Eine wunderbare Geschichte über das Meer, die Sehnsucht und die Liebe.

„Zum Abtauchen bestens geeignet!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Italienische Riviera. Ligurische Küste. Musik der 60er Jahre. Schicksale, die sich begegnen und wieder auseinanderdriften. Ein vielschichtiger Roman. Spannend bis zur letzten Seite! Italienische Riviera. Ligurische Küste. Musik der 60er Jahre. Schicksale, die sich begegnen und wieder auseinanderdriften. Ein vielschichtiger Roman. Spannend bis zur letzten Seite!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein Roman über Liebe und Verrat vor der Kulisse der italienischen Riviera. Wunderbare Sommerlektüre! Ein Roman über Liebe und Verrat vor der Kulisse der italienischen Riviera. Wunderbare Sommerlektüre!

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Tauchen Sie ein in das Lebensgefühl der italienischen 60er Jahre. Wunderbare leichte Lektüre, die unterhält und Spaß macht zu Lesen. Tauchen Sie ein in das Lebensgefühl der italienischen 60er Jahre. Wunderbare leichte Lektüre, die unterhält und Spaß macht zu Lesen.

„Marina, Marina“

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

"Marina, Marina" erzählt die wechselvolle Geschichte eines italienischen Dorfes Anfang der 1960er Jahre. Viel Liebe, Romantik und gaaaanz viel Urlaubsgefühl verspricht dieser Roman. "Marina, Marina" erzählt die wechselvolle Geschichte eines italienischen Dorfes Anfang der 1960er Jahre. Viel Liebe, Romantik und gaaaanz viel Urlaubsgefühl verspricht dieser Roman.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
29
12
6
3
0

Angenehme und zugleich tiefgründige Lektüre voller Italien-Flair
von Furbaby_Mom am 16.06.2019

Der Spruch "Don’t judge a book by its cover" erscheint mir bei Grit Landaus Roman über das Lieben und Leiden fünf italienischer Familien (und Nebenakteure) sehr passend. Mutet die in Sepia-Tönen gehaltene Fotografie auf dem Cover noch nach unbeschwerter Urlaubsatmosphäre an, war ich schon bald überrascht von dem Facettenreichtum... Der Spruch "Don’t judge a book by its cover" erscheint mir bei Grit Landaus Roman über das Lieben und Leiden fünf italienischer Familien (und Nebenakteure) sehr passend. Mutet die in Sepia-Tönen gehaltene Fotografie auf dem Cover noch nach unbeschwerter Urlaubsatmosphäre an, war ich schon bald überrascht von dem Facettenreichtum der Figuren und der geschilderten Ereignisse, den ich so in einem Sommerroman nicht erwartet hätte. Während der Lektüre erhält man nicht nur einen Einblick in die südländische Mentalität des Volkes (samt dem oftmals assoziierten 'italienischen Temperament'), sondern lernt auch viel über den historischen Background des Landes (z.B. im Hinblick auf die Partisanenkämpfe von 1944). Das Werk, das von 1960 bis 1980 über verschiedene Zeiträume spielt, wird somit zu einer Reise in die Vergangenheit, in der wir mit den abwechselnden Hauptfiguren mitfiebern und auch die ein oder andere Träne verdrücken. Die Figuren rund um Marina verbindet vor allem eins: Amore! Aber neben der Suche nach der wahren Liebe erleben wir auch dramatische Szenen, die auf Eifersucht und Neid basieren, Verrat und jede Menge Geheimnisse - langweilig wird es nie, ganz wie im wahren Leben. Jedes der vierzehn Kapitel wird von einem bekannten Musiktitel eingeleitet (Vorsicht: Ohrwurm-Gefahr!), der stets eine ganz besondere Bedeutung für den jeweiligen Abschnitt hat. Die Sprünge zwischen den Handlungssträngen haben mich nicht gestört; gegen Ende des Romans fügen sich die Einzelschicksale schließlich zu einem stimmigen Gesamtbild. Aufgrund der Vielzahl an Charakteren war das Personenregister zu Anfang des Buches eine hilfreiche Ergänzung für mich; auch die leckeren Rezepte, die ansprechende Gestaltung von Cover und Innencover (samt Karte), sowie das sehr umfangreiche angefügte Glossar, das Aufschluss über die zahlreichen miteingebundenen italienischen Begriffe gibt, zeugen von der Liebe der Autorin zum Detail. Für meinen Geschmack hätten es gerne ein paar Figuren weniger sein dürfen, was sicherlich dabei geholfen hätte, etwas mehr Nähe zu den verbleibenden Charakteren aufzubauen. Da ich eine alte Romantikerin bin, hat mir angesichts gewisser Schicksalsschläge doch recht das Herz geblutet – auch hier wäre vielleicht weniger mehr gewesen. Durch die bildreichen Beschreibungen des italienischen Alltags wird man direkt in das kleine Örtchen Sant’Amato katapultiert. Der in der Tat sommerlich-leichte Schreibstil verführt zum Weiterlesen, bis man plötzlich am Ende des Werkes angelangt ist und feststellt, dass man noch nicht bereit ist, Abschied von der italienischen Riviera zu nehmen. Zeitgleich hatte ich das Gefühl, Italien nun ein Stück weit mit anderen Augen zu sehen. Fazit: Viel mehr als eine Romanze unter südländischer Sonne! Eine Ode an Bella Italia und an die Liebe; spannend und humorvoll…ohne sich davor zu scheuen, auch mal traurigere Noten anzuschlagen.

Etwas schleppend
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 10.06.2019

Marina, Marina von Grit Landau- die Leseprobe hat mich direkt nach Italien gebeamt zu Sonne, Strand und Amore. Das Buch allerdings hat dies nicht geschafft. Der junge Nino ist verliebt, in die Mutter seines besten Freundes; Marina. Natürlich hat diese Liebe keine Chance. Die Autorin beschreibt ganz gut Nino's... Marina, Marina von Grit Landau- die Leseprobe hat mich direkt nach Italien gebeamt zu Sonne, Strand und Amore. Das Buch allerdings hat dies nicht geschafft. Der junge Nino ist verliebt, in die Mutter seines besten Freundes; Marina. Natürlich hat diese Liebe keine Chance. Die Autorin beschreibt ganz gut Nino's Gedanken und Gefühle. Dass er sein lang gespartes Geld für eine Platte mit dem Lied " Marina, Marina" ausgeben möchte, um seiner Angebeteten eine Freude zu machen. Das Lied war damals ein Hit und sagte alles über Nino's Gefühle... Nun, was soll ich sagen. Normalerweise packt mich ein Buch und ich lese es in einem Rutsch durch. Das war hier leider nicht so. Wahrscheinlich ist es einfach nicht mein Metier. Anderen gefällt es sicher.

Italiens schönste Seite
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 06.06.2019

Das Cover gefällt mir sehr gut und ließ mich, mitsamt dem Klappentext und der Leseprobe, auf ein leichtes schönes Sommerbuch schließen. Wer wie ich eine reine Liebesgeschichte erwartet, wird schnell eines besseren belehrt. Dies aber nicht zum Nachteil des Buches. Es werden die Geschichten der Personen in Marinas Umfeld... Das Cover gefällt mir sehr gut und ließ mich, mitsamt dem Klappentext und der Leseprobe, auf ein leichtes schönes Sommerbuch schließen. Wer wie ich eine reine Liebesgeschichte erwartet, wird schnell eines besseren belehrt. Dies aber nicht zum Nachteil des Buches. Es werden die Geschichten der Personen in Marinas Umfeld erzählt, da passiert es schnell, dass man Zeitsprünge von gut und gerne 20 Jahren macht. Was zwischendurch dadurch etwas verwirrend erscheint, ist man doch grade tief in die Geschichte einer anderen Person abgetaucht, ergibt zum Schluss alles Sinn. Das Buch ist trotz zwischenzeitlicher Verwirrung und Langatmigkeit spannend und lockt den Leser bis zum Schluss. Die Autorin versteht sich darin den Leser in das Italien, welches wir alle so lieben, zu locken. Fast kann man das Meer auf der Zunge schmecken und das so wunderbare Essen riechen.