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Kunstgeschichte als Brotbelag

Nie zuvor haben sich so viele Menschen so viel Mühe dabei gegeben, ihre Brote zu belegen: Mit gefülltem Kühlschrank, virtuosem Messerstrich und einer großen Prise Humor wagten sich zahlreiche Brot-Künstler am Frühstückstisch oder beim Abendbrot an allseits bekannte Meisterwerke von Leonardo da Vinci, Frida Kahlo oder Joseph Beuys. Mal erstaunlich nah am Original wie Vermeers »Mädchen mit dem Perlenohrring« aus Fleischwurst und Birne auf Vollkornbrot, mal mit etwas mehr künstlerischer Freiheit wie der in Papier gehüllte Brotlaib in Anlehnung an die Verpackungskünstler Christo und Jeanne-Claude.
Das Spektrum an unterschiedlichen Materialien und Techniken der kreativen Marmeladenbrote, Käsestullen und Wurstschnitten ist ebenso facettenreich wie die Kunstwerke selbst. Es reicht von pastosem Frischkäseauftrag über akkurate Avocadoanordnung bis hin zu filigraner Gurkenschnitzerei. So gerne hat man Kunstgeschichte selten verschlungen.

- Leichte Kost: Der Brotkunst-Band zum Twitter-Trend #KunstGeschichteAlsBrotbelag
- »Es gibt lustigere Themen als Kunstgeschichte. Und es gibt Witzigeres als Brotbeläge. Aber es gibt wenig, das so lustig ist, wie die Kombination aus beidem.« JETZT
- »Ein Toast auf die Kunst« SPIEGEL ONLINE
Rezension
»Unter #KunstgeschichteAlsBrotbelag ersetzt das Messer den Pinsel. Daraus wird tatsächlich große Kunst.«
Titus Arnu, SZ Magazin

»Brotlose Kunst? Denkste!«
STERN ONLINE

»Ziemlicher Quatsch, okay, aber eben auch: kreativ, charmant und überhaupt nicht brotlos.«
Matthias Schmidt, STERN

»Eine Scheibe Brot kann ebenso gut den Geist satt machen wie den Bauch – sie kann sogar ein köstliches Kunstprojekt sein.«
Titus Arnu, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Marie Sophie Hingst legt Tomaten und Käse auf eine Scheibe Brot – und startet einen wunderbar kunstvollen Trend.«
TAZ

»Von wegen brotlos! Deutschlandweit imitieren Menschen berühmte Werke der Kunstgeschichte als Käsestulle oder Marmeladentoast.«
SPIEGEL ONLINE

»Spielerischer kann vielleicht Zugang zu Kunst gar nicht sein«
DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Eine ihrer Ideen hinter [der Brotkunst]: Das Internet aktiv mitgestalten«
Julia Kilian, DPA

»Der Ideenreichtum und die Hingabe, mit der die Nutzerinnen und Nutzer zu Werke gehen, machen das Blättern nicht nur sehr erheiternd, sondern stehen dem Vorurteil vom passiven Internet-Konsumenten tatsächlich entgegen«
Eva Gaeding, MDR KULTUR

»Wer Kunstwerke bisher als etwas Heiliges betrachtet hat, auf das man höchstens mit einem ehrfürchtig-wissenden Nicken reagieren darf, muss nun stark sein.«
Kathrin Klette, NZZ

»Die Idee: Jux und Tollerei. Eine Sommerlaune. Aber herrlich.«
Markus Clauer, DIE RHEINPFALZ

»Von wegen brotlose Kunst: Hie wird gezeigt, wie wahre Esskunst geht. Wenn das nicht nahrhaft ist.«
DAS MAGAZIN

»Hingsts Buch ist nicht nur eine sehr unterhaltsame Reise durch die Kunstgeschichte, es ist, ganz nebenbei, auch eine Liebeserklärung an das Brot.«
Katharina Frohne, WESER KURIER

»Wohl noch nie haben sich so viele Menschen so viel Mühe gegeben, ihre Brote zu belegen.«
Kai Röger, ST. GALLER TAGBLATT und LUZERNER ZEITUNG

»Seit auf Twitter der Hashtag ›Kunstgeschichte als Brotbelag‹ viral gegangen ist, wird hierzulande kunstvoll gefrühstückt. Tausende zaubern mit virtuosem Messerstrich Werke großer Künstler auf ihr Toast.«
Philipp Balkenhol, DB MOBIL

»Es macht Spaß, in dem Buch zu blättern, die Übersetzung der Meisterwerke in den kulinarischen Alltag ist charmant unangestrengt«
Kai Röger, DER TAGESSPIEGEL

»Wie man diese Stullen-Kunst nun bewertet, liegt wohl an dem Grad an Humor, den man verträgt – zum Anbeißen und alles andere als brotlos ist diese kulinarische Kunst aber zweifelsohne!«
Julia Zalewski, MONOPOL
Portrait
Marie Sophie Hingst (Hg.) studierte Geschichte und Ostasienwissenschaften in Berlin, Lyon und Los Angeles. Sie wurde am Trinity College Dublin promoviert und arbeitet seit August 2018 für Intel Ireland. Am 18. Juli rief Hingst den Hashtag #KunstGeschichteAlsBrotbelag ins Leben, der innerhalb weniger Tage auf Platz 1 der deutschen Twitter-Trends landete.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Marie Sophie Hingst
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 24.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9963-0
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 17,5/14,9/1,3 cm
Gewicht 242 g
Abbildungen 100 farbige Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 7406
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Annika Seibert, Thalia-Buchhandlung

Dieses wunderbar kreative Buch beweist, dass Kunstgeschichte nicht staubtrocken sein muss, sondern auch lecker sein kann!

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Man braucht dieses Buch absolut nicht, aber man kann sich als Kunstfreund damit köstlich amüsieren! Sehr schräg, sehr originell und wunderbar für mehr Spaß beim Abendbrot.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
8
4
5
1
4

Das letzte Abendmahl als Gummibärchenmarmeladenbrot und andere brotige Kuriositäten
von Schmiesen am 08.07.2019

"Kunst findet eben nicht nur in Institutionen statt, sondern auch am Frühstückstisch zwischen Marmeladenglas und Buttersemmel." Mit dem Hashtag #KunstGeschichteAlsBrotbelag hat die Herausgeberin dieses kleinen Bandes einen viralen Hype ausgelöst, der viele großartige Brotkreationen hervorgebracht hat, angelehnt an Meisterwerk... "Kunst findet eben nicht nur in Institutionen statt, sondern auch am Frühstückstisch zwischen Marmeladenglas und Buttersemmel." Mit dem Hashtag #KunstGeschichteAlsBrotbelag hat die Herausgeberin dieses kleinen Bandes einen viralen Hype ausgelöst, der viele großartige Brotkreationen hervorgebracht hat, angelehnt an Meisterwerke der Kunstgeschichte. In diesem Büchlein sind die besten davon versammelt. Von der Herausgeberin und ihrer Lügengeschichte mag man halten, was man will - ich bewerte hier das Buch. Und dazu gehört auch das Vorwort, verfasst von ebendieser mehr als umstrittenen Person. Dennoch - mir hat es sehr gefallen. Ich finde, M.S. Hingst bringt bündig und intelligent auf den Punkt, wie Kunst und Brot zusammenhängen, wo und wann Brot in der Kunst dargestellt wird, warum wir "brotlose Kunst" sagen. Hinter dem Projekt steckt der Gedanke, dass Kunst etwas Alltägliches sein sollte, etwas, das jeder beim Frühstück oder Abendbrot genießen und das Broteschmieren als Gelegenheit nutzen kann, selbst kreativ zu werden. Die meisten der vorgestellten Kunstwerke kennt der Ottonormalverbraucher recht gut, und die meisten brotigen Umsetzungen sind auch wirklich äußerst gelungen. Meine Favoriten: Dalis "Beständigkeit der Erinnerung" als dreidimensionale Brotskulptur und "Das letzte Abendmahl" mit Gummibärchenaufreihung (da musste ich mal herzlich lachen). Von der Mona Lisa auf Brot kann man allerdings Albträume bekommen, und bei den Nägeln auf Leinwand bzw. Brot habe ich mich gefragt, warum man das Brot nicht mit Essbarem dekoriert, z.B. mit Nelken. Insgesamt gab es einige Zusammenstellungen, die sicherlich nicht verzehrbar sind. Wer will schon Schokocreme mit Senf und Oliven essen? Als Kunst ziemlich cool, zum Essen manchmal ungeeignet. Insgesamt gefällt mir auch die minimalistische Aufmachung des Büchleins, sodass der Blick nicht abgelenkt wird von den großen und kleinen Kunstwerken. Es stört zwar schon ein bisschen , dass die Angaben zu Bild und Brot so schräg am Rand stehen und man entweder den Kopf oder das Buch drehen muss, aber es gibt Schlimmeres. Ich finde diesen kleinen Kunstband sehr erfrischend und die Idee dahinter wertvoll, denn Kunst ist nicht nur etwas für Museumsbesucher und staunende Bewunderer, sondern eben für den normalen, kreativen Menschen, der eigentlich in uns allen steckt.

Brotreiche Kunst
von Lavendelknowsbest am 30.06.2019

Es gibt Bücher, von denen man nie geahnt hätte, dass sie irgendwann einmal gedruckt werden würden. So auch dieses, welches dank Vorablesen bei mir einzog. Die Idee war einfach so kurios, ich musste es mir näher ansehen. Was mit einem Brot begann, wurde zum Hashtag #KunstGeschichteAlsBrotbelag und schließlich zum Twittertrend.... Es gibt Bücher, von denen man nie geahnt hätte, dass sie irgendwann einmal gedruckt werden würden. So auch dieses, welches dank Vorablesen bei mir einzog. Die Idee war einfach so kurios, ich musste es mir näher ansehen. Was mit einem Brot begann, wurde zum Hashtag #KunstGeschichteAlsBrotbelag und schließlich zum Twittertrend. Das allerdings nicht ganz ungeplant. Marie Sophie Hingst rief den Hashtag ins Leben, um gegen den Rückgang kulturellen Wissens durch das Internet etwas zu unternehmen. Sie belegte ihr Brot nach dem Vorbild eines großen Meisters und innerhalb weniger Stunden taten es ihr Leute nach. Ich bin auf Twitter nicht unterwegs, daher ging das kohlenhydratreiche Phänomen an mir vorbei. Ich bin aber immer voll dabei wenn es um Kunstgeschichtliches geht und so war ich sehr interessiert herauszufinden, wie man mit Wurst, Käse, Radieschen, Tomate und co. Meisterwerke der Kunstgeschichte nachstellen könnte. Dabei wurde ich ziemlich beeindruckt, wie man beispielsweise an dem nachbelegten Werk von Klimt sehen kann. Zu jedem Bild werden auch die verwendeten Zutaten angegeben. Es war ganz interessant zu raten, was verwendet wurde und wo es auf dem Brot schließlich zu finden war. Dem Einfallsreichtum der Twitternutzer waren keine Grenzen gesetzt, auch wenn man die Kombinationen auf der Stulle sicher nicht so schmackhaft finden mag. Etwas abstrakter wurden hier und dort die Gemälde umgesetzt. So wie hier Monets Seerosenteich: Beim Durchblättern des kleinen Büchleins zauberte es mir ein Lächeln ins Gesicht. Es war zwar schnell ausgelesen, dafür hat es mich sehr gut unterhalten und ich fand es toll den Einfallsreichtum zu entdecken. Ich bin gespannt, welche Brotwerke es unter dem Hashtag im Netz noch zu entdecken gibt!

Großartige Kunst im Alltag
von monerl aus Langen am 28.06.2019

Meine Meinung Diese Art der Kunst hatte ich ich im Laufe von 2018 auf Twitter entdeckt. Irgendwann war meine Timeline von vielen wundervollen, kunstvoll hergerichteten Brotscheiben geflutet. Dabei gab es richtige Brot-Kunstwerke und ich konnte kaum fassen, welchen Ideenreichtum manche Twitterer an den Tag legten. Ich selbst hat... Meine Meinung Diese Art der Kunst hatte ich ich im Laufe von 2018 auf Twitter entdeckt. Irgendwann war meine Timeline von vielen wundervollen, kunstvoll hergerichteten Brotscheiben geflutet. Dabei gab es richtige Brot-Kunstwerke und ich konnte kaum fassen, welchen Ideenreichtum manche Twitterer an den Tag legten. Ich selbst hatte mich nie daran beteiligt. Ich genoss lieber die Werke der anderen. Es wurden dabei sehr bekannte Gemälde nachgestellt, wie die von Vincent van Goch, Salvador Dalí, Paul Klee, Leonardo Da Vinci oder auch von Claude Monet unva. Die Twitterkünstler entpuppten sich zu wahren Brotmeistern. Marie Sophie Hingst hat für dieses Büchlein eine große und unterschiedliche Auswahl an Brotkunstwerken ausgesucht. Dabei bleibt die Aufmachung des Ganzen sehr einfach und schlicht, was mir persönlich sehr gefällt. Neben einer Abbildung des Originals auf der linken Seite, bekommt man die Information zum jeweiligen Gemälde oder Kunstwerk. Auf der rechten Seite ist dann das Brotkunstwerk aggebildet. Ebenso erfährt man, aus welchen Zutaten die Brot-Kopie hergestellt wurde. Bsp.: links: CLAUDE MONET, Seerosenteich, 1899, ÖL AUF LEINWAND (S. 24) rechts: GURKE, FRÜHLINGSZWIEBELN UND FRISCHKÄSE MIT SPINAT AUF ROGGENSAFTBROT (S. 25) Im Vorwort erfährt man, wie die Idee zur Aktion entstanden ist. Am Ende des Büchleins gibt es einen Bildnachweis zu allen Bildern. So kann man auch herausfinden, welcher Twitterer welches Kunstwerk geschaffen hat. Fazit Dieser kleine Bilderband erfüllt alle meine Erwartungen, die ich an ihn hatte. Ich wollte die Originale und die Brotkopien sehen. Sehr gut gefällt mir die Zutatenliste für die Brotkunst. Mehr wollte ich nicht, keine persönlichen und / oder geschichtlichen Hintergründe oder Portraits zu den Twitterkünstlern. Dies ist ein schönes Büchlein, das man als Mitbringsel verschenken kann oder auch als Ideenratgeber für eigene Kreationen. Meine Kinder finden die Brote sehr gelungen und möchten gerne auch selber mal so ein Frühstückstoast kreieren.