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Blind

Kriminalroman

Seine Welt ist dunkel. Er ist blind. Doch er hat ihren Schrei gehört - und seine Sinne haben ihn noch nie getäuscht ...

Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte - oder ihr Untergang ...

Portrait
Brand, Christine
Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Schweizer Emmental, arbeitete als Redakteurin bei der »Neuen Zürcher Zeitung«, als Reporterin beim Schweizer Fernsehen und als Gerichtsreporterin. Im Gerichtssaal und durch Recherchen und Reportagen über die Polizeiarbeit erhielt sie Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie. Sie hat bereits Romane und Kurzgeschichten bei Schweizer Verlagen veröffentlicht. »Blind« ist ihr erster Roman bei Blanvalet. Christine Brand lebt in Zürich, reist aber die meiste Zeit des Jahres um die Welt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 25.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-0645-2
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 21,8/14/4,1 cm
Gewicht 539 g
Verkaufsrang 643
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

ungewöhnlicher Thriller!

Kristin Reinert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Intelligent geschriebener Thriller mit ungewöhnlichen Hauptcharakteren. Durch den Erzählstil mit mehreren Erzählern, die alle über unterschiedliche Informationen verfügen, wird der Leser gezielt in die Irre geführt und versteht erst ganz am Ende, wie alles zusammenhängt. Besonders gefiel mir die Idee mit dem Blinden, der einen Mord bezeugen, aber nicht beschreiben kann was passiert und der Reporterin die auf unkonventionelle Weise ermittelt.

Toll recherchierter Thriller aus der Sicht eines blinden Zeugen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Zu viele Verdächtige, zunächst kein Opfer, ein blinder Zeuge, eine schwangere Vermisste samt Doppelgängerin ... für die Polizei ergibt erstmal alles keinen Sinn und so ging es mir auch, aber gerade das machte den Reiz dieses Thrillers aus. Mit dem blinden Nathaniel kam ich gemeinsam immer ein Stückchen voran und erhielt außerdem Einblicke in seine Welt ohne Augenlicht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
55 Bewertungen
Übersicht
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Blind
von Timo Funken am 10.06.2019

Ich bin etwas schwer ins Buch gestartet, was sich aber schnell gelegt hat. Danach war ich in den Bann gezogen und bis zum Ende rätselnd dabei. Spannend. Liebe Grüße, Timo Funken

Be my eyes
von Sago aus Falkensee am 04.06.2019

Nathaniel erblindete als Elfjähriger bei einem Verbrechen, bei dem seine ganze Familie ums Leben kam. Was damals genau geschah, darüber bleiben wir lange im Unklaren. Durchs Leben hilft ihm als Erwachsener seine Blindenhündin und die App "Be my Eyes", bei der man sich mit Sichtverbindung mit einem Sehenden verbinden lassen kann.... Nathaniel erblindete als Elfjähriger bei einem Verbrechen, bei dem seine ganze Familie ums Leben kam. Was damals genau geschah, darüber bleiben wir lange im Unklaren. Durchs Leben hilft ihm als Erwachsener seine Blindenhündin und die App "Be my Eyes", bei der man sich mit Sichtverbindung mit einem Sehenden verbinden lassen kann. So gerät Nathaniel über die App an Carole, die ihm hllft, ein Hemd auszuwählen. Doch die Verbindung bricht mit merkwürdigen Geräuschen ab. Nathaniel ist sich sicher, dass Carole etwas zugestoßen sein muss. Mehr Hilfe als bei der Polizei findet er bei der Journalisten Milla, die nebenher noch in einem anderen Kriminalfall, bei dem es um absichtlich mit HIV infizierte Menschen geht, ermittelt. Die Zeit läuft, denn Carole ist hochschwanger. Und so entspinnt sich ein wahres Netz aus Millas Ermittlungen, Caroles Verschwinden und Nathaniels geheimnisvoller Vergangenheit. Das ist klug und spannend inszeniert, wobei der Klappentext zu berichten weiß, dass es hier um einen wahren Fall geht. Darüber hätte ich gern mehr erfahren, denn die vielen Zusammenhänge kamen mir etwas konstruiert vor. Dennoch hat mich der Roman gut unterhalten und bietet originelle Ideen.

Grandiose Ausgangsidee mit nahezu perfekter Umsetzung
von Lesendes Federvieh aus München am 31.05.2019

Nathaniel telefonierte gerade noch über eine anonyme App mit einer Frau, die ihm dabei helfen sollte das richtige Hemd zu wählen, als er einen Schrei gefolgt von einem dumpfen Aufprall vernimmt, worauf die Verbindung abbricht. Nathaniel ist blind und gerade deshalb sind seine anderen Sinne geschärft, weshalb ihm sofort klar ist,... Nathaniel telefonierte gerade noch über eine anonyme App mit einer Frau, die ihm dabei helfen sollte das richtige Hemd zu wählen, als er einen Schrei gefolgt von einem dumpfen Aufprall vernimmt, worauf die Verbindung abbricht. Nathaniel ist blind und gerade deshalb sind seine anderen Sinne geschärft, weshalb ihm sofort klar ist, dass das kein normaler Schrei war. Er ist sich sicher, dass der Frau am anderen Ende der Leitung etwas zugestoßen ist. Doch bei der Polizei schenkt man ihm aufgrund fehlender Beweise zunächst keinen Glauben, zumal er selbst eine tragische Familiengeschichte vorzuweisen hat. Gemeinsam mit einer Freundin, der gewieften Journalistin Milla, und seinem Blindenhund Alisha macht er sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit, wobei er nicht ahnt, dass er für die fremde Frau die einzige Chance oder ihr Todesurteil sein könnte. Bereits als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte, da ich die Idee eines Blinden als einziger Zeuge eines womöglichen Verbrechens genial finde. "Blind" ist jedoch nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch und haptisch ansprechend, denn neben dem beinahe schon hypnotisierend weiß strahlenden Schriftzug auf dunklem Grund finden sich einige aufgeraute Stellen auf dem Buchcover, die das Buch ungleich ansprechender erscheinen beziehungsweise erfühlen lässt. Von ungezügelter Neugier angetrieben habe ich mich auf die Geschichte gestürzt und diese innerhalb weniger Stunden verschlungen. Gebannt war ich von dem männlichen Protagonisten Nathaniel, der trotz seines Handicaps nicht davor zurückschreckt sich auf der Suche nach der Wahrheit für das Leben einer vollkommen fremden Frau in Gefahr zu bringen. Sein einziger Anhaltspunkt ist ein Schrei, gefolgt von einem dumpfen Aufprall und dennoch ist er felsenfest davon überzeugt, dass dieser ihm unbekannten Person etwas zugestoßen sein muss. Durch seine Blindheit ist er in vielerlei Hinsicht eingeschränkt, was ihn zu unkonventionelleren Ermittlungsmethoden führt, was als Leser natürlich neu und spannend zu verfolgen ist. Gleichzeitig lässt sich die nagende Frage im Hinterkopf nicht ausschalten, ob Nathaniel sich nicht in etwas verrennt, denn alles was er an Beweisen zu haben glaubt sind Geräusche am Telefon. Unterstützung bekommt Nathaniel dabei von der Journalistin Milla, die mir in ihrer Hartnäckigkeit und ihrem Bestreben Ungerechtigkeit aufzudecken und der Öffentlichkeit mitzuteilen sofort sympathisch war, wenngleich sie es als Freundin des leitenden Ermittlers für das Dezernat Leib und Leben nicht einfach hat, da ihre beider gegensätzlicher Berufsleben Auswirkungen auf die Harmonie ihres Privatlebens haben. In dieser Geschichte sind interessanterweise drei Kriminalfälle vielfältiger Themengebiete miteinander verwoben, was für allerhand falsche Fährten, Nervenkitzel und natürlich jede Menge Erzählperspektivenwechselinduzierte Spannung sorgt, wenngleich mir ein Zusammenhang ein Hauch zu viel war. Diesem fesselnden Kriminalroman liegt eine grandiose Ausgangsidee zugrunde, die nahezu bis zur Perfektion ausgearbeitet wurde und neben allerhand klassischer Zutaten wie beispielsweise jeder Menge Nervenkitzel durch den regelmäßigen Wechsel der Erzählperspektiven mit einem außergewöhnlichen Protagonisten beeindruckt, der auf unkonventionelle Art und Weise eigenmächtig zu ermitteln beginnt.