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Auf dem Wasser treiben

Roman

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Jede von Stefans Beziehungen scheitert. Die Frauen verlassen ihn entnervt, weil er nie spricht. Schon gar nicht über die große Leere, die seit dem Weggang seines Vaters in ihm ist. Stefan war erst acht, als nach einem Tag an der Donau seine Familie auseinanderbrach. Jetzt weiß er nicht, wie er auf die Frau zugehen soll, die er bewundert. Als seine Mutter Hannah von ihrer Geburtstagsfeier wegläuft und unauffindbar bleibt, ist das für ihn der nächste Schlag. Gibt es für Beziehungen ein Geheimnis, das er nicht kennt? Stefan beginnt nach Hannah zu suchen, der Gedanke, noch jemanden zu verlieren, ist für ihn unerträglich. Es ist auch eine Suche danach, was Menschen verbindet und zusammenhält."Theresa Prammer kann’s! 'Auf dem Wasser treiben' ist spannend, berührend und steckt voller Überraschungen.” Andreas Izquierdo
Portrait

Theresa Prammer wurde 1974 in Wien geboren. Sie hatte Engagements als Schauspielerin unter anderem am Burgtheater, den Festspielen Wunsiedel und an der Volksoper. Seit sieben Jahren arbeitet sie außerdem als Regisseurin. 2006 gründete sie mit ihrem Mann das Sommertheater »Komödienspiele Neulengbach«. Für ihren Kriminalroman Für ihren Kriminalroman »Wiener Totenlieder« ist sie mit dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet worden. Theresa Prammer lebt abwechselnd in Wien und in Reichenau an der Rax.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 08.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-471-35168-0
Verlag List Paul Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/3,2 cm
Gewicht 433 g
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ein spannendes Familiendrama mit aktuellem Mehrwert!
von r. appl aus Munderfing am 09.04.2019

Theresa Prammers Familiengeschichte erzeugt von der ersten Seite an durchgehend bis zum Schluss einen unwiderstehlichen Sog! Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen! Durch jede Figur, die auftaucht, wird die Spannung vertieft und weiter ausgespannt. Es wird sogar die Wissenschaft in den Dienst des Themas gestellt: geheimni... Theresa Prammers Familiengeschichte erzeugt von der ersten Seite an durchgehend bis zum Schluss einen unwiderstehlichen Sog! Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen! Durch jede Figur, die auftaucht, wird die Spannung vertieft und weiter ausgespannt. Es wird sogar die Wissenschaft in den Dienst des Themas gestellt: geheimnisvolle Eigenschaften des Wassers liefern ein anschauliches Modell für die Komplexität von Beziehungen. Doch Sprachlosigkeit - ein Grundübel unserer gehetzten Zeit! - führt zu vorschnellen Urteilen, die menschliche Beziehungen wirkungsvoll blockieren können. Ein grausames Schwangerschaftshindernis, verschämt versteckte Suchterkrankung, falsche Verdächtigungen führen in Sackgassen, blockieren positive Entwicklungen. - Prammer zeichnet jede ihrer Figuren mit ihrem speziellen Charakter aus, sie erzeugt so bei der Leserin/beim Leser eine hohe Identifikationsbereitschaft und Anteilnahme. Die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen, das Aufdröseln des Familiengeheimnisses, die verschiedenen Schicksale samt fördernder und hemmender Einflüsse von außen, das zu verfolgen, ist ein großer Genuss! - Und endet womöglich mit einem Erkenntnisgewinn für die eigene Lebensgestaltung...

Ein gelungenes Psychogramm einer Familie
von Gertie G. aus Wien am 06.04.2019

Hannah Schneider entdeckt unter den Gästen ihrer Überraschungsparty zu ihrem 55. Geburtstag einen Mann, der ihrem vor Jahrzenten verschwunden Ehemann John verblüffend ähnlich sieht. Auch Hannahs Kinder, Fred, Emma und Stefan sind von der Erscheinung verwirrt, sind sie ja in dem Glauben, ihr Vater wäre längst verstorben, aufgewac... Hannah Schneider entdeckt unter den Gästen ihrer Überraschungsparty zu ihrem 55. Geburtstag einen Mann, der ihrem vor Jahrzenten verschwunden Ehemann John verblüffend ähnlich sieht. Auch Hannahs Kinder, Fred, Emma und Stefan sind von der Erscheinung verwirrt, sind sie ja in dem Glauben, ihr Vater wäre längst verstorben, aufgewachsen. Wer ist der Fremde? Ein Doppelgänger? Ein Bruder des Vaters? Der Schreck, der Hannah in die Glieder fährt, lässt sie die Party und den aktuellen Ehemann fluchtartig verlassen und aus Wien verschwinden. Die Geschwister machen sich gemeinsam mit dem Stiefvater auf die Suche nach der Mutter, denn noch so einen plötzlichen Verlust scheint keines der Kinder verkraften zu können. Bei dieser Suche kommen verarbeitet geglaubte Erinnerungen und Ängste wieder ans Tageslicht. Werden sie Hannah unversehrt wiederfinden? Welches Geheimnis verbirgt sie? Meine Meinung: Theresa Prammer hat wieder einen fesselnden Roman geschrieben. Ihr Schreibstil ist packend, ohne reißerisch zu wirken. Sie schreibt anspruchsvolle Gegenwartsliteratur - nichts für zwischendurch. Die Autorin verlangt ihren Lesern einiges ab, da man sich in der einen oder anderen Situation durchaus selbst erkennen kann. Alte, nur oberflächlich verheilte Wunden brechen auf. Endlich schaffen es die Personen miteinander zu reden. Besonders Stefan, ein Wissenschaftler an der Technischen Universität Wien, ist extrem sprachlos und flüchtet sich in seine Arbeit rund um den Wassermagnetismus. Er ist als Kind beinahe in der Donau ertrunken, weil sein Vater unaufmerksam war, dennoch übt Wasser eine Faszination auf ihn aus. Die einzelnen Charaktere sind in die Rahmenhandlung perfekt eingebettet. Der Leser vermag das Buch kaum aus der Hand zu legen, denn die durchgängig hohe Spannung verleitet, stets weiterzulesen. Ich habe ja einen bösen Verdacht gehabt, der sich dann nicht erhärtet hat. Das überraschende Ende ist gut gelungen und nicht an den Haaren herbeigezogen. Ein Buch, das Hoffnung macht und die Betroffenen sich ihrem aktuellen und zukünftigen Leben stellen lässt. Fazit: "Auf dem Wasser treiben" ist ein gelungenes Psychogramm einer vom Schicksal gebeutelten Familie, der ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung gebe.

Ein fesselnder Familienroman
von nellsche am 22.03.2019

Stefans Beziehungen scheitern alle, weil er einfach nicht über sich und seine Gefühle spricht. Insbesondere nicht über seine Vergangenheit und die große Leere, die er spürt, denn als er acht Jahre alt war, hat sein Vater die Familie verlassen. Als heute dann seine Mutter Hannah bei einer Geburtstagsfeier wegläuft, ist das ein we... Stefans Beziehungen scheitern alle, weil er einfach nicht über sich und seine Gefühle spricht. Insbesondere nicht über seine Vergangenheit und die große Leere, die er spürt, denn als er acht Jahre alt war, hat sein Vater die Familie verlassen. Als heute dann seine Mutter Hannah bei einer Geburtstagsfeier wegläuft, ist das ein weiterer Schlag für Stefan - und für die ganze Familie, die versammelt ist. Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Das Cover und der Titel haben mich sehr neugierig gemacht. Und die Beschreibung klang sehr interessant, so dass ich wissen wollte, welche Geschichte sich zwischen diesen Buchdeckeln verbirgt. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn diese Familiengeschichte hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und erzeugte bei mir ein super Kopfkino. Ich fand die Beschreibungen detailliert und bildhaft und konnte wunderbar folgen. Die Charaktere wurden sehr authentisch beschrieben. Man lernt sie nach und nach gut kennen und ich konnte mich in sie hineinfühlen und ihre Gedanken und Gefühle verstehen und nachvollziehen. Jeder von ihnen hatte seine Probleme, allerdings war keiner von ihnen in der Lage, darüber zu reden. In dieser Familie herrschte eine regelrechte Sprachlosigkeit. Das war absolut spannend und interessant zu lesen. Gleichzeitig habe ich gehofft, dass sie es schaffen werden, sich den anderen gegenüber zu öffnen. Diese Familiengeschichte fand ich sehr spannend, berührend, tiefgreifend und authentisch und sie hat einen regelrechten Sog entwickelt, so dass ich das Buch nicht beiseite legen konnte. Ich fand die Entwicklung der Geschichte und der Familienmitglieder unvorhersehbar und war sehr gespannt, was mit ihnen geschieht und wie alles enden wird. Das Ende war in meinen Augen stimmig und passte sehr gut zu der Story. Ein hervorragender Familienroman, der mir sehr gut gefallen hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.