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Meine Zeit mit Eleanor

Roman

Washington, 1932: In der heißen Phase des Präsidentschaftswahlkampfes reist die junge, erfolgreiche Reporterin Lorena Hickock in die Hauptstadt, um in einer Kolumne Einblicke in das Leben von Franklin D. Roosevelt und seiner Frau Eleanor zu liefern. Nur wenige Wochen nach dem neuen Präsidentenpaar zieht "Hick" ebenfalls ins Weiße Haus ein - und wird zur Geliebten der First Lady.

Sie lieben, fördern und fordern einander gleichermaßen: die geistreiche Hick, die sich mit viel Biss aus armen Verhältnissen hochgearbeitet hat, und die idealistische, warmherzige Eleanor, die mit ihrem Kampf für die Menschen- und Arbeiterrechte, für Pressefreiheit und Gleichberechtigung in die Geschichte eingehen soll und deren diplomatischer Einfluss weit über den Tod ihres Mannes hinaus reicht. Was sie verbindet, ist ihr Glaube an die Sache und an ihre weibliche Stärke. Nach außen hin ein wohlgehütetes Geheimnis, ist die wahre Natur der Freundschaft zwischen den beiden außergewöhnlichen Frauen in vertrauten Kreisen schnell bekannt - und wird von politischen Affären und Pflichten immer wieder auf die Probe gestellt.
Ein fesselnder Roman von Leidenschaft und Mut, voll schlagfertiger Raffinesse und Zeitatmosphäre.
Rezension
»In ›Meine Zeit mit Eleanor‹ [...] verrät Bloom [...] nie ihre Protagonistinnen, die einem ans Herz wachsen, gerade, weil sie überhaupt keine Glamourpüppchen waren.«
Portrait
Amy Bloom, geboren 1953, hat bereits mehrere Romane und Erzählungen veröffentlicht. Ihr Erzählungsband Liebe ist ein seltsames Kind wurde für den National Book Award nominiert. Bloom schreibt unter anderem für den New Yorker, The New York Times, The Atlantic Monthly und Vogue. Sie lehrt an der Yale University Creative Writing.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00568-4
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,7 cm
Gewicht 407 g
Originaltitel White Houses
Übersetzer Kathrin Razum
Verkaufsrang 25.299
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Romanbiografie über die unkonventionelle Liebesbeziehung von Präsidentengattin Eleanor Roosevelt zu einer erfolgreichen Reporterin. Macht Lust auf mehr von der Autorin! Eine Romanbiografie über die unkonventionelle Liebesbeziehung von Präsidentengattin Eleanor Roosevelt zu einer erfolgreichen Reporterin. Macht Lust auf mehr von der Autorin!

„Prickelnd!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine wahre Frauen-Freundschafts-Geschichte über Eleanor Roosevelt 1932 in den Vereinigten Staaten. Sehr spannend und einfühlsam beschrieben! Unbedingt lesen! Eine wahre Frauen-Freundschafts-Geschichte über Eleanor Roosevelt 1932 in den Vereinigten Staaten. Sehr spannend und einfühlsam beschrieben! Unbedingt lesen!

„First Lady, First Friend!“

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine der schönsten Liebesgeschichten in diesem Frühjahr ist ausgerechnet diese fiktionalisierte Biografie über Lorena Hickok, eine der erfolgreichsten Journalistinnen Amerikas vor dem Zweiten Weltkrieg. Im Rahmen ihrer Arbeit wird sie dem Wahlkampfteam von Franklin D. Roosevelt zugeteilt und lernt dabei seine Frau Eleanor kennen. Es ist ein höchst interessanter Rückblick auf diese Jahre im Weißen Haus, aber niemals plump-voyeuristisch oder auf Skandal aus. Amy Bloom lässt Hick ihre Geschichte in einem burschikosen Tonfall erzählen, wann immer sie ihre Verletzungen überspielen will, und wehmütiger Sehnsucht, wenn der Wunsch nach mehr Zeit und Nähe übermächtig wird! Klare Empfehlung! Eine der schönsten Liebesgeschichten in diesem Frühjahr ist ausgerechnet diese fiktionalisierte Biografie über Lorena Hickok, eine der erfolgreichsten Journalistinnen Amerikas vor dem Zweiten Weltkrieg. Im Rahmen ihrer Arbeit wird sie dem Wahlkampfteam von Franklin D. Roosevelt zugeteilt und lernt dabei seine Frau Eleanor kennen. Es ist ein höchst interessanter Rückblick auf diese Jahre im Weißen Haus, aber niemals plump-voyeuristisch oder auf Skandal aus. Amy Bloom lässt Hick ihre Geschichte in einem burschikosen Tonfall erzählen, wann immer sie ihre Verletzungen überspielen will, und wehmütiger Sehnsucht, wenn der Wunsch nach mehr Zeit und Nähe übermächtig wird! Klare Empfehlung!

„Meine Zeit mit Eleanor“

Ingrid Bergmann, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Leider konnte ich mit der Liebesbeziehung von bestimmt zwei interessanten Frauen so gar nichts anfangen, auch der Schreibstil hat mich nicht gefesselt.Eigentlich schade! Leider konnte ich mit der Liebesbeziehung von bestimmt zwei interessanten Frauen so gar nichts anfangen, auch der Schreibstil hat mich nicht gefesselt.Eigentlich schade!

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine authentische Hommage an zwei faszinierende ,leidenschaftliche und mutige Frauen , die mit ihrer Zuneigung gegen alle Konventionen ihrer Zeit verstießen !Sehr lesenswert... Eine authentische Hommage an zwei faszinierende ,leidenschaftliche und mutige Frauen , die mit ihrer Zuneigung gegen alle Konventionen ihrer Zeit verstießen !Sehr lesenswert...

„Eine große Liebe in der falschen Zeit“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ich bin schon des Öfteren um die Bücher der amerikanischen Autorin Amy Bloom herumgeschlichen. Ich finde die Cover ihrer Bücher einfach so schön. Sie bilden genau meine Lieblingszeit ab. Und gerade als ich die Cover noch einmal betrachtet habe, habe ich entdeckt, dass in diesem Jahr im September ein weiterer Roman von ihr im Atlantik Verlag erscheinen wird. Der Inhalt kam mir so bekannt vor, dass ich festgestellt habe, dass ich doch bereits einen Roman von ihr gelesen habe. Aber das ist schon 10 Jahre her, denn der vermeintlich neue Titel „Away“ war schon einmal auf Deutsch bei DTV erhältlich, nämlich unter dem Titel „Die unglaubliche Reise der Lillian Leyb“. Nun aber zurück zum aktuellen Buch. Hier hat mich jetzt tatsächlich direkt das Thema angesprochen – ein Thema, was es meiner Meinung nach immer noch zu wenig in die „normalen“ Publikumsverlage schafft – Frauenliebe! Und dafür danke ich dem Atlantik Verlag sehr,

Zum Inhalt des Buches brauche ich dieses Mal gar nichts weiter zu schreiben, weil ich zur Abwechslung einmal nichts zu meckern habe. Dafür warte ich einfach noch mit ein paar Hintergrundinformationen auf.

Lorena Alice „Hick“ Hickok wurde am 7. März 1883 in Wisconsin geboren und starb am 1. Mai 1968 in New York City. Sie stammte aus einfachen Verhältnissen und hat es mit viel Courage und Chuzpe geschafft, eine anerkannte Journalistin zu werden. Außerdem hat sie einige Bücher geschrieben, die es leider nur noch in Englisch gibt. Einen Eintrag bei Wikipedia gibt es über sie ebenfalls nur in der englischsprachigen Version. Sie war Zeit ihres Lebens lesbisch.

Eleanor Roosevelt wurde am 11. Oktober 1884 in New York City geboren und starb am 7. November 1962 ebenfalls in New York City. 1905 heiratete sie Franklin D. Roosevelt, ihren Onkel 6. Grades. Von 1933 bis 1945 war sie die First Lady der Vereinigten Staaten. Sie hatten zusammen 6 Kinder, wobei eines als Säugling starb. Eleanor als auch Franklin D. Roosevelt waren beide politisch sehr aktiv, wobei sie radikaler als ihr Ehemann war. Sie war auch noch nach dem Tode ihres Mannes weiterhin politisch tätig. Nachdem herauskam, dass ihr Ehemann eine langjährige Beziehung mit seiner Sekretärin hatte, hat sie selbst auch andere Beziehungen angefangen. Ob die Beziehung zwischen Hick und ihr eine sexuelle Beziehung war, darüber wird heute anscheinend immer noch heiß diskutiert. Auch Eleanor Roosevelt hat Bücher geschrieben, die es ebenfalls nur noch in Englisch gibt.

Der Roman von Amy Bloom hat mich sehr gefesselt, auch wenn ich mich erst ein wenig in die Sprache der Autorin reinlesen musste. Es ist halt keiner meiner üblichen Unterhaltungsromane, sondern schon bessere „Kost“. Die Autorin erzählt die Geschichte aus Hicks Sicht. Das Buch hat als Rahmen ein Wochenende direkt nach der Beerdigung Franklin D. Roosevelts. Zu dem Zeitpunkt sind die beiden Frauen wohl immer noch sehr eng verbunden, aber kein eigentliches Paar mehr. Und im Rahmen dieses Wochenendes lässt Hick ihrer beider Geschichten Revue passieren. Es ist eine sehr schöne Geschichte, die teilweise aber auch sehr traurig ist. Besonders der Part, der von der schwierigen Kindheit und Jugend Hicks erzählt. Beide Frauen haben mir sehr imponiert, da sie sehr starke Persönlichkeiten waren, die sich sehr für die Gleichheit aller Menschen eingesetzt haben. Egal welche Hautfarbe, welche Religion oder welches Geschlecht sie hatten. Wenn es stimmt, wie es hier im Roman erzählt wird, dann hat Hicks für die Beziehung mit Eleanor aus Liebe ihre Karriere zwischenzeitlich auf Eis gelegt.

Amy Bloom erzählt die Geschichte so, dass sie sich wirklich so liest, als ob das Buch aus dieser Zeit stammt, in der es spielt. Vom Verlag hätte ich mir gewünscht, dass er im Anhang noch etwas mehr Informationen zu den beiden Frauen und den Hintergründen geliefert hätte.

Es ist schon erschreckend, wie bigott diese Zeit damals war! Anscheinend wussten ganz viele Menschen von den außerehelichen Verhältnissen von sowohl Franklin D. als auch Eleanor Roosevelt, aber das wurde alles unter den Teppich gekehrt. Eine kleine Episode am Rande in dieser Geschichte hat mich besonders traurig gestimmt. Da geht es um den Diplomaten und langjährigen Freund der Familie Charles Parker Fiske, der selbst homosexuell war, dies jedoch nur im Stillen ausleben konnte. Um in der Öffentlichkeit unerkannt zu bleiben, hatte er mehrfach geheiratet. Er wäre bereit gewesen, andere zu verraten, wenn es ihn seinen Kopf gerettet hätte. Was war das für eine Zeit, wo so etwas notwendig war.

Als ich das Buch ausgelesen habe, habe ich erst einmal in meinen Büchern gesucht, ob ich nicht schon vorher einmal etwas über die Beziehung von Eleanor Roosevelt und Lorena „Hick“ Hickok gelesen habe. Und ich bin fündig geworden. Schon in dem 1997 erschienenen Buch „Wer mit wem“ von Ines Rieder (DTV) stand etwas über diese Beziehung.

Ein ausgesprochen interessanter Roman über zwei starke Frauen, die viel erreicht haben. Nur ihre Liebe musste Zeit ihres Lebens ein Geheimnis bleiben.
Ich bin schon des Öfteren um die Bücher der amerikanischen Autorin Amy Bloom herumgeschlichen. Ich finde die Cover ihrer Bücher einfach so schön. Sie bilden genau meine Lieblingszeit ab. Und gerade als ich die Cover noch einmal betrachtet habe, habe ich entdeckt, dass in diesem Jahr im September ein weiterer Roman von ihr im Atlantik Verlag erscheinen wird. Der Inhalt kam mir so bekannt vor, dass ich festgestellt habe, dass ich doch bereits einen Roman von ihr gelesen habe. Aber das ist schon 10 Jahre her, denn der vermeintlich neue Titel „Away“ war schon einmal auf Deutsch bei DTV erhältlich, nämlich unter dem Titel „Die unglaubliche Reise der Lillian Leyb“. Nun aber zurück zum aktuellen Buch. Hier hat mich jetzt tatsächlich direkt das Thema angesprochen – ein Thema, was es meiner Meinung nach immer noch zu wenig in die „normalen“ Publikumsverlage schafft – Frauenliebe! Und dafür danke ich dem Atlantik Verlag sehr,

Zum Inhalt des Buches brauche ich dieses Mal gar nichts weiter zu schreiben, weil ich zur Abwechslung einmal nichts zu meckern habe. Dafür warte ich einfach noch mit ein paar Hintergrundinformationen auf.

Lorena Alice „Hick“ Hickok wurde am 7. März 1883 in Wisconsin geboren und starb am 1. Mai 1968 in New York City. Sie stammte aus einfachen Verhältnissen und hat es mit viel Courage und Chuzpe geschafft, eine anerkannte Journalistin zu werden. Außerdem hat sie einige Bücher geschrieben, die es leider nur noch in Englisch gibt. Einen Eintrag bei Wikipedia gibt es über sie ebenfalls nur in der englischsprachigen Version. Sie war Zeit ihres Lebens lesbisch.

Eleanor Roosevelt wurde am 11. Oktober 1884 in New York City geboren und starb am 7. November 1962 ebenfalls in New York City. 1905 heiratete sie Franklin D. Roosevelt, ihren Onkel 6. Grades. Von 1933 bis 1945 war sie die First Lady der Vereinigten Staaten. Sie hatten zusammen 6 Kinder, wobei eines als Säugling starb. Eleanor als auch Franklin D. Roosevelt waren beide politisch sehr aktiv, wobei sie radikaler als ihr Ehemann war. Sie war auch noch nach dem Tode ihres Mannes weiterhin politisch tätig. Nachdem herauskam, dass ihr Ehemann eine langjährige Beziehung mit seiner Sekretärin hatte, hat sie selbst auch andere Beziehungen angefangen. Ob die Beziehung zwischen Hick und ihr eine sexuelle Beziehung war, darüber wird heute anscheinend immer noch heiß diskutiert. Auch Eleanor Roosevelt hat Bücher geschrieben, die es ebenfalls nur noch in Englisch gibt.

Der Roman von Amy Bloom hat mich sehr gefesselt, auch wenn ich mich erst ein wenig in die Sprache der Autorin reinlesen musste. Es ist halt keiner meiner üblichen Unterhaltungsromane, sondern schon bessere „Kost“. Die Autorin erzählt die Geschichte aus Hicks Sicht. Das Buch hat als Rahmen ein Wochenende direkt nach der Beerdigung Franklin D. Roosevelts. Zu dem Zeitpunkt sind die beiden Frauen wohl immer noch sehr eng verbunden, aber kein eigentliches Paar mehr. Und im Rahmen dieses Wochenendes lässt Hick ihrer beider Geschichten Revue passieren. Es ist eine sehr schöne Geschichte, die teilweise aber auch sehr traurig ist. Besonders der Part, der von der schwierigen Kindheit und Jugend Hicks erzählt. Beide Frauen haben mir sehr imponiert, da sie sehr starke Persönlichkeiten waren, die sich sehr für die Gleichheit aller Menschen eingesetzt haben. Egal welche Hautfarbe, welche Religion oder welches Geschlecht sie hatten. Wenn es stimmt, wie es hier im Roman erzählt wird, dann hat Hicks für die Beziehung mit Eleanor aus Liebe ihre Karriere zwischenzeitlich auf Eis gelegt.

Amy Bloom erzählt die Geschichte so, dass sie sich wirklich so liest, als ob das Buch aus dieser Zeit stammt, in der es spielt. Vom Verlag hätte ich mir gewünscht, dass er im Anhang noch etwas mehr Informationen zu den beiden Frauen und den Hintergründen geliefert hätte.

Es ist schon erschreckend, wie bigott diese Zeit damals war! Anscheinend wussten ganz viele Menschen von den außerehelichen Verhältnissen von sowohl Franklin D. als auch Eleanor Roosevelt, aber das wurde alles unter den Teppich gekehrt. Eine kleine Episode am Rande in dieser Geschichte hat mich besonders traurig gestimmt. Da geht es um den Diplomaten und langjährigen Freund der Familie Charles Parker Fiske, der selbst homosexuell war, dies jedoch nur im Stillen ausleben konnte. Um in der Öffentlichkeit unerkannt zu bleiben, hatte er mehrfach geheiratet. Er wäre bereit gewesen, andere zu verraten, wenn es ihn seinen Kopf gerettet hätte. Was war das für eine Zeit, wo so etwas notwendig war.

Als ich das Buch ausgelesen habe, habe ich erst einmal in meinen Büchern gesucht, ob ich nicht schon vorher einmal etwas über die Beziehung von Eleanor Roosevelt und Lorena „Hick“ Hickok gelesen habe. Und ich bin fündig geworden. Schon in dem 1997 erschienenen Buch „Wer mit wem“ von Ines Rieder (DTV) stand etwas über diese Beziehung.

Ein ausgesprochen interessanter Roman über zwei starke Frauen, die viel erreicht haben. Nur ihre Liebe musste Zeit ihres Lebens ein Geheimnis bleiben.

„Liebe, Politik und Selbstverwirklichung “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Lorena Hickock war Freundin und Geliebte Eleanor Roosevelts. 1945 als F.D. Roosevelt stirbt, ist es Zeit, zurückzublicken und Bestandsaufnahme zu machen. Heraus kommen die Lebensgeschichte beider Frauen, als auch Klatsch und Tratsch und jede Menge Zeitgeschichte. Lorena Hickock war Freundin und Geliebte Eleanor Roosevelts. 1945 als F.D. Roosevelt stirbt, ist es Zeit, zurückzublicken und Bestandsaufnahme zu machen. Heraus kommen die Lebensgeschichte beider Frauen, als auch Klatsch und Tratsch und jede Menge Zeitgeschichte.

„Auf die Leidenschaft, die Leiden schafft!“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Der Fokus dieser fiktiven Geschichte mit wahrem Hintergrund liegt nicht auf dem Aspekt des öffentlichen Lebens als Präsidentenehepaar oder politischen Geschehnissen im Amerika der 30er & 40er Jahre. Thema dieser sehr lesenswerten Romanbiographie sind vielfältige außereheliche Affären und die Suche nach dem Glück und Erfüllung auf privatem Gebiet. Ein Balanceakt für alle Beteiligten, da der Schein einer gesellschaftskonformen Beziehung gewahrt werden musste. Erzählt wird aus der Sicht der Journalistin Lorena Hickok, die eine langjährige Freundschafts- und Liebesbeziehung mit der First Lady unterhielt.

Amy Blooms Inspirationsquelle für diese Roman war die Eleanor Roosevelt Biographie von Blanche Wiesen Cook.



Der Fokus dieser fiktiven Geschichte mit wahrem Hintergrund liegt nicht auf dem Aspekt des öffentlichen Lebens als Präsidentenehepaar oder politischen Geschehnissen im Amerika der 30er & 40er Jahre. Thema dieser sehr lesenswerten Romanbiographie sind vielfältige außereheliche Affären und die Suche nach dem Glück und Erfüllung auf privatem Gebiet. Ein Balanceakt für alle Beteiligten, da der Schein einer gesellschaftskonformen Beziehung gewahrt werden musste. Erzählt wird aus der Sicht der Journalistin Lorena Hickok, die eine langjährige Freundschafts- und Liebesbeziehung mit der First Lady unterhielt.

Amy Blooms Inspirationsquelle für diese Roman war die Eleanor Roosevelt Biographie von Blanche Wiesen Cook.



Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
7
4
8
2
0

Die Liebe zur Präsidentengattin
von Dreamworx aus Berlin am 25.05.2019

1932. Die junge Reporterin Lorena Alice Hickok arbeitet für die Nachrichtenagentur Associated Press und schreibt über den US-Präsidentenwahlkampf, für den sich auch Franklin D. Roosevelt aufstellen lässt. Dabei lernt sie nicht nur den zukünftigen Präsidenten, sondern auch dessen Ehefrau Eleanor bei einigen Interviews näher kennen. Von Beginn an spüren... 1932. Die junge Reporterin Lorena Alice Hickok arbeitet für die Nachrichtenagentur Associated Press und schreibt über den US-Präsidentenwahlkampf, für den sich auch Franklin D. Roosevelt aufstellen lässt. Dabei lernt sie nicht nur den zukünftigen Präsidenten, sondern auch dessen Ehefrau Eleanor bei einigen Interviews näher kennen. Von Beginn an spüren die beiden Frauen eine enge Verbindung zueinander. Nach der gewonnenen Wahl kündigt Lorena ihre Anstellung bei Associated Press und zieht mit den Roosevelts ins Weiße Haus, vorrangig, um für Roosevelt als Chefermittlerin zu arbeiten, aber eigentlich hauptsächlich, um mit Eleanor zusammen zu sein, denn die beiden verbindet inzwischen mehr als nur eine Frauenfreundschaft. Die beiden gehen gemeinsam auf Reisen und pflegten einen intensiven Briefwechsel. Allerdings findet ihre Liebe im Geheimen statt, denn zur damaligen Zeit war eine gleichgeschlechtliche Beziehung tabu, zumal es sich hier auch noch um die First Lady handelte. Amy Bloom hat mit „Meine Zeit mit Eleanor“ einen interessanten und melancholischen Roman vorgelegt, der die Beziehung zwischen Eleanor Roosevelt und Lorena Hickok tiefer beleuchtet, wobei es sich hier um eine fiktive Geschichte mit wahren Persönlichkeiten handelt. Es wurde nie bewiesen, dass die beiden Frauen eine Liebesbeziehung hatten, die Gerüchte stützen sich auf die vielen Briefe, die sich beide täglich schrieben und die enge Freundschaft, die sie pflegten und für viele ungewöhnlich war. Die Autorin strickt hier allerdings eine Liebesbeziehung, die zur damaligen Zeit von der Öffentlichkeit nicht toleriert wurde und bettet sie ein in das schwierige politische Umfeld, das damals herrschte. Der Erzählstil ist flüssig und gut zu lesen, kann den Leser aber leider überhaupt nicht fesseln, sondern wirkt eher wie eine geschichtliche Abhandlung, bei der Eleanor die Hauptrolle spielt. Gelungen sind die Eindrücke der Frauenrolle zur damaligen Zeit. Die Zeitsprünge innerhalb der Handlung machen das Folgen der Geschichte allerdings sehr schwierig und teilweise recht anstrengend. Auch fehlt dem Erzählstil jegliches Gefühl, der Leser hat dauerhaft das Gefühl, eine Art Beobachtungsposten zu beziehen. Die Charaktere sind aus vielen Biographien entwickelt und mit Leben versehen worden, wobei ihnen immer eine gewisse Distanz innewohnt, die den Leser eine Armlänge von sich entfernt hält. Ein Mitfühlen ist daher gar nicht möglich. Lorena hatte eine schwere Kindheit, die von Einsamkeit und Missbrauch gekennzeichnet war. Mit 13 verließ sie ihr Elternhaus und schlug sich selbst durch, machte ihren Abschluss und erwarb sich als Reporterin einen ausgezeichneten Ruf. Sie war eine mutige und selbstbewusste Frau, die zeitlebens unter starkem Diabetes litt und bekennende Lesbierin war, obwohl dies nicht öffentlich bekannt werden durfte. Eleanor Roosevelt kommt aus einem reichen, aber unglücklichen Elternhaus, wuchs nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter auf und heiratete ihren Onkel 6. Grades, der wie der Bruder ihres Vaters Präsident der USA wurde. Eleanor setzte sich zeitlebens für Menschenrechte ein, war eine selbstbewusste und starke Frau, die sich behaupten konnte und auch aktiv in der Politik tätig war. „Meine Zeit mit Eleanor“ ist ein Abbild der damaligen amerikanischen Gesellschaft und Politik, gibt aber auch die lange andauernde angebliche Liebesbeziehung zwischen zwei Frauen wieder, die in der Öffentlichkeit standen und die aufgrund ihrer Rolle zur Heimlichkeit verdammt waren. Da der Geschichte Wärme und Gefühl fehlen sowie eine stärkere Anbindung des politischen Zeitgeschehens, gibt es hier allerdings nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

So gar nicht meins
von Monika Schulte aus Hagen am 25.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Amerika befindet sich inmitten des Wahlkampfes um das Präsidentenamt. Lorena Hickok, genannt Hick, berichtet nicht nur darüber. Sie und die First Lady verlieben sich ineinander und gehen eine Beziehung ein, eine Beziehung, die nicht sein darf. Doch das ist nicht alles, Hick zieht sogar mit ins Weiße Haus... Amerika befindet sich inmitten des Wahlkampfes um das Präsidentenamt. Lorena Hickok, genannt Hick, berichtet nicht nur darüber. Sie und die First Lady verlieben sich ineinander und gehen eine Beziehung ein, eine Beziehung, die nicht sein darf. Doch das ist nicht alles, Hick zieht sogar mit ins Weiße Haus ein. In der Geschichte geht es hauptsächlich um die Beziehung der beiden Frauen, eine Beziehung, die vielleicht nicht allen bekannt sein mag. Mich hat das Buch leider überhaupt nicht überzeugen können. Der Schreibstil an sich war nicht schlecht, eher locker. Die ständigen Zeitsprünge jedoch fand ich verwirrend und nervig. Nach der Hälfte des Buches habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich quer lesen wollte, was ich im Rahmen eine Lese-Challenge dann allerdings nicht getan habe. Roman oder Roman-Biografie? Ich kann es nicht wirklich einordnen. Streckenweise alles sehr langatmig und so gar nicht fesselnd und leider so gar nicht mein Buch.

Zu viel Beziehung, zu wenig Weltgeschehen – für mich eher enttäuschend
von smartie11 am 24.05.2019

Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass „Meine Zeit mit Eleanor“ nicht wirklich in meine bevorzugten Genres fällt und ich es wahrscheinlich auch niemals in die Hand genommen hätte, wenn ich es nicht als Rezensionsexemplar bekommen hätte. Vielleicht also nicht die besten „Startvoraussetzungen“ für das Buch und mich. Dennoch war ich... Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass „Meine Zeit mit Eleanor“ nicht wirklich in meine bevorzugten Genres fällt und ich es wahrscheinlich auch niemals in die Hand genommen hätte, wenn ich es nicht als Rezensionsexemplar bekommen hätte. Vielleicht also nicht die besten „Startvoraussetzungen“ für das Buch und mich. Dennoch war ich durchaus gespannt auf den historisch-fiktionalen Blick auf die Ehefrau eines der wohl bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts. Schnell musste ich aber feststellen, dass es in diesem Buch wirklich fast ausnahmslos um die „Privatperson“ Eleanor Roosevelt geht – und dass das politische Weltgeschehen in dieser dunklen Zeit weitgehend außen vor bleibt. Das hat mich persönlich eher enttäuscht, hatte ich doch auf eine Verquickung von Persönlichem und Politischem gehofft. Hinzu kommen viele langatmige Stellen, die mich beim Lesen eher ermüdet als gut unterhalten haben. Die Geschichte mäandert mal hierhin, mal dorthin und verliert sich stellenweise in Nebensächlichkeiten. So konnte ich mich auch nicht durchringen, dieses Buch konsequent in einem Rutsch durchzulesen – und habe es über Tage hinweg immer wieder zwischendurch gelesen. Letztendlich habe ich über das gesamte Buch hinweg keinen wirklichen Zugang dazu gefunden. Auch zu den beiden Protagonistinnen selbst, Eleanor und Lorena, konnte ich während des Lesens keine wirkliche Bindung aufbauen. Die beiden waren mir nicht unsympathisch, aber eben auch nicht wirklich sympathisch oder gar nahe – wobei ich erstaunlicher Weise Lorena noch plastischer fand als Eleanor. Gut gefallen hat mir hingegen der Schreibstil Amy Blooms. Er liest sich größtenteils sehr flüssig und angenehm, auch wenn von Zeit zu Zeit bandwurmartige Schachtelsätze auftauchen können (wie etwa auf ebook-Seite 46: „Sie haben bestimmt nicht damit gerechnet, uns hier anzutreffen, in Lake Preston, in Plankinton, in Groton und in Brookings, auf unserem glorreichen Weg nach Minn-ee-sot-a, ja wirklich und wahrhaftig, dem Land der tausend Seen, der schönen Indianerinnen und ihrer tapferen Krieger, wo wir den Leuten in Red Wing eines der größten Spektakel aller Zeiten präsentieren werden, diesen Glücklichen, die uns per Brief und Telegramm angefleht haben, noch einmal zu ihnen zu kommen mit unseren majestätischen Elefanten, die Kiki, unser entzückendes Nilpferdbaby, direkt aus den afrikanischen Schlammbädern adoptiert haben.“). FAZIT: Sicherlich gut recherchiert, aber leider langatmig und ohne große Verknüpfung zum weltpolitischen Geschehen dieser Zeit. Schade!