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Die Mauer

Roman

In Großbritannien gilt das Gesetz des Stärkeren. Das Land ist von einer hohen Mauer umgeben, die von den Bewohnern um jeden Preis gegen Eindringlinge verteidigt wird. Während in England der Brexit vorbereitet wird, legt Bestsellerautor John Lanchester einen brisanten neuen Roman vor.

Joseph Kavanagh tritt seinen Dienst auf der Mauer an, die England seit dem großen Wandel umgibt. Er gehört nun zu jener Gruppe von jungen Menschen, die die Mauer unter Einsatz ihres Lebens gegen Eindringlinge verteidigt. Der Preis für ein mögliches Versagen ist hoch. Schaffen es Eindringlinge ins Land, werden die verantwortlichen Verteidiger dem Meer – und somit dem sicheren Tod – übergeben. Das Leben auf der Mauer verlangt Kavanagh einiges ab, doch seine Einheit wird zu seiner Familie, und mit Hifa, einer jungen Frau, fühlt er sich besonders eng verbunden. Gemeinsam absolvieren sie Kampfübungen, die sie auf den Ernstfall vorbereiten sollen. Denn ihre Gegner können jeden Moment angreifen. Und die sind gefährlich, weil sie für ein Leben hinter der Mauer alles aufs Spiel setzen.
John Lanchester geht in seinem neuen Roman alle Herausforderungen unserer Zeit an – Flüchtlingsströme, wachsende politische Differenzen und die immer größer werdende Angst in der Bevölkerung – und verwebt diese zu einer hochgradig spannenden Geschichte über Liebe und Vertrauen sowie über den Kampf ums Überleben.
Portrait
John Lanchester, geboren 1962 in Hamburg, wuchs im Fernen Osten auf und arbeitete in England als Lektor beim Verlag Penguin Books, ehe er Redakteur der »London Review of Books« wurde. Daneben war er für Zeitungen und Zeitschriften wie »Granta« und »The New Yorker« tätig sowie als Restaurantkritiker für »The Observer« und Kolumnist für »The Daily Telegraph«. Er gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern und führenden Intellektuellen Englands.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 348
Erscheinungsdatum 31.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-96391-5
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/3,5 cm
Gewicht 489 g
Originaltitel The Wall
Auflage 3. Druckaufl.
Übersetzer Dorothee Merkel
Verkaufsrang 44.450
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Ehlert, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Eine Dystopie, die nicht aktueller sein könnte.

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Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

EIn bisschen Trump meets Brexit. John Lanchester hat ein wundersames Werk erschaffen! EIn bisschen Trump meets Brexit. John Lanchester hat ein wundersames Werk erschaffen!

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Packende Dystopie, die so weit in der Ferne gar nicht liegt. Die Folgen des Brexit', Hoffnungslosigkeit und der Wille nach Freiheit. Lanchester schafft Großes!
Packende Dystopie, die so weit in der Ferne gar nicht liegt. Die Folgen des Brexit', Hoffnungslosigkeit und der Wille nach Freiheit. Lanchester schafft Großes!

„Fulminant“

Nicole Hoffstaetter, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Meine Gedanken kreisten noch um den Inhalt dieses Buches als ich es schon lange weggelegt hatte, denn die Geschichte lässt nicht los. Fast poetisch wird der Dienst an der Mauer beschrieben um die sich fast alles dreht und mehr und mehr kriechen die Gefühle des Protagonisten unter die Haut. Man liest nicht, sondern erlebt mit und das ab Seite 1. Und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, mit rasendem Tempo nähert man sich dem Ende des Buches, das ich an dieser Stelle sicher nicht verraten werde. "Die Mauer" ist wirklich lesenswert. Meine Gedanken kreisten noch um den Inhalt dieses Buches als ich es schon lange weggelegt hatte, denn die Geschichte lässt nicht los. Fast poetisch wird der Dienst an der Mauer beschrieben um die sich fast alles dreht und mehr und mehr kriechen die Gefühle des Protagonisten unter die Haut. Man liest nicht, sondern erlebt mit und das ab Seite 1. Und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, mit rasendem Tempo nähert man sich dem Ende des Buches, das ich an dieser Stelle sicher nicht verraten werde. "Die Mauer" ist wirklich lesenswert.

Claudius Kaboth, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Sehr spannender und literarisch direkter Blick in die düstere nahe Zukunft und man fragt sich: ist das die Welt, die wir jetzt schaffen? Sehr spannender und literarisch direkter Blick in die düstere nahe Zukunft und man fragt sich: ist das die Welt, die wir jetzt schaffen?

„Auf der Mauer, auf der Lauer…“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

...liegt Joseph Kavanagh, ein junger Mann, der gerade begonnen hat, seinen zweijährigen Pflichtdienst dort zu absolvieren. Die Mauer ist hoch und lang, sie ist kalt und rau, sie ist hart und eintönig...sie ist betonhimmelwasserwind. Sie umschließt die komplette Küste Großbritanniens. Nach dem großen Wandel vor einigen Jahren schotten sich alle ab, haben Angst vor den „Anderen“, die versuchen über die Mauer zu klettern und ins Land einzudringen. Erinnert uns das an etwas? Ja, an Klimawandel, an Migration, an den Kampf um Ressourcen und ums Überleben. So könnte unsere Welt in ein paar Jahren aussehen: umgeben von Mauern.
Lanchester lässt seinen Protagonisten aus verschiedenen Erzählperspektiven berichten, und wir als Leser werden schnell hineingezogen in diese düstere, spannende Geschichte, in die kalte Atmosphäre, in die Hoffnungslosigkeit einer nahen Zukunft – absolut empfehlenswert!
...liegt Joseph Kavanagh, ein junger Mann, der gerade begonnen hat, seinen zweijährigen Pflichtdienst dort zu absolvieren. Die Mauer ist hoch und lang, sie ist kalt und rau, sie ist hart und eintönig...sie ist betonhimmelwasserwind. Sie umschließt die komplette Küste Großbritanniens. Nach dem großen Wandel vor einigen Jahren schotten sich alle ab, haben Angst vor den „Anderen“, die versuchen über die Mauer zu klettern und ins Land einzudringen. Erinnert uns das an etwas? Ja, an Klimawandel, an Migration, an den Kampf um Ressourcen und ums Überleben. So könnte unsere Welt in ein paar Jahren aussehen: umgeben von Mauern.
Lanchester lässt seinen Protagonisten aus verschiedenen Erzählperspektiven berichten, und wir als Leser werden schnell hineingezogen in diese düstere, spannende Geschichte, in die kalte Atmosphäre, in die Hoffnungslosigkeit einer nahen Zukunft – absolut empfehlenswert!

Jennifer McCartney, Thalia-Buchhandlung Hilden

Klar und unbeschönigend malt John Lanchester in dieser Dystopie ein Bild dessen, was in unserer Gesellschaft vor sich geht und worauf wir hinsteuern.
Beunruhigend realistisch
Klar und unbeschönigend malt John Lanchester in dieser Dystopie ein Bild dessen, was in unserer Gesellschaft vor sich geht und worauf wir hinsteuern.
Beunruhigend realistisch

„"Auf der Mauer wird ein Tag zu jedem Tag. Jedenfalls, was das große Ganze anbelangt..."“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

John Lanchester rechnet ab: Mit seinen Landsleuten, er ist Brite, mit den Isolationsabsichten Europas, mit den "Das-Klima-verändert-sich-Leugnern", mit uns allen, die wir sehenden Auges in die Katastrophe steuern! Und dann fällt uns nichts Besseres ein, als eine Mauer zur Abschottung von allem zu bauen....

Joseph Kavanagh beginnt seinen zweijährigen Pflichtdienst auf der Mauer. Auf der Mauer, die Rest-England einmal komplett einschließt. Dieses zig-zehhntausend Kilometer lange Bauwerk dient als Schutz vor "den Anderen". Das sind die, die irgendwo da draußen leben, in einer archaischen Welt, die eigentlich schon im wahrsten Sinne des Wortes untergegangen ist. Der Dienst ist hart, es ist kalt, sehr kalt auf der Mauer. Und immer wieder riskieren die "Verteidiger des Friedens und der Freiheit" ihr Leben, wenn wieder ein Versuch des Eindringens verhindert werden muss. Gelingt es einem oder mehreren "Anderen" nach England einzudringen, werden sie praktisch immer kurz danach aufgegriffen und können wählen: Hinrichtung oder Sklaverei im Land. Als sog. "Dienlinge" versorgen sie die Eliten des Landes. Die Soldaten auf der Mauer, die bei der Verteidigung des Landes versagt haben, werden auf dem Meer ausgesetzt. Genau das passiert Joe, zusammen mit seiner Partnerin Hifa und weiteren "Versagern" treiben sie in einem Rettungsboot auf`s offene Meer....

Das grandiose an dieser zornigen und harten Dystopie ist, dass die Handlung zwar unglaublich spannend ist, man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit den Protagonisten mit, aber das gelungenste an diesem Buch ist einfach, wie perfekt uns Lanchester den Spiegel vorhält! Nach und nach begreift man erst, was passiert ist und wie es vielleicht hätte verhindert werden können!

Nach John Lanchesters brillianter Kapitalismus-Kritik vor fünf Jahren (Kapital) steht sein neuer Roman ganz in der Tradition von Huxleys "Schöner neuer Welt" oder Samjatins "Wir".

Vor vielen Jahren hat Herbert Rosendorfer, ja, der mit den "Briefen in die chinesische Vergangenheit", das Thema schon einmal ähnlich, und doch ganz anders literarisch aufgearbeitet. "Skaumo" heißt das Buch und stellt eine passende ergänzende Lektüre dar....
John Lanchester rechnet ab: Mit seinen Landsleuten, er ist Brite, mit den Isolationsabsichten Europas, mit den "Das-Klima-verändert-sich-Leugnern", mit uns allen, die wir sehenden Auges in die Katastrophe steuern! Und dann fällt uns nichts Besseres ein, als eine Mauer zur Abschottung von allem zu bauen....

Joseph Kavanagh beginnt seinen zweijährigen Pflichtdienst auf der Mauer. Auf der Mauer, die Rest-England einmal komplett einschließt. Dieses zig-zehhntausend Kilometer lange Bauwerk dient als Schutz vor "den Anderen". Das sind die, die irgendwo da draußen leben, in einer archaischen Welt, die eigentlich schon im wahrsten Sinne des Wortes untergegangen ist. Der Dienst ist hart, es ist kalt, sehr kalt auf der Mauer. Und immer wieder riskieren die "Verteidiger des Friedens und der Freiheit" ihr Leben, wenn wieder ein Versuch des Eindringens verhindert werden muss. Gelingt es einem oder mehreren "Anderen" nach England einzudringen, werden sie praktisch immer kurz danach aufgegriffen und können wählen: Hinrichtung oder Sklaverei im Land. Als sog. "Dienlinge" versorgen sie die Eliten des Landes. Die Soldaten auf der Mauer, die bei der Verteidigung des Landes versagt haben, werden auf dem Meer ausgesetzt. Genau das passiert Joe, zusammen mit seiner Partnerin Hifa und weiteren "Versagern" treiben sie in einem Rettungsboot auf`s offene Meer....

Das grandiose an dieser zornigen und harten Dystopie ist, dass die Handlung zwar unglaublich spannend ist, man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit den Protagonisten mit, aber das gelungenste an diesem Buch ist einfach, wie perfekt uns Lanchester den Spiegel vorhält! Nach und nach begreift man erst, was passiert ist und wie es vielleicht hätte verhindert werden können!

Nach John Lanchesters brillianter Kapitalismus-Kritik vor fünf Jahren (Kapital) steht sein neuer Roman ganz in der Tradition von Huxleys "Schöner neuer Welt" oder Samjatins "Wir".

Vor vielen Jahren hat Herbert Rosendorfer, ja, der mit den "Briefen in die chinesische Vergangenheit", das Thema schon einmal ähnlich, und doch ganz anders literarisch aufgearbeitet. "Skaumo" heißt das Buch und stellt eine passende ergänzende Lektüre dar....

„Auf der Mauer : Betonhimmelwasserwind Betonhimmelwasserwind Betonhimmelwasserwind.....“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wenn 2018/2019 nicht der "Brexit" immer wieder im politischen Tagesgeschehen auftauchen würde, wäre John Lancasters "Die Mauer" wahrscheinlich weniger Aufmerksamkeit gewidmet worden.
Sein Protagonist Joseph Kavanagh ist ein junger Mann, mit dem es anfangs schwerfällt, sich zu identifizieren, aber ich schätze, das war vom Autor auch nicht unbedingt gewollt. Joseph ist einer von Tausenden junger Menschen, der nach dem sogenannten "Wandel" Dienst auf der Mauer schieben muss.
Die gesamte britische Insel ist nun von diesem Betonwall umgeben, Strände existieren nicht mehr (dank gestiegener Meeresspiegel )und es ist kalt, manchmal sogar tödlich kalt, auf etlichen der Garnisons-Abschnitte der Mauer.
Lanchester`s Dystopie ist kein Wohlfühlbuch: in drei Abschnitten erleben wir den drögen, nüchternen Alltag der "Verteidiger", die zum Töten gedrillt sind, aber nicht darüber nachdenken wollen und auf den Angriff der "Anderen" warten...und was dann geschieht...
Über die genauen Ursachen dieser veränderten Welt werden wir im Unklaren gelassen - daher kann sich jeder Leser seinen eigenen Reim darauf machen - ein besonderer, beklemmender "Abenteuer"-Roman : wollen wir so eine Zukunft ? Sie sollten es lesen ...
Wenn 2018/2019 nicht der "Brexit" immer wieder im politischen Tagesgeschehen auftauchen würde, wäre John Lancasters "Die Mauer" wahrscheinlich weniger Aufmerksamkeit gewidmet worden.
Sein Protagonist Joseph Kavanagh ist ein junger Mann, mit dem es anfangs schwerfällt, sich zu identifizieren, aber ich schätze, das war vom Autor auch nicht unbedingt gewollt. Joseph ist einer von Tausenden junger Menschen, der nach dem sogenannten "Wandel" Dienst auf der Mauer schieben muss.
Die gesamte britische Insel ist nun von diesem Betonwall umgeben, Strände existieren nicht mehr (dank gestiegener Meeresspiegel )und es ist kalt, manchmal sogar tödlich kalt, auf etlichen der Garnisons-Abschnitte der Mauer.
Lanchester`s Dystopie ist kein Wohlfühlbuch: in drei Abschnitten erleben wir den drögen, nüchternen Alltag der "Verteidiger", die zum Töten gedrillt sind, aber nicht darüber nachdenken wollen und auf den Angriff der "Anderen" warten...und was dann geschieht...
Über die genauen Ursachen dieser veränderten Welt werden wir im Unklaren gelassen - daher kann sich jeder Leser seinen eigenen Reim darauf machen - ein besonderer, beklemmender "Abenteuer"-Roman : wollen wir so eine Zukunft ? Sie sollten es lesen ...

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine politische Entscheidung Großbritanniens, die das Leben der nachfolgenden Generationen nachhaltig und auf groteske Weise beeinflusst. Eine Dystopie an der Grenze zur Realität! Eine politische Entscheidung Großbritanniens, die das Leben der nachfolgenden Generationen nachhaltig und auf groteske Weise beeinflusst. Eine Dystopie an der Grenze zur Realität!

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein düsterer Zukunftsroman über Verzweiflung, Hoffnung und Flucht. Absolut Lesenswert! Ein düsterer Zukunftsroman über Verzweiflung, Hoffnung und Flucht. Absolut Lesenswert!

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Beklemmend, spannend, nüchtern und leider auch sehr realistisch: Eine äußerst beeindruckende Dystopie, auch für Jugendliche lesenswert. Beklemmend, spannend, nüchtern und leider auch sehr realistisch: Eine äußerst beeindruckende Dystopie, auch für Jugendliche lesenswert.

„Erschreckend realistisch!“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

John Lanchester entwirft hier eine Dystopie, die sehr befremdlich und beängstigend erscheint, doch wenn man die aktuelle Weltlage mal genau betrachtet gar nicht so unmöglich scheint. Viele aktuelle Probleme unserer Zeit finden ihre Entsprechung in diesem Roman. Man kann das Buch einfach als atmosphärisch geladene und spannende Lektüre genießen, aber sich eben auch seine Gedanken zu Gegenwart, Zukunft und der Verantwortung unseren Nachkommen gegenüber machen. John Lanchester entwirft hier eine Dystopie, die sehr befremdlich und beängstigend erscheint, doch wenn man die aktuelle Weltlage mal genau betrachtet gar nicht so unmöglich scheint. Viele aktuelle Probleme unserer Zeit finden ihre Entsprechung in diesem Roman. Man kann das Buch einfach als atmosphärisch geladene und spannende Lektüre genießen, aber sich eben auch seine Gedanken zu Gegenwart, Zukunft und der Verantwortung unseren Nachkommen gegenüber machen.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Eine Mischung aus Nachtwache von Game-of-Thrones und Brexit- bzw. Klimawandelapokalypse. Hochpolitisch, spannend und atmosphärisch! Eine Mischung aus Nachtwache von Game-of-Thrones und Brexit- bzw. Klimawandelapokalypse. Hochpolitisch, spannend und atmosphärisch!

„Joseph versieht seinen Dienst auf der Mauer die die gesamte Insel umgibt...“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

Für 2 Jahre muss jeder diesen Dienst versehen. Ihm bleibt nichts anderes übrig. Er steht dort in der Kälte, schaut auf das Meer, entschlossen jeden aufzuhalten der ins Land will.
Intensiv ist er auf diese Aufgabe vorbereitet worden. Und auf gar keinen Fall darf er scheitern. Denn wenn es jemand schaffen würde unerlaubt ins Land zu kommen, hat er versagt und würde ins Meer geworfen werden.

Düster, zynisch, ohnmächtig erzählt uns der Autor von einer kalten, einsamen, brutalen Welt, erschüttert erleben wir den Kampf um das eigene Überleben, doch gibt es auch die Liebe, das Einzige was Halt und Hoffnung gibt!

Und dann die Sprache! Dieser Autor fesselt ungemein und regt zum Nachdenken an!
Schon von seinem ersten Roman "Das Kapital" war ich begeistert, und auch diesmal hat er mich nicht enttäuscht!
Also eine unbedingte Leseempfehlung von mir!

Für 2 Jahre muss jeder diesen Dienst versehen. Ihm bleibt nichts anderes übrig. Er steht dort in der Kälte, schaut auf das Meer, entschlossen jeden aufzuhalten der ins Land will.
Intensiv ist er auf diese Aufgabe vorbereitet worden. Und auf gar keinen Fall darf er scheitern. Denn wenn es jemand schaffen würde unerlaubt ins Land zu kommen, hat er versagt und würde ins Meer geworfen werden.

Düster, zynisch, ohnmächtig erzählt uns der Autor von einer kalten, einsamen, brutalen Welt, erschüttert erleben wir den Kampf um das eigene Überleben, doch gibt es auch die Liebe, das Einzige was Halt und Hoffnung gibt!

Und dann die Sprache! Dieser Autor fesselt ungemein und regt zum Nachdenken an!
Schon von seinem ersten Roman "Das Kapital" war ich begeistert, und auch diesmal hat er mich nicht enttäuscht!
Also eine unbedingte Leseempfehlung von mir!

„Die Mauer“

Kerstin Wichmann, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Lanchester entwirft in seinem neuen Roman , der brandaktuelle Themen beleuchtet, eine Dystopie, die weder totalitär noch anarchisch ist.
Hier geht es auch weniger um die Handlung, als um die Entwicklung der Charaktere, die in diese Gegebenheiten hineingeboren werden. Sehr beeindruckend fand ich auch, dass der Autor den "Gegnern"kein Gesicht gibt. Wir könnten es alle sein.
Ein absolutes Highlight unter den Frühjahrsneuerscheinungen!
Lanchester entwirft in seinem neuen Roman , der brandaktuelle Themen beleuchtet, eine Dystopie, die weder totalitär noch anarchisch ist.
Hier geht es auch weniger um die Handlung, als um die Entwicklung der Charaktere, die in diese Gegebenheiten hineingeboren werden. Sehr beeindruckend fand ich auch, dass der Autor den "Gegnern"kein Gesicht gibt. Wir könnten es alle sein.
Ein absolutes Highlight unter den Frühjahrsneuerscheinungen!

M. Gotsch, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Erschreckende - wenn auch überspitzte - Zukunftsvision mit dichter Atmosphäre und packender Handlung. Erschreckende - wenn auch überspitzte - Zukunftsvision mit dichter Atmosphäre und packender Handlung.

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Nach dem (Klima)Wandel baut England "Die Mauer" rund um die Insel. Niemand wird mehr hereingelassen, die Mauer erbittert verteidigt. Mit furchtbaren Konsequenzen. Packend +zynisch. Nach dem (Klima)Wandel baut England "Die Mauer" rund um die Insel. Niemand wird mehr hereingelassen, die Mauer erbittert verteidigt. Mit furchtbaren Konsequenzen. Packend +zynisch.

„Ein unverhofftes Kleinod“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Hinter dem unscheinbaren Einband finden wir Leser eine literarische, philosophische und teilweise verstörende Auseinandersetzung zu den Themen Klimawandel und Migration. John Lanchester nimmt uns mit in die Welt nach "dem Wandel" und dem Kampf ums Überleben auf beiden Seiten der Mauer. Ein aufwühlendes Buch, welches mich nachdenklich zurückließ und gleichzeitig für die bisher größte Leseüberraschung in diesem Jahr sorgte!!!! Hinter dem unscheinbaren Einband finden wir Leser eine literarische, philosophische und teilweise verstörende Auseinandersetzung zu den Themen Klimawandel und Migration. John Lanchester nimmt uns mit in die Welt nach "dem Wandel" und dem Kampf ums Überleben auf beiden Seiten der Mauer. Ein aufwühlendes Buch, welches mich nachdenklich zurückließ und gleichzeitig für die bisher größte Leseüberraschung in diesem Jahr sorgte!!!!

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Solingen

Beklemmend geschriebene Zukunftsvision, die vor Aktualität nur so strotzt. Dabei so meisterlich geschrieben, als wäre man mittendrin. Definitiv ein Highlight im Frühjahr! Beklemmend geschriebene Zukunftsvision, die vor Aktualität nur so strotzt. Dabei so meisterlich geschrieben, als wäre man mittendrin. Definitiv ein Highlight im Frühjahr!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Mein persönliches Highlight in diesem Frühjahr! Unbedingt lesen!! Ein Zukunftsroman der Extraklasse mit bedrückend-düsterer Atmosphäre. Für jeden, der Orwell oder Huxley verehrt. Mein persönliches Highlight in diesem Frühjahr! Unbedingt lesen!! Ein Zukunftsroman der Extraklasse mit bedrückend-düsterer Atmosphäre. Für jeden, der Orwell oder Huxley verehrt.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Selten hatte ein Roman mehr Bezug zur Gegenwart. Grossbritannien ist von einer Mauer umgeben, um sich gegen Eindringlinge zu schützen. Eine Vision statt Brexit!!! Selten hatte ein Roman mehr Bezug zur Gegenwart. Grossbritannien ist von einer Mauer umgeben, um sich gegen Eindringlinge zu schützen. Eine Vision statt Brexit!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
99 Bewertungen
Übersicht
46
26
22
5
0

Die Mauer
von Simi159 am 12.05.2019

In einer nahen Zukunft, in Großbritannien gilt das Gesetz des Stärkeren. Um die Insel ist eine hohe Mauer gezogen die von den Bewohnern bewacht und um jeden Preis verteidigt wird. Bei Versagen zahlt der Bewacher dies mit dem eigenen Leben. Seit dem Wandel gibt es die Bewohner und die... In einer nahen Zukunft, in Großbritannien gilt das Gesetz des Stärkeren. Um die Insel ist eine hohe Mauer gezogen die von den Bewohnern bewacht und um jeden Preis verteidigt wird. Bei Versagen zahlt der Bewacher dies mit dem eigenen Leben. Seit dem Wandel gibt es die Bewohner und die Anderen. Joseph Kavanagh ist ein junger Einwohner, der jetzt seinen zweijährigen Wachdienst an der Mauer antreten muss. Mit all seinen Entbehrungen und Konsequenzen…. Fazit: Kalt und düster ist diese Zukunft die John Lanchester in seinem Roman da erschafft. So kalt und karg, wie für Joseph Kavanagh sein Wachdienst an der Mauer ist, so ist die Sprache und Erzählweise. Endlos scheinen diese Dienste, mit dem einzigen Lichtblick eines kurzen Snacks oder warmen Tees. Es gibt keine Sonne, keine richtige Freude, eher die Angst einen Anderen zu übersehen und die Mauer nicht richtig zu bewachen. Seit der Wandel vollzogen wurde, haben die Nachkommen keine Wahl mehr, sie müßen diese zwei Jahre Dienst an der Mauer tun, sich dem fügen. Diese Ausweglosigkeit, Hilflosigkeit und das Verantwortlich gemacht werden, für etwas, das die eigenen Eltern verursacht- oder wogegen sie nichts unternommen haben, kommt einem beim Lesen sehr schnell in den Sinn. Wird auch vom Autor thematisiert. Denn diese mächtige Mauer, die Einsamkeit dort und die Anstrengung des Wachehaltens auf der selbigen kann man bis ins kleinste Detail beim Lesen spüren. Mit aller Macht wird da etwas verteidigt ohne, dass die, dies tun müssen gefragt werden, ob sie es überhaupt wollen. Doch da ist mehr als die Mauer, Hoffnung -Liebe, ein zarter Keim von Wahlmöglichkeiten für Kavanagh und Hifa. Realistische und authentische Charaktere, Hifa und Joseph, aus dessen Sicht das alles erzählt wird, runden das Buch ab. Wer einen diatonischen Roman, mit einem Held, der aufbricht und die Mauer einreißt, erwartete, wird hier nicht glücklich. Wer ein mögliches Bild sucht, einer möglichen Zukunft, wenn wir weiter so machen, Stichwort: Trump & Co., wird auf seine Kosten kommen. 4 STERNE.

Beklemmend
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 29.04.2019

Während Großbritannien mit einer Mauer vor Eindringlingen geschützt wird, tritt Joseph Kavanagh seinen zweijährigen Dienst dort an. Es ist keine leichte Aufgabe, dort Wache zu halten, es kann sogar lebensgefährlich werden. Denn wenn die Anderen es schaffen, über die Mauer zu kommen, riskieren alle Wachhabenden den Tod oder die... Während Großbritannien mit einer Mauer vor Eindringlingen geschützt wird, tritt Joseph Kavanagh seinen zweijährigen Dienst dort an. Es ist keine leichte Aufgabe, dort Wache zu halten, es kann sogar lebensgefährlich werden. Denn wenn die Anderen es schaffen, über die Mauer zu kommen, riskieren alle Wachhabenden den Tod oder die Verbannung. Mit dieser düsteren und beklemmenden Zukunftsvision greift der Autor John Lanchester viele gesellschaftskritischen Themen auf und projiziert diese auf eine Zeit, in der die Welt bereits sehr menschenfeindlich geworden ist. Die Jungen werfen den Älteren vor, ihnen eine Welt zu hinterlassen, die fast nicht mehr lebenswert ist, die Älteren vergehen in Schuldgefühlen, die nicht mehr zu ändern sind. Der Generationenvertrag scheint gebrochen, wie überhaupt eine Zukunft kaum noch möglich erscheint. Der Dienst an der Mauer ist für jeden verpflichtend, so gefährlich er auch ist, und es herrscht unbedingter Gehorsam. So aktuell die aufgegriffenen Themen dieses Buches sind, so schwer habe ich mich dennoch beim Lesen getan. Langatmig wirken viele Passagen, der Ich-Erzähler zeigt dabei einen fast schon naiven sachlichen Ton und verliert sich in vielerlei Detailbeschreibungen. Er scheint kaum irgendwelche Emotionen zu empfinden, genau das aber macht es schwer, sich als Leser in ihn hineinzufühlen. So wirken alle Protagonisten eher hölzern, selbst in Gefahrensituationen fällt es schwer mitzufühlen. Das mag so gewollt sein, um dem Thema mehr Dringlichkeit zu geben, ist aber ziemlich zäh beim Lesen. So sehr ich die Grundidee des Buches schätze, so wenig hat mir die Umsetzung der Geschichte gefallen, so dass ich leider nur drei von fünf Sternen vergeben kann. Eine echte Empfehlung mag ich nicht aussprechen.

Die Mauer
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2019

Der Meeresspiegel steigt, die Ressourcen werden knapp und Großbritannien schützt sich mit einer die komplette Küste umspannenden Mauer gegen die „Anderen“ – Menschen, die hoffen, auf der Insel eine Zuflucht zu finden. Jeder junge Mensch ist zu einem zweijährigen Wachdienst auf dieser Mauer verpflichtet, so auch Kavanagh, der Protagonist... Der Meeresspiegel steigt, die Ressourcen werden knapp und Großbritannien schützt sich mit einer die komplette Küste umspannenden Mauer gegen die „Anderen“ – Menschen, die hoffen, auf der Insel eine Zuflucht zu finden. Jeder junge Mensch ist zu einem zweijährigen Wachdienst auf dieser Mauer verpflichtet, so auch Kavanagh, der Protagonist des Romans. Das Leben auf der Mauer ist eintönig. Es ist kalt, die Schichten vergehen nur langsam. Dieses Gefühl kann der Autor sehr eindrücklich vermitteln – so werden die verschiedenen Arten von Kälte im Detail beschrieben und man kann über zwei Seiten miterleben, wie der Protagonist einen Müsliriegel verzehrt, wie oft er kaut und wie er sich nach einem Achtel, der Hälfte, respektive Dreiviertel der Mahlzeit fühlt. Dabei bedient sich Lanchester sehr kurzer Sätze, was stellenweise etwas anstrengend wird. Ab und zu lässt er leichten Humor durchklingen. Leider baut der Klappentext große Erwartungen auf, hinter denen das Buch zurück blieb. So wird es als kritisches Werk über Klimawandel, Brexit und Migration angepriesen, während diese Themen höchstens am Rand tangiert werden und vage bleiben. Relevant sind sie nur für den Rahmen der Handlung: Meeresspiegel steigt, daher weniger Platz, daher Mauer zu Abschottung. Wer sich mehr erhofft, wird enttäuscht. Im Mittelpunkt stehen Kavanagh, sein Liebesleben und sein täglicher Dienst – nicht das große Ganze. Die aktuelle politische Situation, die genauen Fehlentscheidungen, die zu der Misere geführt haben – irrelevant. Dadurch kommt das Buch anfangs immerhin ohne erhobenen Zeigefinger aus, auch wenn die Moral der Geschichte später etwas zu offensichtlich vermittelt wird. Aber auch Kavanagh ist eine recht blasse Figur, deren Frustration über das Versagen der älteren Generation zwar sehr glaubhaft vermittelt wird, die ansonsten aber eher eindimensional wirkt. In Anbetracht des Klappentextes für mich also eher eine Mogelpackung, und auch wenn ich diesen ausblende, leider nur zähe Erlebnisse eines konturlosen Erzählers.