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Wo wir zu Hause sind

Die Geschichte meiner verschwundenen Familie

Die wahre Geschichte einer jüdischen Familie, die auf der Flucht vor den Nazis in alle Winde zerstreut wurde, und deren Kinder und Enkel zurückfinden nach Berlin, in die Heimat ihrer Vorfahren.
Nach Israel gingen Irmgard und Hans, zwei Berliner Jura-Studenten, die 1934 ins gelobte Land auswanderten und in einem Kibbuz unweit der Golan-Höhen ihre Kinder großzogen. In England trifft Maxim Leo die Familie von Hilde, die als Schauspielerin in kleinen Theatern arbeitete und in jungen Jahren Fritz Fränkel heiratete, Gründer der KPD, Freund Walter Benjamins, mit dem sie nach Frankreich emigrierte. Später floh Hilde mit ihrem Sohn nach London, wo sie es bis zur Millionärin brachte.
In Frankreich wohnt Leos Tante Susi, deren Mutter Ilse im Internierungslager Gurs ihre große Liebe kennenlernte und bis zum Kriegsende im Untergrund lebte. Auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Familie entdeckt Maxim Leo eine Zusammengehörigkeit, die keine Grenzen kennt. Und auch seine Cousins und Cousinen, die Enkel von Irmgard, Hilde und Ilse, spüren eine seltsame Verbindung zu ihrer verlorenen Heimat. Es zieht sie zurück nach Berlin, in die Stadt ihrer Vorfahren, die sie neu entdecken und erfahren. Nach „Haltet euer Herz bereit“ legt Bestseller-Autor Maxim Leo erneut eine packende Familiengeschichte vor, spannend und herzergreifend.
Portrait
Maxim Leo, 1970 in Ost-Berlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. Heute schreibt er Kolumnen für die Berliner Zeitung, gemeinsam mit Jochen Gutsch Bestseller über sprechende Männer und Alterspubertierende, außerdem Drehbücher für den »Tatort«. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiografisches Buch »Haltet euer Herz bereit« wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi »Waidmannstod. Der erste Fall für Kommissar Voss«, 2015 »Auentod«. Maxim Leo lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 14.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05081-3
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/3,2 cm
Gewicht 453 g
Abbildungen 19 schwarzweisse Fotos
Verkaufsrang 1.537
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Stephanie Potthoff, Thalia-Buchhandlung Berlin

Maxim Leo begibt sich auf die Spuren der Vergangenheit seiner Familie. Wahnsinnig interessant und bewegend ist dieser in Romanform geschriebene Erlebnisbericht. Absolut lesenswert! Maxim Leo begibt sich auf die Spuren der Vergangenheit seiner Familie. Wahnsinnig interessant und bewegend ist dieser in Romanform geschriebene Erlebnisbericht. Absolut lesenswert!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Packende Familiengeschichte über die jüdische Geschichte seiner Familie,
die während der Nazizeit verfolgt und in alle Welt zerstreut wurden.
Emotional und herzergreifend!
Packende Familiengeschichte über die jüdische Geschichte seiner Familie,
die während der Nazizeit verfolgt und in alle Welt zerstreut wurden.
Emotional und herzergreifend!

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Maxim Leo erzählt die wahre Geschichte seiner jüdischen Familie, die es während des NS-Regimes an die unterschiedlichsten Orte verschlagen hat. Spannend und sehr bewegend! Maxim Leo erzählt die wahre Geschichte seiner jüdischen Familie, die es während des NS-Regimes an die unterschiedlichsten Orte verschlagen hat. Spannend und sehr bewegend!

Robin Limper, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein Wunderbares Buch; Nicht nur über die Vertreibung, sondern über das Gefühl von Heimat und Familie auch über Generationen und Ländergrenzen hinweg. Ein Autobiografischer Roman. Ein Wunderbares Buch; Nicht nur über die Vertreibung, sondern über das Gefühl von Heimat und Familie auch über Generationen und Ländergrenzen hinweg. Ein Autobiografischer Roman.

„"Ihr, die ihr auftauchen werdet ...“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

... aus der Flut In der wir untergegangen sind Gedenkt Wenn ihr von unseren schwächen sprecht Auch der finsteren Zeit Der ihr entronnen seid." (B.Brecht)
Gibt es so eine Art Familiengedächtnis? Auf seiner sehr persönlichen Familienreise überrascht Maxim Leo uns Lesende mit einer berührenden Geschichte seiner jüdischen Familie. Und das Ganze mit einem versöhnlichen und beglückenden Ende: "Dass vieles von dem, was ich für meinen einzigartigen Kern hielt, schon da war, lange bevor ich auf diese Welt kam. Das ist ernüchtern und schön zugleich."
... aus der Flut In der wir untergegangen sind Gedenkt Wenn ihr von unseren schwächen sprecht Auch der finsteren Zeit Der ihr entronnen seid." (B.Brecht)
Gibt es so eine Art Familiengedächtnis? Auf seiner sehr persönlichen Familienreise überrascht Maxim Leo uns Lesende mit einer berührenden Geschichte seiner jüdischen Familie. Und das Ganze mit einem versöhnlichen und beglückenden Ende: "Dass vieles von dem, was ich für meinen einzigartigen Kern hielt, schon da war, lange bevor ich auf diese Welt kam. Das ist ernüchtern und schön zugleich."

„Wahre Familiengeschichte!“

Jutta Janßen, Thalia-Buchhandlung Bremen

Maxim Leo, Journalist und Schriftsteller aus Berlin, erzählt von den unterschiedlichen Lebenswegen seiner jüdischen Familie, die einmal in Berlin sesshaft war.
Großartige Familiengeschichte, die unter die Haut geht!
Maxim Leo, Journalist und Schriftsteller aus Berlin, erzählt von den unterschiedlichen Lebenswegen seiner jüdischen Familie, die einmal in Berlin sesshaft war.
Großartige Familiengeschichte, die unter die Haut geht!

„Eine berührende Geschichte“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Über einen Zeitraum von 80 Jahren folgt Leo den Spuren einer jüdischen Berliner Familie, die durch den Terror der Nazis in alle Welt verstreut wurde. Ein bewegendes Familienepos! Über einen Zeitraum von 80 Jahren folgt Leo den Spuren einer jüdischen Berliner Familie, die durch den Terror der Nazis in alle Welt verstreut wurde. Ein bewegendes Familienepos!

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Auf eine Reise zu seinen Verwandten begibt sich Leo in die Vergangenheit und zeichnet ein erschütterndes Kaleidoskop seiner Familiengeschichte im Spiegel des 20. Jahrhunderts. Auf eine Reise zu seinen Verwandten begibt sich Leo in die Vergangenheit und zeichnet ein erschütterndes Kaleidoskop seiner Familiengeschichte im Spiegel des 20. Jahrhunderts.

„Schön für den, der es hat....“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Der Autor hat das Glück, zu seiner Familie sehr interessante Personen zählen zu dürfen. Das bildet die Basis dieser Romanbiografie. Authentisch, überaus packend und berührend schreibt Herr Leo über die Mitglieder seiner Familie, die es vor Ausbruch des 2. Weltkrieges in alle Winde verstreut hat. Eine Chronologie von Leben in bedeutsamen Kapiteln!


Der Autor hat das Glück, zu seiner Familie sehr interessante Personen zählen zu dürfen. Das bildet die Basis dieser Romanbiografie. Authentisch, überaus packend und berührend schreibt Herr Leo über die Mitglieder seiner Familie, die es vor Ausbruch des 2. Weltkrieges in alle Winde verstreut hat. Eine Chronologie von Leben in bedeutsamen Kapiteln!


„So schwer, so leicht. “

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Die Auswirkungen des Nationalsozialismus sind auch noch nach Generationen zu spüren. Das ist mittlerweile nicht mehr neu, aber wenn jemand darüber berichtet, und trotz allem Ernst und Tragik auch das Gute nicht aus den Augen verliert, dann ist die Lektüre eine, die besonders zu Herzen geht. Dieses Buch habe ich in einem Rutsch lesen müssen, weil die Art des Erzählens und Familienmitglieder von Maxim Leo mich nicht losgelassen haben. Wie gut, dass sie sich haben....
Die Auswirkungen des Nationalsozialismus sind auch noch nach Generationen zu spüren. Das ist mittlerweile nicht mehr neu, aber wenn jemand darüber berichtet, und trotz allem Ernst und Tragik auch das Gute nicht aus den Augen verliert, dann ist die Lektüre eine, die besonders zu Herzen geht. Dieses Buch habe ich in einem Rutsch lesen müssen, weil die Art des Erzählens und Familienmitglieder von Maxim Leo mich nicht losgelassen haben. Wie gut, dass sie sich haben....

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Sachbuch oder Romanhafte Familienbiografie? Beides! Ein sehr bewegendes und informatives Buch über Familienleben an getrennten Orten in schwierigen Zeiten. Sehr lesenswert. Sachbuch oder Romanhafte Familienbiografie? Beides! Ein sehr bewegendes und informatives Buch über Familienleben an getrennten Orten in schwierigen Zeiten. Sehr lesenswert.

„Wo wir zu Hause sind“

Gabriele Förster, Thalia-Buchhandlung Hagen

Die Geschichte einer jüdischen Familie, die auf der Flucht vor den Nazis in alle Winde zerstreut wird, und deren Kinder und Enkel zurückfinden in die Heimat der Vorfahren, nach Berlin. Packend und spannend geschrieben. Die Geschichte einer jüdischen Familie, die auf der Flucht vor den Nazis in alle Winde zerstreut wird, und deren Kinder und Enkel zurückfinden in die Heimat der Vorfahren, nach Berlin. Packend und spannend geschrieben.

„Eine erstaunliche Familiengeschichte“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Maxim Leo ist ein offensichtlich sehr vielseitiger Autor. Nachdem er in der ehemaligen DDR erst eine Ausbildung als Chemielaborant machte, studierte er später Politikwissenschaften. Er war Nachrichtenredakteur bei RTL und ist jetzt Redakteur bei der Berliner Zeitung. Er hat bisher 8 sehr unterschiedliche Bücher veröffentlicht – 2 Krimis („Waidmannstod„ und „Auentod“), 4 Bücher zusammen mit Jochen-Martin Gutsch, mit dem er auch zusammen die Kolumne „Mein Leben als Mann“ bei der BZ schreibt und 2 autobiografische Bücher über seine Familie (“Haltet euer Herz bereit“ und jetzt „Wo wir zu Hause sind“). Außerdem hat er das Drehbuch zu dem Tatort „Wahre Liebe“ geschrieben.

Während Maxim Leo in dem Buch „Haltet euer Herz bereit“ über seine direkte Familie erzählt hat – der Großvater mütterlicherseits war ein ehemaliger Résistance-Kämpfer, Spion, Journalist und einer der Gründerväter der antifaschistischen DDR, die Mutter war sehr staatstreu im Gegensatz zu ihrem Ehemann , der ein radikaler Künstler und Freigeist war – erzählt er dieses Mal über die Geschwister und Cousinen und Cousins seines Großvaters und deren Kinder und Enkel.

Sein Großvater Gerhard hatte zwei Schwestern – Ilse und Edith. Und außerdem die Cousinen Irmgard und Hilde, sowie den Cousin Fritz. Was mich an dieser Familie so überrascht hat, war, dass dieser Generation zumeist gar nicht bewusst war, dass sie ursprünglich jüdisch waren. Schon deren Eltern sind zum christlichen Glauben konvertiert. Und so traf die Familie die Verfolgung durch die Nationalsozialisten z.T. sehr überraschend, denn sie fühlten sich überhaupt nicht als Juden. Aber die Familie hatte insgesamt viel Glück im Unglück, denn die Generation um Maxim Leos Großvater hat die Zeit des 3. Reichs und des 2. Weltkriegs weitestgehend unbeschadet überstanden. Allerdings hat diese Zeit die Familie auch in alle Winde zerstreut. Doch trotzdem hat Maxim Leo inzwischen zu allen Teilen der Familie wieder Kontakt aufgenommen. Und was ihn so erstaunt hat, war, dass sich alle, obwohl sie sich doch gar nicht wirklich kannten, sofort als Familie gefühlt haben.

Maxim Leo erzählt speziell die Geschichten von Ilse, Hilde und Irmgard, sowie deren Kinder und Enkel. Ilse, die Schwester vom Maxims Großvater hat wohl das schwerste Schicksal der Familie erlebt. Sie entging nur sehr knapp dem Transport in die Vernichtungslager, denn sie war schon in Gurs in Frankreich interniert, wo sie ihren späteren Ehemann, einen Österreicher kennengelernt hat. Sie hat später mit ihrer Familie in Österreich gelebt. Hilde ist über Umwege nach England gegangen, wo ihr Sohn mit seiner Familie geblieben ist, während es Hilde später weiter nach Kanada und in die USA gezogen hat. Und Irmgard ist mit ihrem Mann nach Israel gegangen, wo auch heute noch ihre Kinder und Enkel zumeist leben. Einige sind allerdings inzwischen nach Berlin „zurückgekehrt“.

Es liest sich ausgesprochen interessant, wie unterschiedlich die Familien sich entwickelt haben und wie die unterschiedlichen Länder im Laufe der Zeit mit den geflohenen Juden umgegangen sind. Mich haben besonders die Geschichten von Hildes Sohn André und die Geschichten des israelischen Zweigs der Familie sehr begeistert. Es sind so ganz andere Lebenswege, als die, die wir hier in Deutschland kennen. André, der Sohn von Hilde hatte in England sehr viel Glück, denn er konnte durch Stipendien letztendlich sogar in Oxford studieren. Und Irmgard ist mit ihrem Mann zuerst ins Kibbuz Beit HaShita gezogen, einem ganz frühen Kibbuz, der noch so richtig die Grundidee einer genossenschaftlichen Siedlung ohne Privateigentum lebte. Die Familie hat Israel von der Staatsgründung bis in die Gegenwart erlebt. Und der Autor lässt uns durch diesen Abschnitt seiner Geschichte direkt an dem großen Wandel Israels teilhaben.

Mich hat diese Geschichte sehr fasziniert, denn sie zeigt so ganz viele unterschiedliche Aspekte des Lebens innerhalb Europas und Israels in der Zeit von den 30er Jahren bis Gegenwart auf. Ein ausgesprochen interessantes Zeitdokument, welches sich sehr flüssig lesen lässt.
Maxim Leo ist ein offensichtlich sehr vielseitiger Autor. Nachdem er in der ehemaligen DDR erst eine Ausbildung als Chemielaborant machte, studierte er später Politikwissenschaften. Er war Nachrichtenredakteur bei RTL und ist jetzt Redakteur bei der Berliner Zeitung. Er hat bisher 8 sehr unterschiedliche Bücher veröffentlicht – 2 Krimis („Waidmannstod„ und „Auentod“), 4 Bücher zusammen mit Jochen-Martin Gutsch, mit dem er auch zusammen die Kolumne „Mein Leben als Mann“ bei der BZ schreibt und 2 autobiografische Bücher über seine Familie (“Haltet euer Herz bereit“ und jetzt „Wo wir zu Hause sind“). Außerdem hat er das Drehbuch zu dem Tatort „Wahre Liebe“ geschrieben.

Während Maxim Leo in dem Buch „Haltet euer Herz bereit“ über seine direkte Familie erzählt hat – der Großvater mütterlicherseits war ein ehemaliger Résistance-Kämpfer, Spion, Journalist und einer der Gründerväter der antifaschistischen DDR, die Mutter war sehr staatstreu im Gegensatz zu ihrem Ehemann , der ein radikaler Künstler und Freigeist war – erzählt er dieses Mal über die Geschwister und Cousinen und Cousins seines Großvaters und deren Kinder und Enkel.

Sein Großvater Gerhard hatte zwei Schwestern – Ilse und Edith. Und außerdem die Cousinen Irmgard und Hilde, sowie den Cousin Fritz. Was mich an dieser Familie so überrascht hat, war, dass dieser Generation zumeist gar nicht bewusst war, dass sie ursprünglich jüdisch waren. Schon deren Eltern sind zum christlichen Glauben konvertiert. Und so traf die Familie die Verfolgung durch die Nationalsozialisten z.T. sehr überraschend, denn sie fühlten sich überhaupt nicht als Juden. Aber die Familie hatte insgesamt viel Glück im Unglück, denn die Generation um Maxim Leos Großvater hat die Zeit des 3. Reichs und des 2. Weltkriegs weitestgehend unbeschadet überstanden. Allerdings hat diese Zeit die Familie auch in alle Winde zerstreut. Doch trotzdem hat Maxim Leo inzwischen zu allen Teilen der Familie wieder Kontakt aufgenommen. Und was ihn so erstaunt hat, war, dass sich alle, obwohl sie sich doch gar nicht wirklich kannten, sofort als Familie gefühlt haben.

Maxim Leo erzählt speziell die Geschichten von Ilse, Hilde und Irmgard, sowie deren Kinder und Enkel. Ilse, die Schwester vom Maxims Großvater hat wohl das schwerste Schicksal der Familie erlebt. Sie entging nur sehr knapp dem Transport in die Vernichtungslager, denn sie war schon in Gurs in Frankreich interniert, wo sie ihren späteren Ehemann, einen Österreicher kennengelernt hat. Sie hat später mit ihrer Familie in Österreich gelebt. Hilde ist über Umwege nach England gegangen, wo ihr Sohn mit seiner Familie geblieben ist, während es Hilde später weiter nach Kanada und in die USA gezogen hat. Und Irmgard ist mit ihrem Mann nach Israel gegangen, wo auch heute noch ihre Kinder und Enkel zumeist leben. Einige sind allerdings inzwischen nach Berlin „zurückgekehrt“.

Es liest sich ausgesprochen interessant, wie unterschiedlich die Familien sich entwickelt haben und wie die unterschiedlichen Länder im Laufe der Zeit mit den geflohenen Juden umgegangen sind. Mich haben besonders die Geschichten von Hildes Sohn André und die Geschichten des israelischen Zweigs der Familie sehr begeistert. Es sind so ganz andere Lebenswege, als die, die wir hier in Deutschland kennen. André, der Sohn von Hilde hatte in England sehr viel Glück, denn er konnte durch Stipendien letztendlich sogar in Oxford studieren. Und Irmgard ist mit ihrem Mann zuerst ins Kibbuz Beit HaShita gezogen, einem ganz frühen Kibbuz, der noch so richtig die Grundidee einer genossenschaftlichen Siedlung ohne Privateigentum lebte. Die Familie hat Israel von der Staatsgründung bis in die Gegenwart erlebt. Und der Autor lässt uns durch diesen Abschnitt seiner Geschichte direkt an dem großen Wandel Israels teilhaben.

Mich hat diese Geschichte sehr fasziniert, denn sie zeigt so ganz viele unterschiedliche Aspekte des Lebens innerhalb Europas und Israels in der Zeit von den 30er Jahren bis Gegenwart auf. Ein ausgesprochen interessantes Zeitdokument, welches sich sehr flüssig lesen lässt.

N. Canje-Erfurt, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Eine indirekte Fortsetzung zu "Haltet Euer Herz bereit". Maxim Leo geht wieder auf Spurensuche und findet seine Familie in England und Israel. Tolle Geschichten zum Thema Exil. Eine indirekte Fortsetzung zu "Haltet Euer Herz bereit". Maxim Leo geht wieder auf Spurensuche und findet seine Familie in England und Israel. Tolle Geschichten zum Thema Exil.

„ Eindeutig mehr als Ahnenforschung “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Maxim Leo (einige werden ihn aus dem herrlich amüsanten ‚Es ist nur eine Phase, Hase‘ kennen) widmet sich in sachlich unaufgeregtem Ton der Geschichte seiner außergewöhnlichen Familie und beweist, wie packend Sachbuch sein kann. Seiner jüdischen Familie gelang es dem Terror des Zweiten Weltkrieges zu entkommen. Anlässlich einer Familienfeier gilt es nun alle aufzuspüren. Was gar nicht so einfach ist, da sie quer über den Globus verteilt leben. Mit Einfühlungsvermögen lässt er uns teilhaben an seiner persönlichen Suche nach den fast verwischten Spuren der Vergangenheit, dabei beschönigt er nichts und lässt auch die grauen Erlebnisse nicht außen vor. Am Ende glaubte ich fast, seine Familie gut zu kennen. Wobei ich ehrlicherweise zugeben muss, dass mir der Stammbaum zu Beginn des Buchs, sehr geholfen hat. Genau mein Buch! Maxim Leo (einige werden ihn aus dem herrlich amüsanten ‚Es ist nur eine Phase, Hase‘ kennen) widmet sich in sachlich unaufgeregtem Ton der Geschichte seiner außergewöhnlichen Familie und beweist, wie packend Sachbuch sein kann. Seiner jüdischen Familie gelang es dem Terror des Zweiten Weltkrieges zu entkommen. Anlässlich einer Familienfeier gilt es nun alle aufzuspüren. Was gar nicht so einfach ist, da sie quer über den Globus verteilt leben. Mit Einfühlungsvermögen lässt er uns teilhaben an seiner persönlichen Suche nach den fast verwischten Spuren der Vergangenheit, dabei beschönigt er nichts und lässt auch die grauen Erlebnisse nicht außen vor. Am Ende glaubte ich fast, seine Familie gut zu kennen. Wobei ich ehrlicherweise zugeben muss, dass mir der Stammbaum zu Beginn des Buchs, sehr geholfen hat. Genau mein Buch!

„Wir könnten alle Berliner sein...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Spätestens bei einer großen Hochzeitsfeier wird Maxim Leo klar, wie vielzählig und weitverzweigt seine Familie ist. Ursprünglich aus Berlin stammend sind sie in alle Welt verstreut : England Österreich und Israel sind demzufolge auch die Stationen seiner Familienreise und Spurensuche ! Bewegende Schicksale , überraschende Entdeckungen und persönliche Erkenntnisse sind das Ergebnis ,genau wie eine neue Nähe zu alten Verbindungen ..sehr lesenswert und sehr bewegend ! Spätestens bei einer großen Hochzeitsfeier wird Maxim Leo klar, wie vielzählig und weitverzweigt seine Familie ist. Ursprünglich aus Berlin stammend sind sie in alle Welt verstreut : England Österreich und Israel sind demzufolge auch die Stationen seiner Familienreise und Spurensuche ! Bewegende Schicksale , überraschende Entdeckungen und persönliche Erkenntnisse sind das Ergebnis ,genau wie eine neue Nähe zu alten Verbindungen ..sehr lesenswert und sehr bewegend !

„Wo das Herz zu Hause ist “

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Was heißt Familie?
Was heißt Heimat?
Maxim Leo hat sich auf die Spuren seiner weitverzweigten Familie begeben, dabei zu seinen Wurzeln gefunden und eine unglaublich interessante Familienbiografie aufgeschrieben. Er erzählt, wie schon zu den Anfängen des Dritten Reiches Juden (egal ob gläubig, oder sich gar nicht mit dem Judentum identifizierenden "Juden") schikaniert wurden, ins Exil getrieben wurden, gefoltert wurden. Dass Frankreich kein unbeflecktes Land hinsichtlich der Verfolgung, Einsperrung und Auslieferung von Juden ist. Aber er erzählt auch von Mut, Liebe und Stärke. Davon, wo die Wurzeln sind, wo es sich nach Heimat für das Herz anfühlt, obwohl man woanders ein Zuhause gefunden hat. Nach Zusammenhalt und Verbundenheit.
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und Palästina sind die großen Schauplätze dieser Familiengeschichte, von damals bis heute.
Was heißt Familie?
Was heißt Heimat?
Maxim Leo hat sich auf die Spuren seiner weitverzweigten Familie begeben, dabei zu seinen Wurzeln gefunden und eine unglaublich interessante Familienbiografie aufgeschrieben. Er erzählt, wie schon zu den Anfängen des Dritten Reiches Juden (egal ob gläubig, oder sich gar nicht mit dem Judentum identifizierenden "Juden") schikaniert wurden, ins Exil getrieben wurden, gefoltert wurden. Dass Frankreich kein unbeflecktes Land hinsichtlich der Verfolgung, Einsperrung und Auslieferung von Juden ist. Aber er erzählt auch von Mut, Liebe und Stärke. Davon, wo die Wurzeln sind, wo es sich nach Heimat für das Herz anfühlt, obwohl man woanders ein Zuhause gefunden hat. Nach Zusammenhalt und Verbundenheit.
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und Palästina sind die großen Schauplätze dieser Familiengeschichte, von damals bis heute.

„Das Licht des Lebens“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Israel, England, Deutschland verbindet die Familie Leo. Beeindruckend schildert Maxim Leo die Zwänge des Weggehens, erzählt über das kleine Glück in Kriegszeiten, über Geduld und Überlegungen zu bleiben, über Vertrauen und Nähe - er erzählt über Verirrungen des Lebens. Wieso leben wir genau dort und nicht hier?
Er folgte seiner Familie, er suchte sie, er fand mehr als er zu hoffen wagte.
Mich als Leserin holte er unumwunden in diese Geschichte(n) seiner Familie - großartig.
Israel, England, Deutschland verbindet die Familie Leo. Beeindruckend schildert Maxim Leo die Zwänge des Weggehens, erzählt über das kleine Glück in Kriegszeiten, über Geduld und Überlegungen zu bleiben, über Vertrauen und Nähe - er erzählt über Verirrungen des Lebens. Wieso leben wir genau dort und nicht hier?
Er folgte seiner Familie, er suchte sie, er fand mehr als er zu hoffen wagte.
Mich als Leserin holte er unumwunden in diese Geschichte(n) seiner Familie - großartig.

„Spurensuche“

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Maxim Leo hat mich mit seinem biographischen Roman über seine weit verzweigte jüdische Familie sehr bewegt. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gelingt es den meisten Familienmitgliedern Deutschland zu verlassen und einen Neuanfang zu wagen. Leo erzählt unaufgeregt und persönlich über Flucht und die Suche nach einer neuen und mitunter alten Heimat. Ein Buch für die nächste Generation...
Maxim Leo hat mich mit seinem biographischen Roman über seine weit verzweigte jüdische Familie sehr bewegt. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gelingt es den meisten Familienmitgliedern Deutschland zu verlassen und einen Neuanfang zu wagen. Leo erzählt unaufgeregt und persönlich über Flucht und die Suche nach einer neuen und mitunter alten Heimat. Ein Buch für die nächste Generation...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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Auf der Suche nach der Familiengeschichte
von Annette am 04.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch ist mehr wie eine Reportage oder ein Erfahrungsbericht geschrieben. Dadurch kann man aber sehr gut die Gedankengänge des Autors nachvollziehen. Es ist wirklich interessant darüber zu lesen, wie die heutige Enkelgeneration versucht mehr über die eigenen Vorfahren im Dritten Reich zu erfahren. Damals wanderte die Verwandtschaft als... Das Buch ist mehr wie eine Reportage oder ein Erfahrungsbericht geschrieben. Dadurch kann man aber sehr gut die Gedankengänge des Autors nachvollziehen. Es ist wirklich interessant darüber zu lesen, wie die heutige Enkelgeneration versucht mehr über die eigenen Vorfahren im Dritten Reich zu erfahren. Damals wanderte die Verwandtschaft als verfolgte Juden des Autors in ganz verschiedene Länder aus, so dass sich heute nur selten alle sehen. Die Enkel haben aber immer noch ein Interesse an Deutschland und auch die, die in anderen Ländern aufgewachsen sind, zieht es dort hin. Mir hat es gut gefallen, deutsche Geschichte mal aus dieser Perspektive zu erleben und finde es gut, dass der Autor dies aufarbeitet durch viele persönliche Gespräche. 

Zutiefst bewegend
von einer Kundin/einem Kunden am 03.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Maxim Leo erzählt die Geschichte seines Lebens. Er sucht seine Familie, die aufgrund von Flucht vor den Nazis in alle Winde zerstreut sind. Jedes Familienmitglied hat seine eigene Geschichte wie es auf der Flucht und danach weiter ging, diese wird in dem Buch erzählt. Jede ist emotional und bewegend, jeder hat... Maxim Leo erzählt die Geschichte seines Lebens. Er sucht seine Familie, die aufgrund von Flucht vor den Nazis in alle Winde zerstreut sind. Jedes Familienmitglied hat seine eigene Geschichte wie es auf der Flucht und danach weiter ging, diese wird in dem Buch erzählt. Jede ist emotional und bewegend, jeder hat sich etwas neues erschaffen und sein Leben wiedergefunden. Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit. Ich habe lange kein so bewegendes Buch gelesen. Den Protagonisten darf man bei seiner bewegenden Suche begleiten. Danke dafür.

Ein grandioses Sachbuch...wow
von katikatharinenhof am 16.02.2019

Wenn der Krieg und das Nazi-Regime eine Familie dazu zwingt, sich in alle vier Himmelsrichtungen zu zerstreuen, bleibt am Ende nicht mehr viel übrig, um es als Familie zu bezeichnen. Maxim Leo ist den schwindenden Spuren seiner Vorfahren nachgegangen und hat sich den Familienmitgliedern gewidmet, die heute in England,... Wenn der Krieg und das Nazi-Regime eine Familie dazu zwingt, sich in alle vier Himmelsrichtungen zu zerstreuen, bleibt am Ende nicht mehr viel übrig, um es als Familie zu bezeichnen. Maxim Leo ist den schwindenden Spuren seiner Vorfahren nachgegangen und hat sich den Familienmitgliedern gewidmet, die heute in England, Frankreich, Deutschland, Österreich und Israel zu finden sind. Die Reise zu seinen Verwandten ist auch eine Reise zu sich selbst, denn mit jeder Geschichte wird Maxim Leo "vollständiger" und es imponiert mir, wie alle Vertriebenen ihr Leben in die Hand genommen und draus etwas neues Schönes geformt haben. Trotz allem ist eine starkes Band zu spüren, das alle miteinander verbindet und sie zu einer Einheit verschmelzen lässt, auch wenn sie hunderte, gar tausende Kilometer voneinander getrennt sind. Der Autor lässt aus seinen Worten Bilder entstehen und so werden die Schilderungen seiner Angehörigen für mich zu einem Film, der berührt, unter die Haut geht und ganz viele Eindrücke und Spuren hinterlässt. „Und erst wenn wir begreifen, wie es kam, dass ein großes, altes Kulturvolk einer Gruppe tollwütiger Verbrecher nachlief, werden wir vielleicht Mittel und Wege finden, um die Menschen künftig davon abzuhalten, ihren eigenen Untergang zu planen.“ Zitat von Heinz, das sich tief bei mir eingebrannt hat. Für mich ein Buch, das man gelesen haben muss, weil man nur ganz schwer in Worte fassen kann, was Leo da für ein grandioses Werk vollbracht hat. Es sind keine fiktiven Geschichten, die hier erzählt werden, es ist das Leben, wie es sich abgespielt hat. Authentisch, ungeschönt und gnadenlos ehrlich. Ein zeitgeschichtliches Dokument das aufzeigt, wohin Rassenhass und verblendetes Denken führen kann - leider aktueller denn je.