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Die bessere Geschichte

Roman

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Ein Internatsroman. Eine tragische Liebesgeschichte. Eine packende Story über Führung und Verführung. Der sensible Tilman Weber ist 13, als er auf ein Internat an der Ostsee kommt. Erst fühlt Tilman sich sehr allein in der „Freien Schule Schwanhagen“. Dann aber verliebt er sich in Ella und findet Aufnahme in ihrer Schülergruppe. Die wird geleitet von dem sehr unkonventionellen Lehrerpaar Wieland. Als er sich schließlich zwischen Ella und der „Familie“ entscheiden muss, kommt es zur Katastrophe.
27 Jahre später. Der bekannte Schriftsteller Tilman Weber erhält einen Telefonanruf. Es ist Ella, die ihn zur Beerdigung einer Mitschülerin einlädt. Bei dem Treffen will Ella die sexuelle Gewalt von damals öffentlich machen. Tilman will das auf keinen Fall…
Portrait
Anselm Neft (geb. 1973 in Bonn) hat in Bonn Vergleichende Religionswissenschaft, Vor- und Frühgeschichte, Volkskunde und Philosophie studiert. 1999 bis 2001 trat er für zwei Jahre als Schalmeibläser und Herold mit der Mittelalter-Rockband Schelmish auf und tourte durch Deutschland. Nach Jobs als Tellerwäscher, Unternehmensberater und Deutschlehrer hat er lange Jahre Satiren u.a. für WELT, Tagesspiegel, taz und Titanic verfasst und ist bei diversen Lesebühnen und Slams aufgetreten. Neft lebt seit 2016 in Hamburg. Er ist Mitglied der Lesebühne "Liebe für alle" mit Piero Maszterlerz, Katrin Seddig und Ella-Carina Werner. Auf Einladung von Nora Gomringer liest er bei den Klagenfurter Tagen der deutschsprachigen Literatur 2018. 
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 12.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-09334-1
Verlag Rowohlt Verlag
Maße (L/B/H) 21,2/13,7/4,1 cm
Gewicht 576 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 29654
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Ungeheuer intensiv und aufwühlend

Maximilian Münzel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Mit "Die bessere Geschichte" nimmt sich Anselm Neft schwierigen Themen wie sexuellem Missbrauch von Minderjährigen, sexualisierter und psychologischer Gewalt und dem Umgang Einzelner und von Gruppen mit dem Geschehenen an. Ihm ist ein ungeheuer intensiver und aufwühlender Roman gelungen, der den Lesenden durch seine gewaltige Erzählkraft und Eindringlichkeit ein flaues Gefühl in der Magengegend gibt und ihnen bestimmt mehr als ein mal die Luft abschnürrt. Keine leichte Sommerlektüre, aber absolut lesenswert!

Missbrauch von Schutzbefohlenen

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Tilman, dreizehnjährig auf der Suche nach Zuneigung und Geborgenheit, wird zukünftig ein Internat an der Ostsee besuchen, wovon er zu Beginn alles andere als begeistert ist. Ella lebt bereits einige Zeit mit ihrer Schülergruppe bei dem Lehrerehepaar Wieland in einem Haus auf dem Gelände des Internats. Tilman verliebt sich in Ella und setzt alles daran, ebenfalls in die „Wielandfamilie“ aufgenommen zu werden. Nach seiner Aufnahme schließt er erstmalig Freundschaften, genießt alle Freiheiten und ist förmlich berauscht von den absolut unkonventionellen Lehr- und Erziehungsmethoden der Wielands. Während diese bewusst täuschen (Zuwendung wechselt plötzlich mit Missachtung, Zärtlichkeit mit Gewalt, Intimität mit Bloßstellung) und ganz eigene manipulative Pläne verfolgen (Verwirrung, Abhängigkeit und sexuelle Übergriffe) gleicht die Familie einer Sekte. Durch ihre Haltlosig- aber auch Bedürftigkeit haben die Kinder und Jugendlichen dem wenig entgegenzusetzen. „Ich fühlte mich wie an einer Schnur in schwindelerregende Höhen gezogen und in pechschwarze Abgründe heruntergelassen“. - Tilman Als es beinahe dreißig Jahre später bei der Beerdigung einer Schulkameradin zu einem Wiedersehen kommt, wollen die einen Gerechtigkeit erlangen, die anderen Vergessen - alle müssen mit den Prägungen leben. Aktuelles Thema, erschütternd, aufwühlend, psychologisch tiefgründig, soghafter Schreibstil. Nach den letzten Zeilen dieses Buches musste ich Abstand nehmen vom Lesen für ganze drei Tage, was für mich untypisch ist. Der Inhalt beschäftigt mich noch…

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