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Das gefälschte Siegel

Die Neraval-Sage 1

Um Kevron, der einst ein begnadeter Fälscher war, steht es nicht zum Besten. Schulden, Alkohol und sein angeborener Hang zur Faulheit haben ihn fest im Griff. Da klopft es eines Tages an seine Tür. Vor der Kammer steht kein Geringerer als der geschwätzige Prinz Tymur und sein Anliegen duldet keinen Aufschub.

Es ist das größte und gefährlichste Geheimnis des Landes: Vor vielen Tausend Jahren brachten der sagenumwobene Held Damar und die Zauberin Illiane einen Erzdämon zur Strecke und bannten ihn in eine Schriftrolle. Unter den wenigen, die davon wissen, gibt es einen schrecklichen Verdacht: Wurde das Siegel der Rolle gebrochen? Ist der Dämon entwichen?
Ein verlotterter Fälscher Namens Kevron Kaltnadel erhält vom König den Auftrag der Sache nachzugehen. Es ist ungemütlich, es ist anstrengend und es ist gefährlich - aber Kevron bleibt keine Wahl. Die Spur führt ins ferne Nebelreich und wer hier verlorengeht, den wird man nicht vermissen.
Portrait
Maja Ilisch, geboren 1975 in Dortmund, arbeitet nach mehreren Stationen in Buchhandel, Verlags- und Bibliothekswesen heute als freie Autorin. Neben dem Schreiben betreibt sie das Fantasy-Autorenforum »Tintenzirkel«. Sie lebt mit ihrem Mann und mehr als zehntausend Büchern in einem alten Haus in der Nähe von Aachen. Mit der »Neraval-Sage« legt sie ihr High-Fantasy-Debüt vor.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783608115444
Verlag Klett Cotta
Dateigröße 5010 KB
Verkaufsrang 25382
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Detailreiche Fantasywelt.

V. Harings, Thalia-Buchhandlung

Nur im berüchtigten Nebelreich kann der entflohene Dämon besiegt werden. Das ausgerechnet der Antiheld Kevron, im Auftrag des Königs, die Spur finden soll, ist ein wenig Klischeehaft, aber außerordentlich gut umgesetzt. Selten ist eine Welt so detailreich und die Charaktere schonungslos ehrlich dargestellt worden. Kevron lernt man lieben und hassen zugleich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
6
5
3
1
0

Moderne Heldenreise
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 12.06.2019

Nachdem mich ‚Die Spiegel von Kettlewood Hall‘ von Maja Ilisch begeistern konnte, musste natürlich auch ‚Das gefälschte Siegel‘ zeitnah auf meinem Reader einziehen. Das es sich dabei um ein Heldenepos handelt, war mir zwar bereits klar, die Handlung orientierte sich dann aber doch stärker an (klassischen) Vorbildern wie J.J.R. T... Nachdem mich ‚Die Spiegel von Kettlewood Hall‘ von Maja Ilisch begeistern konnte, musste natürlich auch ‚Das gefälschte Siegel‘ zeitnah auf meinem Reader einziehen. Das es sich dabei um ein Heldenepos handelt, war mir zwar bereits klar, die Handlung orientierte sich dann aber doch stärker an (klassischen) Vorbildern wie J.J.R. Tolkien, Tad Williams und Terry Goodkind, als ich zunächst angenommen hatte. Ich muss gestehen ich gehöre zu den Lesern, die ‚Herr der Ringe‘ von Tolkien abgebrochen haben, weil der Autor bei den Landschaftsbeschreibungen nicht gerade mit Worten geizt und die Reise, die den Mittelpunkt der Geschichte darstellt, sich schließlich über drei Bände zieht. Seitdem und seit mehreren Versuchen Homers ‚Ilias‘ zu lesen, reagiere ich ein wenig allergisch auf schier endlose Heldenerzählungen mit unzähligen (teils unaussprechlichen) Namen, deren Charaktere mich trotz mehrerer Stunden investierter Lesezeit noch immer so sehr interessieren, wie der berühmte Sack Reis in China. Obwohl sich im Auftakt der ‚Neraval‘ – Saga viele dieser klassischen Elemente ausmachen lassen und sich die Geschichte deswegen streckenweise ein wenig zäh anfühlte, hatte ich trotzdem erstaunlich viel Spaß beim Lesen. Die Gruppe der reisenden Gefährten war überschaubar und interessant gezeichnet. Wir haben einen bunten Trupp bestehend aus dem undurchsichtigen Prinzen Tymur, dem Wächter Lorcan, der überhebliche Zauberin Enidin und dem abgewrackten und trunksüchtigen Fälscher Kevron. Zugegeben, besonders sympathisch war mir keiner der vier Charakterköpfe auf Anhieb, aber gerade ihre Eigenarten sorgen für Dynamik und Abwechslung. Der Weltaufbau nimmt erstaunlich wenig Raum ein, dafür erfährt man über die Gedanken und Gefühle der Protagonisten umso mehr. Die ungleichen Gefährten wachsen auf ihrer Suche nach Gewissheit, ob der Dämon noch immer sicher in der Schriftrolle gebannt ist, mehr und mehr zusammen (wenn auch eher widerwillig und so wirklich ehrlich ist von ihnen keiner). Eine spannende High-Fantasy Geschichte, die alte Motive neu aufleben lässt und der ‚Heldenreise‘ einen neuen und durchaus humorvollen Anstrich verpasst. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und kommt ohne epische Schnörkel in Form von endlosen Adjektiv-Ketten aus. Was mir nur ein wenig fehlte waren Hintergrundinformationen zu den Charakteren, denn über die Vergangenheit der Weggefährten erfährt man erstaunlich wenig. Vielleicht folgen diese Ausschnitte auch noch in den Folgebänden. FAZIT Ein modernes Heldenepos, welches (zum Glück) mit weitschweifigen Landschaftsbeschreibungen geizt, dafür aber das Augenmerk umso detaillierter auf seine Protagonisten richtet und den Grundstein für eine vielversprechende Reihe legt. Mich konnte ‚Das gefälschte Siegel‘ sehr gut unterhalten, weshalb ich trotz kleiner Kritikpunkte 5 Sterne vergebe.

Etwas langatmig…
von einer Kundin/einem Kunden aus Nittendorf am 27.05.2019

„Das gefälschte Siegel“ von Autorin Maja Ilisch ist der Auftaktband zu einer neuen High-Fantasy-Reihe, der „Neraval-Sage“, und schildert den Aufbruch von vier Gefährten zu einer abenteuerlichen Reise – Tolkien lässt grüßen… Mir ist das Buch sofort mit seinem schönen Cover ins Auge gefallen: die vier Gefährten überqueren eine B... „Das gefälschte Siegel“ von Autorin Maja Ilisch ist der Auftaktband zu einer neuen High-Fantasy-Reihe, der „Neraval-Sage“, und schildert den Aufbruch von vier Gefährten zu einer abenteuerlichen Reise – Tolkien lässt grüßen… Mir ist das Buch sofort mit seinem schönen Cover ins Auge gefallen: die vier Gefährten überqueren eine Brücke, symbolisch für die Reise, der Hintergrund etwas verschwommen in Blautönen – mystisch, magisch. Dazu der vielversprechende Klappentext – leider wurde ich bei der Lektüre etwas ernüchtert. Nach einem Prolog, der uns in die Kindheit von Prinz Tymur, dem Anführer der Reisegefährten, entführt, erleben wir die Zusammenstellung und das Zusammenfinden der Reisegruppe unter der Führung von Prinz Tymur. Die Aufgabe ist abenteuerlich bis lebensgefährlich: um eine Schriftrolle der Prüfung durch eine Zauberin zu unterziehen, brechen die Gefährten ins ferne Nebelreich zum Volk der Alfeyn in das Land der unsterblichen Magierin Ililiané auf. Die Reisegruppe besteht aus ziemlich unterschiedlichen Personen, die allesamt nicht nur positive, heldenhafte Eigenschaften auf sich vereinen: der alkoholabhängige und hoch verschuldete Fälscher Kevron Kaltnadel, die arrogante Magierin Enidin, der frühere steinerne Wächter Lorcan und der launische Prinz Tymur selbst. Der vorliegende Teil ist abwechselnd aus Sicht der Gefährten mit Ausnahme von Tymur geschrieben, so dass dessen Gedanken, Gefühle und Motive etwas im Dunkeln bleiben. Der große Teil des ersten Bandes beschreibt das gegenseitige Kennenlernen und Zusammenwachsen der Reisegruppe, was stellenweise ziemlich langatmig ist. Im Prinzip konzentriert sich das Buch auf eine Art Charakterstudie der einzelnen Reisegefährten, da hatte ich mir etwas mehr „Action“ erwartet…

Zäh wie Kaugummi
von Hortensia13 am 09.05.2019

Der Fälscher Kevron will sich nur zuhause vergraben. Nach dem Mord an seinem Bruder sieht er nur im Alkohol seinen Lebensinhalt. Als es eines Tages an seine Tür klopft, glaubt er seinen müden Augen nicht: Niemand geringeres als der Prinz Tymur höchstpersönlich steht vor ihm und hat einen eiligen Auftrag für ihn. Eine Reise begin... Der Fälscher Kevron will sich nur zuhause vergraben. Nach dem Mord an seinem Bruder sieht er nur im Alkohol seinen Lebensinhalt. Als es eines Tages an seine Tür klopft, glaubt er seinen müden Augen nicht: Niemand geringeres als der Prinz Tymur höchstpersönlich steht vor ihm und hat einen eiligen Auftrag für ihn. Eine Reise beginnt, die nicht nur für Kevron gefährlich ist, sondern das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel steht. Werden wieder Dämonen ins Land einfallen? Ich habe mich sehr auf diesen Auftakt der Neraval-Sage gefreut. Schon das Cover verheisst ein regelrechtes Fantasyabenteuer. Leider entpuppte sich die Geschichte als zäher Kaugummi. Ich vermute, es lag an den langen Kapitel (eines ist jeweils fast 20 Seiten lang) und dem Satzbau mit den teilweise vielen Nebensätzen. Von der Idee an sich bin ich begeistert, ich liebe fantasievolle Welten. Aber hier ist leider die Umsetzung des Erzählens nicht vollends gelungen. Der Zugang zu den Charakteren war auch schwierig für mich. Es ist etwas ein Hin und Her und oberflächlich. Eine tolle Fantasywelt mit Mangeln in der Umsetzung und zäh lesbaren Schreibstil erhält von mir 3 Sterne.