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Opakalypse

Ein bitterböser Altenheimroman

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Taschenbuch

Ein bitterböser, tod(!)komischer und zugleich nachdenklicher Roman über die Missstände in der Altenpflege, soziale Ungerechtigkeit und den medizinischen Nutzen von Marihuana. 

Jules Wicküler hat ein Problem: Dem Endzwanziger aus reichem Elternhaus wird der Geldhahn zugedreht – er braucht einen Job. In seiner Not bewirbt er sich bei einer Zeitarbeitsfirma, die ihn als Pflegehelfer an das Altenheim Haus Nikolaus vermittelt. Dort erwarten ihn Demenz, Körperausscheidungen, Stress, eine fiese Oberschwester und jede Menge Pflegemissstände. Nach anfänglichem Fluchtimpuls entwickelt Jules bald den Ehrgeiz, den alten Menschen im häufig urkomischen, doch leider viel zu oft auch furchtbaren Heimalltag zur Seite zu stehen.

»Wenn man klug ist, und so klug wird hier zwangsläufig jeder, zieht man den Bewohnern nichts an, was zugeknöpft werden muss. Jeder Knopf, egal, ob zu- oder aufgeknöpft, ist Zeitverschwendung. Weite T-Shirts und Jogginghosen sind erste Wahl.«
Portrait
Ingo Bartsch, 38, ist Lesebühnenveteran und Veranstalter der Mainzer Lesebühne »die Leselampe«. Derzeit ist er Medienschaffender und in der Umschulung auf Sozialarbeiter befindlich. Ingo Bartsch lebt mit Frau und drei Töchtern bei Mainz.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 02.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-50211-5
Reihe Piper Humorvoll
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 20,5/13,8/3,5 cm
Gewicht 425 g
Verkaufsrang 81577
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Alt werden ist eben nichts für Feiglinge...

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Ein ernstes Thema humorig und ziemlich schräg verpackt: erfolgloser Dauerstudent sucht Job und landet als Pflegehelfer im Altersheim. Was er hier erlebt, ist fast unbeschreiblich und doch offensichtlich alltäglich – da bleibt das Lachen im Hals stecken...und trotzdem kurzweilig, unterhaltsam, manchmal etwas sehr flapsig, aber mit Herzenswärme und Sympathie für all die, deren tägliches Brot dieser Beruf ist.

Kundenbewertungen

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Witzig, menschlich, anrührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 15.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein humorvolles Buch über die Zustände in Altenheimen – geht das überhaupt? Ja, es geht. Definitiv. Und das sogar, ohne die menschliche Seite der Thematik zu verlieren. Das Buch ist mit einem sehr feinen und scharfsinnigen Humor geschrieben und nimmt so einiges aufs Korn, und dass, ohne dass Autor Ingo Bartsch in verbitterten ... Ein humorvolles Buch über die Zustände in Altenheimen – geht das überhaupt? Ja, es geht. Definitiv. Und das sogar, ohne die menschliche Seite der Thematik zu verlieren. Das Buch ist mit einem sehr feinen und scharfsinnigen Humor geschrieben und nimmt so einiges aufs Korn, und dass, ohne dass Autor Ingo Bartsch in verbitterten Sarkasmus abgleitet. Es beschäftigt sich zum einen mit den Zuständen in Altenheimen aber zum anderen auch mit der Frage, was den Wert eines Menschen - nicht zuletzt den des Protagonisten – ausmacht. Der hat nämlich nicht nur mit seinen Erfahrungen im Altenheim und in seiner Beziehung zu kämpfen, sondern auch mit dem Verhältnis zu seinem Vater und dem „Stand in der Gesellschaft“, dem er dessen Meinung nach gerecht werden sollte. In diesem Kontext taucht für Protagonist Jules immer wieder die Frage auf, wie er leben möchte und dann zunehmend auch, wie er als Mensch sein will, um morgens mit gutem Gefühl in den Spiegel schauen zu können. Und während er sich zunächst nur auf seine Lebensumstände konzentriert und Ersteres zu Anfang des Buches ganz klar mit „bekifft Playstation spielen“ beantworten würde, tritt die Frage nach seinen Lebensumständen nach und nach hinter die Frage, was für ein Mensch er sein möchte, zurück. Aber es geht natürlich nicht nur um Jules, sondern auch ganz stark um das Altenheim und seine Bewohner. Und die traten mir wunderbar bildlich vor Augen. Ob es nun Frau Kohlmeier und die Schackeline sind, die in ihren Rollstühlen im Foyer sitzen, ätzende Kommentare abgeben und dabei so unterhaltsam sind wie Waldorf und Statler in der Muppet Show, oder das „Männeken“ Herr Schurig, der wegen seiner nächtlichen Krämpfe als Erster in den Genuss der THC-haltigen Cookies kommt und auf einmal überall Schmetterlinge sieht. Anrührend, komisch, menschlich. Auch die Mitarbeiter bekommen ihren Platz, ob es Olafs Wurstfinger sind, die das Frühstück kontaminieren oder die Träne, die Gerti entschlüpft, als wieder mal ein Bewohner stirbt. Die Handlung an sich ist einfach strukturiert und kommt ohne künstlich aufgebauschte Dramatisierung aus. Obwohl es keine Cliffhanger im eigentlichen Sinne gibt, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und habe mich im Heim – so unbemerkt, wie es auch Jules ging – bald zuhause gefühlt. Und als das Buch sich dem Ende zuneigte, ging es mir ebenfalls ähnlich wie ihm: Auch mir viel der Abschied schwer. Die eine oder andere Figur wird mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben - und mich zum Schmunzeln bringen, wenn auch vielleicht mit einer etwas traurigen Note. Hut ab vor allen, die in der Pflege arbeiten. Sie verdienen Respekt. Und Hut ab vor diesem Buch, das so menschlich daherkommt und auf wunderbare Weise die Tragikomik der menschlichen Existenz einfängt. Klare Leseempfehlung.

Traurig aber war
von einer Kundin/einem Kunden aus Niederdorfelden am 27.03.2019

Wenn es nicht so traurig wäre könnte man viel lachen. Julius ist ein Sohn reicher Eltern. Sein Vater finanziert ihm das Studium und streicht seine Bezüge, da das Studium nicht voran geht.. Er hat eigentlich kein Interesse in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Nachdem auch seine Freundin ihm keine Ruhe lässt, weil er kei... Wenn es nicht so traurig wäre könnte man viel lachen. Julius ist ein Sohn reicher Eltern. Sein Vater finanziert ihm das Studium und streicht seine Bezüge, da das Studium nicht voran geht.. Er hat eigentlich kein Interesse in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Nachdem auch seine Freundin ihm keine Ruhe lässt, weil er kein Geld verdienst, beschließt er einen Job anzunehmen. Er landet in einem Altenheim. Was er Anfangs nur mit Widerwllen tut macht ihm dann doch Spaß. Als Leser muss man wirklich hart im nehmen sein und hoffen dort nie hinzukommen. Sehr gut geschrieben und ich glaube auch sehr nah an der Wirklichkeit.