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Die Farbe von Glas

Roman

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gebundene Ausgabe
Rau, düster und bitterkalt

Island 1686: Die junge Rósa leidet unter so bitterer Armut, dass sie befürchtet, den Winter nicht zu überleben. In ihrer Verzweiflung nimmt sie den Antrag des reichen Händlers Jón an, der eine Frau für Haus und Hof sucht. Rósa folgt ihm in sein Dorf und trifft bei den Einwohnern auf eine Mauer aus Argwohn und Ablehnung. Düstere Legenden ranken sich um Jón. Man erzählt sich, er habe seine erste Frau Anna umgebracht. Jón schweigt dazu unerbittlich. Einziger Trost für Rósa ist eine kleine Glasfigur, die er ihr zur Hochzeit schenkte. Trotz aller Widrigkeiten erscheint sie unzerbrechlich, während das Böse um Rósa herum immer greifbarer wird.

Als das Dorf eines Nachts von Schnee und Eis bedeckt wird, rückt die Bedrohung näher, und diesmal steht Rósa im Auge des Sturms.

»Ein fantastisches Debüt voller Atmosphäre.« - The Times
Portrait
Caroline Lea ist in Jersey geboren und aufgewachsen. Sie hat an der Warwick University studiert und lehrt dort mittlerweile Kreatives Schreiben. Caroline Lea schreibt Romane und Lyrik und stand mit einigen ihrer Arbeiten bereits auf der Shortlist für den Bridport Prize.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-294-8
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/3,9 cm
Gewicht 511 g
Originaltitel The Glass Woman
Auflage 1
Übersetzer Leonie Reppert-Bismarck, Anja Kirchdörfer
Verkaufsrang 89598
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Mein persönliches Highlight 2019

Lisa Overkamp, Thalia-Buchhandlung Bonn

Mir fällt es schwer dieses Buch zu beschreiben, aber eins kann ich sagen: mein absolutes Highlight dieses Jahr. Dieser Roman spielt in Island 1686. Rosa ist aus Verzweiflung die Ehe mit einem reichen Geschäftsmann eingegangen, um ihre kranke Mutter vor dem einbrechenden Winter in einer warmen Hütte mit genug medizinischer Versorgung zu wissen. Rosa lebt derweil auf dem Hof ihres Mannes und bewirtschaftet diesen. Sie ist unglücklich. Ist sie doch eigentlich ungewöhnlich gebildet für diese Zeit und muss trotzdem devot die Hausfrau mimen. Auch der Kontakt zu den anderen Dorfbewohner wird ihr von ihrem Gatten untersagt. Was steckt dahinter? Viele starke, facettenreiche Charaktere und jeder scheint ein Geheimnis zu hüten. Interessant, informativ, spannend, bewegend! Mein persönliches Highlight aus 2019

Nadja Hrančo, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Der Roman wird beherrscht von düsterer Stimmung, jeder Menge Gefühlen, einzigartigen Charakteren, unerwarteten Wendungen und Perspektivenwechsel. Die Verzweiflung, die man als Leser mit durchlebt, ist nichts für schwache Nerven.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Mit einem Wort: deprimierend!
von Dark Rose aus Troisdorf am 25.11.2019

Dieses Buch ist unglaublich schön gestaltet. Das Cover wirkt sehr mystisch mit diesem blauen Baum, der dadurch, dass er kahl ist fast wie ein Skelett wirkt und dem weißen Raben. Gleichzeitig wirken die kahlen Äste fast wie ein Strudel, der einen in die Tiefe ziehen könnte. Die Äste ziehen sich vom Cover und der Rückseite ein wen... Dieses Buch ist unglaublich schön gestaltet. Das Cover wirkt sehr mystisch mit diesem blauen Baum, der dadurch, dass er kahl ist fast wie ein Skelett wirkt und dem weißen Raben. Gleichzeitig wirken die kahlen Äste fast wie ein Strudel, der einen in die Tiefe ziehen könnte. Die Äste ziehen sich vom Cover und der Rückseite ein wenig in den Buchrücken. Das sieht einfach wunderschön aus. Das Buch hat keinen Schutzumschlag, ist aber mit irgendetwas beschichtet, dadurch fühlt es sich ganz seltsam an, gleichzeitig glatt und rau, das ist schwer zu beschreiben, passt aber dadurch meiner Meinung nach total gut zu diesem Buch, dass ja auch schwer zu beschreiben ist. 1686: Nach dem Tod ihres Vaters drohen Rosa und ihre Mutter zu verhungern. Deswegen nimmt sie entgegen ihres Rates den Antrag von Jon an. Es kursieren Gerüchte, er habe seine letzte Frau umgebracht. Jon hütet viele Geheimnisse. Er erwartet von Rosa sich an seine Anweisungen und Verbote zu halten, scheint für sie aber keinerlei Gefühle zu haben. Ihr ist der Umgang mit anderen Menschen verboten, außer mit seinem Gehilfen und bald fühlt sich Rosa sehr einsam. Gleichzeitig ist sie aber auch Neugierig und als eines Tages schließlich etwas geschieht, dass alles, was sie zu wissen glaubte in Frage stellt, weiß Rosa nicht mehr, was sie noch glauben soll. Das Buch ist etwas ganz anderes. Es spielt zu einer Zeit, als das Leben sich von dem unseren noch gewaltig unterschied. Noch dazu findet die Handlung auf Island statt und ist gespickt mit fremden Begriffen und Sagen. Es war eine gefährliche Zeit, jederzeit konnte ein falsches Wort oder eine falsche Geste dazu führen verbrannt zu werden. Runen waren verboten, ebenso wie die Sagen der Vergangenheit, dennoch sind sie allgegenwärtig. Ich habe mich mit Rosa und den anderen Charakteren sehr schwergetan. Ich habe von Anfang an keinen Zugang zu ihnen gefunden. Das Buch ist ziemlich deprimierend und lange Zeit auch langweilig. Erst kurz vor Schluss beginnt es etwas spannender zu werden, als endlich die Vergangenheit ans Licht kommt und die Dörfler ihr wahres hässliches Gesicht zeigen. Aber auch da konnte mich das Buch nicht fesseln. Ich empfand es als extrem schwermütig und drückend. Fazit: Leider hat mich das Buch nicht packen können. Spannung kommt erst sehr kurz vor Schluss auf und nicht einmal da konnte es mich fesseln. Die Charaktere fand ich leider alle nicht besonders sympathisch. Ich habe es bis zum Schluss nicht geschafft einen Zugang zu ihnen zu finden. Das Buch ist sehr deprimierend. Das liegt bestimmt auch an der Jahreszeit: Winter mit viel Schnee, Kälte und Einsamkeit, die aber auch dadurch entsteht, dass es Rosa verboten ist mit den Dorfbewohnern in Kontakt zu treten. Der Klappentext klang interessant, aber das Versprechen von Spannung konnte leider erst am Ende eingelöst werden und das hat für mich leider nicht gereicht. Von mir bekommt das Buch 1 Stern.

Mystisch-raues Drama im harten Island 1686
von read__love__write aus Berlin am 21.11.2019

--- Kurzinhalt --- Island 1686: die 25-jährige Rósa geht aufgrund von Armut die Ehe mit einem reichen Bondi (Oberhaupt einer isländischen Siedlung) ein. Als sie jedoch in das Dorf kommt, benehmen sich die Bewohner dort sehr reserviert ihr gegenüber. Ihr Ehemann ist rau und verbietet ihr zudem den Kontakt mit den Bewohnern. Rósa... --- Kurzinhalt --- Island 1686: die 25-jährige Rósa geht aufgrund von Armut die Ehe mit einem reichen Bondi (Oberhaupt einer isländischen Siedlung) ein. Als sie jedoch in das Dorf kommt, benehmen sich die Bewohner dort sehr reserviert ihr gegenüber. Ihr Ehemann ist rau und verbietet ihr zudem den Kontakt mit den Bewohnern. Rósa fühlt sich immer einsamer, doch ihre Neugier siegt und so kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht, die besser hätten begraben bleiben sollen. --- Eine geniale Sprache --- Zumeist wird die Geschichte aus Rósas Sicht in der dritten Person geschildert. Doch es gibt kleine Schlenker in die nahe Zukunft, die aus Jóns (Ehemann) Sicht in der Ich-Perspektive geschildert werden. Durch diese Erzählweise wird sehr große Neugierde geschaffen, weil bereits auf bestimmte Dinge hingedeutet wird. Zudem ist die Sprache meiner Meinung nach genial. Sie ist rau, an manchen Stellen richtig krass, düster, atmosphärisch und bietet zahlreiche dunkle, mystische Vergleiche, die extrem bildlich sind und mich stark beeindruckt haben. --- Protagonisten --- Rósa ist neugierig, stark und im Grunde überhaupt nicht unterwürfig, wozu sie jedoch zu der damaligen Zeit eigentlich verpflichtet wird. Ich habe sie in mein Herz geschlossen und ihr so gewünscht, dass die Geschichte für sie gut ausgehen möge. Ihr Ehemann Jón ist im Grunde ein einziges Rätsel. Er ist rau, hart, gleichzeitig schlägt er Rósa jedoch nicht, was gut ist. Dennoch ist er undurchdringlich und jemand, mit dem man eigentlich nichts am Hut haben möchte. Seine Motive kennt einzig und allein er selbst. --- Was mir sehr gefallen hat --- Neben der extrem beeindruckenden Sprache fand ich auch insgesamt das Setting und die dunkle Atmosphäre sehr gut dargestellt. Es war durch und durch ein Drama und nicht leicht zu lesen, weil es einfach ein hartes Leben damals war. Mehrmals war ich dankbar, dass ich in der heutigen Zeit leben darf. Die Geschichte hatte etwas Mystisches, Dunkles und ich wusste die ganze Zeit nicht, wohin mich das führen soll. Es wurden gleich zu Beginn unzählige Fragen geschaffen, was ich immer sehr gut finde, da ich dadurch Neugierde entwickle. An manchen Stellen war es auch richtig spannend, sodass ich mit Rósa sehr mitfieberte. Das Ende hat mir auch gut gefallen, es war genau richtig und ich bin dankbar dafür, wie es die Geschichte ausgegangen ist. --- Was mir weniger gefallen hat --- Ich habe eigentlich nur einen kleinen Kritikpunkt und das ist die Auflösung. Auch als alles ans Tageslicht kam, konnte ich so manche Verhaltensweisen, insbesondere der Dorfbewohner und von Jón im Revue nicht ganz nachvollziehen. Ich grüble noch nach dem Ende darüber nach, warum sie sich eigentlich so komisch verhalten haben, und mir fällt keine richtige Begründung dafür ein. Einem anderen Leser mag dies jedoch vollkommen schlüssig erscheinen. --- Mein Fazit --- Insgesamt war es ein sehr gelungener, dunkler, Roman, den ich in die Kategorie Drama einordnen würde. Rau, hart, mit einer beeindruckenden Sprachbegabung. Bildlich und mitreißend. Manches Rätsel ist mir zwar geblieben, dennoch empfehle ich das Buch all jenen, die gerne in die harte Vergangenheit, noch dazu in das spannende Setting Island eintauchen möchten.

Ein fesselnder, düsterer Debütroman, der Lust auf weitere Bücher der Autorin macht!
von Ricarda Heeskens am 17.11.2019

Inhalt Seit ihr Vater gestorben ist, leben die junge Rósa und ihre Mutter in Armut und es ist nicht klar, ob sie den nächsten harten Winter auf Island überleben werden. Da bekommt sie von dem reichen Händler Jón das Angebot ihn zu heiraten und ihn auf seinen Hof in einem weitentfernten Dorf zu begleiten. Im Gegenzug würde er ih... Inhalt Seit ihr Vater gestorben ist, leben die junge Rósa und ihre Mutter in Armut und es ist nicht klar, ob sie den nächsten harten Winter auf Island überleben werden. Da bekommt sie von dem reichen Händler Jón das Angebot ihn zu heiraten und ihn auf seinen Hof in einem weitentfernten Dorf zu begleiten. Im Gegenzug würde er ihrer Mutter Lebensmittel und Brennmaterial schicken, so dass deren Überleben gesichert wäre. In ihrer Verzweiflung nimmt Rósa das Angebot an, doch in dem Dorf ihres Ehemannes wird ihr mit Argwohn und Ablehnung begegnet und es häufen sich die Gerüchte, dass Jón seine erste Ehefrau Anna umgebracht hat. Meine Meinung Caroline Lea hat mit ihrem Debütroman Die Farbe von Glas ein atmosphärisches, düsteres Werk geschaffen, das mich mit jeder Seite mehr in seinen Bann gezogen und irgendwann nicht mehr losgelassen hat. Die Handlung spielt im Island des 17. Jahrhunderts und der alte Glaube der Isländer wird immer mehr durch den christlichen Glauben verdrängt. Menschen, die noch dem alten Glauben anhängen, gelten als Ketzer und Hexen und müssen mit Verfolgung und Hinrichtung rechnen. Und genau diese Stimmung der unterschwelligen Bedrohung liegt diesem Roman zugrunde. Ich habe eigentlich mit jedem neuen Kapitel damit gerechnet, dass Rósa der Hexerei beschuldigt und ihr der Prozess gemacht wird. Doch Caroline Lea gelingt es, mit unseren Erwartungen zu spielen und führt uns doch das ein oder andere Mal auf den Holzweg, nur um uns neue Möglichkeiten zu eröffnen. Besonders gelungen ist ihr meiner Meinung nach die Darstellung der psychischen Verfassung der Protagonistin Rósa. Denn die zweifelt nach und nach immer mehr an ihrem Verstand, denn sie meint sich Geräusche und Stimmen einzubilden und mir ging es so, dass ich irgendwann auch nicht mehr so genau wusste, was denn jetzt eigentlich real und unreal in dem Roman ist. An den Caroline Leas Schreibstil musste ich mich zunächst gewöhnen, denn es ist irgendwie eine Mischung aus sehr kurzen, manchmal sehr abgehackten, und sehr poetischen Sätzen. „Oder als wäre sie wie ein Stein, der vom Felsen gerissen wird, durch das Zerren und Ziehen der Strömung so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie den Platz im Felsen nicht mehr finden kann, an den sie einst gepasst hatte.“ (S. 389) Doch mit der Zeit war es genau diese Art des Schreibens, die eine sehr starke Sogwirkung entwickelt hat und die mich das Buch dann innerhalb kürzester Zeit hat beenden lassen. Fazit Schreibstil: 3 Sterne Setting: 4 Sterne Atmosphäre: 5 Sterne Charaktere: 5 Sterne Gesamtbewertung: 4 Sterne