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Unsichtbare Frauen

Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert

Caroline Criado-Perez

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Beschreibung

Unsere Welt ist von Männern für Männer gemacht und tendiert dazu, die Hälfte der Bevölkerung zu ignorieren. Caroline Criado-Perez erklärt, wie dieses System funktioniert. Sie legt die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Erhebung wissenschaftlicher Daten offen. Die so entstandene Wissenslücke liegt der kontinuierlichen und systematischen Diskriminierung von Frauen zugrunde und erzeugt eine unsichtbare Verzerrung, die sich stark auf das Leben von Frauen auswirkt. Kraftvoll und provokant plädiert Criado-Perez für einen Wandel dieses Systems und lässt uns die Welt mit neuen Augen sehen.

Caroline Criado Perez, 1984 geboren, ist Autorin und Rundfunkjournalistin. Sie publiziert u.a. im New Statesman und im Guardian und hält regelmäßig Vorträge. Ihr erstes Buch »Do it Like a Woman« wurde von den Medien als »ein eindringlicher journalistischer Text« und zu einem der »Bücher des Jahres« des Guardian gekürt, »alle jungen Mädchen und Frauen sollten ein Exemplar besitzen«. Als eine der international bedeutendsten feministischen Aktivistinnen ihrer Zeit wurde Criado Perez mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Zu ihren bekanntesten Kampagnen-Erfolgen gehören die Mitfinanzierung der Website Women’s Room, der Abdruck einer Frau auf britischen Banknoten, die Verpflichtung von Twitter, seinen Umgang mit dem Thema Missbrauch zu ändern, und die Aufstellung einer Statue der Frauenrechtlerin Millicent Fawcett auf dem Parliament Square. 2013 wurde Caroline Criado Perez zum Human Rights Campaigner of the Year ernannt. Seit 2015 ist sie Officer of the Order of the British Empire (OBE). Sie lebt in London.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 10.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71887-0
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20,7/13,6/4,3 cm
Gewicht 571 g
Originaltitel Invisible Women. Exposing data in a world designed for men
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Stephanie Singh
Verkaufsrang 107

Buchhändler-Empfehlungen

Ein absolutes Muss!

M. Wowes, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Ist unsere Welt für Männer gemacht? Welche Probleme und Nachteile erfahren Frauen und Mädchen? Welche Hindernisse begegnen ihnen, die vielleicht niemand absichtlich aufgestellt hat, die aber niemand in Frage stellt, weil sie schon ewig existieren? All diesen Fragen widmet sich die Autorin in "Unsichtbare Frauen" und erzählt fundiert und spannend aufbereitet von der sogenannten Gender Data Gap. Der Datenlücke, wenn es um Frauen geht. Warum vereiste Gehwege zu mehr Unfällen und Verletzungen bei Frauen führen, wieso die Schlange vor Damentoiletten immer viel länger ist als bei den Herren und weshalb es eigentlich mehr Statuen von Männern mit dem Namen John gibt als von Königinnen überhaupt. Ich habe auf vieles in diesem Buch eine Antwort gefunden, das ich mich schon oft gefragt habe - aber nie in Frage gestellt habe, WIESO es so ist! Allerdings muss man sich etwas Zeit und Geduld nehmen, weil Criado-Perez sehr viele Studien und offizielle Zahlen zitiert. Das hemmt den Lesefluss zwar ein bisschen, ist für mich aber trotzdem sehr wichtig! Ein Sachbuch, das ich am liebsten jedem mitgeben möchte, egal ob Frau oder nicht.

Bianca Werner, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Dieses Buch ist ein absoluter Augenöffner. Jede Frau weiß, dass sie benachteiligt ist, aber mir war nicht klar, wie viele Lebensbereiche tatsächlich betroffen sind. Jeder Mann und jede Frau sollte es lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2020
Bewertet: anderes Format

Ein umfassendes Buch zum Thema "Frauendiskriminierung". Sollte jede Frau aber auch jeder Mann gelesen haben. In "Unsichtbare Frauen" gibt es viele Beispiele über Themen, Abseits der Lohngleichheit etc., in denen Frauen einfach ausgelassen oder vergessen werden! Sehr zu empfehlen!

von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 21.07.2020
Bewertet: anderes Format

Unglaublich starkes Buch, das jeder lesen sollte! Wahrnehmung und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander, aber in dieser Fülle kann es einen umhauen. Das Fatale: Der Fehler liegt im System, selbst da, wo auch Männer sich um Gleichberechtigung bemühen. Umfassend recherchiert!

Wie Datenlücken in einer männerdominierenden Welt das Leben von Frauen beeinträchtigen
von LebetausendLeben am 13.07.2020

Worum es geht: „Unsichtbare Frauen“ setzt sich mit der Gender Data Gap auseinander – der Datenlücke, die auf erschreckende Weise zeigt, dass alles Männliche auch heute noch als allgemeingültig gilt und Frauen als „Nischenidentität“ gelten und somit beispielsweise nicht gesondert bei der Stadtplanung, bei Medikamentenstudien o... Worum es geht: „Unsichtbare Frauen“ setzt sich mit der Gender Data Gap auseinander – der Datenlücke, die auf erschreckende Weise zeigt, dass alles Männliche auch heute noch als allgemeingültig gilt und Frauen als „Nischenidentität“ gelten und somit beispielsweise nicht gesondert bei der Stadtplanung, bei Medikamentenstudien oder mit ihrer Care-Arbeit beim Bruttoinlandsprodukt berücksichtigt werden, sodass ihre Bedürfnisse oder Ideen kein Gehör finden. Das Buch verdichtet hierbei Daten, Statistiken, Erfahrungs(berichte) und Gedankenkonstrukte zu den Bereichen Alltagasleben, Arbeitsplatz, Design, Arztbesuch, öffentliches Leben und Wiederaufbau/Katastrophen. Was ich persönlich von dem Buch halte: Das Buch hat in mir das tiefe Interesse geweckt, mich verstärkt mit Feminismus im Alltag auseinanderzusetzen, zu hinterfragen in welchen Bereichen des Lebens die männlich-dominierende Kultur uns Frauen überschattet und wie dies besser gemacht werden könnte. Nicht selten musste ich das Buch aus der Hand legen – nicht etwa, weil ich die Statistiken ermüdendend fand, ganz im Gegenteil: Ich fand sie so spannend, dass ich jedes Detail aufsaugen wollte und stellenweise so geschockt war, wie die datenbasierten Wissenslücken das Leben von uns Frauen beeinträchtigen und sogar gefährden. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin das Buch nicht nach dem Motto „Männer unterdrücken Frauen mit Absicht“ geschrieben hat, sondern sachlich und nüchtern versucht darzulegen, in welchen Bereichen und aus welchen Gründen das Mannsein als universell gilt. Auch habe ich endlich die Diskussionen um das generische Maskulinum verstanden und warum, es tatsächlich Sinn macht nicht nur von „Wissenschaftlern“ zu sprechen, sondern ganz bewusst auch die „Wissenschaftlerinnen“ zu erwähnen. Etwas unstimmig für den Gesamteindruck waren die teilweise spitzen und nicht objektiv-gehaltenen Kommentare zu gewissen männlichen Politikern oder Prominenten. Auch wenn ich diese größtenteils nachvollziehen konnte und so unterschreiben würde, fand ich sie unter dem Schirm der „wissenschaftlichen“ Betrachtung nicht unbedingt nötig, da der Leser diese Emotionen selbst empfunden hat und nicht noch mit der Nase darauf gestoßen werden musste. Dennoch erhält das Buch die volle Punktzahl – es hat mich zum Nachdenken angeregt und dazu geführt, dass ich mir weitere Literatur zu diesem Thema besorgen möchte. Ich empfinde großen Respekt davor, wie die Autorin über 1331 Quellenangaben so geordnet auf 421 Seiten unterbringen konnte und zu dem mit Beispielen aus aller Welt verdeutlicht hat, warum es Zeit wird die Datenlücken zu schließen. Für wen sich das Buch eignet: Auch wenn es nicht notwendig ist es zu betonen, mache ich es dennoch gerne: Das Buch sollte in den Bücherregalen von Frauen UND Männern stehen. Es hilft zu verstehen, welche Gefahr wir laufen, wenn wir in unserem „fortgeschrittenen Informationszeitalter“ auch weiterhin eine männerdominierte Brille tragen. Jede/r, die/der unsere Welt ein Stückchen besser und gerechter machen möchte, sollte sich dieses Buch schnappen und sich damit in der Tiefe auseinandersetzen.

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