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Alles richtig gemacht

Roman

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gebundene Ausgabe

Freunde kommen, Freunde gehen, Freunde bleiben

Ein funkelnd-wunderbarer Roman über die frühen und späteren Jahre des wiedervereinten Deutschland und eine helle Feier der Freundschaft.

Thomas und Daniel kommen aus Rostock und sind noch jung, als es mit der DDR zu Ende geht, aber alt genug, um sich von der aufregenden neuen Zeit mitreißen zu lassen. Die ungleichen Freunde ziehen nach Berlin, das Leben scheint eine einzige Party. Doch irgendwann verschwindet Daniel. Als er Jahre später wieder auftaucht, wird Thomas' inzwischen bürgerliche Rechtsanwaltsexistenz gerade gewaltig durchgeschüttelt: Seine Frau ist weg und hat die beiden Töchter mitgenommen. Hat Daniel etwas damit zu tun, und wer hat hier überhaupt etwas richtig gemacht?

Portrait
Gregor Sander, geboren 1968 in Schwerin, lebt als freier Autor in Berlin. Für seine Romane und Erzählungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Sein Romandebüt »Abwesend« war für den Deutschen Buchpreis nominiert, die Verfilmung seines Romans »Was gewesen wäre« kommt im Herbst 2019 in die Kinos.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 19.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-60667-3
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/2,7 cm
Gewicht 441 g
Verkaufsrang 2498
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Unterhaltsam, allerdings ohne großen Nachklang. Großen Themen werden im leichten Ton erzählt. Lockerer Blick auf Nachwende-Jahre....

Freunde, fast wie Brüder

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Erzählt wird aus Sicht von Thomas, dem 50jährigen Anwalt, der privat gerade etwas aus der Bahn geworfen wurde und nach Jahren von seinem Jugendfreund Daniel aufgesucht wird. In Rückblenden wird die Freundschaft der beiden in den achtziger Jahren in Rostock geschildert, Thomas aufgewachsen in bürgerlichen Verhältnissen, Daniel der uneheliche Sohn einer jungen Krankenschwester. Die Wende kommt, beide gehen nach Berlin, wohnen zusammen in einer WG, eröffnen die „Makrelen-Bar“ und Frauen gibt es in ihrem Leben natürlich auch. Sie reisen zusammen, es gibt schräge Episoden und auch mal ein „krummes Ding“…. Der Roman hat so ein bißchen was von „Herr Lehmann“ (Sven Regener), Sander kann erzählen, aber ich denke, auch bedingt durch den Aufbau des Romans und die begrenzte Ich-Perspektive taucht man nicht so hundertprozentig ein in die Geschichte. Ob und wer nach all den Jahren „alles richtig gemacht“ hat, bleibt offen. Denn in Thomas` Leben gibt es im Alter von fünfzig einige persönliche Umbruchsmomente und auch Daniel hat nicht nur gesundheitliche Probleme – vielleicht gibt es später noch einen Nachfolgeband von Gregor Sander, in dem wir mehr erfahren?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
9
12
8
1
0

Was wäre, wenn?
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohfelden am 27.10.2019

Was wäre, wenn man im Laufe seines Lebens einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Was geschieht mit zwei Menschen, die als Jugendliche zusammen wohnen? Gehen sie den Weg gemeinsam weiter? Trennen sich ihre Wege oder begegnen sie sich immer wieder? Und welches ist der richtige Weg? Im Buch „Alles richtig gemacht“ von Gregor Sande... Was wäre, wenn man im Laufe seines Lebens einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Was geschieht mit zwei Menschen, die als Jugendliche zusammen wohnen? Gehen sie den Weg gemeinsam weiter? Trennen sich ihre Wege oder begegnen sie sich immer wieder? Und welches ist der richtige Weg? Im Buch „Alles richtig gemacht“ von Gregor Sander gibt schon der Titel Rätsel auf – ist er als Frage oder als Feststellung gemeint? Die Freunde Thomas und Daniel teilen sich als 17jährige eine Wohnung. Dabei sind sie doch recht verschieden. Thomas, der gerne auf Nummer Sicher geht und anscheinend alles lieber auf sich zukommen lässt. Auch die Frauen. Daniel, der das Risiko liebt, alles ausprobiert und sich zum Stehaufmännchen entwickelt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es einige Einschnitte im Leben der beiden, die es für immer prägen. Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen in Vergangenheit und Gegenwart, die sich immer wieder ablösen. Hierbei wird vor allem aus der Sicht Thomas‘ erzählt, der es entgegen dem Wunsch seines Vaters zum Anwalt geschafft hat. Doch eines Tages verlässt ihn seine Frau, die gemeinsamen Zwillinge im Alter von 15 Jahren nimmt sie einfach mit. Schafft Thomas es, sich mit ihr zu versöhnen, nachdem er ja meist nicht derjenige ist, der die Initiative ergreift? Kann er am Ende sagen, er habe alles richtig gemacht? Und was wird aus seinem besten Freund Daniel? Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise in das Deutschland nach der Wende. So kann der eine oder andere in Erinnerungen schwelgen, die anderen lernen interessante Details kennen. Sander gibt keine klaren Antworten, lässt alles irgendwie in der Schwebe, was aber auch dazu verleitet, weitere Fragen zu stellen und sich Gedanken über das Buch, aber auch über sein eigenes Leben zu machen. Wenn ich damals anders gehandelt hätte, wäre mein Leben dann auch komplett anders verlaufen? Insgesamt war es für mich trotz der Umbruchszeit mit wilden Partys, wie sie hier zum Teil beschrieben wurden, eher ein Buch der leisen Töne und gedeckten Farben als ein knallbuntes Feuerwerk. Und so passte für mich auch das Cover gut zum Gesamteindruck der Geschichte. Die goldenen Buchstaben wie leise Wunderkerzen auf einem schwarzen Hintergrund. Kein großes Spektakel, sondern das normale Leben und ein Funke Hoffnung, der durch die Welt geht, dass man es doch irgendwie richtig gemacht hat.

ein Buch mit einem extrem offenen Ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Gmünd am 13.10.2019

Das Cover hat mir sofort gefallen, die Schriftart fand ich ganz besonders toll. Bevorzugt hätte ich, wenn der Autorname und Roman etwas kleiner geschrieben wären, dann könnte man den Titel schneller und besser lesen. Auch der Klappentext hat mich total angesprochen, leider wurden aber meine Erwartungen etwas enttäuscht. Der Sch... Das Cover hat mir sofort gefallen, die Schriftart fand ich ganz besonders toll. Bevorzugt hätte ich, wenn der Autorname und Roman etwas kleiner geschrieben wären, dann könnte man den Titel schneller und besser lesen. Auch der Klappentext hat mich total angesprochen, leider wurden aber meine Erwartungen etwas enttäuscht. Der Schreibstil sagte mir leider gar nicht zu, ich musste mich sehr konzentrieren und manchmal Absätze nochmals durchlesen. Generell fand ich eher wenige Zusammenhänge zwischen dem interessanten Klappentext und dem Inhalt des Buches. Manchmal gab es sehr langatmige Szenen, die unwichtig waren. Das ganze Buch wir aus 2 (oder mehr?) Zeitebenen erzählt. Die Geschichte in der Gegenwart hat mir zugesagt, wobei man alles interessante aus der Vergangenheit erfahren musste. Im Prinzip finde ich ein Ende mit ein paar offenen Fragen sehr gut, aber dieses Buch endet mit mehr unbeantworteten Fragen als beantworteten. Ich war zum Schluss genauso verwirrt wie ich es am Anfang war. Ich vergebe dafür 3 von 5 Sternen.

Offenes Ende.
von einer Kundin/einem Kunden aus Coswig am 06.10.2019

Nach einer kleinen Leseflaute, die ich innerhalb des letzten Monats hatte, habe ich begonnen dieses Buch zu lesen und war sofort drin. Aufgewachsen in der DDR und noch sehr jung auch die Zeit nach dem Mauerfall miterlebt, sind Daniel und Thomas etwa genau im selben Alter wie meine Eltern. Auch sie haben mir einige ihrer Geschich... Nach einer kleinen Leseflaute, die ich innerhalb des letzten Monats hatte, habe ich begonnen dieses Buch zu lesen und war sofort drin. Aufgewachsen in der DDR und noch sehr jung auch die Zeit nach dem Mauerfall miterlebt, sind Daniel und Thomas etwa genau im selben Alter wie meine Eltern. Auch sie haben mir einige ihrer Geschichten aus dieser Zeit erzählt und somit war auch mein Interesse am Leben der beiden Jungen Männer geweckt. Diese Abwechslung zwischen der Beschreibung von Thomas´s Vergangenheit und auch den geschichtlichen Hintergründen wie Mauerfall, Proteste in Heiligendamm und die Terroranschläge vom 11. September haben mir richtig gut gefallen. Der Autor muss dabei sehr gut recherchiert haben, man hätte denken können, jemand hat sein Tagebuch aus dieser Zeit veröffentlicht, so real fand ich alles. Generell hat mir der Schreibstil unheimlich gut gefallen, auch die Abwechslung von Gegenwart und Vergangenheit fand ich überaus gelungen. So wollte ich immer wieder wissen, wie es weiter geht, habe gelacht, mitgefiebert und das Buch auch so innerhalb von 24h beenden können. Thomas war mir immer sympathisch, anfangs ein schüchterner Jugendlicher, wuchs er zu einem jungen, erfolgreichen Erwachsenen heran, der weiß, was er im Leben möchte. Für Daniel war das ganze Leben scheinbar auch noch mit Anfang 50 eine Party. Mit solchen Menschen kann ich mich nicht identifizieren. Dies tat meinem Gefallen am Buch jedoch keinen abbruch. Nun habe ich das Buch beendet und bleibe dennoch mit vielen offenen Fragen zurück. Was hat der Buchtitel mit dem Buch zu tun? Wie geht das Leben von Thomas und Stephanie und auch das von Daniel weiter? Was ändert sich? Ich habe generell kein Problem mit einem offenen Ende bei einem Buch, jedoch habe ich gehofft, dass sich wenigstens noch einige Dinge aufklären. Schade! Dennoch hat mich das Buch aus einer Leseflaute heraus geholt und bis auf das Ende begeistert. Ich gebe dem Buch 4 Punkte.